Das mobile Astrolab
Mit dem Arturia Astrolab 37 wird die Serie der Stage-Keyboards mit den integrierten Sounds von Arturias Software-Synthesizern nach unten hin abgerundet. Das kleinste Modell ist kompakt und einfach zu transportieren, besitzt aber die gleiche Sound-Engine wird die größeren Versionen. Es eignet sich daher besonders für Musiker, die viel touren oder ein Zweit- bzw. Dritt-Keyboard für ihr Setup suchen.
Arturia Astrolab 37 – kompaktes Stage-Keyboard
Astrolab 37 unterscheidet sich von den bisherigen Varianten mit 61 und 88 Tasten nur durch den kompakten Formfaktor und die Tastatur mit 37 Slim-Keys. Das Display und die Bedienelemente sind fast unverändert, sie wurden aber etwas anders angeordnet.
Die Soundengine bietet mehr als 1.800 Presets von 44 unterschiedlichen Arturia-Instrumenten. Die Auswahl an Sounds kann über die Software-Instrumente der V Collection, Analog Lab und Pigments erweitert werden, wenn man diese Plug-ins besitzt. Mit direkt auf die Presets abgestimmten Macro Controls lassen sich Sound- und Effekt-Parameter auch während einer Performance effektiv und zielsicher editieren.
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Zusätzlich zur Klangerzeugung verfügt Astrolab über mehrere Kreativ Tools wie einen Arpeggiator, Chord und Scale Modes, einen Vocoder und steuerbare Effekte.
Die Software Analog Lab Pro und der Editor Astrolab Connect (Win, macOS) sind mit enthalten, um Sounds schnell und einfach organisieren zu können.
An Anschlüssen bietet das Keyboard MIDI-I/O, USB-C, USB-A-Host, symmetrischer Stereoausgang, symmetrischer Mikrofon-/Line-Monoeingang, Bluetooth-Audioeingang, WiFi und eine Pedalbuchse.
Arturia Astrolab 37 ist in Kürze verfügbar. Der Preis beträgt 699,- Euro.
































Ehrlich gesagt: Ich verstehe das Instrument nicht. Also, genau gesagt: Diese Version vom »AstroLab«. Klärt mich mal auf.
Das originale ursprüngliche »AstroLab« ist für mich eine geniale Idee, um die (meistens) Sounds der »V Collection« mit einem professionellen Gehäuse/Keyboard mit auf die Bühne nehmen zu können, ohne dazu ein Notebook bemühen zu müssen. Im Studio nutzt man dann ein Masterkeyboard am Computer.
Aber das hier? Mit der Funzel-Tastatur? Damit wird man doch wohl eher nicht mit einer Band auf der Bühne stehen … allenfalls vielleicht für ein paar Effektsounds.
Wie gesagt: Klärt mich mal auf. Vielleicht bin ich auch völlig auf dem falschen Dampfer unterwegs.
@Flowwater Nicht jeder hat ein Problem mit „Funzel-Tasten“, selbst so mancher Profi spielt auch live mit z.B. einem MicroKorg. Kompaktheit kann auch ein Vorteil sein.
@chardt Hm, OK … aber echt mit dieser geballten Sound-Power (da sind ja auch Klaviere, Flügel, E-Pianos und Orgel drin, wenn ich von der »V Collection« ausgehe) diese Tastatur? Nicht das wir uns falsch verstehen: Ich liebe (!) mein originales »KeyStep« (das mit den 32 Tasten) … hier für’s Studio. Und damit nutze ich natürlich alle Software-Synthesizer (genau dafür ist es ja da). Aber da habe ich dann sowieso einen Computer zur Verfügung.
Aber, echt, für Live? Ich kann’s mir einfach nicht vorstellen. Aber ich bin auch kein Live-Keyboarder. Vielleicht ist das ja wirklich etwas, worauf die gewartet haben. Ich hab’s unten bei @Andreas geschrieben: Noch mehr Sinn würde eine Modul-Version ganz ohne Tasten machen, weil man Live sowieso Keyboards in beliebiger (Tastatur-)Qualität um sich herum stehe hat.
@Flowwater naja.
Entwicklungskosten quasi null Euro 😂
einfach Minitastatur und das Display und Potis drauf.😃
@Numitron Wäre doch aber bei einer Modul-Version auch: Tastatur weg lassen und gut ist.
@Flowwater stimmt!
vielleicht kommt’s ja noch!
@Flowwater Die Zielgruppe sind ganz sicher nicht die Live Keyboarder. Die machen um das Ding einen großen Bogen, zumal es da bessere Instrumente gibt. Arturia wildert hier wohl eher bei den mobilen Controller Keyboards, mit denen man unterwegs am Laptop oder auch im Studio Musik produziert. Als ich auf der Superbooth 24 die großen Astrolabs gespielt habe, konnte ich als Live Keyboarder nur abwinken. Zu kleines Display, Beschriftung im Dunkeln schlecht lesbar und zu eingeschränkt im Vergleich zu jeder Mittelklassen-Workstation. Das 88er wäre eher ein Stagepiano Ersatz für mich gewesen. Im Studio hingegen sind die super: Einschalten und losspielen. Und wenn man ehrlich ist: Bei Arturia ist jeder erdenkliche Sound mit der V Collection bereits programmiert worden: Mehr als kleinere Anpassungen braucht man meistens nicht. Und da sind die Keyboards super.
Für die Bühne würde ich bei einem ähnlichen Konzept und deutlich besserer Bedienoberfläche zum Akai MPC Keys greifen.
@Markus Galla Ich habe es schon unter dem Artikel über das 88er Astrolab geschrieben: Arturia bietet mit diesen drei Tastaturversionen etwas für jeden. Andere Hersteller lassen sich lange bitten, bis mal über eine alternative Version nachgedacht wird.
Jedoch kann ich mir das Astrolab nicht wirklich im Studio vorstellen. Die Sounds müssen am Rechner erstellt werden. Warum sollte man sie dann in eine Hardware verschieben um sie aufzunehmen und wieder im Rechner zu haben? Die beiden größeren Versionen sind für den Zweck ziemlich ideale Bühnenkeyboards während das 37er schön für den Unterwegsbastler ist. Ich stelle mir das 88er auf der Bühne und das 37er im Hotel oder Zug vor. Auch um live ein paar chromatische Soundeffekte abzuschießen, ist das 37er wohl ziemlich ideal.
@Mac Abre Das Display ist zwar recht scharf, aber wirklich winzig. Ich kann mir überhaupt nicht vorstellen, damit auf die Bühne zu gehen. Ich finde es dazu einfach zu limitiert und es macht auch keinen Spaß, sich durch die vielen Sounds zu wühlen. Ich war schon nach kurzer Zeit auf der Messe ziemlich genervt davon. Ich habe mir den Fantom und davor den Jupiter-80 wegen der großen Displays und der eben auf die Bühne zugeschnittenen Funktionen gekauft. Auch der neue Yamaha MODX M ist da vorbildlich. Und für die Jam Session und spontane Gigs ist das Astrolab leider auch nichts, da nehme ich dann lieber den Nord Electro, wenn es schnell gehen muss und man hauptsächlich die Brot und Butter Sounds benötigt.
Im Studio ist es mir egal, ob ich da Konfigurationen per Software vornehmen muss. Aber im Grunde hast du Recht, denn die Arturia V Collection ist günstiger und macht mehr Sinn.
Ziemlich genial unter den Mini-Keyboards ist übrigens das neue AKAI MPK Mini IV und die beiliegenden Sounds sind erstklassig. Nichts für die Bühne, aber im Studio super, vor allem, wenn man schon eine 88er oder 61er Tastatur hat und noch ein Minikeyboard für den Studiotisch sucht.
Aber mal schauen, ich bestelle ein Astrolab für den AMAZONA-Test. Vielleicht weiß es ja doch zu begeistern, eventuell wie ein anderer Leser vorschlägt zusammen mit einem Nord oder einem Stagepiano.
@Markus Galla Auf der Superbooth hatte ich leider keine Gelegenheit, das Astrolab zu testen, da das Interesse extrem groß war. Wenn man die Sounds so organisieren kann, wie ich es gewohnt bin (eine Setlist, für einen Gig, bei dem man mit Program-Up-Pedal den nächsten Patch auswählen kann, dann reicht es mir, wenn im Display nur der Patchname angezeigt wird, mehr habe ich live noch nie gebraucht. Die Controllerbelegungen kann ich mir ganz gut merken. Dass man auf dem Weg zum Gig noch mit dem Läppi an Sounds schrauben kann, die man kurz vor dem Gig in das Keyboard lädt, finde ich eine großartige Sache, die ich schon hin und wieder vermisst habe. Die Flexibilität, fast jedes Arturia-Instrument hineinschieben zu können, sehe ich als großen Luxus.
Obwohl ich das Astrolab für das Studio, wie geschrieben, eher weniger nützlich halte, spiele ich mit dem Gedanken, mir eines zuzulegen, da ich erstens auf Multisynthese-Kisten stehe und zweitens das Design so überragend futuristisch finde, dass es bei mir GAS auslöst. Nebenbei sollen die Plug-Ins von Arturia ja ziemlich gut sein.
@Markus Galla Was ich eben nicht verstehe, ist: Wozu braucht man noch die eingebaute Sounderzeugung, wenn man im Studio ist? Da hat man doch nahezu immer einen Computer zur Verfügung, auf dem dann auch die »V Collection« liefe. Eine Ausnahme mögen die DAWless-Producer sein. Aber würden die tatsächlich zum »Astrolab 37« greifen? Oder dann nicht doch eher zu dem von Dir auch schon genannten Akai »MPC« in einer wie auch immer gearteten Ausprägung greifen (selbst ich finde »MPC Live/One« spannend)?
Und für unterwegs benötigt man doch dann auch noch irgend eine Form des Aufnahmemediums, also wieder ein Notebook. Oder gibt es Leute, die in einen mobilen Rekorder spielen? Also wirklich nur als Skizze? Auch da erschiene mir eine kleine MPC oder meinetwegen auch so etwas wie »OP-/XY« praktischer.
Ich habe eher das Gefühl, dass Arturia hier einfach mal was ausprobiert.
@Flowwater Das Gilt aber für alle diese Mini-Synthesizer wie Modwave, Wavestage, Minifreak, Hydrasynth und wie sie nicht alle heißen.
Ich finde die halt für den Urlaub oder so ganz schön. Wobei ich auch schnell merke, dass man da auch sehr eingeschränkt ist.
Live würde ich den tatsächlich nicht generell ausschließen. Sicher wirst du dich mit dem kleinen Ding nicht auf einem Ständer auf die Bühne stellen, aber als Erweiterung für dein Setup ist es doch genial – mehr noch als die großen Brüder.
Das lege ich mir dann seitlich auf mein 88er Keyboard (Manche kleben solche Mini-Tastaturen sogar auf) und dann habe ich noch mal Möglichkeiten. Entweder als Eigenständiges Instrument, oder mit dem „großen“ anspielen. Vielleicht sogar in die andere Richtung, wobei das vermutlich nicht wirklich Sinnvoll ist, bei der Maße der Sounds, die das Teil bietet.
Auch fraglich, ob man mit einem Fantom, Montage usw. nicht sowieso genug an Sounds hat. Aber wenn man etwas eingeschränkter ist wie ich mit einem „alten“ Roland RD 2000, da habe ich mir schon oft gewünscht, etwas moderneres an Klängen zu haben.
Ich freu mich drüber.
@Andreas Interessant. Ich bin halt kein Live-Keyboarder, deswegen kann ich mir das in der Praxis kaum vorstellen, da so ein Mini-Teil auf der Bühne zu haben. Aber um natürlich bestimmte Sounds im schnellen Zugriff haben zu können … OK. Noch mehr Sinn würde dann für mich eine Modul-Version ganz ohne Tastatur machen, die man wirklich nur über ein weiteres Master-Keyboard spielen kann. Und die hat man dann in beliebigen Ausführungen dann auch Live sowieso zur Verfügung.
Ich finde die kompakte Größe ziemlich gut. … aber wenn ich zum Editieren doch einen Rechner anschließen muss, entfällt bei mir der Nutzen. Hätte mir wenigstens ein Bedienkonzept wie beim Hydrasynth gewünscht.
Theoretisch könnte der Origin neu aufgelegt werden? Mit der Astrolab haben sie ja eine Plattform, auf der sie die Synths laufen lassen.
Ich fände den eine ideale Ergänzung zu meinem Nord Stage und der Orgel. Der Kleine deckt alles ab, was die anderen beiden nicht draufhaben. Ich muss kein Notebook mitschleppen, hab meine Sachen in Hardware und MIDI hat er auch. Kommt einfach auf‘s Siderack, feddich. Die 88 und 61 er Versionen waren mir immer zu groß.
Charmante kleine Kiste.
@buster Deine Meinung teile ich. Aus dem Grund werde ich ihn mir wahrscheinlich kaufen.
Ich habe da was von Pigments gelesen. Kann ich damit Pigments Sounds spielen, wenn ich den als VST besitze?
die Tastatur wäre jetzt auch das einzigste, was ich bemängeln
könnte oder würde.
Sounds am Rechner erstellen und dann übertragen, gut,
das ist jetzt nicht so meins und ich habe auch eine andere Arbeitsweise.
Wer aber vorwiegend am Rechner sitzt und arbeitet, warum nicht.
Das Display ist arg klein, stimmt.
Ansonsten ist der Preis angemessen.
PS: Die Tastatur sieht mir, von den Abständen her, auch nicht stimmig aus.
Kein perfektes Gebiss sozusagen und da schaue ich nun mal als erstes drauf😀
Kosmetisch ok sollte es schon sein, ich lege da einen großen Wert drauf.
freundlichst netter lieber Gruß🙂
Habs damals schon beim AstroLab geschrieben: Chance vertan! Mehr Encoder, 3 Stereo-Outs, 3-fach multitimbral, dann wär das das was! (Dafür kann die kleine Tastatur weg). Ein halbwegs vernünftiges Display wär dann auch noch super. Das Konzept selbst, finde ich toll…
@Atarikid Vielleicht kommt das Ding noch als Desktopexpander 😀
@buster Das wär super 😀
Also „Soundmodul“ finde ich das Super. Ich mag allerdings auch die Tastatur am Minifreak nicht besonders, wobei sie noch besser als die am Microfreak ist.
Ganz ohne Keyboard wäre mir noch lieber, würde sich aber vermutlich Preislich auch nicht viel verändern, so dass man am Ende doch wieder die Tastatur-Version nimmt.
Kann mir jemand wohl sagen, wie das mit den „Einschränkungen“ ist? Es gibt ja die Arturia Plugins die den Originalen nachempfunden sind und die Analog-Lab Klänge. Ich habe „alles“. Kann ich dann einen Klang in einem Plugin – Zum Beispiel CS80 – in dem CS-80 Plugin erstellen (weil Umfangreichere Möglichkeiten) und dieses Preset dann in ein Astrolab laden? Oder ist man auf die Bearbeitungsmöglichkeiten vom Analoglab „angewiesen“?
Schade finde ich dieses „dumme“ runde Mini-Display. Kostet bestimmt wieder Extra und ist im Prinzip überflüssig. Lieber was Quadratisches von der Stange mit etwas mehr informationen, wobei ich es schon mal einen Fortschritt finde, dass es jetzt nicht mehr im Auswahlrad integriert ist. Das fand ich extrem unpraktisch..