Der Chef vom Dienst bei AMAZONA
Wir bei AMAZONA lieben es, Musik zu machen und uns darüber auszutauschen. Mit Testberichten, Workshops Features und Interviews versorgen wir alle Musikliebhaber mit Informationen zu ihrem Lieblingsthema. Doch wer sind eigentlich die Menschen hinter den Artikeln unseres Online-Musikermagazins? In unserer neuen Reihe möchten wir euch die Leute vorstellen, die als Redakteure und Autoren dafür sorgen, dass der AMAZONA-Community der Gesprächsstoff nicht ausgeht.
Beginnen möchte ich die Serie mit unserem Chef vom Dienst Markus Galla. Er ist derjenige, der für unser ganzes Team an allen Hotspots aktiv ist und ist vielen als Redakteur in den Bereichen STAGE und KEYS bekannt.
Ich sprach mit ihm über seinen Weg zu AMAZONA, seine musikalische Entwicklung und sein Leben als Mitglied der Michael Jackson-Tribute-Show, Schulbuchautor und Tontechniker.
Inhaltsverzeichnis
Markus Galla: vom AMAZONA-Leser zum Chef vom Dienst
Sonja:
Wie und wann bist du ein Teil des AMAZONA-Teams geworden?
Markus:
Oh, das ist schon einige Jahre her. Als Autor dabei bin ich seit Juni 2018. Vorher habe ich auf AMAZONA fleißig Leserbeiträge gepostet. Ich war zu diesem Zeitpunkt schon lange als freiberuflicher Fachautor für verschiedene Magazine, vorwiegend Print-Magazine, unterwegs. Stammautor war ich damals beim Lugert Verlag und bei Tools4Music sowie einigen weiteren Verlagen. Für Lugert habe ich für ein bekanntes Magazin für den Schulunterricht aktuelle Popsongs transkribiert, ein passendes Playback dazu produziert, den Fachartikel geschrieben sowie das DVD-Authoring für die jeweilige Ausgabe übernommen. Leider wurde dann irgendwann das Team der Redakteure ausgetauscht, und die neuen Redakteure haben ihre eigenen Autoren mitgebracht.
Bei Tools4Music habe ich hauptsächlich Beschallungsanlagen, aber auch Studiotechnik sowie gelegentlich Software und Masterkeyboards getestet. Peter Ludl, der damalige Redakteur der STAGE-Redaktion von AMAZONA, hat auch für Tools4Music geschrieben. Wie der Zufall es so wollte, gab es eine Anzeige, dass AMAZONA dringend neue Autoren für STAGE sucht. Da habe ich Peter natürlich sofort angeschrieben, und von da an ging es ganz schnell. Innerhalb weniger Tage war ich Autor bei AMAZONA.
Da ich von meiner Ausbildung her als Keyboarder, Gitarrist, Live- und Studiotechniker ein Allrounder bin, wurde ich zügig durch die Redaktionen gereicht. Der Rest ist Geschichte. 🙂
Ein Leben im Zeichen der Musik: vom Alleinunterhalter zum Schulbuch-Autor
Sonja:
Magst du uns etwas über deine musikalische Entwicklung erzählen?
Markus:
Oh, das wird eine lange Geschichte, die aber recht spannend ist.
Angefangen habe ich klassisch mit der musikalischen Früherziehung an der Melodica. Danach war es erst einmal recht ruhig. Mein Vater hat Akkordeon und etwas Gitarre gespielt. Er hat sich Ende der 70er-/Anfang der 80er-Jahre stark für die damals weit verbreiteten Heimorgeln interessiert. Diese kosteten damals schon ein kleines Vermögen, und so wurde ich gefragt, ob ich nicht auch Interesse am Orgelspiel hätte. Wir haben uns dann in einem Orgel-Center diverse Eminent-Solina-Orgeln angeschaut, und kurze Zeit später stand eine Orgel bei uns zu Hause. Ich saß im Orgelunterricht bei einem fantastischen Lehrer, während mein Vater autodidaktisch „mitgelernt“ hat.
Irgendwann sind wir umgezogen, und aus dem Gruppenunterricht wurde Privatunterricht bei uns zu Hause, weil mein Lehrer sich als Musiklehrer selbstständig gemacht hatte. Ungefähr zu der Zeit wurde aus der Eminent-Solina-Orgel eine Böhm Topsound DS, die „transportabel“ war. Die haben wir zusammen mit einer riesigen Böhm-Box und einem Verstärker von Böhm gebraucht in einem Böhm-Center gekauft.
Mein Vater hat mit meiner Mutter in der Kirchengemeinde einen kleinen Chor geleitet. Er selbst hat Gitarre gespielt, und ich habe den Chor an der Orgel begleitet. Da muss ich so zwölf Jahre alt gewesen sein. Meine Eltern haben damals moderne Kirchenmusik, Neues Geistliches Lied (NGL) genannt, in der Gemeinde eingeführt. Bis dahin kannte man dort nur die Kirchenorgel. Mittlerweile hatte auch mein Bruder Orgelunterricht, und auch er wurde dann eingebunden. Dafür musste aber ein zweites transportables Instrument her. Noch eine Orgel wollten wir nicht jeden Samstag zur Probe schleppen, also wurde es ein Yamaha-Home-Keyboard, ein Yamaha PS-55S. So hat dann einer von uns Orgel und einer Keyboard gespielt. Dazu kam mein Vater mit der Gitarre und ein Bassist, der eigentlich in der damals erfolgreichen Heavy-Metal-Band Mainstreet gespielt hat. Das war schon eine interessante Truppe.
Zur gleichen Zeit habe ich auf das Bestreben meines Orgellehrers hin erste Erfahrungen als Alleinunterhalter gesammelt. Er hatte viele Termine und hat einige an mich abgetreten. So bin ich dann an mehreren Wochenenden im Jahr mit meinem Vater, der Böhm Topsound DS, der riesigen Box und dem Yamaha PS-55S losgezogen und habe bei Geburtstags- und Hochzeitsfeiern gespielt.
In unserer Kirchengemeinde wurde jedes Jahr über vier oder fünf Wochen hinweg groß Karneval gefeiert. Da hat immer die gleiche Band gespielt. An einem Samstag in der Karnevalszeit hatten wir mit unserem Chor im Gemeindesaal Probe, und ich stand am Keyboard. Die Band hatte für abends bereits aufgebaut. In der Probenpause habe ich den damals aktuellen Top-Hit „The Final Countdown“ am Keyboard gespielt – inklusive Gitarrensolo. Das Hawaii-Gitarren-Preset vom PS-55S war perfekt dafür. Genau in dem Moment kam der Gitarrist der Band rein, der für abends noch etwas vorbereiten wollte.
Ehe ich mich versah, stand ich an den Synthies des Keyboarders, und wir haben zusammen „The Final Countdown“ gejammt. Da war ich 14 Jahre alt. Wenige Wochen später habe ich mit der Tanz- und Showband meinen ersten Auftritt gespielt, weil deren Keyboarder die Band verlassen wollte und man mich als würdigen Nachfolger auserkoren hat. Mein Opa hat mir dann einen CASIO CZ-1 Synthie für die Band finanziert. Mein Vater musste zu jedem Auftritt als Erziehungsberechtigter mitkommen. Er hat dann eine erfolgreiche Zweitkarriere bei uns als Roadie und später als Mann am Mischpult gestartet.
Ich war jetzt also mit 14 Jahren semi-professioneller Musiker und habe weiterhin als Alleinunterhalter gespielt. Mit 15 ging es mit der E-Gitarre los, weil unser Gitarrist nur Rhythmusgitarre spielen konnte. Ich musste immer alle Gitarrensoli auf dem Synthie spielen. Das hat mich gewurmt, und in einer Probenpause habe ich mir von ihm die Gitarrenstimmung erklären lassen und wie man richtig greift. Einige Akkorde hatte mir mein Vater vorher schon mal auf seiner Akustikgitarre gezeigt, und bei uns zu Hause stand auch eine E-Gitarre, die mich bis dahin aber kaum interessiert hat.
Der Satz „Das kann doch nicht so schwer sein, das Solo zu spielen“ wurde legendär, denn ich konnte das Solo zu irgendeinem Ibo-Song – es könnte damals „Ibiza“ gewesen sein – innerhalb von Minuten spielen. Von da an war ich auch noch Solo-Gitarrist der Band und habe wie ein Verrückter Gitarre geübt. Dem Heavy Metal war ich durch den Bassisten von Mainstreet, den ich bei einem Auftritt der Band bestaunen durfte, ohnehin schnell verfallen, und so passte das. Von da an lief dann zu Hause das Tanzmusikprogramm parallel zu Iron Maiden.
Mit 16 habe ich dann zum Klavier gewechselt, weil ich irgendetwas mit Musik studieren wollte. Da habe ich auch schnell große Fortschritte gemacht. Durch den langen Zivildienst bin ich dann aber erst bei einem Sozialarbeitsstudium gelandet, dann an der SAE Köln, wo ich 1997 mein Diplom gemacht habe, und schließlich habe ich dann doch noch an der Uni Dortmund Musik und Germanistik für das Lehramt der Sek. II/I studiert. In der Schule hat es mir aber nicht so gut gefallen wie gedacht.
Durch eine Mailingliste Schulmusik, in der ich Schulmusikern während meines Referendariats bei tontechnischen Fragen geholfen habe, ist der Lugert Verlag auf mich aufmerksam geworden und hat mich gefragt, ob ich nicht Fachartikel zur Tontechnik schreiben wolle. Das habe ich dann gemacht. Daraus wurde ein kleines Tontechnik-Handbuch für Lehrer, das dort veröffentlicht wurde.
2009 hat der Verlagschef Wulf-Dieter Lugert meine Frau und mich dann nach Südfrankreich eingeladen, um dort ein Schulbuch für den Musikunterricht mit mir als Co-Autor und Herausgeber zu planen. Im April 2009 habe ich mich dann als Musiklehrer, Musiker und Fachautor selbstständig gemacht.
Markus über seinen Musikeralltag und sein Lieblings-Gear
Sonja:
Dementsprechend finden wir dich in welchem Bereich bei AMAZONA?
Markus:
Als Redakteur bin ich für STAGE und KEYS zuständig, schreibe aber nach wie vor als Autor auch für andere Redaktionen, vorwiegend STUDIO oder BEATS von Felix Thoma. Und ansonsten bin ich als Chef vom Dienst für AMAZONA ohnehin überall irgendwie vertreten.
Sonja:
Hobby, semi-professionell oder professionell – wie können wir uns deine Aktivitäten im Bereich Musik vorstellen?
Markus:
Von 2009 bis Ende 2024 war ich ausschließlich professionell unterwegs, vorwiegend im Bereich der christlichen Popularmusik (Worship), gemeinsam mit meiner Frau und einigen Freunden. Hier gibt es eine lebendige Szene aus professionellen wie semi-professionellen Musikern. Man trifft sich immer wieder.
Über unseren Bassisten bin ich dann 2019 als Keyboard-Sub zu einer professionellen Michael Jackson-Tribute-Show gestoßen, bei der ich dann 2020, genau zur Pandemie, fest eingestiegen bin. Das habe ich dann drei Jahre gemacht und war nach der Zwangsauszeit viel in ganz Deutschland unterwegs. Außerdem habe ich immer Musikschüler unterrichtet und mache das an den Instrumenten Klavier, Keyboards, Akustikgitarre und E-Gitarre auch nach wie vor, allerdings stark reduziert.
Sonja:
Wie sieht dein Setup aus?
Markus:
Nachdem ich über viele Jahre mit einem Roland Jupiter-80 als Haupt-Keyboard und einem Nord Electro 5D als Zweit-Keyboard unterwegs war, habe ich während der Zeit in der Michael Jackson Tribute-Band das Setup auf einen Roland Fantom reduziert. Der ist so mächtig, dass ich mit etwas Trickserei aus zwei Keyboards ein Keyboard machen konnte.
Für den Worship-Bereich setze ich außerdem oft Backing-Tracks ein, die ich mit Ableton Live von einem MacBook Pro oder iPad Air aus abspiele. In der Regel geht es direkt in ein X32 Rack oder bei kleineren Veranstaltungen in einen Behringer Flow 8, den ich ebenfalls während der Michael Jackson Tribute-Tour als Sub- und IEM-Mixer eingesetzt habe.
E-Gitarre habe ich schon lange nicht mehr auf der Bühne gespielt. Da nutze ich aktuell meine 80er Fender Strat und eine Fender Tele, die ich ganz puristisch über einen Engl Retro Amp spiele.
Außerdem habe ich vor vielen Jahren, da war ich noch gar nicht Autor bei AMAZONA, einen Eventide H9 Max bei einem AMAZONA-Gewinnspiel gewonnen (Yeah!), der gelegentlich mal zum Einsatz kommt und auf meinem Engl Amp liegt. Meistens steht er aber im Bypass-Modus, denn der Engl Retro Amp klingt einfach pur genauso, wie ich es mag.
Für den Unterricht nutze ich außerdem ein schönes Yamaha Digitalpiano, mein altes Hellas Klavier, auf dem ich selbst gelernt habe, und noch eine Taylor Akustikgitarre.
Sonja:
Welche drei Instrumente/Geräte würdest du auf eine einsame Insel (mit Stromversorgung) mitnehmen?
Markus:
Meinen Roland Jupiter-80, weil mir den meine Frau geschenkt hat. Außerdem meine Taylor Akustikgitarre. Mehr braucht man auf einer Insel nicht. 🙂
Sonja:
Welches Instrument/Gerät hättest du unheimlich gerne?
Markus:
Eigentlich benötige ich gar nichts, ich habe ja schon alles, was ich brauche.
Ich hatte mal einen Yamaha DX7II, der leider irgendwann defekt war, und die Reparatur hätte mehr gekostet als der Wert des Synths. Eventuell würde ich da irgendwann mal wieder zuschlagen.
Ich bereue so manchen Verkauf, wie z. B. den meines Casio CZ1, des Roland D110 und des Kawai K1. Das waren damals die Instrumente, die ich in der Tanzband gespielt habe. Das ist aber alles eher Nostalgie.
Ich hatte damals mit 14 die Wahl zwischen Casio CZ1 und Roland Juno-106. Da mein Vorgänger einen CZ1 gespielt hat, habe ich mich dafür entschieden (für die Band definitiv die bessere Wahl). Deshalb wäre das Interesse an einem Roland Juno 106 schon da.
Aber ehrlich? Mein Roland Fantom kann mit all den Erweiterungen, die ich da hineingepackt habe, die Sounds auch erzeugen. Auch hier wäre es reine Nostalgie.
Sonja:
Erzählst du uns etwas über das Erlebnis, das dich in deinem Leben als Musiker am meisten beeindruckt hat?
Markus:
Das waren in der Regel Konzerte. Sehr beeindruckend waren drei davon:
Mein erstes Bruce Springsteen-Konzert in der Dortmunder Westfalenhalle war ein Erlebnis. Über vier Stunden Musik. Springsteen lebt nur für die Musik und das Publikum, ebenso seine Band.
Das zweite Konzert, das mich sehr beeindruckt hat, war kurz zuvor ein Konzert der Kelly Family, damals noch im Zelt direkt nach der Veröffentlichung ihres Erfolgsalbums Over the Hump. Alles Multiinstrumentalisten, Arbeitstiere wie Springsteen und einfach gute Musiker.
Wie der Zufall es so wollte, haben die Kellys tatsächlich als große Springsteen-Fans den Boss persönlich bei genau dem Konzert in Dortmund kennengelernt, bei dem ich war.

Mit dem Roland Fantom unterstützte Markus mit einer Michael Jackson Tribute Band auch den Kultursommer 2022 musikalisch.
Jahre später hatte ich dann die Gelegenheit, mit Kathy Kelly gemeinsam auf der Bühne zu stehen.
Das dritte Konzert war Tina Turner auf ihrer Abschiedstournee. Das muss 2009 gewesen sein. Unglaublich, was diese Frau da in Köln in ihrem Alter geleistet hat.
Sonja:
Wie hat deine Arbeit für AMAZONA dein Leben als Musiker beeinflusst?
Markus:
Der Drang, immer neues Equipment zu kaufen, hat deutlich nachgelassen. Ich bin so nah dran, wie man nur dran sein kann: Ich bekomme das neueste Equipment zum Testen, noch bevor es andere in den Händen halten. Ich hatte schon Geräte zum Testen hier, lange bevor sie überhaupt offiziell angekündigt wurden, und konnte sogar teilweise noch Feature-Ideen umsetzen. Insofern ist es tatsächlich so, dass ich viel zufriedener mit dem Equipment bin, das ich habe. Früher habe ich viel mehr gekauft und verkauft.
Als Musiker selbst ist es ruhiger geworden, weil ich mit der Arbeit an AMAZONA genug zu tun habe. Ich genieße aber die Zusammenarbeit mit den verbleibenden Musikschülern, und wenn es dann auf die Bühne geht, macht es wieder deutlich mehr Spaß, weil es eben nicht mehr der Regelbetrieb ist. Ich muss nicht mehr auf der Bühne stehen, um damit Geld zu verdienen, sondern mache das, was mir Spaß macht. Mit bald 52 Jahren vermisse ich außerdem die Schlepperei nicht. Der Keller ist immer noch voll mit Beschallungsanlagen und viel zu viel Equipment, von dem ich mich emotional noch nicht trennen kann. Man weiß ja nie – aber schon beim Gedanken daran, das Zeug wieder jedes Wochenende durch die Gegend zu schleppen, wird mir anders.
Sonja:
Was würdest du den Lesern und Leserinnen von AMAZONA gerne sagen?
Markus:
Ich wünsche mir weiterhin eine lebendige Community und außerdem, dass die erfahrenen Live-Musiker unter unseren Lesern sich hier mehr einbringen und auf junge Musiker zugehen oder diese ermuntern, sich in der AMAZONA-Community zu engagieren. Was hätte ich als 14-Jähriger darum gegeben, so etwas wie AMAZONA zu haben! Da war das Internet noch lange nicht erfunden. Es gab nur Learning by Doing und eben Printmagazine wie Fachblatt, Keyboards, Keys sowie Gitarre & Bass. Die habe ich verschlungen.
Wir leben in einer tollen Zeit, in der jeder etwas zu einem Online-Magazin beitragen kann und darf. Die Welt dreht sich aber eben nicht nur um uns alte Hasen – wir brauchen die jungen Musiker. Doch ausgerechnet im Internet ist der Ton rauer geworden und nicht immer freundlich und einladend. Insofern wünsche ich mir eine offene Community, die gerne aus dem Nähkästchen plaudert und hilfsbereit ist. Wir sind schließlich ein Magazin von Musikern für Musiker, und wie es im Logo heißt: Music can change the world. So let’s do it!




































Der Markus, ein hochrespektierter Musikerkollege und eine Amazon-Testikone. Steht jedem hier mit guten Ratschlägen zur Seite (wenn gewünscht). Dafür einfach mal eine ordentliche Portion Respekt und herzlichsten Dank!
@Atarikid Vielen Dank für die Blumen.
@Markus Galla ebenfalls!
Udo Jürgens ist übrigens in Wien beim Zentralfriedhof.
ein riesiger wunderschöner Friedhof.
auch Joe zawinul und falco dort begraben..
LG aus Wien
@Atarikid 👍 +1
@Atarikid So ist es! 🙂👍+1
Toller Typ, tolles Interview! Wir hatten zwar bisher einmal das Vergnügen uns kurz etwas kennenzulernen, aber da wurden natürlich ganz andere Fragen gestellt. Ich freu mich auf mehr :)
@Jens Hecht Vielleicht trifft man sich auf der Superbooth…
@Markus Galla Ich sehe nie irgendjemanden auf der Superbooth von Amazona. Die Chancen sind also gering
@Tai Wir hatten letztes Jahr ein gemeinsames Treffen, so gering sind die Chancen also nicht ;) Peter Grandl hatte ich sogar vor einigen Jahren das erste mal dort kennengelernt. Bei der Masse an Leuten kann es natürlich schnell mal passieren dass man sich übersieht.
@Jens Hecht Finde ich gut. Nur hat mir das niemand mitgeteilt. Kann mich, glaube es war 2018, an einen Amazona Stand mit einem Andromeda? erinnern. Später gab’s das nicht mehr. Deshalb fände ich es gut, wenn das hier angezeigt werden würde. Und wenn es nur eine lockere mögliche Verabredung wäre. Taglich um halb 3 an BoothX oder so was. Gilt jetzt eher für andere Amazonas, ich weiss nicht, ob ich ein fünftes mal hingehe. Sind ja doch über 600km einfach.
@Jens Hecht Von Dir würde ich auch gerne mal ein Interview lesen! Vielleicht kommt man dann ja auch mal ein wenig dahinter, wie Du Deine Klangzaubereien zustande bringst! Also Tante Sonja: Auf geht’s! 🙂
@Flowwater ist schon in Arbeit ;)
Markus, du bist ja jemand der sich zu erkennen gibt. Aber wer um alles in der Welt ist „der Jim“. Da bin ich wirklich gespannt, falls dieses Phantom überhaupt veröffentlicht wird. Vielleicht bleibt es auch das Phantom der Oper…ähhhm….der Amazona-Redaktion. 😇
@Filterpad Der Jim war auch im letzten Jahr auf der Superbooth 😀
@Filterpad earthworm Jim?
@Filterpad , der Jim existiert, ich hab mit ihm Bier getrunken. 😊
@TobyB …und Markus und Numitron: Ok, weil unglaublich aber war: Es gibt Leute die denken mittlerweile das ich das bin! Ist natürlich Quatsch und auf der Superbooth war ich auch noch nicht. Aber ist fest der Plan und es freut mich tierisch euch kennenzulernen. ✌
@Filterpad , das Hotel für die Superbooth ist seit Dezember gebucht. 😇
@TobyB So muss das sein. 👍
CZ-1 war für mich auch der einzig ernst zu nehmende CZ. R-50 und Siel Kiwi, harter Stoff 😁
@Tai Zu der Zeit (87) habe ich mit dem Synthieverkauf angefangen. In dem Laden, in dem ich zuerst arbeitete, lagen zwei Kiwis im „Museum“. Auch CZ-1, 1000, 101, drei JX-10, zwei Prophet 600, mehrere Moogs wie Source, Polymoog und Polymoog Keyboard. DW600und 8000, DSS-1. Auch R-100 und R-50 waren da. War schon schrill, keiner wollte so was Ende der Achtziger noch haben.
Ich glaube sogar, dass Kiwi die deutsche Variante des Siel Synthies darstellte. Das einzige, das mir im Gedächtnis blieb, war, dass er seeehr hoch hinten war. Vermutlich höher als der MS-20 Controller, der hier vor mir steht. Der Klang war nicht übel, aber die Fertigungsqualität schien mir nicht allzu hoch.
@Tai Kann man doch nachschlagen ;)
https://www.amazona.de/vintage-analog-siel-opera-6-dk600-ek600-kiwi-synthesizer-1983/
@chardt Weiss ich natürlich. Fiel mir beim Schreiben ein. Ob das nun wirklich so war, ist nicht unbedingt relevant. Aber sonst gebe ich dir absolut recht. Fakten checken sollte ganz weit vorne stehen.
@Tai Ich empfehle in dem Fall auch noch mal einen Blick auf den »VZ-1« bzw. »VZ-10m« (Rack) zu werfen. Das war von Casio echt ein Knaller, ein echter Konkurrent zum »DX7«. Allerdings schon ziemlich komplex in der Programmierung, deutlich komplexer als der DX7 (kein Witz). Deutlich mehr »Operatoren« (oder wie man das bei Casio nennt) und deutlich komplexer verschaltbar (wenn man will).
und du erinnerst dich, Markus, alles begann bei uns damit, dass du jede Menge kritische Kommentare abgegeben hast. Die waren es, die mich auf dich aufmerksam gemacht haben, was letztendlich darin mündete, dass du für uns Artikel geschrieben hast. 😇
Tolles Interview, gerne mehr davon! Freue mich schon auf die anderen Redakteure🙂
„Michael Jackson Tribute Band“ (sic)
Das ist das Letzte, was ich machen oder mir ansehen würde. Und das liegt nicht an der Musik. Ich finde es verantwortungs- und geschmacklos, diesen Mann auch noch zu feiern.
Ein herzliches Dankeschön, lieber Markus, für all deine interessanten Beiträge!
Ich lese sie immer gerne, dein Schreibstil finde ich toll. Ich kann dadurch deine Begeisterung fürs musikmachen, sprichwörtlich spüren.
Weiter so, und alles, alles Gute!
cuda