Teifgründige Bässe
Arturia Pure SUB ist euer Go-To-Plug-In für tiefe Bässe
Arturia Pure SUB ist ein neues Bass-Design-Instrument des französischen Herstellers, das sich vollständig der Erzeugung von tiefen, druckvollen und charakterstarken Basssounds widmet. Das Plugin gliedert den Klang in klar getrennte Stufen – von der Grundwelle über die Obertöne bis zur Textur – und wandelt rohe Töne mit dem integrierten Sub-Prozessor in fertige, bühnentaugliche Bässe um.
Sound-Engine
- Drei unabhängige Klangschichten: Sub, Harmonics und Texture
- Sub-Sektion mit separater Kontrolle von Pegel, Phase und Tonhöhe der Grundwelle, inklusive Sub-Regenerierung zur Wiederherstellung eines sauberen Fundaments
- Harmonics mit zwei Modi (Pressure und Reese), eigenem Waveform-Editor und Stereo-Morphing
- Texture-Engine mit Noise- und Corroder-Modus, Ring-Modulation, AM und Distortion
Processing & Effekte
- Über 40 Filtermodi mit unabhängigem Routing für Sub, Harmonics und Texture
- Sub-Prozessor mit 33 Modi für Distortion, Textur und klangliche Umformung, inklusive Zufallsfunktion
- FX-Rack mit 12 Slots und 18 Effekten
- Neuer Maximizer mit Soft- und Hard-Modus für Pegel, Pumpen und Grit
Modulation
- Drei Hüllkurven, darunter eine dedizierte Pitch-Envelope für Kick-artige Transienten und 808-Glides
- Sechs flexible Modulationsslots (Function, Random, Envelope, Step-Sequencer, Voice Modulator)
- Vier zuweisbare Makros sowie Modulation-Sidechain
- MPE-Unterstützung inklusive Slide
Weitere Ausstattung
- 300 Werks-Presets
- NKS-Controller-kompatibel
- MTS-ESP-Mikrostimmung unterstützt
- Als Standalone, VST3, AAX und Audio Unit (64-Bit) für Windows und macOS erhältlich
Preis: Arturia Pure SUB ist im Einführungsangebot bis 15. September 2026 für 49,- EUR erhältlich, regulär 79,- EUR.
Pure SUB auf YouTube
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Sieht erstmal aus, wie eine auf Bass runter gebrochene Version von Pigments. Was ja nichts schlechtes ist.
@ollo Ja stimmt. Ich skippe gerade durch die Demo und muss sagen da sind brauchbare Dinge dabei.
Gefällt mir deutlich besser als das PlugIn von Rob Papen.
@MPC-User Ah, interessant!
Hmm, ich würde mich vermutlich darin finden, mit dem Plugin viel Bass einzufügen, um beim Mix und Master diesen wieder zu entfernen. Mir leuchtet der Sinn und Zweck noch nicht ganz ein um ehrlich zu sein!
@Filterpad Du machst Tracks ohne Bass?
@Merkstatt Prinzipiell kann man das so sagen. Das betrifft allerdings den Tiefbassbereich und nicht generell tiefe Töne (C1). Da liegt ein großer Unterschied dazwischen. Tiefbass lass ich beim mischen weg! Einzige Ausnahme ist ggf. die Kick. Aber zum Beispiel eine Bassline braucht meiner Ansicht nach keinen tiefen Bass. Der matscht im Mix alles zu! Hier schaue ich eher das er klar und definiert klingt, sprich transparent und durchsetzungsfähig. Grund: Man darf nicht vergessen, das Smartphones und die ganzen Bluetoothwürfel den meisten Tiefbass killen und die Leute Konsumieren eben nicht mehr Musik über fette Stereo-Anlagen oder Studioanlagen wie noch vor 20 Jahren, sondern eben durch Smartphones, billige Headphones, Bluetooth-Brüllwürfel und Co. Wenn dann eben ein Song mit viel Bass gehört wird, klingt er muddy und undefiniert. Also kann man den tiefen Bass getrost reduzieren. Fett klingen darf es natürlich trotzdem. xD
@Filterpad es sei denn, der song läuft ggf. mal im club oder auf nem festival… dann fehlt was.
@Merkstatt Das kann man durchaus machen und auch mit Erfolg, siehe When Doves Cry von Prince.
@network southwest „You Spin me Around“ wäre auch so ein Beispiel, aber so extrem mache ich es nicht. Schließlich mache ich typische Clubmusik. Aber mein Tipp ist wirklich den Subbass selbst beim Bass (etwas) zu entfernen. Das klingt ganz anders. Die heutigen Brüllwürfel werden es danken.
@Filterpad Nach dem, was Du beschreibst, könnte der Pure Sub doch genau richtig für Dich sein. Du kannst den Subbass ja nicht nur rein- sondern auch gezielt runterdrehen. Das geht schneller als Du „Equalizer“ sagen kannst🙂.
Solche Möglichkeiten fehlen mir bei den Oszillatoren in Pigments schon immer, hoffentlich packen sie das auch in Pigments 8.
@Crossbow Ok interessant. 😮 Spannenderweise vermisse ich das nirgends, außer beim Matriarch. Keine Ahnung warum, aber ist eben so. Da ich allerdings diesen eh in die DAW einspiele, muss halt ein digitaler Stock-Plugin EQ ran. xD Auch bei dem ist mir der Sound tatsächlich „zu“ basslastig! Der Kai Pflaume würde jetzt sagen: „Kaum zu glauben!“ 😆
@Filterpad „Wussten Sie eigentlich, dass wer sich einen Moog in Haus holt, öfter mit wackelnden Wänden rechnen muss?“ 🙂
Bei Analogen muss man den Tiefbass halt mit dem EQ etwas zügeln, wenn es im Mix zu viel wird. Bei Softsynths finde ich es am elegantesten, den Pegel des Grundtons separat von den Harmonischen regeln zu können, dann muss man nicht mit dem EQ im Tiefbassbereich herumfuhrwerken. Beim Pure Sub geht das halt besonders easy.