Modulierbarer VCO als Pedal
Vor rund drei Jahren wurde das Effektpedal Behringer BM-17 Frequency Box noch unter der Nummer 107 vorgestellt. Nun reiht es sich also in Bezeichnungslogik der restlichen BM-Serie ein und hat auch das entsprechende Gehäuse bekommen.
Behringer BM-17 Frequency Box
Vorbild für die BM-17 Frequency Box ist Moogs Moogerfooger MF-107 FreqBox. Die Funktionen, Bedienelemente und deren Anordnung entsprechen dem Vorbild.
Unseren Testbericht zum Original von Moog könnt ihr unter diesem Link nachlesen.
Das Pedal besitzt einen analogen VCO, dessen Frequenz, sprich Tonhöhe, vom Eingangssignal samt Envelope Follower moduliert werden kann. Das Eingangssignal lässt sich übersteuern, sodass sich das Pedal auch als Overdrive mit Fuzz-ähnlichem Sound eignet. Zusätzlich lässt sich der Oszillator in den Sync-Modus schalten. Das Klangergebnis ist eher roh und kratzig als harmonisch und erinnert teils an einen Ringmodulator.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Die Parameter Frequency, Waveform, Env Amount, FM Amount und Mix können über separate CV-Eingänge von externen Quellen gesteuert werden. Das CV-Signal des Envelope Followers wird an einem eigenen Ausgang zur Steuerung anderer Geräte oder BM-Pedale ausgegeben.
Leider verzichtet dieses Pedal auf den MIDI-Eingang, der bei den Modellen BM-11M, BM-12M, BM-14M, BM-15M und BM-18M vorhanden ist. Damit wäre die Frequency Box flexibler und für mehr Anwender interessanter geworden.
Angaben zu Preis und Verfügbarkeit der Behringer BM-17 Frequency Box gibt es noch nicht. Die anderen Pedale der Serie liegen preislich zwischen 99,- und 149,- Euro, sodass BM-17 ähnlich einzuordnen sein dürfte.
































Wenn sie einen MIDI Murf bauen, könnte ich schwach werden :)
@Basicnoise der wurde ja angekündigt 😉
@Numitron Hat sich seit dem Spectravox auch erledigt. Der erfüllt da hingehend meine Wünsche. Und das Plugin von Moog selbst taugt mir auch.
@Basicnoise den hätte ich gerne. für 300€ war das ein guter Deal, aber sonst zuviel.😅
Ich habe mir das Video von Behringer angeschaut:
– der Präsentator weiß selbst nicht so genau, was er damit anfangen soll
– an der Gitarre klingt es fürchterlich. Als hätte man drei Fuzz Pedals hintereinander geschaltet
– auch am Synth klingt es nicht berauschend
Hätte man die Entwickler nicht lieber auf die Produkte ansetzen sollen, auf die die Kunden seit Jahren warten?
Ein absolut überflüssiges Produkt.
@Markus Galla ja, schon komisch 😄
dachte ich bin der einzige 😜
statt den ganzen Matchboxsynth endlich die „flaggsynths“ 😁
@Markus Galla Erst war ich etwas erstaunt über deinen doch fast vernichtenden Kommentar über dieses Gerät – immerhin ja ein Klon eines von einer gewissen Firma MOOG kommenden Originals …
Auch der Test des Originals wies schon auf die soundmäßig ’sehr besonderen‘ Verwendungsmöglichkeiten hin und zeigte, dass es vielleicht nur für die etwas härter Gesottenen interessant sein könnte.
Seit Erscheinen der ersten M-fooger-Klone von BEHRINGER war ich aber schon sehr sicher, dass ich ALLE Geräte dieser preislich ja recht interessanten Serie erstehen werde (obwohl ich von den Originalen nur den 101, den 102 und den 103 besaß) – doch nun machte ich mich an das im Artikel mitgelieferte Präsentationsvideo und schließe mich nun doch weitgehend deiner Meinung an: diese sägenden und schnell nervigen Klänge sind meiner Ohren Sache NICHT und somit werde ich den Erwerb dieses BM-17 doch sehr weit in meiner Wunschliste nach hinten versetzen.
Vielleicht später einmal – nur um das im Video angesprochene intensivere und (vielleicht) kreativere Ausprobieren der Möglichkeiten durchzuführen; denkbar wären vielleicht einige nutzbare Resultate mit E-Drums oder perkussiven Instrumenten – gerade auch mit nachgeschalteten Modulationseffekten, um der Schärfe der Klänge des BM-17 einige Ecken und Kanten abzufeilen . . .
Vielleicht haben aber (manche) Gitarristen und Bassisten eher Bedarf an diesem Gerät.
@Markus Galla Aber aber Herr Galla! So schreiben wir das doch nicht, das heißt immer noch „ein Gerät mit einem eigenständigen Sound, auf den man sich einlassen muss“!
😎
@chardt Glücklicherweise muss ich gar nichts und wenn etwas nicht klingt, klingt es halt nicht. Wenn das Teil dann irgendwann in ferner Zukunft lieferbar ist, wird sich ein Autor für den Test finden. Wenn derjenige es dann für gut befindet, weil die Gitarre so schön damit klingt, freut es mich für ihn. Mich spricht es nicht an, was aber zum Teil sicherlich auch der ideen- und lustlosen Produktpräsentation von Behringer geschuldet ist.