Jetzt doch mit Sequencer
Für das Plug-in Baby Audio Tekno wurde das Update v1.1 veröffentlicht. Die Entwickler haben sich das Feedback der Nutzer zu Herzen genommen und eine Reihe von Features in den Software-Synthesizer für Drums und Percussion implementiert.
Baby Audio Tekno v1.1 – was ist neu?
Bei der Veröffentlichung wurde noch betont, dass Tekno keinen eignen Sequencer benötigt, doch die meisten Anfragen bezogen sich direkt darauf. Nun wird ein Step Sequencer nachgereicht. Steps lassen sich einfach einzeichnen und auch Velocity sowie ausgewählte Parameter der betreffenden Drum-Voice können für die 18 Instrumente gesetzt werden.
Pro Step kann auch ein 32tel-Funktion aktiviert werden, was wie ein einfaches Ratcheting wirkt. Eine höhere Auflösung steht jedoch nicht zur Verfügung. Die einzelnen Spuren können aber nun auch in halber oder doppelter Geschwindigkeit abgespielt werden.
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Eine Random-Funktion kann auf jede Spur und auf jedes Instrument separat angewendet werden, wobei sich der Umfang des Zufalls in zwei Stufen dosieren lässt.
Weiterhin gibt es eine Clear-Funktion für Patterns, eine Wahrscheinlichkeit, ob gesetzte Steps gespielt werden, eine Verkürzung der Spuren, um polyrhythmische Muster zu erzeugen, Drag&Drop-Export der MIDI-Sequenzen in die DAW, vier Choke-Groups z. B. für HiHats, die Möglichkeit zur Anpassung der MIDI-Konfiguration, die Humanize-Funktion lässt sich pro Voice ausführen, der Export der Sounds als Samples ist auch für kompletter Drum-Kits möglich und mehr.
Das Update v1.1 für Baby Audio Tekno ist kostenlos und steht ab sofort als Download zur Verfügung.
Über Tekno
Das Drumkit von Tekno besteht aus 18 Sounds, die jeweils eine eigne Engine besitzen. Für Kick, Snare und HiHat gibt es sogar jeweils unterschiedliche Soundmodelle. Dazu kommen Toms, Clap, Rim, Cymbal und andere Analog-Percussion. Die Sounds lassen sich per Drag&Drop als Samples exportieren, um sie in einem Sampler nutzen zu können.
Jeder Sound kann über fünf Fader editiert werden. Für tiefere Eingriffe, inklusive Filter, gibt es das sogenannte Calibration Panel. Zusätzlich sind pro Drum eigene Effekte und Dynamics vorhanden, die auf den jeweiligen Sound zugeschnitten sind. Dazu gibt es ein globales Reverb als Send-Effekt pro Drum. Außerdem ist ein Sidechain-Kompressor pro Sound einstellbar, der passenderweise durch ein Entchen repräsentiert wird.
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Mit einer Random-Funktion lassen sich neue Sounds, ganze Kits oder Effekteinstellungen per Zufall generieren. Mit der Humanize-Funktion werden die Parameter der Soundengines zufällige Variationen hinzugefügt, die Ungenauigkeiten von analogen Schaltungen emulieren und den Klang lebendiger gestalten.
Das Plug-in verfügt über einen internen Mixer mit Mute- und Solo-Funktionen. Für externes Mischen können die Sounds auf 16 Ausgangsbusse geroutet werden. Dabei lassen sich mehrere Drums frei gruppieren.
Baby Audio Tekno ist in den Formaten VST, VST3, AU, CLAP, AAX (64-bit) für macOS und Windows verfügbar.
































Und als Mirotoniq / Battery User brauche ich das warum? preis ist – wie immer von Baby Audio – sportlich
@HOLODECK Sven Ja, man ist in der Regel schon ordentlich bedient durch Stock-Plugins wie Steinbergs Groove-Agent oder dein erwähntes Battery, wo es so viele Kits gibt, dass es unmöglich ist, diese im Leben alle zu verwenden. Dazu hat man vielleicht noch eine Drummachine alias T-1000 oder Groovebox. Die Sounds aus dem Baby Audio Tekno klingen anders als ne 808 oder 909, aber besser? Auf der anderen Seite ist die Frage, ob es immer noch einen weiteren Softwaresynthesizer braucht! Ich nehme für Kicks immer ein paar free-Samples, da diese in meiner Wahrnehmung besser klingen als alles in der DAW. Percussion darf ruhig das übliche sein was man so vorfindet. Ein wenig anschärfen mit dem Equalizer und fertig ist die coole HHat oder Clap. Für Sucher von nicht ganz standardisierten Percussions ist aber das Baby Audio Tekno sicherlich eine Bereicherung, wie auch meiner Ansicht nach der neue Behringer BDS-3, der echt saucool klingt und sehr günstig ist.
@Filterpad Jetzt mit eingebautem Sequenzer und stark gesenktem Preis sieht das schon ganz anders aus!
@HOLODECK Sven Die neue Version 1.1 habe ich noch gar nicht ausprobiert aber das Teil ist bisher auch schon ziemlich geil gewesen. Grade die Bassdrum A macht richtig tolle Techno-Bassdrums. Microtonic mit dem BeatSpace erzeugt auch tolle Zufallssounds und Rhythmen, geht klanglich aber in eine andere Richtung. Ich mag sie beide sehr.
@ollo Klingen beide besser als jede Sample-Schleuder wie z.B. Battery.
Microtonic könnte halt mal ein „overhaul“ gebrauchen, ist irgendwie nicht mehr zeitgemäß.
Mein Attack 2 hat einen Mitstreiter glaube ich…