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Backstage Stories: Vintage-Synthesizer-Interview mit Costello, AMAZONA

Unser Profi, wenn es um Vintage-Synthesizer geht

2. März 2025

Vintage-Synthesizer-Interview CostelloHerzlich willkommen zum Vintage-Synthesizer-Interview mit Christian Uhlig, den die AMAZONA-Leser unter dem Namen Costello kennen dürften. Er ist unser Mann, wenn es um Vintage-Synthesizer geht und kann selbst mit einem Setup aufwarten, das so manchen Musikladen vor Neid erblassen lassen würde.

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Wir bei AMAZONA lieben es, Musik zu machen und uns darüber auszutauschen. Mit Testberichten, Workshops Features und Interviews versorgen wir alle Musikliebhaber mit Informationen zu ihrem Lieblingsthema. Doch wer sind eigentlich die Menschen hinter den Artikeln unseres Online-Musikermagazins? In unserer neuen Reihe möchten wir euch die Leute vorstellen, die als Redakteure und Autoren dafür sorgen, dass der AMAZONA-Community der Gesprächsstoff nicht ausgeht.

Costello ist der nächste Interviewpartner unserer AMAZONA Backstage Stories-Serie und wenn jemand sich mit Vintage-Synthesizern auskennt, dann er.

Costellos Weg in die Welt der Musik

Sonja:
Wie und wann bist du ein Teil des AMAZONA-Teams geworden?

Costello:
Ich bin seit Februar 2010 Mitglied bei AMAZONA, also ziemlich genau seit 15 Jahren. Im Sommer 2016 besuchte ich meinen Bruder in Mainz, der ein PPG Modularsystem 300 besitzt. Diese Kisten sind ziemlich rar und so kam ich auf die Idee, eine Leserstory für AMAZONA zu schreiben. Peter Grandl gefiel die Geschichte so gut, dass er sie direkt in den redaktionellen Teil gestellt hat. Das war der Anfang unserer Zusammenarbeit.

Sonja:
Magst du uns etwas über deine musikalische Entwicklung erzählen?

Costello:
Ich habe als Kind ein paar Jahre klassischen Klavierunterricht bekommen. Meine Klavierlehrerin war sehr nett und hat mir bei den obligatorischen Vorspielabenden immer spieltechnisch relativ einfache Stücke zugeschanzt. Wie Chopins Regentropfen Prelude oder Schuberts Impromptu in As-Dur. Die habe ich dann mit gaaanz viel Gefühl vorgetragen und das Publikum schmolz dahin. Mit 18 habe ich mir dann eine Crumar Orgel und ein Wurlitzer 200A gekauft. Später kam noch ein Yamaha CS-15D dazu.

Großes Vorbild war mein bereits erwähnter Bruder, der Anfang der 70er-Jahre einer der besten deutschen Hammond-Organisten war. Er hat mit seinen beiden Bands Murphy Blend und Hanuman auch Platten aufgenommen und ist u. a. beim legendären Super Concert ’70 aufgetreten mit Canned Heat, Procol Harum, Ten Years After und Jimi Hendrix.

Costello AMAZONA Interview

Costello nicht nur an den Tasten

Die Band, die ich zusammen mit meinem Schulfreund Stefan gründete, war längst nicht so ambitioniert, aber es hat sehr viel Spaß gemacht. Wir hatten einen sehr guten Flötisten, deshalb klangen wir manchmal etwas wie Traffic. Mit ein wenig Supertramp dabei – wegen meines Wurlitzers. Unsere Sängerin sah sehr punkig aus und klang in guten Momenten wie Nina Hagen.

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Später habe ich meinen Synthesizer-Park ausgebaut mit einem Yamaha CS40M, einem Moog Prodigy und einem Korg Polysix. Da ging es klanglich dann mehr Richtung Spliff Radio Show und NDW. Platten sind leider keine entstanden, aber wir haben im damaligen West-Berlin alles bespielt, was Rang und Namen hatte: Quartier Latin, Tempodrom, SO 36. Als ich mit 25 dann endlich den Studienabschluss in der Hand hielt, war mit der Musik erstmal Schluss. Sie hat mir aber geholfen, einen Job beim RIAS Treffpunkt zu bekommen.

Mein Magister in Geschichte interessierte den damaligen Leiter des Jugendfunks Richard Kitschigin nicht die Bohne. Aber als ich sagte, ich wäre der Keyboarder von Nieswurz, meinte er: „Na die kennt man doch!“ Und ich hatte den Einstieg und bekam meine ersten Reporteraufträge. Musikalisch habe ich dann noch ein paar Trailer- und Filmmusiken für halbstündige Features komponiert. Und mit Freunden auch versucht, etwas in Richtung Synthie Pop auf die Beine zu stellen.

Steinway Costello

Costello mit Richard Claydermann-Perücke am Steinway

Erst viel später, als ich von 2007 bis 2012 als Europa-Korrespondent in Brüssel gearbeitet habe, konnte ich zu meiner großen Freude wieder in einer Band spielen. Die nannte sich ganz bescheiden ARD All Star Band. Der damalige ARD-Studioleiter Wolf Dieter Krause war selbst ein alter Rocker. Großzügig stellte er uns im Keller des ARD-Studios einen Proberaum zur Verfügung. Ab und an klingelte das Telefon und die Studioregie meldete sich: „Legt mal bitte eine kleine Kunstpause. Der Chef wird gleich live in die Tagesthemen geschaltet und die Bassdrum ist leider deutlich zu hören.“

Als ich 2012 wieder zurück nach Berlin musste, schenkten mir die Bandkollegen zum Abschied eine Hohner Melodika und dann sind wir in einen der beliebtesten Pubs von Brüssel gezogen und haben dort ein unplugged Konzert gegeben. Das war total super.

Sonja:
Dementsprechend finden wir dich in welchem Bereich bei AMAZONA?

Costello:
Bei den KEYS, wo ich über Vintage-Synthesizer wie die berühmte Oberheim OB-Reihe oder den ARP Pro Soloist berichte, aber auch über Keyboard-Klassiker wie das Wurlitzer E-Piano und das Hohner Clavinet. Dann habe ich viel über Vintage-Effekte geschrieben: vom legendären Blade Runner Hall Lexicon 224, über Eventide 3000 bis zum Überchorus Roland Dimension D. Diese Vintage-Stories sind ja mehr als nur pure Nostalgie, weil etliche Geräte heute neu aufgelegt werden. Ob als Software – wie etwa Cherry Audios sehr gute Pro Soloist-Emulation oder nehmen wir das Dimension D, von dem Klark Teknik eine Hardware-Replik vorgelegt hat.

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Und dann bin ich auch in „Deinem“ Bereich PEOPLE unterwegs. Ich habe mehrere Beiträge zur AMAZONA-Reihe „Legendäre Keyboarder“ beigesteuert, darunter meinen bisher meistgelesenen AMAZONA-Beitrag über Manfred Mann. Ganz frisch ist ein Bericht über Joe Zawinul. Und dann mache ich gerne das, was ich in meinem „richtigen“ Beruf als Wirtschaftsredakteur auch tue: Ich interviewe Leute. Etwa den Ingenieur Hartmut Heinzl, der die festverdrahteten Modularsysteme für Tangerine Dream gebaut hat, oder Matthias Becker, bekannt durch seine Bücher über Vintage-Synthesizer.

Sonja:
Hobby, semi-professionell oder professionell – wie können wir uns deine Aktivitäten im Bereich Musik vorstellen?

Costello:
Eindeutig Hobby.

Dieses Setup lässt keine Wünsche offen

Sonja:
Wie sieht dein Setup aus?

Costello:
Es ist viel zu groß, so viel steht fest. Bei meinen Vintage-Käufen habe ich so viele komplett mit Equipment vollgerümpelte Wohnungen gesehen und mir geschworen: So soll das bei dir nie aussehen. Na, viel fehlt nicht mehr. Die Klavier- und Keyboardsachen mache ich mit dem Nord Grand, habe aber auch ein Original-Hohner D6, was ich sehr mag. Dazu eine Hammond XK-4. An Polysynthesizern spiele ich den Prophet-5 Rev 3 und den VS, einen Oberheim OB-8, von Roland den Juno-60 und Jupiter-4. Dazu noch den 3rd Wave von Groove Synthesis, einen ARP Quadra und den E-Mu Emax I.

Prophet 5 Synthesizer

Costellos Lieblings-Gear: Prophet-5 Rev 3.3, Prophet VS und der ARP Quadra

Die Mono-Fraktion ist mit Oberheim OB-1, Roland SH-1, Moog Prodigy, dem SY-1 von Yamaha und ARP Pro Soloist auch gut vertreten. Wobei der Soloist leider verstummt ist, ich ersetze ihn erstmal mit der Software von Cherry Audio. Die wirklich nicht schlecht ist, aber gerade bei den Fuzz-Guitar-Sounds reicht sie nicht ganz an das Original heran.

Insgesamt habe ich inzwischen auch viel Software am Start, wie die Orchestersachen von Spitfire Audio, die Gitarren von Ample Sounds, EZDrummer, jetzt auch EZBass. Für solche Sachen habe ich früher gerne den Kurzweil PC3X benutzt. Die Expander – Roland MKS-80, Matrix 1000 – habe ich noch gar nicht erwähnt, ebenso Korg M1 (braucht dringend einen Batteriewechsel), DX7 IIFD, die CR-78 und Drumtraks sowie 1601 Sequencer, die ganzen SonicCore/Creamware-Sachen fliegen hier auch noch rum und eine Menge Vintage-Effekte vom RE-201 über das Lexicon PCM70 und das sehr gute Roland SRV2000.

Dudele ich nur vor mich hin, geht das über das Tascam 24. Abhören läuft über Neumann 120 und alte Spendor-Boxen. Meist habe ich aber einen AKG-Kopfhörer auf, schon wegen der Nachbarn. Aufgenommen wird in Logic Pro. Richtig ins Knie geschossen habe ich mir bei meinem letzten Computer-Kauf. Ich wollte mal ein richtig gutes Teil haben, wo ich nicht vor jeder Aufnahme erstmal etwas löschen muss, weil der Speicher nicht reicht. Ich hasse externe Festplatten.

Costello Amazona

Costello einst und jetzt

Also wurde es ein sauteures MacBook Pro mit M3-Chip, 64 GB Arbeitsspeicher und einer 4 TB Festplatte. Sehr schönes Teil, nur leider versteht es sich nicht mehr mit meinem bejahrten, aber von den Wandlern her phantastischen PrismSound Orpheus. In meiner Not habe ich mir jetzt erstmal auf die Schnelle ein Neve 88M geholt. Das klingt super, funktioniert auch mit meinem Aufnahmeworkflow „Spur für Spur“ recht gut, aber den Orpheus jetzt unbenutzt in der Ecke stehen zu sehen, ist schon eine Schande.

Sonja:
Welche drei Instrumente/Geräte würdest du auf eine einsame Insel (mit Stromversorgung) mitnehmen?

Costello:
Einen Flügel mit MIDI-fähiger Tastatur und eine DAW, vollgepackt mit Software vom EZDrummer bis zu Synthesizer-Emulationen und Orchestra Librarys. Damit lässt sich eigentlich schon alles machen. Das Hohner D6 würde ich auch noch einpacken.

Sonja:
Welches Instrument/Gerät hättest du unheimlich gerne?

Costello:
Wieder einen Steinway-Flügel. Das scheitert nicht mal am Geld (gebraucht natürlich), sondern in meiner Altbauwohnung mit Holzbalkendecken schlicht am Lärmschutz.

Pink Floyd, Depeche Mode und Simple Minds – Highlights eines Musikliebhabers

Sonja:
Erzählst du uns etwas über das Erlebnis, das dich in deinem Leben als Musiker am meisten beeindruckt hat?

Costello:
Das waren immer die Live-Konzerte – sowohl die eigenen, wo es einfach ein saugutes Gefühl ist, wenn deine Musik gut rüberkommt und die Leute noch ein paar Zugaben hören wollen. Und das gilt auch für die Konzertbesuche meiner Lieblingsbands. 1976 als Genesis mit Peter Gabriel als Sänger „Lamb Lies Down On Broadway“ in der Eissporthalle gespielt haben, oder 1977 Pink Floyd mit „Animals“ und „Wish You Were Here“ in der Deutschlandhalle. Das war die Show, wo das große Schwein durch die Halle gesegelt ist.

Oberheim OB-1, ARP 1601

Costello Lieblings-Gear Teil 2: Oberheim OB-1 und ARP 1601

David Bowie 1983 in der Waldbühne mit der Serious Moonlight Tour. Simple Minds das erste Mal noch als Vorgruppe zu Peter Gabriel. Depeche Mode, David Byrne, Tangerine Dream 1987 vor dem Reichstag. Da sind ganz viele persönliche Highlights dabei. Um das genießen zu können, muss man natürlich nicht selbst Musiker sein. Aber man geht noch anders mit. Was spielt der Tony Banks da beim Intro zu „The Lamb Lies Down“, woher kommen diese metallischen Sounds bei TD?

Costello im Vintage Synthesizer Interview:

AMAZONA hat mich beflügelt, wieder mehr Musik zu machen

Sonja:
Wie hat deine Arbeit für AMAZONA dein Leben als Musiker beeinflusst?

Costello:
AMAZONA hat mich beflügelt, wieder mehr Musik zu machen. Weil ich den Anspruch habe, meine Artikel immer mit „richtigen“ Musikbeispielen und Minikompositionen zu versehen. Dieser Druck – jetzt musst du was Vernünftiges einspielen, nicht morgen oder kommende Woche, sondern jetzt, das hat für mich etwas sehr Positives. Mit Prokrastination (was ja nichts anderes bedeutet als Aufschieben) haben, so glaube ich, viele zu tun, die in kreativen Berufen arbeiten.

Was ich auch toll finde: der Austausch hier im Forum und bei Events wie den AMAZONA-Jahrestreffen oder der Superbooth. Und im Privaten, sowohl mit anderen Autoren, als auch mit Usern und Interview-Gästen, die mich eingeladen haben, ihre Studios zu besuchen. Und wo man auch schon mal zusammen ein Bier trinken geht. Na ja, und über die Jahre kommt ja auch ein bisschen Geld zusammen. Andererseits ertappt man sich dabei, dass man einen Vintage-Effekt kauft, nur um anschließend über ihn berichten zu können.

Sonja:
Was würdest du den Lesern und Leserinnen von AMAZONA gerne sagen?

Costello:
Auf AMAZONA geht es oft um Gear. Um das „richtige“ Equipment wurden hier schon heiße, manchmal sogar verbitterte Diskussionen geführt. Mal ging es um analoge Hardware vs. Plug-in, dann um Vintage-Original vs. Replika. Aber eigentlich sollte es immer nur um die Musik gehen, die ihr macht.

Ich war früher so stolz, wenn Leute nach einem Konzert zu mir kamen und sagten, wie toll sie meinen Prophet-Sound gefunden hätten. Dabei war’s „nur“ der Polysix. Der bekanntlich auch SSM-Chips hatte, wie die frühen Prophet-Modellreihen. Und ein ähnliches Seitenprofil. Der Rest war etwas Soundtüftelei, die die Phantasie der Konzertbesucher anregte.

Vintage-Synthesizer-Interview

Costello am Wurlitzer mit Bandkollegen Cherno Jobatey um 1983.

Die Möglichkeiten, absolut toll klingende Musik zu produzieren und sich dafür nicht finanziell ruinieren zu müssen, waren wohl noch nie besser als heute. Die alten Schlachtschiffe braucht es dafür nicht, das ist Nostalgie und ein (wohliges) Zurückgleiten in die Zeiten als 20-Jähriger, als man Reinhold Heil im Berliner Soundland erlebt hat, wie er den Jupiter-8 vorstellte. Eine Ausnahme fällt mir ein: Das Hohner D6 als Klang von der Workstation, oder vom Original – da liegen wirklich Welten dazwischen.

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Forum
  1. Profilbild
    ukm

    Ich lese die Artikel von Costello immer sehr gerne und mit Interesse. Oft entdecke ich auch Dinge, die ich aus meinem Musikerleben gut nachvollziehen kann.
    Ein Kollege hatte mir mal ein Hohner D6 für ein halbes Jahr geliehen, als ich ihn in der Band vertreten habe. Es ist auch meine Auffassung, dass es da z. Zt. keine vergleichbare Software gibt.

    • Profilbild
      costello RED

      @ukm Hallo ukm, danke für Dein freundliches Feedback! Und ja, das Hohner D6 ist wirklich etwas Spezielles. Da gehört auch die Tastatur zum Spielerlebnis. Die spricht ja superschnell an, das funktioniert mit den üblichen Workstation-Tastaturen nicht sehr überzeugend. Oder auch den Mute-Regler dynamisch einzusetzen. Allerdings ist das D6 von der Musikrichtung her schon etwas festgelegt. Aber ich mag ja Funk und deshalb mag ich auch das D6. 🙂

  2. Profilbild
    Filterpad AHU

    Das Equipment kann sich blicken lassen. Auch interessant mal einen OB-1 zu sehen. Hatte nicht im Kopf das es den überhaupt gibt. Ist es der direkte Nachfolger des SEM-Modul? Quasi ein SEM mit Tastatur? Was Cherno Jobatey anbelangt. Der Moderator (Verstehen Sie Spaß?)? Denke so langsam dürfte es in Amazona über jeden Vintage-Synthesizer einen Artikel geben. Aber 1.) Gibt es aktuell ständig neue (analoge) Synthesizer. 2.) Immer wieder Klone und Neuauflagen der Ur-Vintage-Synthesizer und 3.) Glaub so manches Nieschenteil aus Italien oder der (ehem.) DDR dürfte noch fehlen. Allerdings reine Spekulation meinerseits. Also ran an die Suche Christian! 😂 Ich freue mich auf die kommenden Artikel über solche Gerätschaften.

    • Profilbild
      costello RED

      @Filterpad Hi Filterpad, der OB-1 basiert schon auf dem SEM, weist aber auch Unterschiede auf: Der SEM hat ein 12 dB Filter mit frei einstellbarer Charakteristik (Tiefpass/Hochpass/Bandsperre), der OB-1 dagegen nur ein Tiefpassfilter, das sich von 12 dB auf 24 dB umschalten lässt. Und der OB-1 hat vollständige ADSR-Hüllkurven, die super knackig ansprechen. Dazu gibt’s einen Rauschgenerator, beim LFO kamen Rechteck und S&H, es gibt 8 Speicherplätze, Spielhilfen und eine ordentliche Tastatur. Insgesamt ein schönes Gerät 🙂

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        Filterpad AHU

        @costello ok, sehr interessant und danke für die aufschlussreiche Erklärung beider Geräte. Vermutlich ist der OB-1 am Gebrauchtmarkt schwierig zu bekommen und demnach eher als Museumsgerät einzustufen. Aber es gibt genügend andere, auch Oberheims oder Sequential.

    • Profilbild
      Tai AHU

      @Filterpad Mit Cherno hast du angefangen, aber nicht weitergemacht. 😜

      „Glaub so manches Nischenteil aus Italien oder der (ehem.) DDR dürfte noch fehlen.“
      Ich würde vermuten es gibt viele, wo es nicht schade drum ist, dass es keine Artikel drüber gibt. Ich wundere mich sowieso seit Jahren, warum offensichtlich viele der Meinung sind, richtig gute Synthies müssten alt und rar sein.

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        Filterpad AHU

        @Tai Ja das stimmt! Es ist ein wenig strange zu denken, nur alte rare Synthesizer sind gute Synthesizer und alles andere taugt nichts. Ich denke das hat was mit der (gedanklichen) Wertschätzung eines Originals zu tun. Bestes Beispiel ist die Mona Lisa (Bild im Museum Louvre Frankreich). Es gibt tausende, hochauflösende Bilder im Netz. Schöner und größer als die echte. Aber die zählen alle nichts, sondern nur das absolute Original. Zum Thema: […] Es muss nicht über jeden Synthesizer einen Beitrag geben […]: Ich hatte die strenge Ansicht, dass dies ein absolutes Ziel von Amazona sei! Aber so gesehen wäre schon längst ein Artikel des 90er Keyboards Yamaha PSR SQ 16 entstanden (in meinem Besitz). Das Teil hat heute definitiv keinen Wert mehr. Weder klanglich noch preislich und man könnte es theoretisch wegschmeißen. Allerdings war es eines der ersten Entertainment-Keyboards im mittleren Preissegment (ca. 1993 oder 1994 für etwa 1000 DM im Laden). Zu Cherno noch kurz: Das war eine von mir formulierte Frage ob es sich um den Moderator handelt. Aber war vielleicht schwierig zu erkennen wegen der zwei Fragezeichen. Aber anscheinend handelt es sich um den Mod. Christian hat noch nichts dazu gesagt. Optisch könnte es aber passen.

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          costello RED

          @Filterpad Hi Filterpad, ja klar – das ist Cherno, bekannt aus Funk und Fernsehen. 🙂 Wir haben Anfang der 80er zusammen Musik gemacht und sind immer noch befreundet.

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          Tai AHU

          @Filterpad „Bestes Beispiel ist die Mona Lisa. Es gibt tausende, hochauflösende Bilder im Netz. Schöner und größer als die echte.“

          Stimmt. Im Bezug auf die Mona Lisa. Mich interessieren aber die vielen Bilder, die danach gemalt wurden, deutlich mehr. In der ganzen Zeit bis jetzt.

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          chardt AHU

          @Filterpad Bitte bedenke folgendes: Als Mitte der 80er der DX7 rauskam und das Zeitalter der digitalen Synthesizer einläutete, waren wir alle erst mal saufroh, endlich mehr und neue Klänge zu haben – zum Beispiel brauchbare Klavierklänge ohne Rückenschmerzen! 😉

          Ergebnis: Analog-Synthies waren ganz schnell mausetot und wurden verramscht. Wenn Du in den 90ern analoge Sounds haben wolltest, dann blieb Dir nur der Gebrauchtmarkt.

          Dann „passierte“ Techno & Co, und analoge Sounds waren wieder in – aber jetzt mit einer etwas anderen Klang-Charakteristik („Mitten sind böse, nur Kellerbässe und Ohrenquäl-Höhen sind gut!“). Wenn Du genau das haben wolltest: Super! Aber für die vollen, warmen Sounds der 70er war es sinnvoll, zu den alten Schätzen zu greifen – solange sie noch bezahlbar waren. Natürlich kam dann der Hype und die übliche Blase – und schließlich Behringer, der die Blase zum Platzen brachte. Ja, auch von SCI / Oberheim und Moog gibt es (wieder) halbwegs bezahlbare analoge Geräte mit „altem“ Sound, aber das ist eben noch eine relativ neue Entwicklung. Und bitte denk auch an die armen Schweine, die sich den OB-12 gekauft hatten in der Hoffnung, damit den klassischen Oberheim-Sound zu kriegen! Es gab also eine Zeit, in der es durchaus Gründe gab, auf die Vintage-Synthesizer zu setzen. Heute mach ich mir meinen Flokati-Streicherteppich mit Minilogue und Pro-800 – vor zehn Jahren gab es da als Neuware höchstens Dave Smiths Propheten zum göttlichen Preis.

      • Profilbild
        costello RED

        @Tai Ich glaube ja, dass der Zenit bei den Vintage-Teilen überschritten ist. Auch wenn auf Reverb manche noch versuchen, ihre Minimoogs jenseits der 10.000 Euro zu verkaufen. Übrigens interessant: Mein oben erwähnter älterer Bruder hat zwar noch von früher sein PPG 300-System und den EMS Synth AKS, die er beide auch einsetzt. Aber er hat sich den Matriarch dazugeholt, die Grandmother, das Subharmonicon oder auch den Behringer-Nachbau vom Bode Frequency Shifter. Der käme nicht auf die Idee, irgendwelche alten Geräte dazuzukaufen.

        • Profilbild
          Tai AHU

          @costello Er hat womöglich ein ganz lockeres Verhältnis zu Instrumenten. Nimmt die, die ihm bei der Musik helfen.

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      rio AHU

      @Filterpad in der DDR gabs doch überhaupt nichts Vernünftiges bzgl. Synthesizer. Und wenn dann waren es müde Ansätze der Klonung eines „West“-Produktes, falls hier der TIRACON 6V gemeint ist.

      … wobei, ich hab ja auch kaum infos zu anderen Geräten.

      Es gab ja auch sowas: Subharchord. Wohl ein Erbe des Trautoniums und anscheinend gabs da nur eine mini Stückzahl. ;)

  3. Profilbild
    swellkoerper AHU

    Wenn ich es richtig verstanden habe, lässt sich der Orpheus doch standalone betreiben. Einmal mit nem alten Firewire-Rechner das Routing eingestellt, billige ADAT-USB Box wie miniDSP MCHStreamer oder RME Digiface dran, schon muss er nicht mehr in der Ecke versauern…

    • Profilbild
      costello RED

      @swellkoerper Hi swellkoerper, vielleicht sollte ich es wirklich mal mit einem work around versuchen. Das Neve-Teil klingt zwar super, färbt aber natürlich schon im Vergleich zum sehr neutralen PrismSound.

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        TobyB RED

        @costello , ADAT Direct Mode und lässt sich am Gerät einstellen, dann kommen hinten am ADAT 8 Kanäle raus. Dort kannst dann z.B. mit dem RME Digiface USB in die DAW. Die FW Anbindung an den Mac wird nur bis Monterey, Catalina (+ Big Sur, experimentell) gehen. Das RME Digiface nehme ich auch um mein Tascam DM 4800 via TDIF und MOTU 2408 anzubinden. Die Latenz ist super. Über die restlichen Ports und einen Wandler kannst dann noch die Vintage FX einbinden. Es sind ja noch 24 Känale/3 ADATs frei ;-) Ich möchte dann noch anführen, SSL hat mit dem Big Six ein tolles Pult am Start ;-) Aber Vorsicht, der G Bus kann teuer werden. Am Ende fängt man an 500er Lunchboxen mit SSL Modulen zu bauen, verstärkt vom DBX 560A.

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          swellkoerper AHU

          @TobyB Oder, da das Neve 88m offenbar schon bezahlt und in Gebrauch ist, einfach das PrismSound da dran hängen. Es braucht also nur ein Paar TOSLink Kabel. 2 Kanäle mit Neve Färbung, 8 Kanäle transparent oder auf Wunsch mit ein paar tollen DIs vorneweg – das ist doch ein Weltklasse Recording Setup.

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            TobyB RED

            @swellkoerper , das stimmt. Der Flaschenhals ist eh der Mixer. Ich fürchte ADAT wird uns als Schnittstelle noch überleben. Und dank ADAT kann der Prism Orpheus wieder eingebunden werden. 😊

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              costello RED

              @TobyB Hi TobyB, so wird’s gemacht, das RME Digiface USB werde ich wohl wirklich nicht brauchen. 🙂

              • Profilbild
                TobyB RED

                @costello , praktisch ist das RME Digiface schon. Aber andersrum die ca. 400€ sind ein guter Vintage FX ;-)

    • Profilbild
      Kazimoto AHU

      @swellkoerper Das Neve 88M hat bereits Adat, er braucht keinen zusätzlichen Streamer. Soll beim Orpheus ganz einfach sein, in Unit-Settings auf „Direct“ stellen und dann am Gerät den Standby-Knopf drücken und vom Host trennen. Braucht man natürlich einen alten Mac oder PC für. Ich empfinde den miniDSP Streamer auch als überteuert, bekommst du doch für etwas mehr schon ein vollwertiges Interface mit Adat. Ich hatte den vor einiger Zeit und nur Ärger damit. Meine Empfehlung wäre ohnehin ein kleines Audiofuse mk1 oder mk2, das bietet wirklich alles und braucht sich auch nicht vor Prism, UAD oder Neve zu verstecken, läuft dazu auf Mac, PC oder Linux. Mir macht mehr Angst daß Costello sich ein Macbook Pro mit 64GB und 4TB geholt hat, will hoffen mit M3 Max mit 12 P-Cores. Die 5K dafür würden mir so richtig wehtun, in Angesicht dessen was ein 500€ Linux-Rechner so alles leistet. Mit 5900X nur 9% langsamer in Multicore Benchmarks. 😅

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        TobyB RED

        @Kazimoto , ich würde eher zu RME greifen. Das Orpheus kennt explizit den Direct Mode, den du über das Gerät einstellen kannst. Selbst wenn du die FW Apdapter Orgie am Mac hinbekommen hast, kann aber muss es nicht funktionieren. Frisches Big Sur und Orpheus Control Panel V1.07 endet mit einem Crash und “AVCCommand result = 0xe00002be” , Drüber gebügltes Big Sure und Controlpanel V1.07 läuft, wenn man den Kamerazugriff erlaubt. Da wird wohl noch irgendwelcher altertümlicher Code wuseln. Auf sowas muss man erstmal kommen, ich hab bei einem Kollegen echt geschwitzt.

      • Profilbild
        costello RED

        @Kazimoto Hi Kazimoto, ein noch einfacherer Workflow wäre, einfach die ganzen Fotos, die den Speicherplatz auf meinem alten MacBook fressen, auf den neuen Mac zu schaufeln, wo Speicherplatz ohne Ende ist und dann wieder mit Firewire arbeiten. 😉Der M3 Max ist schon flink, vor allem wenn mehrere Tasks gleichzeitig laufen. Und ich finde auch toll, auf die ganzen Libraries für EZDrummer und Spitfire Abbey Road Studios direkt zugreifen zu können und nicht über den Umweg Festplatte, die dann auch gerne mal im ungünstigsten Moment ausgeworfen werden durch den ganzen Adapterwahnsinn, zu dem einen die neuen Macs zwingen. Zu meiner Entlastung kann ich nur vorbringen, dass es sich um ein Refurbished Modell handelt. Aber teuer war er trotzdem. 😅

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          Kazimoto AHU

          @costello Du brauchst dich nicht zu entlasten, ist ja keine Schande. ich liebäugel auch mit einem Macbook M4 Pro, damit ich mich ins Auto setzen und irgendwo chillen kann. Das Ganze am external Audio-In vom Mazda Bose-System und „ab geht er“. 😄

          https://www.youtube.com/watch?v=zHPjMkITjLU

          Hast du einen Sub? Ach ja, die Nachbarn…. 😉

          • Profilbild
            costello RED

            @Kazimoto Ne, einen Subwoofer habe ich tatsächlich nicht. Wie gesagt, zu 85% geht das alles über die AKG-Kopfhörer – für ein langfristig gutes Verhältnis mit den Nachbarn. 😉Berichte mal, falls Du Dir wirklich das M4 Pro zulegen solltest. Ich habe noch drei ältere MacBooks (sogar ein weißes), die alle noch funktionieren und für bestimmte Sachen gut sind. Auf einem ist zum Beispiel Comic Life drauf, mit ich immer wieder gerne mal arbeite. Teuer ja, aber man hat lange was davon. PS: Heckmann ist super 😀

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              Kazimoto AHU

              @costello Comic Life kannte ich noch nicht, was machst du damit, Absurditäten des Lebens aufarbeiten? 😂

  4. Profilbild
    SynthNerd AHU

    – sympathischer Typ mit vernünftigen Ansichten 👍

    – beneidenswertes Equipment (man muss auch gönnen können) 👍

    in 6 Etagen im Jasper gestapelt (Wie spielst du den Jupiter 4 – sitzend oder liegend? 😉 )

    • Profilbild
      costello RED

      @SynthNerd Hi SynthNerd, bei dem Bild, wo ich am D6 stehe ist nur die vom Betrachter aus rechte Seite verkabelt und sofort spielbereit. Auf dieser Seite stehen (nicht im Bild) auch der 3rd Wave und das Nord Grand. Das Jaspers Rack dient nur zur Aufbewahrung. Da werden die einzelnen Synthesizer dann – wenn benötigt – auf ein Scherenstativ gewuchtet. Zur traurigen Wahrheit (die ich oben nur verschämt angedeutet habe) gehört aber, das viele Synthesizer inzwischen im Schlafzimmerschrank Asyl gefunden haben – der SH-1 zum Beispiel, der M1, der Pro Soloist, der ohnehin derzeit kaputt ist. Irgendwann steht ein großer Kehraus an.😉

  5. Profilbild
    Unimoog

    Die Artikel von Costello lese ich immer, sie sind auch sprachlich hervorragend.

    @costello:
    Hast du den getesteten Solina Clone von B. behalten bzw. auch am Start?

    Eigentlich müsste es – wie hier schon geschrieben – eine Lösung für das Interface geben. By the way:
    Hast du ein 16 Zoll MBP oder einen externen Bildschirm?

    • Profilbild
      costello RED

      @Unimoog Hallo Unimoog, erstmal freue ich mich, dass Du meine Artikel gerne liest. 🙂Ich habe tatsächlich einige Sachen von Behringer: Neben dem erwähnten Solina auch den Roland Vocoder-Klon VC-340, bei dem ich den Vocoder und Chorteil sehr mag, ebenso den Grey Meanie. Den Nachbau des Grampian Federhalls besitze ich auch – ein bisschen auch wegen der Kuriosiotät, weil mein Exemplar noch die Originalbezeichnung 636 hat. Behringer musste seinen Nachbau aus Rechtegründen dann in 646 umtaufen.

      • Profilbild
        Unimoog

        @costello Vielen Dank, Costello! Es gibt viele Übereinstimmungen.😊
        Sorry, wenn ich noch einmal nach dem MacBook Pro frage: Kommst du mir 14 Zoll klar oder hast du das 16er? Ich stehe gerade vor dem Kauf und die Entscheidung für eine Bildschirmgröße fällt mir nicht leicht…

        • Profilbild
          costello RED

          @Unimoog Hi Unimoog, es hat tatsächlich nur den 14 Zoll-Screen. Ich benutze auch keinen externen Monitor. Es ist zugegeben ein Kompromiss – für die Musikproduktion wär ein 16er schon besser. Ich fläze mich aber auch gerne mit meinem MacBook in meinen Lieblingssessel für SoMe, bisschen YouTube gucken usw. Und da fand ich das 16er wirklich etwas unhandlich. Mein altes MacBook, das sich noch prima mit meinem PrismSound verstand, hat 16 Zoll. Nur leider viel zu wenig Speicherplatz. Woran man wieder sieht: Irgendwas ist immer. 😉

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    unifaun

    Ein toller Artikel, vor allem die Anekdote mit der Zwangspause der Brüsseler Band während der „Tagesthemen“.

    BTW:

    das Genesis-Konzert während der Lamb-Tour mit Peter Gabriel fand am 23. Februar 1975 statt und nicht 1976. Zu der Zeit war Phil Collins im Studio auf „Trick of the Tail“ bereits der Genesis-Sänger und wenige Wochen später startete die Tour zum Album. 😉

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      costello RED

      @unifaun Hi unifaun, ganz genau – das LLDOB-Konzert in der Berliner Eissporthalle war bereits 1975. Die Eintrittskarte hüte ich noch heute wie einen Schatz. Und im Sommer 1976 kamen Genesis dann mit Trick of the tail und Phil Collins als neuem Frontman und füllten dann schon die Deutschlandhalle.

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    Joerg

    Sehr schöner Beitrag
    Wobei es mich persönlich nicht so sehr interessiert, was der Mensch an Material auffahren kann, sondern was er über sein Leben erzählt 👍

  8. Profilbild
    0gravity

    Leute die Synths horten gibt es viele.
    Welche die sie auch noch vernünftig spielen können schon weniger.
    Und welche die dann noch so fundiert und trotzdem spannend schreiben können wie Costello….
    ….da wird die Luft echt dünn.
    Daumen hoch und weiter so.

  9. Profilbild
    ronv AHU

    Ich möchte unbedingt noch die wunderbaren Audio-Demos von Costello hervorheben, die ich immer sehr gern höre. Sie erinnern mich oft an meine musikalischen Helden aus früherer Zeit.

    Außerdem schließe ich mich dem vielen Lob zu Costellos Artikeln vollkommen an.

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