ASM Hydrasynth – Update 1.4 für den Wavemorphing-Synthesizer

10. April 2020

PhazDiff, Noise und Bigfixes

Nachdem Ashun Sound Machines bereits im Januar ein Update für den Wavemorphing Synthesizer Hydrasynth veröffentlicht hat veröffentlicht, ist nun schon das nächste Update 1.4 mit neuen Synthese-Features fertig.

Der ASM Hydrasynth wurde bereits im Februar ausführlich getestet, den Artikel könnt ihr unter diesem Link nachlesen.
Mit dem Update 1.4 erhält der Hydrasynth einen weiteren Mutator zur Klangbearbeitung namens PhazDiff. Dieser nimmt eine Waveform, invertiert und verschiebt diese in der Phase, um ein neues Ausgangssignal daraus zu erzeugen.
Ferner gibt es die vier neue Varianten Red, Blue, Violet und Grey von Noise mit unterschiedlichen Frequenzanteilen. Damit stehen nun insgesamt sieben Versionen von Rauschen zur Auswahl.

Im System-Setup werden nun Tuning, Scope Mode, LED Dim Status und Tempo Lock mitgespeichert. Außerdem wurde der Wechsel von Bänken vereinfacht und 24 Bugfixes ausgeführt, darunter das Halten vom polyphonen Aftertouch bei Transponierung, Noten werden bei Program-Change nicht mehr abgeschnitten, verschiedene Clock-Probleme wurden gelöst etc.

Das Update-File, die Updater Application und die dazugehörende Dokumentation stehen ab sofort auf der ASM-Website zum Download zur Verfügung.

Ab hier die News vom Januar 2020

Den Hydrasynth, den wir wirklich gern bald einem Test unterziehen würden, gibt es auf der NAMM Show nicht nur zu sehen und zu hören, es wurde auch das Update 1.3 für beiden Modelle (Keyboard und Desktop) vorgestellt. Der Synthesizer ist nun in der Lage MPE-Daten (MIDI Polyphonic Expression) zu senden und zu empfangen. Diese verbesserte MIDI-Spezifikation wird inzwischen von vielen Controllern und Klangerzeugern genutzt. Im Menü des Hydrasynth stehen dafür mit MPE-X, MPE-Yabs, MPE-Yrel und MPEoffVc neue Modulationszuweisungen für das Pitch Bend zur Verfügung.

Das zweite Feature des Updates ist der sogenannte „Warm Mode“, mit dem der Frequenzgang der digitalen Klangerzeugung sich an den Sound von Vintage Synthesizern annähern soll, indem die Höhen abgerundet und der untere Bereich leicht verstärkt wird.

Außerdem stellt ASM eine Artist Patch Bank mit 128 Presets zum Download bereit.

ASM Hydrasynth Keyboard

ASM Hydrasynth – Keyboard

Hier unsere Meldung vom September 2019

Der neue Hersteller Ashun Sound Machines stellt den ASM Hydrasynth vor, einen sogenannten Wave Morphing DSP-Synthesizer mit polyphonem Aftertouch. Digital ist das neue Analog – lautet der Slogan. Den ASM Hydrasynth wird es als Keyboard mit 49-Tasten Keyboard und großem Ribbon-Controller sowie als Rack-kompatibles Desktop-Gerät mit 24 anschlagsdynamischen und Aftertouch-sensitiven Pads geben.

Hydrasynth ist achtstimmig und monotimbral. Der Synthesizer verfügt über drei Oszillatoren, die auf einen Pool von 219 Single-Cycle-Waveforms zugreifen können. Das Besondere am Hydrasynth ist das Wave-Morphing, bei dem zwischen bis zu acht Waves geblendet werden kann. Ferner beherrschen die Oszillatoren 1 und 2 auch Wave-Scanning.
Über vier Mutators lassen sich die Oszillatorsignale weiter verformen, dazu gehören FM, drei verschiedene Arten von PWM, Hard-Sync, Harmonic-Sweep und Wavestack, einer Funktion, die zu fünf gegeneinander verstimmbare Kopien des Oszillators erzeugt.

Hydrasynth verfügt über zwei Filter, die parallel oder seriell arbeiten können. Bei Filter 1 kann aus 11 verschiedenen klassischen bis neuartigen Modellen gewählt werden. Filter 2 hingegen hat einen stufenlos veränderbaren Multimode. Zur Bedienung gibt es separate Filter-Controls. Die anderen Menüs werden über Pages aufgerufen und mit Encodern mit LED-Kranz bedient.

Vier Effekte hat Hydrasynth an Bord. Delay und Reverb sind festgelegt, bei den anderen beiden kann aus verschiedenen Algorithmen gewählt werden.

Mit Modulationsquellen hat man nicht gegeizt. Fünf loopbare Hüllkurven und fünf temposynchrone LFOs (plus einem sechsten Vibrato-LFO über das Mod Wheel) sorgen für Bewegung im Klang. Eine Modulationsmatrix mit 32 Slots verbindet interne Mod-Quellen sowie MIDI-CCs mit den Zielen.
Außerdem besitzt Hydrasynth Ein- und Ausgänge für CV und Gate, über die analoge Steuerspannungen per Modulationsmatrix eingebunden werden können.
MIDI gibt es als klassisches Trio und via USB.

ASM Hydrasynth ARP

ASM Hydrasynth – Arpeggiator / Filter Controls

Speziell die Keyboard-Version des Hydrasynth bietet vielfältige Spielhilfen. Besonders der polyphone Aftertouch wird vom Hersteller hervorgehoben, worauf die sogenannte Polytouch-Tastatur abgestimmt ist. Natürlich kann auch die Destop-Version polyphonen Aftertouch verarbeiten. Außerdem gibt es einen editierbaren Arpeggiator.

Der ASM Hydrasynth soll ab Februar 2020 verfügbar sein. Der Preis für das Keyboard beträgt bei THOMANN 1.399,-€, das Modul wird voraussichtlich bei 799 Dollar liegen.

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Forum
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    lightman  AHU

    Der Funktionsumfang hört sich toll an. Beim Durchhören der Soundbeispiele auf der Herstellerwebsite ist bei mir der Funke noch nicht so richtig übergesprungen, ist aber auf alle Fälle eine interessante Maschine. Bin gespannt, wie weit man den digitalen Wahnsinn treiben kann, um schön schiefe Klänge zu produzieren, einen braven VA brauche ich nicht.

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      Hectorpascal  AHU

      Klanglich irgendwie beim Korg XD und dem Multi-Engine Oszillator. Drei Oszillatoren und zwei Filter sind schon mal willkommen und ist endlich mal fast auf Plugin-Augenhöhe, wenn auch „nur“ digital aber das ist in 2019 kein Nachteil mehr. Monotimbral ist allerdings immer ärgerlich, wie auch schon beim Modor NF-1. Ein Split auf unterschiedlichen Midi-Kanälen sollte immer drin sein, wenn nicht sogar die Auslagerung als Plugin mit dem Keyboard als Dongle und Controller. Herr Kemper bekommt in letzter Zeit viel Input wie es richtig gehen kann. Wahrscheinlich verputzt er dann mit dem Virus 3 diese „Innovationen“ zum Frühstück. Interessant wird vielleicht auch der Vergleich mit dem Waldorf Quantum, erst recht wenn ein paar Versionen vergangen sind. Das ist das schöne an digital. :)

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        lightman  AHU

        Ich finde vor allem die LFOs und Mutatoren interessant, die LFOs haben sogar einen Step-Mode mit acht Schritten, da hat man bei fünf LFOs sozusagen fünf Ministepsequenzer zur Verfügung. Dann noch die Makrofunktionen, die krassen Hüllkurven, die umfangreiche Modulationsmatrix, gutklingende Effekte, usw., da geht richtig was.

        Splits oder Layers brauche ich persönlich nicht, auch auf die Plugin-Sache kann ich verzichten, aber da hat wohl jeder andere Vorlieben. Der Synth ist auf alle Fälle einer der interessantesten Neuheiten der letzten Zeit, zum Glück gibts immer mehr Firmen, die sich nicht mehr dem Analog-Diktat der letzten Jahre unterwerfen und digital richtig in die Vollen gehen. Das hat Zukunft.

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          Hectorpascal  AHU

          Zur Not kann man ja auch Key und Desktop zum „splitten“ kaufen. :) Der ist schon geil, vor allem zu dem Preis. Der nächste Schritt wäre wirklich nur noch der Waldorf Quantum, der mich erheblich mehr reizt. Ein granular Multisample Drum-Patch auf der einen und ein Evolving-Patch auf der anderen Keyboard-Hälfte. ;)

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            lightman  AHU

            Beim Quantum ist alles super, leider auch der Preis, für die 4000 Schleifen könnte man sich gleich fünf Desktopversionen des Hydrasynth kaufen.

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              Anthony Rother  

              Man kann den Quantum nicht mit dem HydraSynth vergleichen. Der Quantum hat analoge Filter und mehr KNOBS.
              Ohne die analogen Filter und weniger Knobs wäre der Quantum mit Sicherheit auch preiswerter zu haben, er ist aber so wie er ist ein geiler innovativer MonsterSynth in einem anderen Preissegment.

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                Hectorpascal  AHU

                Sicher, ich meinte auch klanglich vom gehörten. Ich bin auf die Oszillatorsektion mehr gespannt als auf den ganzen tollen Rest. ;) Es wird ein insgesamt schöner Herbst mit vielen interessanten Neuigkeiten. Wenn noch die lange erwartete 2.0 Software für den Quantum kommt, wird das ein Klanglabor wie es diese Welt in Tastenform noch nicht gesehen hat. Momentan hat bei Waldorf anscheinend der Kyra Priorität aber sag das mal dem UDO. :)

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            Voyager  

            Wird langsam Zeit für den Blofeld 2, mit Quantum-Engine, kompakterer Bauweise (weniger Bedienelemente bzw. ein anderes Bedienkonzept, z.B. Matrix und einige dedizierte Regler im Stil des Microwave XT) sowie digitalen Filtern (wäre zugunsten eines günstigeren Preises und höherer Polyphonie durchaus zu verschmerzen) ;-)
            Würde mir diesen sofort ohne zu zögern holen.

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    Kari  

    Habe mich bereits in das Interface verliebt. Die Spezifikationen lesen sich fast wie meine Wunschliste an einen modernen Digitalen Hardware Synthesizer.
    Der Klang hat mich noch nicht zu 100% überzeugt… aber dafür das Design und der Funktionsumfang!

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      bytechop  

      Behringer arbeitet daran, vielleicht haben die etwas damit zu tun. Es gibt auch Möglichkeiten Keyboards nachzurüsten.

      Wenn jemand das Gerät mal zerlegen könnte wäre das schon interessant.

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        Monolith2063  

        Bei Behringer ist das quasi als Nebenprodukt der Fragerunde zum CS 80 Klon (Behringer DS-80) rausgekommen, dass viele Kunden ein polyphones Aftertouch Keyboard als extrem wichtig für den DS-80 erachten. Jetzt entwickeln sie eines und denken auch über den Einsatz an anderen Synthis in Zukunft nach.

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        Anthony Rother  

        Ich habe mal ganz nett bei Daniel Troberg nachgefragt. Und folgendes in Erfahrung gebracht…

        Der ASM soll ab November 2019 in Deutschland erhältlich sein.
        Der Preis für Deutschland steht noch nicht fest, wird aber in kürze verkündet.

        ASM hat keine Verbindungen mit Behringer hier die Original Antwort von Daniel Troberg:

        „Behringer has nothing to do with it, this is a totally different style of company. ASM is a brand created by Medeli Electronics which is a big manufacturer of electronic musical instruments based in Hong Kong. ASM has three locations:
        Los Angeles, Shanghai and Hong Kong. The key people are: Fanny Cheng (President), Daniel Troberg (VP of Sales and Marketing), Glen Darcey (VP of Products), Dominic Au (Product Manager), and Chen Jiejun (Director of Engineering).“

        Es bleibt spannend…

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          Monolith2063  

          Die Verbindung würde ich auch nicht sehen. Bei Behringer kam der Anstoß aus der Diskussion um den CS 80 Nachbau.
          Da der Hydrasynth ja bereits fertig ist, muss ASM ja schon früher damit angefangen haben. Eventuell haben sie sich vom CS 80 inspirieren lassen, da diese Kombi Ribbon und polyphone Aftertouch Klaviatur in einem Gerät vereint sonst kein anderer Synthi hat, jedenfalls fällt mir spontan kein anderer ein.

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    Polysix  

    Selten eine informativere Tour (Video) zu einem Synthesizer gesehen wie dieser hier. Schön auch der Vergleich zwischen Tasten und Desktop Version.

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    Moogfeld  

    Wow, cooles Teil…..fällt hier einfach mal so ohne großes vorab Täterä aus dem Nichts in die Arena. Eine Oktave mehr an Klaviatur hätte aber nicht geschadet, na ja vier Oktaven sind halt offensichtlich der neue Zeitgeist. Mal sehen was da klanglich so abgeht, sieht jedenfalls spannend aus und ist beim immer noch anhaltenden Analog Boom mal wieder ein erfrischend anderes Konzept!

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      Monolith2063  

      Verstehe ich auch nicht. Sie bieten doch eine Desktop Version an für diejenigen, die das Teil nur im Studio einsetzen wollen oder Platz sparen möchten. Warum dann nur 4 Oktaven bei der Tastaturversion? Das schränkt den Bühneneinsatz in meinen Augen schon wieder unnötig ein. Und als Masterkeyboard fällt es in meinen Augen damit auch raus. Aber gut, sie werden sich schon was dabei gedacht haben.

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        Anthony Rother  

        Man könnte den Expander mit einem Masterkeyboard ansteuern und auf der Bühne werden auch Synthesizer mit 4 Oktaven Tastatur gespielt.
        Eventuell nicht absolut optimal aber trotzdem gut zu gebrauchen.

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      Monolith2063  

      ASM, der Hersteller des Synthis, wurde von Fanny Cheng gegründet, die wiederum die Tochter des Gründers von Medeli ist. Medeli ist ein Musikinstrumentenhersteller aus Hong Kong, der auch Keyboards herstellt.
      Und weil manche ja gerne politisch korrekte Diskussionen führen, wenn es um China geht: Medeli hat seine Produktionsstätte ebenfalls wie ein anderer bekannter Musikalienhersteller, der gerne für politische Diskussionen herangezogen wird, in Guangdong ;-) Übrigens stellen sie auch Instrumente für Music Store her.

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    SynthUndMetal  

    Und da ist er!!! Der erste wirklich ernst zunehmende Synthesizer eines Chinesischen (Hongkonger) Herstellers. Und die haben das wirklich sehr gut gemacht. Die Bedienoberfläche finde ich in den Videos intuitiv und gelungen. Die Synthfeatures und Spielhilfen sind gelungen und innovativ. Den Sound finde ich eigenständig und gut. Also wirklich alles richtig gemacht, inklusive dem Marketing. Kompliment an Frau Cheng und ihrem Team für dieses großartige Produkt. Ich wünsche ihnen wirklich kommerziellen Erfolg damit. Ist bereits ganz oben auf meiner Liste…

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      Monolith2063  

      Ich finde es schade, dass sie, wenn sie schon eine Desktop- und eine Tastaturversion anbieten, nur eine 4 Oktaven Tastatur einbauen. Verstehe ich nicht. Wenn man schon ein Gerät mit polyphonem Aftertouch anbietet, was ja eher selten ist, dann doch bitte mit mindestens 5 Oktaven.
      Ach ja, und er hat ein externes Netzteil. Auch eher unschön. Ansonsten sieht er aber schon interessant aus!

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        Anthony Rother  

        Der Yamaha CS-50 hat auch nur 4 Oktaven und lässt sich wunderbar spielen.
        Mit den 4 Oktaven liegt der HydraSynth durchaus im trend mit DSI-OB-6, Prophet-6, etc. aber klar 5 Oktaven sind besser als 4 Oktaven.
        Ein externes Netzteil ist in dieser Instrumentengruppe auch normaler standard.

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        pol/tox  

        Woran liegt’s, dass sich regelmäßig über externe Netzteile aufgeregt wird?
        Wäre es mir nicht egal würde ich eher dazu tendieren, externe Netzteile zu bevorzugen.

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          Green Dino  AHU

          Naja, manche Netzteile sind echt sehr klobig, teilweise schwierig einen Platz in der Steckerleiste zu finden, die kleinen Stecker sitzen im Synth normalerweise auch nicht so fest wie bei einem internen Netzteil.
          Wenn es keinen Mechanismus gibt um das Kabel anzuklemmen können kann man das auch mal aus Versehen rausreissen z.B.
          Das nervt die Leute wohl, denk ich.
          Eigentlich ist es praktisch, weil man nur das externe Netzteil ersetzen muß wenn es kaputt gehen sollte und sogar Ersatz dabei haben kann, bei Synths mit internem Netzteil ist das nicht so schnell erledigt.

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          ISE500  

          Der einzige Grund gegen externe Netzteile ist für mich der Verlust eines Netzteils – kostet dann halt mehr.

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          komabot  

          Das dürfte an unterschiedlichen Genehmigungsverfahren liegen.
          Betrieb mit Netzspannung im Gerät wird anders bewertet und muss teurer genehmigt werden, weltweit.

          Extern muss man wohl nur einmal (mehr oder weniger) Prüfen und genehmigen lassen
          Da wird dann halt ne, fürs Land, passende Wandwarze mitgeliefert.

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    Anthony Rother  

    Man muss sich unbedingt auf der Herstellerseite unter ABOUT anschauen welche Leute in die Firma ASM und in den HydraSynth involviert sind.

    Mit dabei ist Daniel Troberg einer der ELEKTRON Gründer. Das ist sehr spannend.

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    SynthNerd  

    spannendes Konzept, attraktive Oberfläche, günstiger Preis – das klingt nach einem erfolgversprechenden Projekt. Nach Jahren des Zurück zu den analogen Wurzeln, habe ich irgendwie darauf gewartet, dass mal wieder ein Anbieter in die andere Richtung fährt.
    Soweit ich sehe hat Roland seit dem System 8 nichts neues mehr aus seinem ACB Konzept gemacht. Schön, wenn da noch Platz für kreative Newcomer am Markt ist. Ich freue mich schon jetzt auf die nächste Superbooth. Den Hydrasynth will ich unbedingt mal ausprobieren.

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    Anthony Rother  

    Es gibt von Sweetwater zwei sehr tolle Youtube videos.

    Das eine Video „Deep Dive“ ist 82 Minuten lang und erklärt jede Funktion des HydraSynth.
    Das zweite Video „Sounds Demo“ ist 25 Minuten lang und zeigt verschiedene Sound Beispiele.

    Youtube Video „ASM HydraSynth DEEP DIVE“ 82 Minuten https://bit.ly/2ksZzCx
    Youtube Video „ASM HydraSynth SOUNDS DEMO“ 25 Minuten https://bit.ly/2lZvDyv

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    Son of MooG  AHU

    Sehr einladende Oberfläche, wobei mich der Desktop eher reizt. Mit seinen reichhaltigen Oszillatoren und Filtern, 5 LFOs und 5 EGs sowie der üppigen Modulations-Matrix ist er ein wahres Monster; der Sound ist nach dem sonicstate-Video sehr vielversprechend. Ein gelungener Einstand…

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    Plasmatron

    Die Edit Ebene erinnert mich an meinen aktuellen Lieblings Synthesizer, den SQ80 .. Ich denke mal das Overlay wurde bewusst so gewählt.

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    Anthony Rother  

    Ich habe mal ganz nett bei Daniel Troberg nachgefragt. Und folgendes in Erfahrung gebracht…

    Der ASM soll ab November 2019 in Deutschland erhältlich sein.
    Der Preis für Deutschland steht noch nicht fest, wird aber in kürze verkündet.

    ASM hat keine Verbindungen mit Behringer hier die Original Antwort von Daniel Troberg:

    „Behringer has nothing to do with it, this is a totally different style of company. ASM is a brand created by Medeli Electronics which is a big manufacturer of electronic musical instruments based in Hong Kong. ASM has three locations:
    Los Angeles, Shanghai and Hong Kong. The key people are: Fanny Cheng (President), Daniel Troberg (VP of Sales and Marketing), Glen Darcey (VP of Products), Dominic Au (Product Manager), and Chen Jiejun (Director of Engineering).“

    Es bleibt spannend…

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      pol/tox  

      Das Video von Loopop ist sehr aufschlussreich. Alleine die Möglichkeit Hydra’s EGs und LFOs per Modmatrix in mein Eurorack zu speisen ist Goldes wert.

      Viele Klangbeispiele sind eher auf der Oberen-Mitten-Betonten-Seite, das Review von Loopop zeigt aber schön, dass diese Klangcharakteristik nicht Muss ist.

      Feiner Synth, den Desktop werde ich mir gönnen müssen =)

  12. Profilbild
    Dacci Pucci  

    Fantastisches Debut und äußerst sympathischer Markteintritt. Gelungenes User-Interface, innovative Features, vielversprechender Sound. Dass Hydrasynth in Hong Kong entwickelt wurde und ASM mal nebenbei eine der ganz wenigen Firmen der Branche ist, die von einer Frau geleitet werden, weckt weiteres Interesse. Ich bin gespannt, was von denen noch kommt.

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    ClaudeK

    Nicht ganz verstehe ich folgendes, aus dem Artikel:
    3 Oszillatoren, Monotimbral ?
    Warum Monotimbral, wenn es 3 Oszillatoren gibt? Kann man die 3 Oszillatoren nicht layern?
    Daneben scheint es ja auch noch eine „wavestack“ Modulation zu geben, welche eine Wave 5x vervielfacht. (detuned)

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      Moogfeld  

      Hallo ClaudeK,
      am Beispiel des Hydrasynth erklärt muss du das in etwa so sehen:
      3 Oszillatoren inkl. den zugehörigen Filtern, Verstärker, Hüllkurven usw. stellen eine Stimme dar.
      Die einzelnen Oszis kann man innerhalb einer Stimme aber natürlich auch mit unterschiedlichen Wellenformen einstellen, ansonsten wäre das ja eine langweilige Kiste.
      Je nach Einstellung der entsprechenden „Gesamtparameter“ pro Stimme ergibt sich aus dieser Konstellation dann ein Sound (oder Klang wenn man so will). Der Begriff Monotimbral bedeutet dann weiterführend, dass du beim 8-stimmigen Haydra max. 8 Tasten drücken kannst, die dann zur selben Zeit den selben Sound (mit 3 Oszis pro Taste) in den jeweils angeschlagenen Tonhöhen abgeben können. Im Gegensatz dazu ist ein multitimbraler Synthesizer in der Lage, mit der Gesamtzahl seiner einzelnen Stimmen gleichzeitig auch mehr als einen Sound wiederzugeben, was zum Beispiel Split- und Layer-Konstellationen zulässt. Hier gibt es dann wieder mehrere Varianten: das geht von Synthies die max. nur 2 Sounds mit fester Stimmenzuweisung pro Sound gleichzeitig wiedergeben können bis hin zu Varianten bei denen jede Stimme einen anderen Sound erzeugen kann, in moderner Ausführung dann sogar noch mit dynamischer Stimmenzuweisung.
      Der Hydrasynth ist demnach vom Aufbau seiner Stimmen-Konstellation wahrlich ein mächtiges System, kann aber nicht gleichzeitig mehrere Sounds erzeugen…….was aber andere gute Synths wie z.B. die Ultranova oder der Deepmind auch nicht können.
      Ich hoffe das war einigermaßen verständlich.

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        ClaudeK

        Ok, danke für die Erklärung, Multitimbral im Sinne von Keyboard-Split, Multi-Mode, usw. Was einen ja nicht dran hindert, mit Oszillator 1 z.B. einen kurzen knackigen Sound und Oszillator 2 einen Lead Sound zusammen zu programmieren.
        Wäre noch interessant in Erfahrung zu bringen, ob man das Keyboard trotzdem splitten kann, um so noch einen externen Synth anzusteuern zu können, auch wenn der Hydrasynth selbst keine zweite Stimme bietet ?

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          Moogfeld  

          Ich verstehe in welche Richtung du denkst, es geht praktisch darum, so eine Art Dual-Sound auf der Stimmenebene mit den dort zur Verfügung stehenden Synthesebausteinen zusammenzubasteln. Das wird mit dem Hydrasynth jedoch nicht ganz so einfach werden, da bei ihm strukturbedingt alle drei Oszillatoren zusammengemischt in gemeinsame Filter- und Verstärkereinheiten mit den zugeteilten ENV´s geleitet werden. Du hast de facto nicht die Möglichkeit die einzelnen Oszillatoren unabhängig voneinander mit eigenen Synthesebausteinen gezielt zu bearbeiten. Ein Roland GAIA kann das zum Beispiel, bei ihm sind tatsächlich pro Stimme für jeden Oszillator auch je eigene Filter und Verstärkereinheiten implementiert. Findige Programmierer die sich mit einem System auskennen, können natürlich auch aus einer Struktur wie der Hydra sie hat in diese Richtung einiges rausholen, durch die Vielfältigkeit der Oszillatoren geht hier innerhalb der Oszillatorebene bestimmt schon viel, aber die Ergebnisse werden mit Sicherheit nicht ganz so richtig vergleichbar mit denen echter DUAL-Sound sein. Durch die gemeinsamen Synthesebausteine muss man hier einfach Kompromisse eingehen und wenn man in diese Richtung arbeiten möchte, dann halt nicht ganz so frei.
          Eine Keyboard-Splitfunktion für das MIDI-Out wird mit großer Sicherheit wohl auch nicht dabei sein, so was haben meist nur die Multitimbralen. Hier wäre dann wohl der Hydra als Desktop mit einem guten Masterkeyboard die bessere Variante, oder du bildest die Splitfunktion innerhalb deiner DAW ab, das funzt ja auch.

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            ClaudeK

            Ja es braucht dann wohl etwas Phantasie, um beim Hydrasynth so etwas wie Multitimbral zu simulieren. Mal abwarten bis das Handbuch verfügbar ist, was so in Richtung Keytrack oder Keyrange bei Oszillatoren, Filter, Morphing usw. so möglich ist. Sonst ja, kann man das Teil natürlich von einem Masterkeyboard aus ansteuern, dann macht natürlich die Tastaturversion nicht so viel Sinn. Die meisten werden eh ein Setup mit mehreren Instrumenten haben, da ist Multitimbralität dann eh nicht so wichtig.

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              Hectorpascal  AHU

              Die Funktion einfach anfragen. Ist ja eh alles digital und mit einer neuen Firmware implementierbar. Im Parallelbetrieb der Filter und Panning auf den Oszillatoren läßt sich bestimmt was brauchbares basteln. Vielleicht sogar ein internes stereo to dual Mono-Delay, wenn das konfigurierbar sein sollte. Ich bin gespannt was da schraubbar ist oder sein wird. So oder so.

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      Coin  AHU

      was den gibts als desktop, seh ich grad OO oh oh
      hab den test von stimming schon gesehen. geil.

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    toneup  RED

    Leider gibt es Lieferschwierigkeiten bei dem Teil. Angekündigt Mitte 12/19 zum zweiten mal vertröstet auf jetzt Mitte Februar. Schaun wir mal.

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    arnimhandschlag  

    Die Arp-Ratchet Funktion ist der Hammer! Wavetable Scanning in Hardware auch. Von der Optik her hätte ASM eine Schippe drauflegen können, dann würde der sicher noch besser ankommen. Stimmings Tests sind halt auch deswegen so schön anzuschauen weil er so ein sympathischer Kerl ist…

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    Kari  

    Konnte gestern die Desktop Variante antesten und bin absolut begeistert!
    Die Bedienung geht leicht von der Hand, der Funktionsumfang ist unglaublich und der Klang hat mich absolut überzeugt.
    Die verschiedenen Filter klingen ausgezeichnet und sind absolut smooth.
    Verarbeitung, knobs, pads usw. sind ebenfalls auf sehr hohem Niveau.
    Freue mich schon auf einen Ausführlichen Test.

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