73 Preamp im kompakten Format
Nachdem Behringer im letzten Jahr bereits einige neue Hardware-Geräte für den Tonstudio-Einsatz auf den Markt gebracht hat, kommt mit dem Behringer 73 nun ein Mikrofonvorverstärker im API500-Format auf den Markt. Laut Behringer-Website „the most affordable classic preamp“
Behringer 73
Gänzlich neu ist das API500-Format für Behringer nicht, denn im Portfolio des Konzern-Bruders Midas befinden sich bereits seit Längerem u.a. die beiden Module 502 und 512, die in unseren Tests beide mit einem „sehr gut“ abgeschnitten haben.
Nachdem im letzten Jahr dann der Behringer 1273 auf den Markt kam, folgt nun ein deutlich kompakterer Preamp. Laut Behringer soll hier nicht nur die Optik, sondern auch der Klang an den Neve Klassiker 1073 erinnern. Hierfür setzt Behringer u. a. auf eine diskrete Class-A-Schaltung sowie speziell angefertige Midas Übertrager.
Der Preamp ist für den Einsatz mit Mikrofon-, Line- oder Instrumentensignalen geeignet und bietet eine sufenweise Gain-Aufholung von bis zu 80 dB. Mit Hilfe eines Trim-Reglers kann der Gain noch detaillierter eingestellt werden. Zusätzlich bietet der Preamp eine schaltbare Phantomspeisung, einen Phasenumkehrschalter und die Möglichkeit zwischen einer hohen und niedrigen Impedanz umzuschalten.
Das Modul ist frontseitig mit einer zusätzlichen Combo-Buchse für XLR- und TRS-Stecker ausgestattet, so dass man das Signal entweder über den rückseitigen Anschluss und ein API500-Rack oder über diese Combo-Buchse einspeisen kann.
Entwickelt wurde der Behringer 73 laut Hersteller mit einem der Original-Ingenieure, ein genauer Name wird allerdings nicht genannt.
Ab sofort verlassen die ersten 73 Module Behringers Lager, in wenigen Wochen sollten sie also im Handel erhältlich sein. Die unverbindliche Preisempfehlung wird mit 199,- US-Dollar angegeben.
Hier das offizielle Video zum Behringer 73:
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DIe Bedienelemente sehen zumindest im Video nach billigstem Kunststoff aus. Klar, das Teil kostet nur 199€ was für 500er Geräte wirklich ganz unten angesiedelt ist aber schön ist anders.
Interessant wird sein, ob Behringer auch unter eigenem Namen ein möglichst günstiges 500er Rack rausbringt, würde sich ja anbieten.
@ollo Die Bilder sehen stark nach Photoshop oder gar komplett gerendered aus. Ich glaube nicht, dass man aus denen Rückschlüsse über die Qualität ziehen kann. Aber klar, wer sich Behringer kauft, wird vermutlich auch nicht „High End Verarbeitungsqualität“ ganz oben auf der Liste der Kriterien haben.
@furanku Im Video von Behringer am Ende des Artikels wird das Gerät in echt gezeigt.
@ollo Deswegen schrieb ich ja auch unter „eigenem Namen“. Würde sich ja anbieten, wenn Behringer 500er Module rausbringt, dann auch unter dem gleichen Namen Racks rausbringt. Einfach irgendein möglichst billiges Teil, wenn man nur ein paar der ganz günstigen Module zum Laufen kriegen möchte. Grade für Anfänger die nach Behringer 500er in einem Shop suchen, bietet es sich halt an, wenn dann auch die passenden Racks aufploppen.
Doch, der Name wird im Video genannt: „John Price“, wenn ich es richtig verstanden habe.