Klein-Synthesizer im neuen Look
Mit der Arturia MicroBrute UFO Edition bringt der Hersteller seinen kleinsten analogen Synthesizer zurück – immerhin fast 12 Jahre nach seiner Erstvorstellung. Und wieder einmal frönen die Franzosen ihrer Vorliebe für spezielle Designs.
Arturia MicroBrute UFO Edition
Mit komplett schwarzer Tastatur und wenigen grünen Akzenten ist die UFO Edition zwar recht einfach, aber doch auffällig gestaltet. Auf der technischen Seite wurde hingegen alles beim Alten belassen.
Der Synthesizer mit dem vollständig analogen Signalweg hat eine einfache Struktur, bietet jedoch einige Besonderheiten, die seinen ganz eigenen Klangcharakter ausmachen. Sein VCO kann mit Ultrasaw und Metalizer sehr obertonreiche Signale erzeugen, die mit einem 12 dB Multimode-Filter mit Steiner-Parker-Schaltung bearbeitet werden. Der regelbare Brute Factor (der einzige grüne Regler) bringt eine zusätzliche Sättigung des Klanges.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Außerdem besitzt MicroBrute eine kleine Patch-Matrix, über die sechs Funktionen mit CV-Signalen gesteuert werden können. Parallel dazu werden Hüllkurve und LFO des Synthesizers über zwei Ausgänge ausgegeben. Darüber hinaus gibt es einen integrierten Sequencer mit 64 Steps und acht Speicherplätzen.
Der Synthesizer wird über MIDI (DIN, USB) angesteuert und besitzt einen Audioeingang.
Der genaue Liefertermin für Arturia MicroBrute UFO Edition ist noch nicht bekannt. Der Preis wird bei 349,- Euro liegen.
Unseren damaligen Testbericht zum Arturia MicroBrute könnt ihr unter diesem Link nachlesen.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.






























Was soll man dazu sagen….
Ich habe mich schon gewundert warum er vom Markt verschwand. Aber wieso nur eine neue Optik? Etwas Rauschen und zwei Patch points mehr wie zb LFO Rate und Decay und der kleine Brute wäre der Hammer und ich würde nochmals zugreifen.
@Ashatur Verstehe ich auch nicht wirklich. Aber vielleicht ist es so am ertragreichsten. Irgendein Gimmik wäre schon cool gewesen um diese Version auch technisch etwas abzuheben.
@Filterpad Allein ein Rauschgenerator hätte einiges gebracht.
@Ashatur Der MicroBrute hat doch einen Audioeingang, daran kann man einfach ein kleines Radio ohne eingestellten Sender hängen, fertig ist der Rauschgenerator.
@Klaus Trofob Klar geht das und ist im modularen Kontext auch lustig. Aber ich hatte den Brute immer als Synth to go dabei und da hätte es mit einem Noisegenerator schon einiges mehr an Flexibilität gegeben.
@Ashatur Ich hatte die ganze Zeit auf einen Microbrute 2 gehofft, der den zweiten Oszi und das Filter des Minibrute 2 haben würde, idealerweise auch andere Erweiterungen wie zweite Hüllkurve, Noise, RM, mehr Patchpunkte (und vielleicht eine 32er Tastatur, um das alles unterzubringen). Stattdessen ist es ein grüner Brute-Regler geworden :/
@chardt Soviel müsste es ja gar nicht sein. Wie mhagen1 schon geschrieben hat gibt es noch den Minibrute 2. Ich mag den kleinen Formfaktor nur 2-4 mehr Patchpoints und Noise dann wäre es wirklich ein guter Synth für unterwegs. Aber so nur ein grüner Poti da fühle ich mich echt verarscht.
@Ashatur Ich mag nun mal den Formfaktor und die Minitasten ;)
Ja, ich schiele immer wieder rüber zum Minibrute 2S, aber der ist mir ein bisschen zu groß.
Mein weißer Microbrute hat jetzt einen MIDI-Ausgang, das ist also für mich erledigt. Danach ist der zweite Oszi für mich tatsächlich das Wichtigste. Die anderen Sachen sind Kleinigkeiten, aber gerade weil die so einfach zu realisieren wären mit etwas mehr Platz (deshalb die Idee mit der 32er Tastatur), hätte ich sie gerne.
@chardt Ja da hat jeder seine eigenen Präferenzen.
Arturia könnte langsam mal alle ihre Geräte sezieren und in Module gießen.
Das wäre doch mal was?
Das Filter allein hätte ich gern im Rack denn das kann ganz schön böse werden.
Der mischbare OSC mit dem genialen SubOSC wäre im modularen Konzept auch ganz nett.
Ein Rack und Semis haben sie ja schon.
Na wer weiß was noch kommen mag.
@Ashatur Wer mehr will, kann ja den MiniBrute kaufen.
In 50 Jahren wird bestimmt darüber diskutiert, dass die UFO-Edition wegen der Farbe (AIRA-Grün) mehr nach Roland klingt als die erste Version.
Echt stranger Kommentar 🙄 Nur weil Du das Ding sch**e findest heisst das noch lange nicht, dass andere Menschen so ein Teil nicht toll finden. Und viele Jahre nutzen. Im übrigen stammt ein grosser Teil des Microplastik von Autoreifen, da macht ein Microbrute nicht den Unterschied 🤙
Ich finde das Design echt cool, allerdings interessiert mich der Synth nicht.
Der schwarze Minifreak sieht auch sehr geil aus, hätte ich nicht schon die normale Version dann hätte ich den gekauft. Auf der anderen Seite sehen schwarze Tasten nach kurzer Zeit schon echt abgenutzt aus.
🙂
Der MicroBrute bzw. die Brutes an sich können nun wirklich nichts dafür, daß viele Ersteller von Demos anscheinend die Funktionsweise der Potis für die Oszipegel nicht verstanden haben. Man kann die nämlich auch problemlos auf niedrigere Pegel als 100% einstellen und damit das Filter nicht so heftig überfahren. Der MicroBrute kann durchaus auch „normal“ und brav klingen, wenn man das möchte.
@exitLaub Das gilt für jeden der *Brutes und für noch so viele andere Synths. Wer wissen möchte, was der Minibrute drauf hat…Audiopilz hat ein tolles Video über ihn gemacht.
finde den stark unterschätzt!
für aggressives unschlagbar!
hab den babyblauen seit 2016 und freue mich.
kompakt, wavefolder, distortion, das seltene Filter, Patchbay…
würde übrigens auch von Prodigy verwendet. 😁
und jetzt ohne klebe Teile….
Ist dann eine 101 oder ein MS 10 auch Müll?
Der kleine Brute mag kein Glamour Synth sein aber er kann Charakter haben und durch seine intuitive Bedienung haben meine Kinder schnell die Freude an Synthesizern entdeckt.
Und allein das ist ein Wert an sich. 😉
https://youtu.be/YvIUr_-bzF8?si=IknoXkoDkAOEfams
😀
ein realsatirisches kabinettstückchen. internet-trolle, die vor smartphones warnen…
kann ja jeder verwenden was er oder sie will.
gibt ja genug Zeug zum Glück! 😜
„Aber das ficht mich nicht an.“
Diagnose: Lernresistenter Intelligenzabstinenzler.
@chardt An dieser Stelle möchte ich kurz daran erinnern, wieder zurück zum MicroBrute zu kommen.
Schönes Teil! Das UA Audio Galaxy Tape Echo würde farblich, klanglich und auch Namenstechnisch perfekt dazu passen! 😀
Momentan wirken die Angebote der Hersteller auf dem Synthesizer-Markt entweder teuer oder ambitionslos… Da mag ich nicht alle Produzenten reinstecken, jedoch spiegelt sich ein aktuelles Muster: Nichts oder alles riskieren…
Vielleicht der richtige Zeitpunkt für neue Ideen und ansprechendere Modelle. Mal schauen, denn auch ich habe mir nen MB2 mit einigen Erweiterungen erhofft.
@CDRowell Und ich dachte schon nur mir fällt das auf. Derzeit ist der Synthesizermarkt wirklich nicht das gelbe vom Ei. Besonders von Sequential und Behringer vermisse ich wirklich ein neues Flaggship-Prachexemplar. Bis auf neue Farben wie z.B. bei Basstation 2, MicroBrute, Geddy Lee Minimoog in Lackrot und Behringers Deep Mind-Serie war noch nicht arg viel los! Überraschung war höchstens der Moog Messenger. Hoffe engstirnig, dass im Herbst noch das eine oder andere Highlight kommt. Zum Beispiel würde mir von Sequential eine art Pro4 sehr gut gefallen, preislich um die 2k.
@Filterpad 🤣👍
Wirklich nicht alles das gelbe vom… ähm… das grüne vom Knopf….
Gibt es noch die eine oder andere bewegende Musik-Instrumente-Messe, die für Überraschungen bekannt wäre?
Oder: Alles selber machen! Das wäre mal ein Contest-Thema: wer hat die beste Idee für ein abgefahrenes Musikinstrument? Bitte zeichne und erkläre was Dein Wunsch-Instrument ist… 😱
@Filterpad finde wir sind die letzten Jahre mit vielen tollen Geräten verwöhnt worden. ist schwer, sich für eins zu entscheiden. werden sicher bald wieder neue interessante Geräte kommen.
@Numitron Ja hoffentlich. Mein Kommentar bezog sich rein auf dieses erste Halbjahr. Aber generell ist nach dem Einzug der Softwaresynthesizer ein Hardwareboom entstanden. Fairerweise muss man zugeben, dass nicht zuletzt auch Behringer diesen angestoßen hat. Wer hätte je gedacht, anstatt mehrere tausend Euro für eine 303 auszugeben, es eines Tages eine nahezu identische auf dem Markt geben wird für zum die 100€. Da ging wahrlich ein Traum in Erfüllung, den die Original Firmen wie Roland tatsächlich verpennt haben. Irgendwie selbst schuld. Ich persönlich warte auf den CS-80 Klon.
hatte einen normalen micro, verkauft und jetzt vermisst. bin daher grade auf der suche. spontankauf ufo? leider nein, lieferbar in mehreren monaten. wahrscheinlich also doch ein gebrauchter. ich verstehe dieses ankündigungs-marketing nicht. bis die geräte da sind, hat der kunde doch schon keine lust mehr. meine behringer lm drum habe ich nach 5 monaten warten auch wieder zurückgeschickt – inzwischen anderweitig fündig geworden.
@mdesign ich habe noch einen normalen liegen. benutze ihn nie. falls interesse besteht.
@FUJISOUND PN geschickt. danke!
@mdesign Geduld, Geduld 😄
@mdesign Hab 2 (transparent-)rote Miccrobrutes … einen zum Abgeben.
Das war auch mal eine Spezialausführung …
Ja, klar ist da nicht alles drin, was in den späten 60ern in Walter Carlos‘ Modularsystem war … aber für das kleine Geld ein sehr interessantes und äußerst mitnahmefreudiges Gerätchen !
@Nvelope nice! den roten finde ich am schönsten!
mein blauer hatte aber sogar eine Tasche und stackbare Kabel dabei!
@Numitron Ich stand irgendwie auf diese roten ARTURIAs … auch ein roter MiniBrut steht bei mir im Regal.
Das war ja noch eine wirkliche Farbe !
Wie ARTURIA nun auf die Idee kommen kann, ein total (!?) schwarzes Gerät nur mit ein wenig Grünzeugs aufzu’frischen‘ … und dieses Gemisch dann auch noch als ‚UFO‘ (?!?!?) zu benennen – das erschließt sich mir wirklich nicht. Das erinnert mich ein wenig an ein Schwarzes Loch in der Kreativität der Namensgeber bei dieser Firma … ‚garniert‘ mit winzigen grünen Flares einer längst vergangenen (vielleicht ja doch kreativen ?) Sternenexplosion.
Dagegen waren die verschiedenfarbigen Versionen vor einige Jahren doch wirklich erfrischend – alle fand ich irgendwie interessant und der Käufer hatte die Wahl (solange seine bevorzuge Farbe nicht vergriffen war …).
Wenn schon aus Kunststoff (nichts dagegen; nicht alles kann aus Holz … und nicht alles muss aus Aluminium und Stahlblech sein …) – dann doch bitte als farbenfrohes (also vielfarbiges) Gehäuse, welches aus einem zufälligen Gemisch aus Altkunststoffen entstanden ist; dann wäre jedes einzelne Gehäuse quasi ein Unikat …
@Nvelope finde die alten auch interessanter.
aber eventuell eine Art „final Edition“ (wie bei Opel und Co) und deswegen schwarz mit etwas Farbe im viele Leute anzusprechen?
mir gefällt er auch. nur die orange ist nicht mein Ding 😄
Wo bitte siehst du einen Vergleich Kinder mit elektronischen Instrumenten in Kontakt zu bringen und einem Kind ein Smartphone in die Hand zu drücken?
Ob es jetzt eine Gitarre, Flöte, Klavier oder gar ein analoger Synthesizer ist denke ich das der Zugang zu Musik und das erlernen sich künstlerisch auszudrücken pädagogisch sinnvoller ist als an einem Handy zu versauern.
Einen schönen Abend noch
Nach so vielen Jahren wieder das Modell aufleben zu lassen.
Sind noch so viele Ersatzteile übrig?
@luap Vielleicht bzw. mit Sicherheit sind einige Komponenten identisch mit dem Matrixbrute oder Polybrute (12). Diese werden ja ausgiebig produziert. Somit müssen nur die restlichen Teile hergestellt werden. So könnte ich mir das zumindest vorstellen.