Analog Sequencer mit 3x 8 Steps
Mit dem Behringer BQ-10 nähert sich offenbar das nächste Langzeitprojekt der Vollendung. Der Sequencer, der deutlich Anleihen beim Korg SQ-10 nimmt, ist nun, rund 5 Jahre nach der ersten Vorankündigung, offiziell als Produkt gelistet.
Behringer BQ-10 – Step-Sequencer
Der Korg SQ-10 erschien seinerzeit als Ergänzung zu den Synthesizern MS-20, MS-10 und MS-50. Da Behringer den MS-20-Klon K-2 MK II im Programm hat, ist der passende Sequencer nur ein logischer Schritt.
Das auffälligste Merkmal des Korg SQ-10 war die Reihenlänge mit 12 Steps. Für 16 hatte wohl der Platz nicht gereicht? Der Behringer SQ-10 kürzt die Länge der Reihen auf acht Steps. Die ersten beiden Reihen können entweder als 2x 8 Steps oder eine Sequenz mit 16 Steps betrieben werden. Die dritte Reihe, mit ebenfalls 8 Steps, läuft parallel dazu und kann etwas zur Modulation eines Filters oder anderer spanunngssteuerbarer Funktionen genutzt werden.
Über die individuellen Trigger-Ausgänge lassen sich Sequenzen auch rhythmisch verkürzen. Es gibt acht unterschiedliche Play-Modi für die Sequenz
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Für die Reihen A und B/C gibt es separate Portamento-Einstellungen. Jede Reihe kann separat zwischen 1, 2, 5 und 8 Volt bzw. Hz/Volt umgestellt werden. So lassen sich ggf. auch Synthesizer mit unterschiedlichen Normen ansteuern.
Der BQ-10 kann sowohl für Synthesizer mit Hz/Volt- als auch V/Oct-Kennlinie genutzt werden. Und ein extra Trigger-Prozessor sorgt für die Anpassung an unterschiedliche Trigger-Normen.
Der Sequencer kann zu einer analogen Clock, MIDI-Clock (DIN/USB) und Trigger-Signalen synchronisiert werden. Zusätzlich lässt sich ein Clock-Divider einstellen.
Einen Liefertermin für den Behringer BQ-10 gibt es noch nicht. Der Preis ist mit 149,- US-Dollar angegeben.
































Ich mag Sequencer. Sogar mehr als Klangerzeuger.🙂
@komabot Ok interessant. Meine Arbeitsweise ist es nicht, kenne aber viele die das gleich sehen wie du. Interessanterweise war bis kürzlich in ebay noch ein Angebot MS-10 + SQ-10. Preis weiß ich nicht mehr, aber waren mehrere tausend Euro. Unglaublich das man jetzt beides (K2 für MS-20) für grob 300€ bekommt. Nur Behringer schafft das! Ich warte eher auf die neuen Tastensynthesizer von Behringer. Leider waren sie dieses Jahr auf Rack und vor allem Miniteile aka JT-Serie fokusiert. Die Klone polyphoner Flaggschiffe lässt auf sich warten. Z.B. CS-80, Jupiter 8 Klon usw. Der nächste Tastensynthi könnte der OSCar werden. Leider ist auch hier eine art Miniversion geplant. Ich mag keine Minis.
@Filterpad Oh, das ist ja wirklich unglaublich.
Man könnte fast sagen „verrückt“.😲
@komabot Ja, wäre vor 5 oder 10 Jahren noch absolut undenkbar gewesen und in’s Land der Märchen verfrachtet worden.
@Filterpad in 5 bis 10 Jahren werden die russisch-radioaktiven Staubppartikel noch überall in der Luft hängen.
@Filterpad Wenn die in so einem Gehäuse einen Mehrspuhrsequencer ala SQ64 verbauen würden dann wäre ich dabei ^^
Mein Westlicht hat auf halber Größe 8 Spuren und 64 Steps aber sowas wie ein SQ64 im Verbund wäre schon nett gerade wegen der Polyphonie.
Daher wird es wohl dann doch noch ein SQ64.
@Filterpad Hi, auf den Oscar bin ich auch gespannt. Wir werden sehen.
Aber Rackversionen gegenüber Tastaturversionen sind für mich besser und platzsparender.
Bei mir ist der Platz schon wirklich ein Thema.
@luap Wem sagst du das. 💪
Das ist schon ne ziemlich coole Kiste – gefällt mir außerordentlich gut. 👍 Die vier fehlenden Steps im Vergleich zum SQ10 vermisse ich nicht.
geil! damit gibts keinen wirklichend grund mehr den behringer k2 (mk1) der eh viel schöner ist als der mk2 gegen den mk2 zu tauschen.
Na endlich! Vom langen Warten wird man nur älter – und BEHRINGER’s Uli hat da noch einiges (!) abzuarbeiten von den vielen früheren Ankündigungen, bevor ich NOCH älter werde.
Die Reduzierung von (ja auch etwas fragwürdigen) 12 Steps auf 8 Steps war ja schon lange angekündigt – aber zum erwarteten Preis von (anfänglich) rund 200 € kann man da auch noch einen zweiten dazukaufen 🙂.
Ansonsten einfach ein sinnvolles Teil – gute Ergänzung zum 960/962 im ‚reinen‘ EuroRack-Format; fehlt nun nur noch der BEHRINGER-Clone des ARP Sequencers – doch auch da sollte sich die Firma etwas sputen, so dass ich den noch ‚erleben‘ und nutzen kann . . .
Blöde Frage: Lässt sich auch eine Pause als Step einfügen?
@swift Auf dem ersten Bild sieht es so aus, dass die LED Reihe über den Potis Step 2,5 und 8 als Pause anzeigen. Dazu müsste die LED auch ein Switch sein. Das ist glauben und nicht wissen. Würde allerdings in zweiter Konsequenz bedeuten, dass alle drei Channels die gleichen Pausen haben.
@swift Das kann ich an Hand der sichtbaren Schalter nicht bejahen. Aber: Row C auf den Cutoff CV Input des Synths routen und den gewünschten Sequencer-Step auf Anschlag links drehen wird zum gewünschten Ergebnis führen.
Irgendwie kaum mehr als ein SQ-1 „and a half“… ein GAS-Leck verursacht das Ding bei mir trotzdem. Andererseits mag ich auch mein iMS-20 auf dem iPad Pro…
Wer sich diesen preiswerten Behringer Sequenzer zwei mal kaufen möchte, sollte sich auch mal den neuen preiswerten voll speicherbaren Eurorack Sequenzer
QSQ von Rides In The Storm
anschauen. 😃
https://www.thomann.de/de/rides_in_the_storm_qsq.htm
Die Seite vom Hersteller RIDES IN THE STORM mit mehr Infos zum
QSQ Sequenzer
https://rides-in-the-storm.de/modules/qsq
@Anthony Rother Nur ein Wort: WOW!
@Anthony Rother erinnert mich irgendwie an den:
https://www.thomann.de/de/erica_synths_black_sequencer.htm
@Anthony Rother Und für 90 Euro weniger bekommst du den Westlicht Performer von Tunefish gebaut.
Ein echtes Monster:
8 Spuren
16-64 Steps
Sendet auf Midi und CV und hat eine besondere Art der Random Generierung.
Dazu kann man per USB ein Novation Lunchpad andocken.
Den Behringer BQ-10 – Step-Sequencer im Eurorack einzubauen wäre schon interessant, jedoch fehlen mir noch die mA-Angaben.
Es bringt mir ohne diese Werte wenig für meine Planung. Wenn mein Netzteil z. B. 1 A auf +12 V liefert und ich schon bei 850 mA ist, dann ist ein BQ-10 mit 120–150 mA vielleicht zu viel.
Bei aller Freude, ich warte mal ab.
@CDRowell In der Anleitung wird 350mA auf der Plus-Schiene erwähnt.
Ich weiß auch nicht bei dem Video am Anfang als das Bild vom Uli eingeblendet wird …. Irgendwie erinnert mich da sein Grinsen voll an den Elon Musk.
Der eine: Ich hab euch mit meinen Synths…
Der andere: Mein Neurolink wird euch alle noch kriegen…
Spass beiseite. Aber irgendwie holt mich diese Kiste nicht ab. Obwohl sie bestimmt ganz cool ist. Aber so wenig Sequencer auf soviel Platz.
Bei einem Synth kann ich es noch verstehen aber bei einem 8 Stepper … Ich wüsste gar nich wohin damit. Auch in einem Case da bräuchte man doch gleich ein ADDAC MonsterCase.
Die einzige Szenerie die ich damit vorstellen könnte wäre als dritter Arm des Hauptsequencers im Case um externe Synths noch zu befeuern.
Ich habe mal in meiner „Kinder betet der Vater lötet“ Vergangenheit genau so etwas nach den Plänen von, ich glaube, der hieß Robert Schröder, ist hier auch mal erwähnt worden, gebaut. Also ALLES selbst gemacht nach seinem Plänen. Leiterbahnen mit Edding auf Platinen zeichnen, ätzen, bestücken, in ein Gehäuse bauen, Frontplatte kaufen, Löcher bohren, Buchstaben zu Beschriftung, abrubbeln, lackieren, LED Fassungen, Potis und Buchsen einbauen. Alles verlöten. Das alles war noch vor MIDI. Damals hätte ich sowas sehr gerne gehabt. Heute erscheint es mir eher wie eine Spielerei. Es gibt wenig Vorteile gegenüber einem Software Produkt. Und das sage ich, obwohl ich einen MS 20 Controller plus die KORG Software besitze. Hier liegt auch noch ein SQ-1 rum, den ich genau zweimal verwendet habe. Mir ist schon bewusst, dass andere das ganz anders sehen aber für mich würden das nicht mal 64 Steps rausreißen. Ich muss allerdings zugeben, Produkt und Preis stimmen. Wer also an sowas Spaß hat, sollte zugreifen. Außer dem oben genannten SQ-1 kenne ich wenige Alternativen.
Meine Synthies mit Logic anzusteuern ist vielleicht zeitgemäß aber total langweilig. Ich habe einen Korg SQ-1 hier stehen und steuere damit im Moment einen B-Model D an. Da kommen beim Schrauben immer wieder überraschende Figuren heraus. Jetzt kommt der BQ-10 daher und würde super zu meinem K2 MK1 passen. Würde ich diese Kombination wirklich brauchen? Nein, nicht wirklich. Aber ich würde ihn doch gerne haben. Vielleicht zu Weihnachten. Ja, das ist ein guter Plan.
Ich mag Sequencer. Aber hier finde ich es sehr schade, dass es keine „active step“-Tasten gibt.
Hätte den BQ-10 auf ein andetes Level gehoben.
@THo65 Ich habe das Konzept schon beim 960 nicht begriffen. Für mich wäre es die allererste Selbstverständlichkeit eines Sequenzers, auch beliebige Pausen direkt programmieren zu können. Habe ich etwas falsch verstanden? Vielleicht bin ich ja durch meinen MFB Urzwerg Pro verdorben, bei dem für jeden Step der CV-Ausgang ein- und ausgeschaltet werden kann. Vielleicht wäre es aber auch langsam Zeit für einen Burzwerg Pro.
@dts ..ich meinte natürlich das Gate pro Step.😉
BBQ-10 😋
@Sensimood Witzig!👍
Keine Pausen. Ok, dann erklärt mir bitte, was die teilweise aktiven LEDs über den Potis für einen Sinn haben. Für mich nur den, dass die LEDs auch Taster sind und damit die Pause erlauben.