Das geilste MacBook Pro aller Zeiten?
Apple sind die Geilsten. Zumindest war die Produktpräsentation von Montag, den 18. Oktober, so was von auf Badass gebürstet, wie schon lange nicht mehr! Inklusive harten Trap-Beats und Nine Inch Nails-affinen Sounds. Von den üblichen Familientönen kaum eine Spur und Johny Srouji hätte mit seiner bestimmenden Gestik und Körpersprache dem Terminator alle Ehre gemacht. Es war, als würden alle nur ständig sagen „We are the Champions!“
Vorgestellt wurde der neue M1 Pro und M1 Max SoC Nachfolger des M1 sowie zwei neue MacBook Pros in den Größen 16″ und 14″, mit den besagten neuen M1 SoCs als Innenleben.
Neue M1 Chips: M1 Pro und M1 Max
Dass der M1 Chip nicht nur sehr leistungsfähig, sondern dabei auch sehr leistungseffiizient ist, haben der M1 Mac mini, das M1 Airbook und 13″ M1 MacBook Pro sowie das M1 iPad Pro ja inzwischen unter Beweis gestellt.
So erreichte das M1 13″ Apple M1 3197 MHz (8 cores) bei Geekbench folgende Werte:
- Single-Core Score: 1735
- Multi-Core Score: 7694
bei einem Stromverbrauch des M1 Mac mini von max. 39 Watt, bei jeweils ca. 100 Punkten im SC- und 400 Punkte weniger im MC-Betrieb als das 13″ M1 MacBook Pro.
Der 2018er Mac mini mit Intel Core i7-8700B 3200 MHz (6 cores) saugt da noch ordentliche 122 Watt aus der Wand und erreichte bei Geekbench folgende Werte:
- Single-Core Score: 1084
- Multi-Core Score: 6133
Kein Wunder, dass Intel eine so peinliche Werbekampagne zur „Schadensbegrenzung“ startete.
Auf Geekbench gibt es bereits Einträge für den M1 Max:
M1 Max
- Single-Core: 1745
- Multi-Core: 12422
zum Vergleich:
Intel Core i9-10900K 3700 MHz (10 cores)
- Single-Core: 1320
- Multi-Core: 11664
Intel Xeon W-3275M
- Single-Core: 1.147 Punkte
- Multi-Core: 19.711 Punkte
Allerdings waren zwei Thunderbolt 3-Ports und 16 GB RAM als Maximalausbau beim M1 noch echte Downer. Diese Limitierungen wurden nun mit den neuen M1 SoCs abgeschafft.
M1 Pro
Der M1 Pro kommt mit einer festen Speicherkonfiguration von 16 oder 32 GB Unified Memory (Arbeitsspeicher) LDDR5 mit 256 Bit-Interface, auf welche die Kerne des M1 Pro mit einer Bandbreite von 200 Gb/s zugreifen können. Dazu bietet er Unterstützung für drei Thunderbolt 3-Ports und zwei Displays.
Der M1 Pro kommt in zwei Ausbaustufen: Mit 8 CPU-Kernen und 14 GPU-Kernen und mit 10 CPU-Kernen und 16 GPU-Kernen.
So erreicht der M1 Pro eine bis zu 70% höhere Rechenleistung, als der M1 und eine bis zu 2-mal höhere Grafikleistung.
Was die Grafikleistung angeht, spricht Apple vom Faktor 2x gegenüber dem M1.
Die GPU des M1 war in etwa vergleichbar mit einer Desktop nVidia GTX 1050 TI. Damit wären wir mit den neuen Chips bereits bei einer Leistung in der Region eines Desktops GTX 1660 TI.
Apple nennt auch die x86 Laptops, gegen die es die neuen M1 getestet hat:
- MSI GP66 Leopard (11UG-018)
- Lenovo Legion 5 (82JW0012US)
- MSI GE76 Raider (11UH-053)
- Razer Blade 15 Advanced (RZ09-0409CE53-R3U1)
Hier ist das MSI GE76 Raider hervorzuheben, das über eine diskrete nVidia RTX 3090 Mobile verfügt, die ca. 60% der Rechenleistung eines Desktop RTX 3090 hat. Damit legt Apple die Vermutung nahe, die M1 GPU-Kerne lägen auf demselben Niveau, wie ein RTX 3090 Mobile, was schon ein ziemlicher Kracher wäre.
Aber selbst wenn die GPU-Kerne des M1 Pro / Max nicht mit RTX-Karten mithalten können, ist die Leistung Pro Watt, die dieser SoC ermöglicht, einfach fantastisch.
Für Video und Audioanwendungen, also Final Cut Pro und Logic, veröffentlichte Apple zeitgleich Updates für seine Flaggschiff-Apps, die nun der M1 Pro / Max voll ausnutzen können.
Da GPU-Leistung beim M1 aber nicht alles ist, hat der M1 Pro / Max nun eine Multimedia-Engine (AltiVec), mit der z. B das Rendern von Videos bis zu 13-mal schneller ist als auf dem M1. Und es können in Echtzeit mehrere ProRes-Formate in 4k und 8k Videoqualität im FinalCut bearbeitet werden. Apple spricht von 7 Streams in 8k Pro Res in 422-Qualität und von 30 Stream in 4k ProRes 422-Qualität.
Für Logic wurde die Möglichkeit für Dolby Atmos integriert und die Anzahl der instanziierbaren Plug-ins deutlich erhöht.
Wem das noch nicht reicht, für den gibt es den M1 Max.
M1 Max
Der M1 Max kommt in einer festen Speicherkonfiguration von 32 oder 64 GB LPDDR5 Unified Memory (Arbeitsspeicher) mit 512 Bit-Interface, was die Zugriffsbandbreite auf 400 Gb/s erhöht (nur größstes Modell).
Der M1 Max kommt ebenfalls in zwei Ausbaustufen. Einmal mit 10 CPU-Kernen und 16 GPU-Kernen und einmal mit 32 GPU-Kernen. Es ist zu beachten, dass nur die 32 GPU-Version über einen RAM-Zugriff von 400 Gb/s verfügt. Die 16 GPU-Version bietet „nur“ 200 Gb/s.
Zusätzlich kann der 32 GPU M1 Max auch vier externe Displays ansprechen.
M1-Vergleiche
Kühlung
Bei ca. 40 Watt Systemlast hält sich die Abwärme wohl eher in Grenzen. Trotzdem hat Apple auch die Kühlung überarbeitet. Apple meint, dass die neuen MacBook Pros nur bei rechenintensiven Aufgaben wirklich auf die Kühlung angewiesen sind.
Akku
Auch wenn die M1 SoCs sehr stromsparend sind, laufen sie nicht ganz ohne. So hat das 14″ MacBook Pro einen 70 Wattstunden Akku, der das Gerät für 17 Stunden Binge-Watching am Laufen hält.
Das 16″ MacBook Pro bekam einen 100 Wattstunden Akku, der für 21 Stunden Binge-Watching reichen soll.
Das 16″ MacBook Pro von 2019 kam hier gerade mal auf 11 Stunden Binge-Watching!
MacBook Pro
Bei der Vorstellung der neuen MacBook Pro merkte man sofort, wie sehr sich Apple abfeierte – selbst für Apple-Verhältnisse. Das konnte man ihnen jedoch noch nicht mal verübeln, denn was sie präsentierten, war technisch gesehen ein großes „Sorry für die Dead-End-Ideen, welche die MacBooks in den letzen Jahren erfahren mussten“.
Nicht nur der SD-Karten-Slot ist wieder da, auch der MagSafe-Anschluss für einen eigenen Stromanschluss ist zurück. Es wird sicher einige geben, die der Touchbar hinterher trauern werden, aber das war ebenso ein Gimmick, das nirgendwo hinführte, weil es nur die MacBook Pros hatten. Wenn es wenigstens auch die externen Tastaturen von Apple gehabt hätten.
Geblieben ist auch wieder der 3,5 mm Kopfhöreranschluss, wenn auch ohne integrierten S/P DIF.
Ich glaube Apple ist die einzige Firma, die sich dafür feiert, den Benutzern Features wieder zurück zu geben, die sie schon vorher gehabt hatten und ihnen dann weggenommen wurden, weil Apple es cool fand. Die Geschichte der neuen MacBook Pros sprechen hier nur eine allzu deutliche Sprache.
Die neue Schnellladefunktion über MagSafe soll den Akku in 30 Minuten bis 50% wieder aufladen.
Auch die Butterfly-Tastaturen der letzten MacBooks sorgten nicht gerade für Freudenjubel und so dürfen sich die neuen MacBook Pros über eine komplett überarbeitete Tastatur mit den guten alten Funktionstasten freuen.
Freuen darf man sich auch über drei Thunderbolt-Ports mit Unterstützung für DisplayPort, über Thunderbolt 4 (bis zu 40 Gbit/s), über USB 4 (bis zu 40 Gbit/s) und trotz MagSafe auch über Aufladen !plus! und einen HDMI-Ausgang.
Auch das neue Liquid Retina XDR-Display mit Unterstützung für TrueTone und Pro Motion, also die anwendungsabhängige Anpassung der Bildwiederholrate, dürfte viel Anklang finden.
Das 14,2″ Liquid Retina XDR Display des 14″ MacBook Pro (35,97 cm Diagonale) bietet eine Auflösung von 3024 x 1964 bei 254 ppi.
Das 16,2″ Liquid Retina XDR-Display des 16″ MacBook Pro (41,05 cm Diagonale) bietet eine Auflösung von 3456 x 2234 bei 254 ppi.
Auch die Facetime-Kamera wurde erneuert und besitzt nun die „Kerbe“, wie die iPhones und die neueren iPads. Die Systemleiste befindet sich nun rechts und links von der Kamerakerbe, was eigentlich eine gute Idee ist, da der Platz sonst eh nie benutzt wird – zumindest so lange man nicht im Vollbildmodus arbeitet oder spielt. Dann könnte sich die Kerbe als durchaus problematisch erweisen, wenn sie Menüoptionen oder sonstige Anzeigen verdeckt. Aber MacOS Monterey wird das schon regeln.
Audiosystem
Auch das sechsfache Lautsprechersystem der MacBook Pros wurde überarbeitet und unterstützt natürlich 3D. Die Tieftöner haben deutlich mehr Hub mit Kräfteausgleich für …
Das muss in einem Musikermagazin einfach mal herausgestellt werden.
Auch die Audioaufnahme der MacBook Pros wurde direkt überarbeitet. So befinden sich nun in allen neuen Modellen drei Mikrofone in Studioqualität mit einem 60 % niedrigeren Grundrauschen, als beim Vorgänger.
SSD
Was allerdings immer noch sauer aufstößt und auch wohl so bleiben wird, ist die fest verbaute SSD. Wie sehr hier die Lesegeschwindigkeit von 7,4 Gb/s darüber hinwegtröstet, was immerhin doppelt so schnell ist wie bei den Vorgängern, wird die Zeit zeigen.
MacBook Pro – Modelle und Preise
MacBook Pro 14″
Das kleinste 14″ MBP, M1 Pro mit 8-CPU-Kernen, 14 GPU Kernen, 16 GB RAM und 512 GB SSD gibt es für 2.249,- Euro.
Das größte 14″ MBP, M1 Pro mit 10 CPU-Kernen, 16 GPU Kernen, 16 GB RAM und 1TB SSD gibt es ab 2.779,- Euro.
Die M1-Optionen sind hier:
- M1 Pro mit 10‑Kern CPU und 14‑Kern GPU +230,- Euro
- M1 Pro mit 10‑Kern CPU und 16‑Kern GPU + 270,- Euro
- M1 Max mit 10‑Kern CPU und 24‑Kern GPU +500,- Euro
- M1 Max mit 10‑Kern CPU und 32‑Kern GPU +730,- Euro
Die 32 GB RAM Option kostet +460,- Euro
Die SSD-Optionen beginnen mit +230,- Euro für 1TB und enden mit +2.760,- Euro für 8 TB.
Mitgeliefert wird ein 67 Watt USB-C Netzteil.
MacBook Pro 16″
Hier gibt es drei Modelle.
Das kleinste 16″ MBP mit M1 Pro, 10‑Kern CPU, 16‑Kern GPU, 16 GB RAM und 512 GB SSD kostet 2.749,- Euro.
Es gibt die M1 Optionen:
- Apple M1 Max mit 10‑Kern CPU, 24‑Kern GPU +230,- Euro
- Apple M1 Max mit 10‑Kern CPU, 32‑Kern GPU +410,- Euro
Die SSD-Ausbaustufen sind wie beim 14″ MBP.
Das mittlere 16″ MBP bietet einen M1 Pro mit 10‑Kern CPU und 16‑Kern GPU, 16 GB RAM und
1 TB SSD für 2979,- Euro.
Es gibt die M1 Optionen:
- Apple M1 Max mit 10‑Kern CPU, 24‑Kern GPU +230,- Euro
- Apple M1 Max mit 10‑Kern CPU, 32‑Kern GPU +410,- Euro
32 GB RAM kosten zusätzlich +460,- Euro.
Die 8T SSD Ausbaustufe kostet hier +2.530,- Euro.
Das größte 16″ MBP mit einem M1 Max mit 10‑Kern CPU, 32‑Kern GPU, 32 GB RAM und 1 TB SSD kostet 3.849,- Euro.
Der Aufpreis für 64 GB RAM beträgt +460,- Euro.
Die SSD-Aufpreise sind wie beim mittleren 16″ MBP.
Ein 140 Watt Netzteil ist im Lieferumfang enthalten.
Die MacBook Pros sind ab sofort bestellbar und sollen nächste Woche lieferbar sein. MacOS Monterey ist ab Werk vorinstalliert.
Apple arbeitet auch weiter an seiner Umweltbilanz. So werden etwa für die Gehäuse 100% recyceltes Aluminium und für die Produktion 100 % recyceltes Zinn verwendet.
Lässt man die gesalzenen Preise, die da durch die Hintertür serviert werden, einmal außen vor, ist der M1 Pro / M1 Max genau das, was ich mir von Apple an Erneuerungen erhofft hatte. Der M1 ist jetzt so richtig erwachsen geworden und die MacBooks sind meiner Meinung nach die Interessantesten seit locker 8 Jahren.
Danke für den Überblick, das macht Appetit auf einen neuen Rechner. Allerdings sollte der Artikel vielleicht noch einmal mit etwas Ruhe und einem guten Kaffee geprüft und die auffallend vielen Typos korrigiert werden.
@OscSync Das wollte ich auch grad schreiben, liest denn keiner Korrektur?
@OscSync Aus Aktualität ging der Artikel unkorrigiert ins Netz. Das Lektorat sitzt soeben dran. :)
@OscSync In der Tat. die dinger haben nicht TB3 sondern 4
Ich hatte nach dieser Keynote ein kräftiges „Bämm, Bamm, Bämm“ im Kopf. Die Geschwindigkeit der Präsentation war heftig. Das es M1x und neue MBP geben wird, wurde schon kolportiert. Die Preise sind gemessen an High End intel NBs sehr günstig. Und wesentlich effizienter.
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Highlight und da hab ich „YesYes“ gerufen, Logic 10.7 kann Dolby Atmos nativ. Endlich nicht mehr frickeln mit dem Dolby Atmos Panner.
@TobyB Wenn Dir die Präsi zu schnell war, dann ist es wohl das MacBook Pro auch :-D
Guten Morgen!
@Jörg Hoffmann Guten Morgen, der Herr Kollege, Ich vermute es waren die Trap Beats :-D
Ich hab ja auch nur ein MB M1 Air ;-) Aber ich habs trotz gegenteiliger Meinungen geschafft, 3 Monitore mit dem dem M1 laufen zu lassen ;-) Das MBP mit M1max oder Pro brauch ich erstmal nicht. Zum reinen Musikmachen ist das M1 schon extrem leistungsstark, das zwingen 16+ Alchemy Instanzen nicht in die Knie. Ich hab mit 48khz in Logic und 64 Spuren, Audio, wie AUs grad mal eine Peak System Auslastung von 30 – 35 Prozent.
@TobyB Das sagt doch alles. Ein Mac Air reicht aus. 8Gb?
Durch die schnellen SSDs sind Swap-Dateien in den SSD- Macs weitaus weniger tragisch was den Flow angeht, aber sie nagen halt auch u.a. an der Lebenszeit der fest verbauten SSD. 16 GB düften es IMHO heutzutage schon sein.
Oder halt den Brower beim Musizieren immer zu machen. ;)
Es ist ein 8 GB MB Air mit 8‑Core CPU und 7‑Core GPU. War ein spontaner „Notkauf“, mein MBP hatte einen Wasserschaden. Und das MBA M1 gabs günstiger. Spitzfindige Kollegen werden nun an den Schnittstellen, derer zwei, rumnörgeln. Das relativiert sich aber. Ich hab für einen Windows TB Hub von HP wesentlich mehr bezahlt. Und der hat die Garantie nicht überlebt. Das Netzteil war abgeraucht. Grundsätzlich, sind Markus Hinweise sehr hilfreich, Daten und Projekte immer extern speichern und Backups anfertigen. Und wer mehr als einen 2K/4K Monitor am MBAírM1 benötigt, kann das tun. Die M1Pro und M1Max sind für Leute, die fette Compiler Läufe starten, 3D GFX Video machen und/oder 4K/6K Video Content produzieren. Da gewinnt man wirklich Zeit. Für die reine Musikproduktion semi/pro würde ein M1 reichen. Ich hab z.b. Mainstage und Logic auf dem gleichen System gleichzeitig laufen, hau das Rohmaterial raus und in Logic rein, nehme die rohen Tracks auf, hau das ganze live auf das Outboard und dann wieder rein in Logic. Wenn man es richtig anstellt, kann man mit Motu eine Roundtrip Latenz von kleiner 2,5ms bei 32 Samples erreichen. Was dann schon gut ist.
@TobyB Danke für die Info! Wenn ich lese daß ein Browser mit 4 Tabs (Facebook, Insta, Twitter etc.) und Ableton schon Probleme machen soll, dann kann ich das schlecht glauben. Der Gebrauchtmarkt wird schon geflutet.
Also mein M1 zeigt bei einem Browser, mit 4 Tabs, Ableton(16 Tracks), Logic 32 Alchemy Spuren eine Auslastung von Benutzer 4,1 % , System 5,9 %, Inaktiv 90 % . Vier Kerne sind aktiv. Ich bin mit dem Akku unterwegs. Letzter Kontakt zum Ladegerät vor zwei Tagen. 84 % Ladezustand.
@TobyB Es gibt derzeit gute Angebote für das Air und das vielzitierte Throttling durch die Passivkühlung läßt sich mit einem sehr einfachen Mod beschränken. Einfach 1,5mm Thermal-Pads zurechtschneiden und die Heatsinks von CPU und GPU mit der Unterseite verbinden. An einer Stelle muss ein Pad doppelt gelegt werden, weil der Abstand größer ist. Danach ist man im Langzeitbench von 10 Minuten (laut YT) sogar über Pro-Niveau. Die Unterseite wird dann natürlich heißer aber einen verbrannten Schoß sollte man vermeiden können. Ist ja kein Intel.
An der Stelle muss ich passen ;-) Den letzen Mac den ich aufgemacht habe war ein Powermac 9600 für den Austausch des Netzteils und das G4 Upgrade. Der läuft immer noch. Das M1 Air möchte wenigstens genauso lange halten. Oder mindestens solange wie mein iMac Intel Core 2 Duo, Late 2008. Der ist auch noch im Einsatz.
@TobyB Schau dir das Video an. Nur die Schrauben auf der Rückseite, Abdekung weg, Pads drauf und wieder zu. Rückbaubar ohne Probleme. Eine Grafikkarte einbauen oder ein Interface einrichten kann sehr viel schwieriger sein.
Der Browser wird dann wohl Chrome sein. Wer mit dem Feuer spielt…. ;)
@Tai Da gibts doch was von Ratiopharm, ähh Extension von Google,
Procrastination Guru, https://bit.ly/2XycmHs . Idealerweise installiert man natürlich erst gar nicht.
Man sollte auf einem Rechner mit dem man Musik macht nicht auch noch Zu Facebook(igitt) usw gehen. Sondern wenn irgendwie möglich gar nicht ins Internet. Ich weiss bei einigen Software Anbietern geht es nicht ohne, außer Kompliziert.
@TobyB Wie hast du das mit den Bildschirmen hinbekommen? Hab es nicht mal geschafft, zwei Monitore zum laufen zu bekommen. Weder direkt an den USB-Pots, noch per Port-Extender.
Mein Air mit 8 Kernen und 16GB RAM reicht mir zum Musikmachen und alles andere völlig aus. Und das schöne: Kein Lüfter.
Hallo und Morsche Digital-Synthologie,
es gibt mehrere Wege. Lies dir bitte mal diesen Artikel als Anregung durch.
https://bit.ly/3pFDhwT , du findest in Youtube auch Anleitungen. Bei der Wahl der Docking Station oder Port-Replikator würde ich eher pingelig sein. Bitte keinen Portreplikator mit Power Delivery der thermisch direkt an den USB C Ports hängt, Optik ist nicht alles. Die bei Power Delivery entstehende thermale Last kann die USB C Ports toasten. Die zusätzlichen Monitore erhöhen die GPU Last minimal. Ich habe zwei zusätzliche Monitore, einen 4K Ultrawide und einen 1080p Monitor. Auf dem 4K läuft dann das Logic Hauptfenster und auf dem anderen die Plugins/Mixer. Während ich dann auf dem internen den Finder habe.
@TobyB Ok, danke, les ich mir mal durch.
Eine Ergänzung noch, ich habe das ganze in 3 Versionen getestet. Die Variante mit einem Portreplikator geht nicht. Was geht, IPC Docking Station IPC-Computer Original USB-C und HP G5 Dockingstation. Die haben auch ein 100 Netzteil, was bei Power Delivery nicht unwichtig ist. Eine Dockingstation die 65W liefert ist sinnfrei. Wichtig ist das du den „Displaylink Treiber“ nicht vergisst zu installieren. Und in System > Sicherheit > Datenschutz > Bildschirmaufnahme > DisplayLink Manager App aktivierst.
Ich arbeite (immer noch) mit einem MBP Retina von 2014. Sowohl im Studio, als auch auf der Bühne hat er immer Gute Dienste geleistet, obwohl er inzwischen natürlich auch leistungsmäßig an seine Grenzen kommt.
Davor war ich auf Windows und musste fast jährlich den Laptop wechseln.
Die lange Nutzungsdauer meines Macbook Pro relativiert auch den Preis. Sicher sind die neuen Macbooks alles andere als billig, allerdings ist das Leistungswachstum so groß, daß man mit Sicherheit als Musiker mehrere Jahre damit sehr gut arbeiten kann.
Vor einem Jahr war ich noch skeptisch (vor allem wegen der 16 GB RAM Limitierung), inzwischen bin ich nach den jetzt bekannten Werten (und auch dem tollen Test) mehr als offen.
Hallo liebe Amazona-Reaktion,
könnt Ihr bitte, bitte den Text nochmal gegenlesen und die vielen Rechtschreibfehler ausmerzen?
Liebe Grüße
Bin gespannt wann Mac Minis nachziehen. Die haben bei den M1 jetzt eine Produktpalette von 700-7000€, das ist wirtschaftlich schon fast perfekt.
Die Richtung stimmt wieder.
Ich hatte nach 15 Jahren Apple und einem MacBook Pro von 2019 mit Propellerlüftung ernsthaft einen „Lager-Wechsel“ in Betracht gezogen.
Jetzt hoffe ich, dass bei den Mac Pros demnächst auch noch was interessantes kommt.
Ich arbeite immer noch mit einem MacBook Pro 17“, damals voll hochgerüstet, mit allem was ging, von 2010. Das funktioniert auch heute noch prima, nur ab Audiospur 30 in 24/96 und ein paar leistungshungrigen Plug-In‘s auf jedem Kanal, wird’s kritisch und man muss die gute alte Freeze-Funktion bemühen, mit dem Resultat, dass dann irgendwann die Festplatte schniefend schimpft und das streiken anfängt. Klingt prähistorisch, aber eine frühe Reduktion auf das Wesentliche hat ja nie einer Produktion geschadet.
Also, in Anbetracht der damaligen Summe und der Laufzeit (müssten über 3000€ gewesen sein, weiß nicht mehr genau…), eine gute Investition.
Mich hat in eine Neuinvestition immer ein bisschen zurückhaltend lassen, da es ewig keine 17 Zöller mehr gab und die Anschlüsse immer weniger wurden. Aber in ein paar Wochen werde ich dann wohl wieder gut Geld über die Ladentheke, des freudigen Apfelverkäufers, schieben.
Nur schade, dass es immer noch keine entspiegelten Displays als Werk-konfigurations-möglichkeit gibt.
@MichBeck geil…der läuft bei mir auch noch immer…ein super rechner.
Wow, das klingt alles so super, dass man sofort bereit ist, sein Gespartes dafür zu opfern, gäbe es da nicht den einen entscheidenden Haken: Die M1’er arbeiten nicht mit der amt8 zusammen. Wer also viel midifiziertes Equipment mittels dieser genialen MIDI-Schnittstelle an den Computer anschließt, hat nichts von der grossartigen Geschwindigkeit. Überhaupt scheint es, dass Apple kein Herz für Leute hat, die auch Geräte außerhalb des Rechners nutzen. Schade eigentlich.
@Stmax Sagen wir mal so, bis jetzt lief amt8 an jeder Kiste, obwohl die Entwicklung noch von emagic ist, also 20 Jahre alt. Da gubt’s nur ganz wenig zu meckern. Warten wir mal ab
Seit meinem ersten Macintosh Quadra weiß ich bei Apple folgendes: Sobald ein Teil aus dem Laden raus ist, ist es schon veraltet!
Bin beim M1 kurz nervös geworden, dann fiel mir wieder ein wieviel ich letztes Jahr im Sommer für’n 2019er 16″ 2,3GHz i9 32GB/1TB bezahlt habe (Apple würde es mir im Übrigen mit 910,00€ beim Kauf eines neuen MBP anrechnen, wie großzügig!!!).
Wieder knappe 4Kilo ausgeben für 1.7x schneller?
Nächste Frage: Recht auf Reparatur?
Selber upgraden wie damals bei Steve?
Ich rate allen die nicht dringend einen neuen Rechner brauchen cool zu bleiben und dem (halb)jährlichen Upgrade-Wahn von Apple zu widerstehen… Ist nicht ohne Grund eines der teuersten Unternehmen der Welt!
nun, ich denke mal, daß der fortschritt in der branche so rasend schnell ist, daß das frisch gekaufte teil ganz schnell wieder veraltet ist, ist kein alleiniges apple-thema.
und weshalb solltest du dein 2019er macbookpro jetzt tauschen? ist doch auch ein super rechner, oder nicht?
@0dB Öhhh… Vielleicht kam es nicht so rüber aber habe ich doch auch mit meiner Aussage gemeint, oder nicht!?
Mein 2019er ist super (mal abgesehen von den schnell einsetzenden Lüftern, die nerven). Wird mir bestimmt 6Jahre dienen, sofern Apple beim Support von Nicht-M1ern mitspielt denn hier habe ich bedenken (siehe Argument von Apple zur Forderung nach Standard-Netzteil-Format).
Es gibt aber auch Menschen (dazu gehörte ich auch einmal) die jedes Update mitnehmen müssen und den neusten „musst have“ Mac als das Nonplusultra erachten, denen galt mein Kommentar!
Da fange ich mal an zu sparen fürs nächste Jahr. Mein MB Pro 2013 läuft noch gut genug und darf sogar noch das neue MacOS Monterey nutzen, ist ja nicht mein Haupt-Musik Rechner… kann gerne noch ein bisschen so bleiben. 8 Jahre ist doch schon mal was für ein Notebook und es funktioniert noch tadellos inkl. der Batterie (Holz-klopf) Eigentlich will ich nur ein MacBook mit 16″ Display, weil angenehmer zum Arbeiten und Surfen. Die ganze Leistung brauche ich nicht… Apple dürfte gerne mal ein MacBook ohne Pro aber mit grossem Display machen. Aber das hat es ja noch nie gegeben. Also: sparen.
@Soundreverend Tut mir Leid, dir jetzt die Laune verderben zu müssen, aber dein MBP von 2013 wird nicht mehr mit Monterey laufen…nicht weil es das nicht könnte, sondern weil Apple der Meinung ist, dass acht Jahre genug sind.
Tja, das jährliche Update-Wahn-Abo-Karussell dreht sich immer weiter…Schließlich wollen die Warren Buffets dieser Welt Geld verdienen! Aber Apple ist ja sooo umweltfreundlich…
Eigentlich bin ich nach mehr als 33 Jahren Apple-Nutzung seit Jahren sowas von satt bezüglich dieser Firma (insbesondere seit 5 Jahren Schnittstellen-weglass-Design, Tastatur-Schrott etc. bei den MBPs) aber die neueren Rechner mit Apple Silicon werden langsam wieder besser…! Ich gebe die Hoffnung nicht auf…Hauptsache Tim Cook geht bald!
@padbell Och das ist schon ok, ich dachte ich hätte das anders gelesen aber ich habe ja auch gerade erste Big Sur installiert…
Und bleib mal locker. :-) Ich nutze auch Apple Rechner seit den 80ern. Weglass Design gab es beim iMac schon mit USB, war der richtige Weg wie man mittlerweile weiss. Und die 3 1/2 Floppy habt man auch noch weggelassen :-O
Ein 8 Jahre altes Notebook mit neuestem macOS finde ich absolut in Ordnung. Funktioniert ja trotzdem noch für ein paar Jahre. Ich habe ein Firmen Notebook von Lenovo das pfeift aus dem letzten Loch und ist von 2017. Macht nicht wirklich Spass.
Wer kommt nach Tim Cook? Der Sohn von Steve? Der Enkel von Jon?
Der Leistungsabstand zu Intel und AMD wird größer. Beide Companies werden sich was einfallen lassen müssen, um den Vorspring von Apple wieder einzuholen.
Für Musiker nicht so interessant aber trotzdem erwähnenswert sind auch die nun integrierten Grafikeinheiten, die sind anscheinend erstaunlich leistungsstark.
ich wäre bei synthetischen benchmarks vorsichtig. dessweiteren gibt es zuviel software die auf dem arm kisten nur mit emulation läuft und bei den wirklich großen cpus von amd kommt apple noch lange nich ran. ich verwendet kein apple mehr. zuviele reparaturen und ärger mit garantie gehabt. bleib jetzt bei meinem lenovo der einfach wie ein stein läuft auch wenn er genauso viel wiegt.
Mein 13″ M1 läuft wie geschmiert. Es sind noch ein paar Hersteller übrig, die noch nicht Silicon native unterwegs sind.
Und die Touchbar ein Gimmik? Kann ich nicht verstehen! Ich will das Ding nicht mehr missen.
Wer drüber nachdenkt sollte dieses Jahr noch zuschlagen, da Rechner, Laptops und Peripherie in 2021 vollumfänglich ohne Afa absetzbar sind. Also, für den ein oder anderen ist das vielleicht von Vorteil. Findet man Infos zu im Netz.
Was jetzt super hilfreich wäre:
Eine Auflistung von DAW/Plugin Herstellern, die ihre Produkte bereits für M1 nativ lauffähig gemacht haben, bzw. auch von denen, die es noch nicht gemacht haben.
Gibt es sowas irgendwo? Oder legen wir eine an? :D
Ich brauche Cubase, u-he, Softube, Sugar-Bytes, Valhalla, Soundtoys, Audio Thing, Arturia und NI.
@Basicnoise Eine Auflistung findest du zB. hier https://bit.ly/3DVM1mi , Felix hat sich die Arbeit gemacht.
@TobyB Super! Danke Toby :)
@Basicnoise Hmm. Recht unübersichtlich. Oft auch unklar ob ARM oder nur BigSur.
Betrifft aber eben auch die Herstellerseiten.
Das Steinberg noch immer nicht geliefert hat finde ich echt nervig.
@Basicnoise Here you go ;)
https://www.kvraudio.com/forum/viewtopic.php?f=16&t=556728
@Basicnoise Hier is eine M1-Native Liste für A/V die auch ab und an upgedated wird.
https://www.toolfarm.com/news/apple-silicon-compatibility/
@Markus Schroeder Danke :)
Warum wollen so viele eigentlich die Musikproduktion auf einen MacBook machen? Im Homestudio sitze ich doch eigentlich vor meinen ganzen anderen Geräten und da reicht ein Mini mit M1 voll aus. Oder gehen die meisten inzwischen zum Musik machen ins Grüne? Vermutlich bin ich mit meinen etwas über siebzig Jährchen da etwas out of time. Ich warte lieber noch ob sich beim mini im kommenden Jahr noch etwas tut.
Zwei ganz wichtige Dinge möchte ich noch hinzufügen :
1. Das MacBook Pro ist jetzt wieder etwas offener was Reparaturen angeht. U.a. sind die Akkus NICHT mehr verklebt.
2. In der Präsentation war ein Lyra8