Kalimba mit Synth-Engine
Die Bastl Instruments Kalimba mag auf den ersten Blick nicht viel hermachen, aber hierbei handelt es sich tatsächlich um ein ernsthaftes Instrument mit mehr Möglichkeiten, als man ihm zutrauen möchte. Schließlich stecken drei Jahre Entwicklung in Kalimba.
Bastl Instruments Kalimba
Wie unschwer zu erkennen ist, nimmt die elektronische Kalimba sich ihr akustisches Pendant zum Vorbild. Allerdings gibt es hier nicht nur die für dieses Instrument typischen Klangzungen. Bastl hat Mikrofone, Touch-Sensoren und einen Beschleunigungssensor als spielbare Elemente hinzugefügt.
Kalimba kann ganz herkömmlich mit den Klangzungen gespielt werden. Diese sind jedoch nicht aus Metall und etwas dicker als bei einem traditionellen Instrument. Daher braucht man schon etwas Kraft. Der Klang wird über zwei interne Mikrofone abgenommen und mit der Synth-Engine gemischt. Die Seiten des Instrumentes sind uneben, sodass man durch Kratzen am Gehäuse auch Töne erzeugen kann.
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Die Klangzungen können einerseits als Exciter eine Physical-Modeling-Einheit anregen, aber andererseits auch mit einer FM-Engine mit drei Operatoren interagieren. Während PM etwas rauer und etwas noisy klingt, erzeugt FM sehr klare Töne. Zusätzlich gibt es eine FX-Engine (Reverb, Delay, Bit-Crush, Filter etc.), einen Arpeggiator und einen Looper.
Auf den Klangzungen befinden sich Touch-Sensoren, die sich verjüngen. So können sie eine Berührung als Trigger umsetzen, aber auch ein Gleiten mit dem Finger als Modulation verwenden.
Für die Klangzungen können Skalen inkl. Microtuning eingerichtet werden. Ab Werk sind 12 Skalen implementiert, die man aber am Gerät problemlos anpassen oder komplett ändern kann.
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Bastl Instruments Kalimba wird über eine Kickstarter-Kampagne finanziert, die ihr Ziel schon weit übertroffen hat. Die Angebote beginnen ab 420,- Euro (Early Bird). Nach der Produktion für die Kunden der Kampagne wird die reguläre Produktion ab 2027 beginnen und der Preis liegt voraussichtlich bei 550,- Euro.






















































Bastl zeigt Korg wie man in wenigen Monaten einen irrwitzig guten Kalimba Synth raushaut, anstatt daraus ein episches jahrelanges Forschungsprojekt zu skalieren, das letzten Endes kaum mithalten kann.