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Apple Report: MacBook Pro M5, iPad Pro M5, Apple Vision Pro M5

Im Zeichen der KI - Apple M5

16. Oktober 2025
Apple Report- M5 MacBook Pro M5, iPad Pro M5, Apple Vision Pro M5

Apple Report: M5 MacBook Pro M5, iPad Pro M5, Apple Vision Pro M5

In Zeiten, in denen zu viele Firmen leider dazu übergegangen sind, ihre Ankündigungen anzukündigen, um dann (mitunter jahrelang) nicht zu liefern, ist das überraschende Materialisieren von neuen Apple-Produkten fast schon erfrischend. Dieses Mal dreht sich alles um den M5 und KI. Apple scheint seinen Jahreszyklus mit relevanten Fortschritten tatsächlich durchziehen zu können. Im folgenden Apple Report findet ihr alle Informationen zu M5 MacBook Pro M5, iPad Pro M5 und Apple Vision Pro M5.

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Eine Info vorab: Die folgenden Angaben beruhen alle auf den Aussagen von Apple. Real-World-Tests stehen noch aus.

Apple Silicon M5 SoC

Beim „M5 System on a Chip“ dreht sich alles um „Künstliche Intelligenz“ (beziehungsweise das, was die Industrie derzeit darunter versteht, dazu gleich mehr).

Gefertigt wird mit einem 3 Nanometer-Prozess der dritten Generation, konnte nicht nur der Energieverbrauch nochmal verbessert werden. Vor allem die Grafikeinheit wurde massiv aufgebohrt. Die 10-Kern GPU beinhaltet nun selbst für jeden Kern zusätzlich eingebaute Neuronalbeschleuniger. Diese stammen im Übrigen vom Apple Silicon A19 der iPhone 17-Serie ab und arbeiten unabhängig von den üblichen 16 neuronalen Kernen der Apple Silicon-Chips. Damit soll die KI-Leistung auf das Vierfache gegenüber dem Apple Silicon M4 ansteigen und sechsmal schneller sein als die KI-Leistung im M1. Dazu kommt noch Ray-Tracing der dritten Generation, mit einer um 45 % gesteigerten Leistung gegenüber dem M4 und 2,5 mal gegenüber dem M1.

Software-technisch kann diese Leistung von Drittanbietern mit Core ML, Metal Performance Shaders und Metal 4 abgerufen werden und (nun) auch mit der Tensor-Programmierschnittstelle.

Apple M5

Apple M5

Der Begriff „Tensor“ kommt historisch gesehen aus dem Bereich der Materialbelastungstest (engl. Tension: Belastung /Stress). In der Software ist „Tensor“ – grob beschrieben – als Array (Zahlenfeld, z.B. XYZ-Werte für den einen Punkt im dreidimensionalen Raum) beschreibbar und auf jeden Eintrag dieses Array wirkt wiederum ein weiteres Array, also eine Anzahl von „Belastungskräften“ ein und diese „verbiegen“ den Eintrag, um bei der Materialmetapher zu bleiben.

Nimmt man viele solcher „Materialpunkte“, lassen sich so daraus Simulationen entwickeln, egal ob physikalische, geometrische, oder kontextuelle (Sprache, Audio, Video). Letzteres ist ja hauptsächlich das, warum sich der ganze KI-Hype (derzeit) dreht bzw. was den Verbrauchern schmackhaft gemacht werden soll.

Auf jeden Fall können mit der Tensor-API die Entwickler eigene KI-Modelle On-Device, also auf dem Gerät selbst, ohne Cloud-Anbindung, realisieren.

Die CPU im M5 besteht aus 10 Kernen in 6E/4P-Konfiguration und einer erweiterten Speicherbandbreite auf 153 GB/s. Der M4 bot hier nur 120 GB/s.

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Zur Erinnerung: Der M4 Pro hat eine Speicherbandbreite von 273 GB/s. Insgesamt soll die CPU-Leistung gegenüber dem M4 um 15 % gesteigert worden sein – was neben KI-Anwendungen auch z.B. anderen datenintensiven Aufgaben wie Videoschnitt zugute kommt.

Wenn das allein schon die Leistung des Apple Silicon M5 ist, darf man gespannt sein, was M5 Pro und M5 Max bieten und wer soviel Leistung überhaupt im Alltag noch abschöpfen kann. Insgesamt gesehen ist der M5 ein relevantes Leistungs-Upgrade zum Vorgänger.

Apple MacBook Pro M5

Apple M5-MacBook-Pro-14

Apple M5-MacBook-Pro-14

Den M5-SoC gibt es erst einmal nur für das 14 Zoll MacBook Pro (ab 1.799,- Euro). Bis auf den neuen Chip hat sich bei den anderen Spezifikationen fast nichts geändert, noch nicht einmal das Gewicht von 1,55 kg. Die Größe ist die Gleiche, das Liquid Retina XDR-Display, die Auflösung von 3.024 x 1.964 Pixel und die Grundgröße des Arbeitsspeichers von 16 GB (ausbaubar bis 32 GB).

Die interne SSD des M5 MacBook Pro M5 startet bei 512 GB, ist aber jetzt bis 4 TB ausbaubar, anstatt bis 2 TB wie beim M4-Vorgänger. 802.11ax Wi-Fi 6E Bluetooth 5.3, sechs Lautsprecherkonfiguration und eine Akkuleistung von 72,4 Wh sind geblieben. Obwohl, aufgrund des geringeren Stromverbrauches des M5 dürfte das neue MacBook Pro etwas länger laufen.

Noch nicht einmal die drei Thunderbolt/USB 4-Ports wurden durch Thunderbolt 5 ersetzt. Dieses Update bleibt wohl den M5 Pro- und M5 Max-vorbehalten, wie bei den Vorgängern.

Es können ebenso auch weiterhin nur zwei 6K-Bildschirme bei 60 Hz über Thunderbolt oder über HDMI ein 6K-Bildschirm bei 60 Hz und ein 4K-Bildschirm bei 240 Hz angeschlossen werden, da reicht wohl selbst die höhere Speicherbandbreite des M5 nicht für mehr aus.

Klar, bei wem ein Neukauf ansteht, für den ist das neue M5-MacbookPro eindeutig das Pferd, auf das zu setzen ist. Für Besitzer des M4-Vorgängermodells müssen dagegen schon sehr dringende Gründe anliegen, damit sich ein Upgrade lohnt. Aber auch wer noch über einen günstigen M4 Mac stolpert macht damit nichts falsch.

Apple M5-MacBook-Pro-14

Apple M5-MacBook-Pro-14

Allerdings gibt es auch einen vehementen Wermutstropfen – doch ausnahmsweise kann Apple diesmal nichts dafür, sondern hier ist die EU verantwortlich. Apple hat ja schon seit geraumer Zeit aufgehört, seine iPhones und iPads mit Netzteilen auszuliefern. Nun werden auch die MacBooks nicht mehr mit Netzteil ausgeliefert, aufgrund der EU-Verordnung „Waste from Electrical and Electronic Equipment (WEEE)“ die eine Durchsetzung bis zum 9. Oktober 2025 vorsah.

Apple M5-MacBook-Pro-14

Apple M5-MacBook-Pro-14

Somit müssen nun alle MacBook-Neukäufer ab sofort selber für ihre 70 W- , 96 W oder 140 W Netzteile sorgen (65,- / 85,- / 119,- Euro). Witzig ist, dass andere Länder (außerhalb der EU) Apple verklagt haben weil sie kein Netzteil mehr mitliefern. Andere Länder, andere Sitten.

Apple haben die Preise im Gegenzug, zumindest in Deutschland (EU) z.B. gegenüber dem Vorgänger 14 MBP M4 um 100,- Euro gesenkt.

UPDATE:

Und schon liegt auch ein Geekbench-Resultat für das M5 MBP 14″ vor:

Einzelkern: 4263 Punkte

Mehrkern: 17862 Punkte

dem gegenüber die Geekbench-Werte des M4 MBP 14″:

Einzelkern: 3738 Punkte

Mehrkern: 14726 Punkte

Das ist eine Leistungssteigerung vom 13% bzw. 18 % bei der CPU, deckt sich also in etwas mit den Angaben von Apple.

Apple iPad Pro M5

Apple M5-iPad-Pro

Apple M5-iPad-Pro

Beim neuen Apple iPad Pro M5 hat sich deutlich mehr getan. Zuerst einmal gibt es sowohl ein 11 Zoll- als auch ein 13 Zoll-Modell mit M5. Erhältlich für 1.099,- Euro bzw. 1349,- Euro. Allerdings muss man auch hier wieder aufpassen, denn nicht in allen Modellen arbeitet der gleiche M5.

Die Standardkonfiguration des M5 kommt mit 10-Kern CPU und 10 Kern GPU sowie 16-Kern Neuronal-Engine daher. Bei den M2 und M4 iPads sind in den Modellen unter 1 TB SSD die „Ausschuss-SoCs“ verbaut, d. h. mit einem GPU oder CPU-Kern weniger als die Standard M-Serie.

Beim M3 gibt es nur eine iPad-Konfiguration mit M3. Diese bietet 8 CPU- und 9 GPU-Kerne, unabhängig von der Speichergröße.

In den Modellen unter 1 TB SSD-Größe werkelt der M5 mit nur 9 CPU-Kernen (3P/6E), anstatt 10. Das mag in der Praxis weniger auffallen, aber frech ist das immer noch, vor allem weil hier bei den Performance-Kernen gespart wurde.

Apple M5-iPad-Pro

Apple M5-iPad-Pro

Auch beim Arbeitsspeicher unterscheiden sich die Modelle mit 1 TB SSD (oder mehr). Aber immerhin wurde das RAM der kleineren Modelle von 8 GB auf 12 GB erhöht. Die RAM-Größe bei den größeren Modellen ist hingegen mit 16 GB gleich geblieben.

Die SSD-Grund- bzw. Ausbaustufen sind mit 256 GB, 512 GB, 1 TB und 2 TB ebenfalls gleich geblieben. Die Akkulaufzeit hat sich trotz energieeffizenterem M5 mit 10 Stunden Binge-Watching (Streaming) gegenüber dem Vorgänger aber nicht verbessert.

Auch das neue C1X-Modem kann die Akkulaufzeit beim Web-Surfing nicht verbessern und es bleibt bei 9 Stunden, obwohl das neue Modem um bis zu 50 % schneller im Mobilnetz sein soll und gleichzeitig 30 % weniger Strom benötigt als das Modem der Vorgänger-iPads. Dafür wird ab sofort WiFi 7 sowie Bluetooth 6 und Thread unterstützt.

Neu ist auch der N1-Chip, der ja schon im iPhone 17 sein Debut feierte (Amazona.de berichtete).

Apple M5-iPad-Pro mit Magic Keyboard

Apple M5-iPad-Pro mit Magic Keyboard

Zum M5 im Apple iPad Pro gibt Apple einige Real-World-Leistungsdaten an:

  • Bis zu 6,7 mal schnelleres 3D-Rendering mit Ray-Tracing in Octane X im Vergleich zum iPad Pro M1, M2 und bis zu 1,5 mal schneller als beim iPad Pro with M4.
  • Bis zu 6 mal schneller beim Videotranskodieren in Final Cut Pro for iPad, verglichen mit iPad Pro M1,M2 und bis zu 1,2 x faster als das iPad Pro M4.
  • Bis zu 4 mal schnellere AI-Bildgeneration in Draw Things for iPad, vergleichen mit iPad Pro M1, M2 und bis zu 2 mal schneller als beim iPad Pro M4.
  • Bis zu 3,7 mal schnelleres AI-Video-Upscaling in DaVinci Resolve for iPad, verglichen mit dem iPad Pro with M1, M2 und bis zu 2.3 mal schneller als im iPad Pro M4.

Ansonsten sind die restlichen Daten so ziemlich gleich geblieben. Ein Tandem-OLED Display mit 2.240 x 1.668 Pixeln beim 11 Zoll-iPad und 2.752 x 2.064 Pixel beim 13 Zoll-iPad.

Bei den Anschlüssen muss man sich weiterhin mit Thunderbolt/USB 4 begnügen.

Das Resümee fällt entsprechend dem des MacBook Pro aus: Bei Neukauf, ja. Für das Upgrade vom iPad Pro M4 sollte man schon klare Gründe haben.

Apple Vision Pro M5

Wer dachte (oder hoffte), dass die Apple Vision Pro nur ein kurzlebiges Projekt ist, wird mit dem neuen Modelle Apple Vision Pro M5 eines besseren belehrt.

Das Original ist mit dem Apple Silicon M2 ausgestattet. Der M5 soll laut Apple bessere Bildschärfe und räumliche Darstellung sowie eine bessere Akkulaufzeit bieten. Die Bildwiederholungsrate erhielt einen leichten Schub und bietet nun 120 Hz statt bisher ca. 90 Hz. Am R1 Coprozessorchip hat sich nichts geändert.

Apple M5-Vision-Pro

Apple M5-Vision-Pro

Mit dem Dual-Band aus Strickgewebe soll der Tragekomfort der Vision Pro M5 deutlich verbessert worden sein. Da es keinerlei Upgrade-Pfad von der Apple Vision Pro 1 auf das neue Gerät gibt, außer Apple Trade-In, ist es zumindest ein kleines Trostpflaster, dass das neue Dual-Band auch mit der alten Apple Vision Pro-Brille kompatibel ist und separat für 119,- Euro im deutschen Apple-Store zu erwerben ist.

Apple M5-Vision-Pro-Dual-Knit-Band

Apple M5-Vision-Pro-Dual-Knit-Band

Das Headset von Apple wurde nicht nur bequemer und mit einem M5 ausgestattet, sondern erhält auch zusätzlich neue Controller zur Bewegung/Interaktion in der virtuellen Welt. Namentlich den Logitech Muse Stift und die Sony PlayStation VR2-Controller (und Ladestation).

Der Logitec Muse ähnelt einem Apple Pencil, funktioniert aber auch im 3D-Raum, mit sechs Freiheitsgraden und haptischem Feedback. Im Apple Store ist er für 139,95 Euro zu bekommen.

Logitech Muse (Bildquelle: Apple)

Logitech Muse (Bildquelle: Apple)

Der Sony PlayStation VR2 Sense Controller wirbt mit hochperformanter Bewegungsverfolgung, sechs Freiheitsgraden, Berührungserkennung (Tippen) und Vibration. Im deutschen Apple Store ist er noch nicht gelistet, im US-Apple-Store soll er 249,- USD (ca. 225,- Euro ohne MwSt.) kosten.

Sony PlayStation VR2 Sense Controller (Bildquelle: Playstation.com)

VR2 Sense Controller (Bildquelle: Playstation.com)

Alle Geräte werden mit OS 26 ausgeliefert und sind ab 22. Oktober 2025 vorbestellbar.

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Preis

  • MacBook Pro M5 ab 1.799,- Euro
  • iPad Pro M5 11-Zoll ab 1.099,- Euro
  • iPad Pro M5 13-Zoll ab 1.449,- Euro
  • Apple Vision Pro M5 ab 3.699,- Euro
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Forum
  1. Profilbild
    electricarts

    So wie ich mehrfach gelesen habe, Ist der Preis des MacBooks aufgrund des fehlenden Netzteils sehr wohl um 100,- € gesenkt worden!

    • Profilbild
      Markus Schroeder RED

      @electricarts Ja, das stimmt für die EU. Das 14″ MBP M4 kostete bei Einführung 1899,- Euro, das M5 1799,- Euro.

      In den USA sind die Preise mit 1599,- USD gleich geblieben.

      werde das noch präzisieren.
      greetz M

    • Profilbild
      Markus Schroeder RED

      @electricarts OK die USAler bekommen auch noch ein 70W Netzteil mitgeliefert.

      Damit wäre die Aussage dann komplett hinfällig.

      Greetz M.

    • Profilbild
      TomH

      @electricarts Sorry, aber hier kann ich nur sarkastisch werden.

      Geschenke von Apple? Günstiger? 🤪🤪
      Wir in der EU (mit Schweiz und UK) bekommen einfach das Netzteil nicht.
      Im Rest der Welt ist es auch mit Netzteil billiger geworden.

      Es ist einfach der Ausdruck das Apple die EU hasst. Anders kann ich das nicht interpretieren.
      Im Grunde müssten hier die Geräte günstiger sein wie im Rest der Welt, weil das Netzteil vernünftigerweise nicht inkludiert ist.
      Sorry, aber es ist mir inzwischen sehr schleierhaft, wie man Produkte dieses heuchlerischen US-Konzern kaufen kann.
      Wer so zeigt das man Regularien nicht umsetzen will., dem zeige ich gerne, wie der mich interessiert.

      • Profilbild
        electricarts

        @TomH Aber so scheint es doch zu sein. Wir hier in der EU bekommen kein Netzteil und zahlen 100,- € weniger. Alle anderen bekommen ein Netzteil und zahlen den „alten“ Preis.

  2. Profilbild
    Kazimoto AHU

    Hilfreich ist neben Apple doch immer „leider“ auch Windows im Blick zu haben.

    Ein Lenovo ThinkPad E16 G3 mit 32GB/1TB in 16″, 2K-Auflösung@120Hz, kostet derzeit nur 1135€.

    Leistung zwischen M4 und M4 Pro, was sich bei Plugins nochmals relativiert, da oft noch für Windows/Intel optimiert wird und wurde, wenn man nicht gerade Logic und stock Plugins nutzt.

    Ist sogar „Linux-Certified“. 🙂

    • Profilbild
      TomH

      @Kazimoto 👍👍

      Warum leider? 😉

      Man betrachte einfach mal das technologische Versprechen alles aus einer Hand am Beispiel des Trauerspiels Bluetooth bei Apple.
      https://www.golem.de/news/bluetooth-hoerstoepsel-erste-tests-loben-die-airpods-pro-3-und-es-gibt-auch-kritik-2509-200120-2.html
      Apple bei Bluetooth-Codes im Rückstand
      Die Airpods Pro 3 nutzen Bluetooth 5.3 und bieten die Bluetooth-Codecs SBC und AAC. Es gibt weiterhin keine Unterstützung für HD-Codecs, und die fehlende Unterstützung von Auracast wird ebenfalls in einigen Tests bemängelt. Hier ist die Konkurrenz Apple weit voraus.

      Ich nutze inzwischen den Sennheiser BTD 700 Dongle und bin mit dem beyerdynamic Xelento Neckband Receiver der im Bundle mit dem beyerdynamic DT 70 IE günstig zu kaufen war sehr zufrieden. Hiermit geht appX HD auch am iPhone. Einmal Dongle und Hörer verbinden und dann einfach von Gerät zu Gerät wechseln.

      Viel besser wie der monolithische Mist von Apple, der bei jeder Technologischen Neuerung dann den Weg in die Obsoleszenz geht.
      Warum nur macht Modularität aus Sicht von Verbrauchern Sinn?
      (Ok, für den Hersteller sieht es anders aus, Monolithen bringen 💲💰💲, richtig Apple?)

      • Profilbild
        Kazimoto AHU

        @TomH Das sind ja teure Dinger. 😄
        Das Dongle macht BT 5.4, das Neckband nur BT 5.2? Ist mit Sicherheit etwas außerhalb meines Budgets, aber danke für den Tip! Ich vertrage Kopfhörer und In-Ears nicht mehr so gut, mein Tinnitus läßt sich damit gut provozieren und es fühlt sich auch insgesamt nicht so gut an. Etwas Luft zwischen Klangquelle und Ohren schont das Organ und das muss noch etwas durchhalten. 😉

        • Profilbild
          TomH

          @Kazimoto Das Neckband war bei den InEar Days quasi kostenfrei, InEars und Band waren zusammen im Set 498 €.
          Das mit 5.2 (ohne lossless) und 5.4 mit lossless (aptX) war mir bewusst.

          Zurzeit gibt es (sehr) wenig 5.4 fähige Systeme.
          Am interessantesten ist noch das FiiO BTR17 das als DAC auch Kopfhörer treiben kann. Akku und Verbindung via Bluetooth und USB C umschaltbar. Kostet aber auch 249 €.
          Macht IMO nur Sinn wenn man öfter unterwegs ist und dann mal im Hotel entspannen möchte.
          Da das Neckband dabei war, habe ich erst mal keinen Bedarf.
          aptX HD finde auch schon gut. 😉

    • Profilbild
      gs06

      @Kazimoto Für den Anwender dürfte jenseits der technischen Daten relevanter sein, dass Audio- & MIDI-Software unter MacOS und iOS einfach zu installieren ist und dann zuverlässig funktioniert.

      Ich habe selber lange Windows verwendet, dass sich seit Windows 10 zunehmend zu einem Update- und Datenspionage-Albtraum entwickelt hat.

      Linux verwende ich seit sechs Jahren täglich mit großer Zufriedenheit beruflich – aber was Musik-Software angeht, ist es für die meisten Nutzer vermutlich jenseits ihrer systemadministrativen Fähigkeiten. Es mag sein, dass es manchen Leuten gelingt, einige kommerzielle Musikprogramme und -geräte damit zum (teilweisen) funktionieren zu bringen. Ich beneide diese Leute um ihre Geduld und Hingabe dafür. Selber fehlt mir allerdings bisher die Zeit und Lust, mich diesem Gefrickel hinzugeben. Wenn das irgendwann einfacher und breiter unterstützt wird, dann werde ich das bestimmt ausprobieren, da mir viele Aspekte von Apples Umgang mit ihren Kunden nicht gefallen. Im Moment halte ich deren Software-Welt der Konkurrenz jedoch um Meilen voraus, was Audio-Anwendungen angeht.

      Wenn man sich einen gebrauchten Mac mit Apple Silicon, mindestens 16 GByte RAM und mindestens 1 TByte interner SSD besorgt, kann man damit auf Jahre Musik machen, ohne sich je um Performance Gedanken machen zu müssen. Filmkomponisten, die mit großen Orchesterbibliotheken arbeiten, mögen mehr benötigen, aber die meisten hier werden mit so einer Maschine nicht an Grenzen stoßen.

      • Profilbild
        Kazimoto AHU

        @gs06 „Audio- & MIDI-Software unter MacOS und iOS einfach zu installieren ist“

        Ist unter Windows tatsächlich auch so, man sollte nur drei feste VST-Ordner für 32, 64Bit und VST3 haben und auch nur dorthin installieren, mit Überordner damit es übersichtlich bleibt, das gilt für Mac aber gleichermaßen, läuft dort nur etwas standardisierter.

        Bei Linux ist bei mir alles unter root/home/user, dort ist dann /.vst3, /.vst und /.clap. Dadurch daß ich einen Wine Wrapper (yabridge) für Windows-Plugins nutze, unterliege ich auch keinen Einschränkungen seitens der DAW, wenn z.B. die Unterstützung alter Plugins gekündigt wird.

        „Windows 10 zunehmend zu einem Update- und Datenspionage-Albtraum entwickelt hat.“

        Apple ist kein weißer Ritter. Plugins haben tiefgehende Rechte und können alles mit deinem System alles machen. Updates gibt es bei Apple auch reichlich und Audio-Usern wird jedes Mal davon abgeraten diese sofort mitzugehen. Von den Wechseln von G3/4 zu Intel und zu ARM, reden wir nicht davon. Bei Windows sperrt man Updates mit Tools oder manuell.
        Nebenbei:
        Ein schlankes debloated Windows ist tatsächlich unter der Hand zu haben, unterstützt alte Hardware ohne TPM2.0, braucht wenig Speicher und läuft ohne Zwangs-Login mit Email. Google mal nach Tiny11 oder Chris Titus. Ein Image runterladen und auf Stick ziehen ist für mich kein administrativer Aufwand.

        So gesehen sind MacOS und Windows für mich auf Augenhöhe, mit Vorteilen bei Windows, wenn es etwas konfiguriert wird, das ist bei MacOS kaum in diesem Umfang möglich.

        Die Aggregate Devices bei Apple sind noch ein kleiner Vorteil, jedoch, ein einheitlicher ASIO-Driver ist für Windows in Arbeit, hat noch keiner berichet?

        • Profilbild
          Kazimoto AHU

          @Kazimoto Linux: Wer Zeit/Hirn hat und Kompromisse eingehen kann, bekommt hier fast alles, vor allem Kontrolle und Sicherheit, wobei bei letzterem immer ein „gibt es nicht“ nachklingt.

          Ein einfaches Linux, bei dem man nur das nimmt was im Paketmanager angeboten wird, ist wahrscheinlich das sicherste was es am Markt gibt. Ich nenne jetzt mal stellvertretend Ubuntu, wobei ich immer im Hinterkopf habe, „es gibt keine weißen Ritter“!

          Du nutzt keine Windows-Plugins und nur deine DAW mit Linux-Plugins aus dem Flatpak-Paketmanager, dann bist wahrscheinlich der sicherste Mensch hier im Kommentarbereich. Für die die es nicht wissen, Flatpak ist eine Sandbox in der alles getrennt vom System ausgeführt wird, so eine Art Safe Space für alle Programme, nicht nur für die DAW.

          Wer jetzt so richtig viel Ahnung hat kann in Linux so gut wie alles machen und gesichert ausführen. Auch Wine und somit Windows-Plugins können theoretisch gesandboxed werden, was aber außerhalb meiner Möglichkeiten liegt.

          Ich bin mit dem jetzigen Status zufrieden und switche derzeit wieder zwischen Windows und Linux. Es gibt derzeit Probleme mit yabridge, Wine und Windows Plugins, der rasante Fortschritt fordert seinen Tribut. Einzelne Entwickler mit viel Schmalz und Hingabe können eben nicht alles retten, wenn nicht alle mitgehen wollen oder können. Ich sage es mal so, Windows und Mac machen es leichter den Nutzer zu kontrollieren und alles über ihn zu erfahren, leider üblich soweit.

          • Profilbild
            Kazimoto AHU

            @Kazimoto Ergo:

            MacOS zu nutzen ist eine Entscheidung, mehr nicht. Einfachheit ist unter der Haube komplex, dem Nutzer wird nur ein Pfad vorgegaukelt. Verläßt du ihn kommst du schnell in die Untiefen von Unix.
            Apple nimmt sich die Daten von dir nach belieben, da gibt es keine Fragen. MacOS ist so konstruiert daß es den Zugriff auf die Apple-Server braucht. Wer sowas abschalten möchte, geht das überhaupt? Kann man versuchen aber mit dem Bewußtsein ist die schöne Apple-Welt ebenfalls Geschichte.

            Es ist also ein riesen Beschiss gegenüber sich selbst, wie so oft, eigentlich immer, es kommt nur darauf an von wem man sich es gefallen läßt, mehr oder weniger. Ich entscheide mich für weniger, so gut es geht.

            Komm(t) gut ins Wochende! :)

            • Profilbild
              frankste

              @Kazimoto Zusammengefasst und Ergänzt
              Bei Windows benötigt man noch kleine Anpassungen in der Plugin Ordner Struktur.
              Sind Drag & Drop Installationen auch bei Windows möglich?
              In Apple Systemeinstellungen/Datenschutz&Sicherheit hat man die Möglichkeit, zu wählen ob man mit Apple, App Entwicklern seine Nutzungsdaten teilen möchte.
              Sofern ein Plugin/App zugriff auf Dokumente,Kontakte,..etc. möchte werde ich vom MAC um Erlaubnis gefragt. Also nichts da, Plugins können alles mit deinem System machen.
              Man kann einen Mac ohne Anmeldung mit der Apple ID betreiben, sofern man auf die von Apple angebotene Synchronisation seiner Daten auf mehreren Geräten und Apple Dienste verzichten kann.
              Wechsel von G3/G4 zu Intel war sehr mühsam
              Wechsel von Intel zu ARM Problemlos
              Ich hoffe ein debloated Windows beinhaltet auch die aktuellsten Sicherheitsupdates und die Möglichkeit alle aktuellen, neueren Programme zu betreiben?
              Ich denke jedes Betriebssystem ist unter der Haube Komplex, mich als User interessiert aber der Anwendungskomfort.
              Linux ist für den grössten Teil der Nutzer ungeeignet, da ein grosser Aufwand und Wissen für eine Eingeschränkte Arbeitsumgebung(tiefe Kenntnisse von Linux nötig, viele Programme nicht verfügbar), benötigt werden.
              Schlussendlich soll jeder selbst entscheiden welches System er bevorzugt, es ist mit allen 3 Betriebssystemen möglich, Musik zu machen.

            • Profilbild
              TobyB RED

              @Kazimoto , du kannst die Übermittlung aller Nutzungs und Personenbezogen Daten bis runter auf App Ebene sehr fein steuern. Und es besteht auch kein Zwang die Apple Cloud zu nutzen. Wer mag kann sich auch eine private Cloud aufsetzen. Dazu brauchst keine UNIX Kenntnisse. Aber auch da gilt, wenn ich keine Ahnung habe was ich an der Z-Shell abfeuer, brauch ich mich nicht über das Ergebnis wundern. Das gilt auch für die MS Powershell und WSL. Aber für die tägliche Arbeit wirst du das UNIX und einen CLI kaum benötigen, da gibts einfachere Bordmittel. Ehrlich gesagt möchte ich keine IT Kenntnisse haben, damit ich mit einem Rechner arbeiten kann. Ich möchte Logic einschalten und Musik aufnehmen. Alles andere ist sekundär.

  3. Profilbild
    Spectral Tune AHU

    Besten Dank für die fundierte Zusammenstellung.
    15% gesteigerte CPU Leistung gegenüber dem M4 ist für mich vernachlässigbar.
    Die grosse Leistungssteigerung liegt im KI und Video Bereich, die für mich als Musiker eher keine Rolle spielen. Oder gibt es bald KI-Synthesizer Modelle die mir sprachgesteuert den Sound meiner Sehnsucht erstellen ? Wer weiss schon was da noch kommen wird ….

  4. Profilbild
    ollo AHU

    „Apple scheint seinen Jahreszyklus mit relevanten Fortschritten tatsächlich durchziehen zu können“

    Apple ist jetzt nicht grade die Firma die ich mit relevanten Fortschritten in Verbindung bringen würde. Die Zahl im Produktnamen springt halt einen weiter aber das meiste ist doch eher Kosmetik. So wie EA mit Fifa bzw FC auch immer wieder das gleiche Spiel rausbringt.

  5. Profilbild
    ollo AHU

    „In Zeiten, in denen zu viele Firmen leider dazu übergegangen sind, ihre Ankündigungen anzukündigen, um dann (mitunter jahrelang) nicht zu liefern, ist das überraschende Materialisieren von neuen Apple-Produkten fast schon erfrischend“

    Ich sag nur Apple Intelligence, da hat Apple groß KI angekündigt und dann nicht geliefert.

  6. Profilbild
    Kazimoto AHU

    „In Apple Systemeinstellungen/Datenschutz&Sicherheit hat man die Möglichkeit, zu wählen ob man mit Apple, App Entwicklern seine Nutzungsdaten teilen möchte.
    Sofern ein Plugin/App zugriff auf Dokumente,Kontakte,..etc. möchte werde ich vom MAC um Erlaubnis gefragt. Also nichts da, Plugins können alles mit deinem System machen.“

    Na dann kann ja nichts schiefgehen. Fragt mein Handy auch, sogar Windows fragt ob ich einen Zugriff zulassen möchte. Datenklau geht bei allen Systemen durch die Decke, Macs sind keine Ausnahme.

    Wer auf nummer sicher gehen will, raus aus dem Internet und selbst dann bin ich mir sicher daß der Spaß weitergeht. Mobilgeräte bleiben bei null Akku lange ortbar, alles nur wegen der Sicherheit? Ich möchte nicht das Kleingedruckte auseinandernehmen müssen aber eins ist sicher, daß nichts sicher ist.
    Damit werden alle leben müssen.

    • Profilbild
      frankste

      @Kazimoto Dass wäre dann ein grosses Risiko, wenn eine so grosse Company Datenklau und Täuschung im grossen Still begeht. In einem Land wo Sammelklagen erlaubt sind und viele nur auf der Suche nach Ungereimtheiten bei Unternehmen sind, diese auf horrende Summen zu verklagen. Auch in der EU, würde es gegen denn digital service verstossen und somit eine Strafzahlung nach sich ziehen.
      Wenn man seine Daten grosszügig im Web verteilt ist es nicht die Schuld von Apple. Geschäftspraktiken anderer Unternehmen sagen nichts über die Datenverarbeitung, -sorgfalt bei Apple aus.

      • Profilbild
        Kazimoto AHU

        @frankste Von App-Einstellungen auf Sicherheit zu schließen, kann man machen, fühlt sich bestimmt gut an. Und, du darfst nichts, große Firmen aber dürfen, können und müssen sogar Daten sammeln, für die Sicherheit.

  7. Profilbild
    Full Bucket

    Jedesmal, wenn Apple ein neues System oder OS rausbringt, bekomme ich als kleiner Freeware-Entwickler Schweißausbrüche, da ich nicht sicher sein kann, was von meinem Zeug dann noch funzt. Oder ob nicht doch wieder eine neue „Sicherheitsmaßnahme“ meine Plugins blockt, nur weil ich mich weigere, Apple den jährlichen „Entwicker-Zoll“ (gab es schon vor Trump) abzudrücken. 🙁

    • Profilbild
      Everpure AHU

      @Full Bucket Was heißt denn hier „Entwickler-Zoll“? Apple gibt ja schon ein paar Penunzen dafür aus, die Entwicklungsumgebung bereitzustellen, die Dokumentation am Start zu haben, und nicht zuletzt dir die Möglichkeit zu geben, eben auch als „kleiner“ Anbieter deine Produkte mit dem Start der neuen iOS oder macOS Versionen auch deinen Kunden anbieten zu können.
      Es ist deine Entscheidung, ob dir das für dein Geschäft wichtig genug ist oder nicht. Aber Apple hat durchaus auch Kosten, um die notwendige Infrastruktur für dich als App-Entwickler bereitzustellen.

  8. Profilbild
    Speicherkern

    Nach Jahren mal wieder die Appleseite aufgemacht, 1200,-EUR für 4TB SSD Aufpreis gesehen und gleich wieder zu gemacht.

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