Einsteiger-MacBook Neo & M5, iPhone 17e
Pünktlich zum Frühjahr stellen Apple vier neue Produkte vor, aber das beeindruckendste dürfte nicht nur das stabile Preisniveau, sondern auch das Speicher-Upgrade für alle neuen Modelle sein – trotz der derzeitigen (und die nächsten Jahre andauernden) RAM- und Massenspeicherkrise. Sehen wir uns also an, was Apple mit iPhone 17e, MacBook Neo, MacBook Air/Pro M5 zu bieten hat.
Inhaltsverzeichnis
Apple iPhone 17e
Nach dem recht guten, für den allgemeinens Alltag völlig ausreichenden, iPhone 16e, das vor allem durch die lange Akkulaufzeit punkten konnte, stellen Apple nun das iPhone 17e vor, das mehr vom iPhone 17 geerbt hat als vom iPhone 16e.
Die Abmessungen sind mit 146,7 x 71,5 x 7,80 mm gleich geblieben, das Gewicht hat sich um 3 Gramm auf 170 Gramm erhöht.
Display
Das Display des iPhone 17e bietet eine 6,1 Zoll (15,5 cm) Bildschirmdiagonale mit 2.532 x 1.170 Pixel bei 460 ppi. Es gibt hier das Ceramic Shield 2 vom iPhone 17, das eine drei Mal höhere Kratzfestigkeit aufweist als der Vorgänger. Das Super Retina XDR-Display bietet im Vergleich zum iPhone 17 kein 120 Hz Pro-Motion, Always-On oder Dynamic Island.
CPU
Das iPhone 17e bietet zwar wie das iPhone 17 einen Apple Silicon A19 SoC (System on a Chip) mit einer 6-Kern GPU (2P/4E), aber nur vier GPU-Kerne anstatt fünf und ist damit zumindest auf dem Papier auf dem Level des iPhone 16e. Dass der A19 aber nochmal eine Ecke mehr Leistung bietet als der A18 aus dem iPhone 16e dürfte klar sein.
Hier einige Geekbench-Werte:
iPhone 17 mit A19:
- Einzelkern: 3627
- Mehrkern: 9249
- Metal: 37147
iPhone 16 mit A18:
- Einzelkern: 3319
- Mehrkern: 8279
- Metal: 27664
iPhone 16e mit A18:
- Einzelkern: 3241
- Mehrkern: 7975
- Metal: 23890
Demnach wäre liegen die CPU-Werte von iPhone 16 und 16e maximal 4 % auseinander und ca. 14 % in der GPU-Leistung. Von diesen Werten her ist der Unterschied in der Rechenleistung doch recht vernachlässigbar. Das „Drumherum“ wie Kamera und MagSafe machen hier die eigentlichen Unterschiede aus.
Speicher
Wie schon die gesamte iPhone 17-Serie wurde auch hier der SSD-Speicherplatz gegenüber den Vorgängern bei ca. gleichbleibendem Preis verdoppelt und beträgt nun 256 GB in der Basisversion, mit einer Option auf 512 GB.
Akku
Die Akkulaufzeit hat sich im Vergleich zum iPhone 16e nicht verändert und Apple geben hier 26 Stunden Binge-Watching (lokal) an. Das sind vier Stunden weniger als beim iPhone 17, das mit 30 Stunden angegeben ist.
Kamera
Die Front-Kamera des iPhone 17e bietet eine Auflösung von 12 Megapixel mit True-Depth (Gesichtserkennung) und Tipp-Zoom, genau wie der Vorgänger. Das iPhone 17 unterstützt zusätzlich Drehen per Tippen, Folgemodus beim Fotografieren von bewegten Objekten, Ultravideostabilisierung und Centerstage für Videoanrufe (Personennachverfolgung). Auch die mit dem iPhone Air eingeführte gleichzeitige Aufnahme mit vorder- und rückseitiger Kamera wird beim iPhone 17e nicht angeboten.
Die rückseitige Kamera hat gegenüber dem iPhone 16e eine deutliche Aufwertung erhalten. Anstatt des 2-1-Kamerasystems gibt es nun die 48 Megapixel Fusion Hauptkamera aus dem iPhone 17. Die Fusion Ultraweitwinkelkamera und die Makrofotos bleiben aber dem iPhone 17 vorenthalten. Dafür gibt es aber die „Portraits der nächsten Generation“ (bessere Tiefenschärfe, mehr Details und per Apple Intelligence optimierte Ausleuchtung).
Bei der Videoaufnahme hat sich mit Dolby Vision bis 4k bei 60 FPS gegenüber dem iPhone 16e nichts geändert, genauso wenig wie beim maximal zweifachen optischen Zoom.
Laden
Während die Geschwindigkeit des USB-C-Anschlusses weiterhin bei USB 2.0 steckenbleibt, wurden die Ladeoptionen beim iPhone 17e deutlich aufgewertet und es wird jetzt kabelloses Laden per MagSafe bis zu 15 Watt unterstützt (erfordert MagSafe 20 Watt Netzteil oder höher) und es werden auch MagSafe-kompatible Accessoires unterstützt.
Konnektivität
Hier werden über das inzwischen bewährte Apple Modem C1X die Technologien 5G (ohne mmWave), Gigabit LTE und Bluetooth 5.3 angeboten, was identisch ist zum iPhone 16e.
Fazit iPhone 17e
Insgesamt bietet das iPhone 17e zum Einführungspreis von 699,- Euro deutlich mehr als das iPhone 16e und macht es de facto obsolet für eine Neuanschaffung. Das meinen wohl auch Apple, die das Produkt von der Website genommen haben, während das iPhone 16 weiterhin verfügbar ist.
Apple Silicon M5 Pro und M5 Max
Den Apple Silicon M5 hatten wir ja schon im Apple Report: MacBook Pro M5, iPad Pro M5, Apple Vision Pro M5 vorgestellt. Nun reichen Apple die beiden größeren Version des M5 nach.
Dabei ist es aber nicht so, dass M5 Pro und M5 Max einfach nur die größeren Modelle sind. Bis zum Apple Silicon M5 wurden die Chips von TSMC in einem 3-Nanometer-Verfahren der dritten Generation auf einer einzelnen Chip-Platine bzw. als Einzel-Chip gefertigt.
M5 Pro und M5 Max werden dagegen in einer von Apple neu entwickelten Fusionsarchitektur gefertigt. Das ist quasi die fortgeschrittene, flexible Version der M-Ultra-SoC-Herstellung, bei dem zwei M-Max-SoCs zu einem Chip zusammengeschweißt werden.
Damit wird es möglich (bisher) zwei Chips einzeln zu fertigen und erst später zu einem einzigen Chip zusammenzuschweißen, was auch der Skalierbarkeit von allen SoC-Teilen wie CPUs, GPUs, MediaEngines, Unfiied Memory RAM, Neural Engine und den Thunderbolt 5-Eigenschaften (Kontrollern) zugute kommt. Das dürfte auch die Ausschussrate deutlich verringern und damit auch die Chip-Preise an sich reduzieren.
Neue Kerne, neue Namen
Außerdem führen Apple als Unterscheidungsmarkierung zur Fusionsarchitektur mal wieder eine Namenänderung ein, denn was bisher die „Performanzkerne“ waren, sind nun die „Superkerne“. Die Superkerne sollen ca. doppelt so leistungsfähig sein wie ihre Vorgänger, bei gleichem oder niedrigerem Stromverbrauch.
Gleichzeitig werden auch die „Effizienzkerne“ durch neue „Performanzkerne“ ersetzt – nicht nur dem Namen nach. Die neuen „Performanzkerne“ werden nicht nur einem komplett neuen SOIC-MH 2.5D Packaging-Verfahren gefertigt. Sie sind deutlich leistungsfähiger und energieeffzienter und haben eine höhere Speicherbandbreite als die alten, eher schwächlichen „Effizienzkerne“. Sie haben also kaum noch etwas mit ihnen gemeinsam, außer dass sie „schwächer“ sind als die Superkerne.
M5-Serie
Das Basismodell des Apple M5 kommt mit 10 Kernen in 4S/6P-Konfiguration. Dazu kommen 10 GPU-Kerne. Die Speicherbandbreite beträgt wie zuvor 153 GB/s. Das nächstgrößere Modell ist der M5 Pro mit 15 Kernen in 4S/6P-Konfiguration und 16 GPU-Kernen.
Wie auch bisher liegen die Unterschiede vom M4-Basismodell zum M5 Pro vor allem in der Speicherbandbreite, die mit 307 GB/s doppelt so hoch ist, was zu einem deutlich flüssigeren Arbeiten von speicherintensiven Anwendungen führt. Videobearbeitung und lokale KI-Anwendungen profitieren hiervon besonders. Allerdings ist dieser M5 Pro noch die aussortierte Ware, denn die volle Lutzi ist der 18-Kern M5 Pro in 6S/12P-Konfiguration und 20 GPU-Kernen.
Das kleine Maximum bietet dann natürlich der M5 Max, der zwar bei der CPU-Konfiguration identisch ist mit dem großen M5 Pro, aber 32 GPU-Kerne und eine Speicherbandbreite von 460 GB/s bietet.
Zuletzt gibt es die „All-In“-Version des M5-Max mit 18-Kern CPU, 40-Kern GPU und einer Speicherbandbreite von 614 GB/s. Das ist auch die einzige Version, die auf bis zu 128 GB RAM ausgebaut werden kann.
Um es ganz einfach zu sagen, auch wenn es sich wie Marketing anhört: was der technologische Sprung vom M3 zum M4 gewesen ist – und das war nicht wenig – wird vom Fortschritt vom M4 zum M5 Pro nochmal weit in den Schatten gestellt!
Allerdings hat sich bei all dem Fortschritt eines nicht geändert: ab dem Pro-SoC wird es für die alltäglichen Studio-, Producer-, und Kompositionsanwendungen ziemlich uninteressant.
Denn die Leistungssteigerungen beziehen sich vor allem auf die GPU-Kerne und M5 Pro/M5 Max sind eher für 3D-Animation, wissenschaftliche, technologische und mathematische Modellentwicklung und -emulationen interessant.
Sicher, wer viel mit lokaler KI arbeitet, hat hier auch Vorteile gegenüber den Vorgänger-Chips, da ab dem Basis-M5 die GPU-Kerne mit Neuronalbeschleuniger auch für andere Aufgaben als „Grafik“ – per Core ML, Metal Performance Shaders und Metal 4 – benutzt werden können.
Vielleicht wird das in der Zukunft noch interessant für das „Musikmachen“, aber das bißchen Audio-Stem-Separation und Akkorde-Erkennen schafft auch ein Apple Silicon M1. Wer mehr KI braucht, um Musik machen zu können, hat meiner Meinung nach eh nicht verstanden worum es dabei geht.
Sobald Geekbench-Werte zu M5 Pro und Max verfügbar sind werden wir diese nachreichen.
Bis dahin:
MacBook Pro (14-inch, 2025) M5 10 CPU/ 10 GPU
- Einzelkern: 4228
- Mehrkern: 17464
- Metal: 75604
MacBook Pro (16-inch, 2024) M4 Max 14 CPU / 32 GPU
- Einzelkern: 3919
- Mehrkern: 23129
- Metal: 158898
MacBook Air (13-inch, 2025) M4 10 CPU / 8 GPU
- Einzelkern: 3696
- Mehrkern: 14729
- Metal: 47871
Apple Macbook Air M5: 13 Zoll und 15 Zoll
Neben den neuen Farben Himmelblau, Silber, Polarstern und Mitternacht dürfte am neuen MacBook Air M5 die gleichgebliebene Basiskonfiguration ohne Aufpreis mit 16 GB RAM erfreuen. Ausbauoptionen sind mit 24 GB und 32 GB auch sehr willkommen, die 250,- Euro bzw. 500,- Euro mehr kosten. Das ist im Vergleich zu den derzeitigen Preisen von DDR-5 Ram-Kits für PC-Desktops sogar günstig.
Am M5-SoC hat sich allerdings nichts geändert. Auch die Speicherbandbreite von 153 GB/s ist geblieben.
Der M5 bietet weiterhin 10 CPU-Kerne in der Konfiguration, vier Superkerne und sechs Effizienzkerne (die alten Effizienzkerne!). Lediglich bei der GPU hat man die Auswahl zwischen einer 8-Kern oder 10-Kern GPU.
Diese Option gibt es aber nur für das kleinste MacBook Air M5, genauso wie eine SSD-Option größer als 512 GB. Denn alle größeren Modelle kommen von vorn herein mit der 10-Kern GPU und 1 TB SSD-Speicher daher. Alle Modelle bieten aber Ausbaustufen von 2 TB und 4 TB.
Die 10-Kern GPU mag man sich vielleicht schenken, bei RAM-und SSD-Ausbau sollte man dagegen abwägen, was für die eigenen Bedürfnisse sinnvoller ist. Bei Apple gilt halt immer: SSDs kann man extern dran hängen, Arbeitsspeicher nicht.
Hätte sich vielleicht auch kaum einer träumen lassen, dass die SSD- und RAM-Preise von Apple in der gegenwärtigen RAM-und SSD-Krise eine echte Alternative zum offenen Markt darstellen.
Anschlüsse
Da das Macbook Air M5 über zwei Thunderbolt 4 USB-C-Anschlüsse verfügt, stellt das auch keinen Flaschenhals zu externen NVMe-SSDs dar, vorausgesetzt man hat ein vernünftiges Dock oder Gehäuse.
Die Thunderbolt 4-Ports unterstützen über Display-Port auch bis zu zwei externe Displays. Entweder zwei Displays bis zu 6K bei 60 Hz, 4K bei 144 Hz oder ein Display bis zu 8K bei 60 Hz, 5K bei 120 Hz oder 4K bei 240 Hz.
Akku
Die Laufzeit gibt Apple folgender maßen an:
MacBook Air 13″
- Bis zu 18 Std. Videostreaming
- Bis zu 15 Std. drahtloses Surfen
- Integrierte Lithium-Polymer-Batterie mit 53,8 Wattstunden
MacBook Air 15″
- Bis zu 18 Std. Videostreaming
- Bis zu 15 Std. drahtloses Surfen
- Integrierte Lithium-Polymer-Batterie mit 66,5 Wattstunden
Die MacBook Air M5-Modelle besitzen zwar auch MagSafe-Port zum Laden, können aber auch über die Thunderbolt-Ports geladen werden.
Erfreulicherweise liegt aufgrund der EU-Verordnung auch ein MagSafe-USB-C-Adapterkabel bei.
Display
Das 15-Zöller hat zwar den größeren Akku, das wird aber wieder durch das größere Liquid Retina Display 15,3″ Bildschirm (38,91 cm Diagonale) mit LED Hintergrund-Beleuchtung und IPS Technologie aufgefressen. Die native Auflösung beträgt hier 2.880 x 1.864 Pixeln bei 224 ppi.
Mit einer Größe von 1,15 x 34,04 x 23,76 cm und einem Gewicht von 1,51 kg ist es allerdings nicht mehr ganz handlich.
Das 13-Zöller bieten einen 13,6″ Bildschirm (34,46 cm Diagonale) mit LED Hintergrund-Beleuchtung und IPS Technologie mit 2.560 x 1.664 Pixeln bei 224 ppi.
Damit kommt das 13-Zöller auf eine Größe von 1,13 cm x 30,41 cm x 21,5 cm bei 1,23 kg Gewicht.
Konnektivität
Durch den Apple N1-Chip werden WLAN 7 (802.11be), Bluetooth 6 und Thread Netzwerk-Technologie angeboten. Der 3,5 mm Kopfhöreranschluss ist ebenfalls geblieben.
Preise
Das MacBook Air 13″ gibt es ab 1.199,- Euro, das 15″-Modell gibt es ab 1,499,- Euro
Apple MacBook Pro M5 Pro und M5 Max
MacBook Pro M5
Los geht es mit 1.899,- Euro für das kleinste 14-Zoll Model mit M5-10Kern-SOC 16 GB Arbeitsepeicher und einer 1TB SSD, doppelt so viel wie beim Vorgänger MacBook Pro M4. Die Ausbaustufen sind M5-bedingt 24 und 32 GB.
Das 14-Zöller bietet einen Lithium‑Polymer-Batterie mit 72,4 Wattstunden und erlaubt bis zu 24 Std. Bingewatching (Streaming).
MacBook Pro M5 Pro klein
Das 14-Zoll-Version des MacBook Pro mit kleinem M5 Pro mit 15 Kernen gibt es ab 2.499,- Euro, dafür aber schon mit 24 GB RAM, die nur auf 48 GB RAM für 500,- Euro mehr erweitert werden können. Die Version bietet einen Lithium‑Polymer-Batterie mit 72,4 Wattstunden der bis zu 22 Stunden Bingewatching (Streaming).
Der 16-Zöller bietet einen Lithium‑Polymer-Batterie mit 100 Wattstunden für bis zu 24 Stunden Bingewatching (Streaming). Nebenbei gibt es den 16-Zoller mit einem M5 Pro oder besser ab 2.999,- Euro
MacBook Pro M5 Pro groß
Das MacBook Pro mit dem großen M5 Pro (18 Kerne) kostet nur 200,- Euro Aufpreis. Dafür kann der RAM auch bis 64 GB (+750,- Euro) ausgebaut werden.
MacBook Pro M5 Max klein
Das Macbook Pro mit dem kleinen M5 Max (18 CPU / 32 GPU) kostet hingegen richtig Geld. Apple wollen ab 4.199,- (14″) dafür. Zumindest ist die 2 TB SSD mit dabei. Allerdings scheint es hier keinen RAM-Ausbau zu geben und die 36 GB sind fest eingebacken. Das ist dann wohl der Fusion-Auschuss, denn bei allen anderen RAM-Ausbaustufen will mir das Apple-Store den großen M5 Max aufschwätzen.
MacBook Pro M5 Max groß
Das ist aber weniger tragisch als man annehmen möchte, denn das MacBook Pro mit dem große M5 Max (18 CPU / 40 GPU) kostet nur 375,- Euro Aufpreis, was gemessen an der 4.199,- für den kleinen M5 Max kaum noch ins Gewicht fällt.
Außerdem sind dann gleich 48 GB Ram und eine 2 TB SSD dabei. Das bringt den Gesamtpreis zwar auf 4.824,- Euro, aber gemessen am MacBook Pro mit kleinen M5 Max ist es das wohl die bessere Investition, zumal sich auch die Speicherbandbreite verdoppelt.
Es ist auch das einzige Modell das mit einer 8 TB SSD ausgestattet werden kann und dann im Vollausbau 8679,- Euro kostet.
Der 14-Zoller bietet einen Lithium‑Polymer-Batterie mit 72,4 Wattstunden für bis zu 20 Stunden Bingewatching (Streaming).
Der 16-Zoller bietet einen Lithium‑Polymer-Batterie mit 100 Wattstunden für maximal 24 Stunden Bingewatching (Streaming).
Für alle Modelle gibt es noch ein Option für eine Nano-Glass-Texutur zur Reduktion von Reflexionen und Blendeffekten.
Display
An Bildschirmstatus kann das 14-Zoll-MBP mit einem 14,2″ Bildschirm (35,97 cm Diagonale) aufwarten. Die 3024 x 1964 Pixel werden auf einem Liquid Retina XDR Display in Mini-LED-Technolgoie angeboten was für ein besonders helles und kontrastreiches Bild sorgt. Pro-Motion sorgt mit bis zu 120 Herts Bildwiederholungsrate für butterweisches Doom-Scrolling.
Der Bildschirm des 16-Zoll MBP bietet die selbe Technologie aber mit 3456 x 2234 Pixel auf einer 41,05 cm Diagonale.
Konnektivität
Die M5-Modelle bieten alle WLAN 6E (802.11ax) und Bluetooth 5.3.
Die Modelle ab dem M5 Pro bieten WLAN 7 (802.11be) und Bluetooth 6.
Abmessungenund Gewicht
Das 14-Zoll MBP bringt es auf 1,55 cm x 31,26 cm x 22,12 cm bei eine Gewicht zwischen 1,55 und 1,60 kg (M5/M5 Pro).
Das 16-Zoll MBP ist mit 1,68 cm x 35,57 cm x 24,81 cm weniger große als die Bezeichnung vermuten ließe, aber beim Gewicht lang es mit 2,15 kg ordentlich hin.
Fazit MacBook Pro M5
Die MBPs waren noch nie günstig, aber in Anbetracht der Speicherkrise ein wesentlich schmackhafteres Häppchen als zu vor, dank relativ stabiler Preise. Dazu kommt eine neue SoC-Architektur die den M4 in den Schatten stellt. Programmierbare GPU-Kerne und Superkerne, deutlich aufgewertete Media-Engines bieten aktuell das beste Preis-Leistungsverhältnis für die Pro-und Max-Modelle seit langem.
MacBook NEO mit A18Pro
Wer sich schon immer gefragt hat wie ein iPhone wohl als Mac aussehe erhält hier die Antwort. Das MacBook Neo ist wohl Apples Vision von einem „Netbook“, das für leichtere Aufgaben und für Schüler und Studenten ausgelegt ist. Aber ist das auch so?
CPU
Der A18 Pro aus dem iPhone 16 Pro bietet 6 CPU-Kerne in 2P/4E-Konfiguration und hat eine 6-Kern GPU. Das MacBook Neo muss sich hier aber mit einem Kern weniger, also 5-GPU-Kernen, begnügen.
Die Speicherbandbreite beträgt hier 60 GB/s.
Hier der Vergleich zu anderen Macs:
iPhone 16 mit A18 Pro (6 CPU / 6 GPU) 8 GB RAM
- Einzelkern: 3445
- Mehrkern: 8624
- Metal: 32574
MacBook Air (13-inch, 2025) M4 (10 CPU / 8 GPU)
- Einzelkern: 3696
- Mehrkern: 14729
- Metal: 47871
MacBook Air (Late 2020) M1 (8 CPU / 8 GPU)
- Einzelkern: 2347
- Mehrkern: 8342
- Metal: 33148
Das MacBook Neo dürfte laut diesen Werten also ziemlich nahe beim MacBook Air mit M1 liegen, was für Audiorecording und Musikproduzieren immer noch völlig ausreichend ist. Entsprechend dem iPhone 16 Pro werden hier auch professionelle Videoformate wie Pro Res und Pro Res RAW unterstützt, AV1 kann abgespielt werden. Damit ist auch im kleineren Rahmen Videobearbeitung nicht unmöglich.
Allerdings ist das MacBook Neo aufgrund der A18-Architektur auf maximal 8 GB RAM festgelegt, da gibt es kein Rütteln, keine Erweiterungsmöglichkeit.
Lediglich die interne SSD kann für 100,- Euro mehr von 256 GB auf 512 GB aufgerüstet werden, was sehr viel Sinn macht.
Display
Hier gibt es ein Liquid Retina Display ohne erweiterten HDR-Farbraum, sondern nur sRGB. Es ist also ein LED-Bildschirm mit IPS-Technologie und einer nativen Auflösung von 2.408 x 1.506 Pixeln bei 219 ppi. Die Bildschirmdiagonale des 13-Zoll-Displays beträgt dabei 33,02 cm. Das sind ca. 500.000 Pixel mehr als das iPhone 16 Pro zu bieten hat oder 13 % mehr Bildschirm bei einem GPU-Kern weniger.
Das dürfte sich durchaus in der Grafikleistung bemerkbar machen. Zum Glück benötigt der externe Bildschirm kein extra RAM – wie bei den alten Intel iCore-Chips mit integrierter Grafik.
Akku
Die eingebaute Lithium-Ionen-Batterie mit 36,5 Wattstunden reicht für maximal 16 Stunden Binge-Watching (Steaming). Das reicht völlig, denn die Kids müssen auch mal ins Bett.
Allerdings wurde hier auf einen separaten MagSafe-Anschluss verzichtet und es muss einer der beiden USB-C-Buchsen dafür herhalten.
Konnektivität
Es gibt einen 3,5 mm Kopfhöreranschluss und zwei USB-C-Ports. Davon ist allerdings nur einer ein USB 3.1 x2-Anschluss mit 10 Gbit/s und Displayport-Unterstützung. Der andere ist ein USB 2.0-Port mit bis zu 480 MBits/s. Es ist anzunehmen, das der USB 2-0-Port am selben Controller hängt wie der USB-3-Port und als Sub-Set geführt wird. Mehr war beim A18 Pro wohl nicht zu machen, der eigentlich nur einen einzigen USB 3.1 x2-Port unterstützt. Von daher sollte man eher froh sein, dass nur der USB-2.0 Port zeitweise fürs Laden geopfert werden muss.
Ein externes Zweit-Display kann bis zu 4K-Auflösung bei 60 Hertz haben und es wird auch Display-Port 1.4 (mit besserem Farbraum) unterstützt.
An drahtlosen Technologien wird zwar nur WLAN 6E (802.11ax) unterstützt, wo das iPhone 16 Pro 802.11be Wi‑Fi 7 mit 2×2 MIMO bot. Dafür bietet das MacBook Neo aber Bluetooth 6 wo es beim iPhone-Kollegen nur Bluetooth 5.3 gab.
Abmessungen
Mit 1,27 x 29,75 x 20,64 cm und einem Gewicht von 1,23 kg ist das MacBook Neo geringfügig leichter und kleiner als das MacBook Air M5.
„Enge Integration mit dem iPhone“
Ansonsten bietet das MacBook Neo alle Vorzüge von macOS 26 Tahoe, wie z.B. Handoff oder die universelle Zwischenablage, mit der Daten einfach zwischen iPhone und Mac ausgetauscht werden können. Die Integration geht sogar soweit, dass per iPhone Synchronisierung die Daten und Einstellungen, Passwörter etc. vom iPhone direkt auf das MacBook Neo übertragen werden können, wenn der Mac zum ersten Mal in Betrieb genommen wird. So wie man von einem iPhone zum anderen umzieht.
Das ist bisher ein Novum im Appleversum. Da machen sich dann auch auch die Universalkäufe aus dem App-Store bezahlt, denn mittlerweile ist die Chance größer, dass Apps von iOS auch unter macOS laufen, als dass sie es nicht tun. Sogar lokale Apple Intelligence-Dienste können hier benutzt werden.
MacBook Neo Fazit
Ein „echtes“ Macbook Air M5 kostet mit 1.199,- Euro schon das Doppelte. Zieht man dann noch die stark reduzierten Mietbeträge für Schüler und Studenten für das Apple Creator Studio – das einen A17 Pro zu Unterstützung aller Features benötigt – in Betracht, ist das schon ein Angebot, dem die Konkurrenz kaum etwas entgegenzusetzen hat.

MacBook Neo
Bliebe als Alterntive noch der Mac mini M4 für ebenfalls 699,- Euro. „699,- Euro“ scheint überhaupt die neue „500,- Euro“-Kategorie geworden zu sein, zumindest solange die KI-Bubble noch nicht geplatzt ist. Analysten gehen sogar davon aus, das viele kleinere Elektonikhersteller aufgrund der explodierenden RAM und SSD-Preise das Jahr 2026 nicht überleben werden. Manche gehen sogar davon aus, dass der Unter-500-Euro-Sektor für Desktop-PCs und Laptops bis 2028 ganz verschwinden wird. Von daher sollte man sich eher auf Geräte wie das MacBook Neo einstellen, als sie zu verlachen.
Als Zweitrechner für Live-Gigs und auf der Bühne ist das MacBook Neo sich auch eine gute Option zum iPad.
Willkommen in der schönen neuen KI-Welt, von der nur Big-Tech etwas hat.
Update:
Die Website Notebookchaeck.net hat einen ersten Vergleich mit dem MacMoo New gemacht.
Der Cinebench 2024-Einzelkern Test ergab u.a. folgende Ergebnisse:
MacBook Neo (256 GB A18 Pro): 147 Punkte (Basis)
- MacBook Air 13 M5 (10CPU/ 8GPU): 200 Punkte +36%
- MacBook Air 15 M4 10 CPU/10GPU): 173 Points +18%
- MacBook Pro 16 2023 M3 Pro (12CPU/18GPU): 143 Punkte -3%
- XMG Trinity X – AMD Ryzen 9 9950X3: 139 Punkte -5%
- Minisforum MS-02 Ultra Graphics Intel Ultra 9 285HX: 135 Punkte -8%
- Lenovo ThinkPad T16g Intel Ultra 9 275HX Gen 3: 133 Punkte -10%
- Samsung Galaxy Book4 Edge (16 SnapDragon X Elite) 127 Points -11%
- Minisforum AI X1 Pro, HX 470 (Ryzen AI 9 HX 470): 119 Punkte -19%
- MacBook Pro 16 2021 M1 Pro (10 CPU 10 GPU):112 Punkte -24%



































Neo könnte für einige bisher Win User der Umstieg zum Mac sein. Auffallend ist dieses Jahr, dass die Firma bei ihrer Preisgestaltung bleibt, obwohl die deutlich höheren Preise da sind. Das war bisher nicht so.
Als überzeugter iPad User kommt dessen Preis aber in einen ungünstigen Bereich 850 bzw. 1250 €(Strassenpreise) für die 13-Zöller Air und Pro bei 128/12 und 256/12GB haben einen schweren Stand gegenüber den MBAir oder dem Neo.
@Tai Die Version für 799,- Euro hat eine 512er SSD und auch Touch-ID. Diese würde ich empfehlen. Trotz der 8GB RAM ist das ein guter Rechner, der die meisten Windows-Laptops in dieser Preisklasse überflügelt. Wenn du nicht gerade ständig 4K Videos damit schneiden willst, reicht das vollkommen, selbst zum Musikmachen.
Viele glauben das nicht, aber ich habe damals das erste MacBook Air mit 11″ Display gekauft und 4GB RAM und der kleinsten SSD. Der Rechner läuft heute noch und ich habe ihn lange als Bühnenrechner mit Ableton Live eingesetzt und sogar Shows mit diesem Rechner als alleinigem Klangerzeuger gespielt.
Ähnlich wie der Mac mini M4 (sehr leistungsstark) ist das MacBook Neo der ideale Rechner für Schüler, Studenten, Business-Leute, die hauptsächlich mit Office-Produkten arbeiten, als Rechner zum Surfen und zum Videos schauen, aber auch für den Einstieg in die Musikproduktion. Auch die meisten Content Creator werden damit glücklich, wenn es nicht mehr als HD Videos sind. Für diejenigen, die mehr Leistung benötigen, bleiben dann MacBook Air und MacBook Pro.
Ich sitze gerade im Hotel an meinem MacBook Pro mit M4 Pro Prozessor und die Leistung dieser Kiste könnte ich im Leben nicht ausschöpfen. Da müssten es schon 8K Videos mit vielen Spuren sein.
Du kannst übrigens immer selbst den Test machen: Geh in einen Apple Store und spiel etwas mit den Rechnern herum. In der Regel wird dort das MacBook Neo mit installiertem Logic Pro stehen. Meistens sind umfangreiche Demo-Projekte vorinstalliert. Starte das einfach mal (oder lass es einen Verkäufer tun) und schau auf die CPU-Anzeige. Du kannst auch die App Activity starten und schauen, wie viel Leistung Logic gerade zieht und wie viel RAM belegt ist. Auch Final Cut ist meistens drauf. Da kannst du auch ein Demo-Projekt laden und dir anschauen, was geht und was nicht. Spiele sind immer installiert. Ich war bislang immer erstaunt, was selbst mit den kleinsten Konfigurationen geht.
@Tai Drei Bekannte unter Musikern arbeiten mit Logic und dem Basis M2 Mini (damals noch 8GB). Keine Probleme. Der Prozessor beim Neo setzt die Grenze auf 8GB. Er kann nicht mehr. Das Gerät wird sicher ein Hit
@Tai Soweit ich mich erinnere lässt sich das betriebssystemübergreifend nicht vergleichen. heute mag es anders sein, aber vor einigen Jahren brauchten Android Handys locker das Anderthalbfache an RAM, um mit den iOS Handys mitzuhalten. Das ist womöglich bei Windows und Mac auch so.
Womit ich dir allerdings Recht geben muss: weniger RAM und kleinere SSD belastet das Speichermedium eindeutig stärker. Daher empfehle ich auch bei dem moderaten Aufpreis von 100 € die größere SSD zu nehmen.
Eine gute Kompromiss Lösung wäre Im Heimbetrieb eine große SSD dran zu hängen und von dieser auch zu starten. Das zweite Betriebssystem intern würde ich unterwegs nutzen. Dann hast du auch den Vorteil eines zweiten Startvolumes, das immer dann gute Dienste leistet, wenn du ein Problem hast und du nicht genau weißt worauf das zurückzuführen ist. Ebenso ist es eine gute Lösung, eine neue Version eines macOS damit zu testen