Behringer oder Focusrite?
Mit dem Dice 1U2 bringt Behringer ein neues Audiointerface auf den Markt, das vielen Nutzern vermutlich äußerst bekannt vorkommen wird. Die Optik hat Behringer klar vom Focusrite Scarlett übernommen – doch was bietet das Behringer Dice 1U2?
Behringer Dice 1U2
Der offizielle Name laut Aufdruck auf dem Gehäuse lautet Dice One. Thomann listet das Interface allerdings unter dem Namen Dice 1U2. So oder so wird das Interface vermutlich nicht lange alleine bleiben, denn wie alle anderen Hersteller wird Behringer sicherlich zeitnah weitere Varianten des Interfaces mit mehr Kanälen auf den Markt bringen.
Das Behringer Dice 1U2 bietet zwei Eingangskanäle, wobei Kanal 1 als Combo-Buchse für XLR/TRS ausgelegt ist, Kanal 2 lediglich die Aufnahme von Klinkenkabeln ermöglicht.
Beide Kanäle verfügen über einen Gain-Regler mit LED-Ring und entsprechend der Anschlüsse lässt sich bei Kanal 1 eine 48 V Phantomspeisung aktivieren und Kanal 2 zwischen Instrumenten- und Line-Level umschalten. Dazu gibt es Status-, Signal- und Clip-Anzeigen, einen großen Lautstärkeregler sowie eine Direct-Monitoring-Funktion.
Neben einem rückseitigen Stereopärchen (2x 6,3 mm Klinke) bietet das Dice 1U2 einen Kopfhörerausgang, der allerdings nicht separat in der Lautstärke geregelt werden kann.
Die Verbindung zum Computer stellt das Interface über USB-C her und auf der Rückseite befindet sich zusätzlich ein Kensington Lock. Gewandelt wird beim Behringer Dice 1U2 mit 24 Bit und 192 kHz.
Ab wann das Dice 1U2 bzw. Dice One erhältlich sein wird, ist bis jetzt noch nicht bekannt. Vorbestellen könnt ihr es aber bereits zum Preis von 109,- Euro.



































Behringer, einer der wirklich den Audiomarkt hardcore aufwühlt. Erst Mischpulte, dann Synthesizerklone und jetzt Audiointerface alias Focusrite, nur günstiger. Es gab von Focusrite vor kurzem noch eine Scarlett 2i2 4th Gen Anniversary in blau. Das Behringer sieht wirklich exakt so aus! Nur Nuancen machen einen kleinen Unterschied. Wenn, und dass ist das entscheidende, die Leistung passt, wäre ich durchaus zu einem Wechsel bereit. Allein schon um eines mit mehr Eingängen zu bekommen, auch wenn man diese nicht zwingend benötigt. Bei der Preislage kann man ein besseres auch mal als Sicherheit anschaffen. Mir würde zum Beispiel ein weiterer Monoeingang gut tun. Immer dieses Wechseln der Klinke nervt ‚türlich‘! Die anderen Buchsen sind einfach „Vorrat“ für ggf. weitere Anschaffungen von coolen Synthesizern und Co. Ich bin sehr gespannt auf weitere Modelle und Testberichte. Der Preis ist heiß und geht auf’s Ganze! – Zonk!
Nachtrag: Lieferbar in mehreren Monaten ist halt wieder ein No-Brainer und leider typisch B.
@Filterpad Wenn ich ein Interface kaufen wollte und die Wahl zwischen Focusrite und Behringer hätte, würde ich zum Focusrite greifen. Focusrite betreibt über die Jahre hervorragende Modellpflege, die Treiber sind super, du bekommst ein gutes Software-Paket und die Hardware ist auch über jeden Zweifel erhaben. Gerade die Scarlett-Serie ist nicht teuer und für den ambitionierten Homerecordler mehr als ausreichend. Und schon in der 300€-Klasse kannst du später mit ADAT-Wandlern analoge Inputs nachrüsten (da kann man dann immer noch zu Behringer greifen). Und insbesondere das 18i20 v4 sticht heraus: sehr guter Preis, viele Anschlüsse, läuft stabil, klingt gut, über 2 x ADAT erweiterbar, MIDI.
Und wenn du viele Combo-Eingänge für Synths usw. möchtest, aber auf 96 oder 192 kHz Sampling Rate pfeifst, wäre bei Behringer das hier eine sehr gute Wahl:
https://www.thomann.de/de/behringer_x_air_xr18.htm?offid=1&affid=413&subid=yt&subid2=amz_behringer_x_air_xr18
Da kannst du sogar den Behringer X-Touch Controller nativ anschließen und das Pult darüber bedienen, hast Ultranet (darüber würde man sogar weitere Ausgänge verwirklichen können, wenn man sie benötigt, oder eben im Studio das Monitoring für die Musiker), MIDI und jede Menge gute Effekte und tolle Routing-Möglichkeiten. Besser als das olle Behringer-Interface.
@Markus Galla Ok interessant!
@Filterpad wegen 10€ den Uli im Sack kaufen ?
🤔😂
lieber focusrite.
@Numitron Nach dem jetzigen Preis zu urteilen hast du recht. Aber waren die nicht zur Einführung teurer? Ich bin mir aber nicht ganz sicher. Wegen einem 10er braucht man aber tatsächlich nicht überlegen. Das stimmt!
b. grebt vielen wasser ab..okay kann man so denken aber
giebt es noch wo b. nicht beteiligt ist😉
aber ich nicht richten möchte. geht es um die sache ja.
b. hat viele gesichter audiointerface kenne ich noch nicht.
wenn es gut gemacht ist hält es so versprechen dann ist alles gut🙂
viele wochen gehen in das land wenn man testen kann.geduld.
Sehr spannend!
Also so wie es aussieht, ist es ein direkter Clone vom Focusrite Scarlett Solo 3rd Gen und wie ich das sehe, der einziger „Vorteil“ ist die Combi-Buchse am Kanal 1 (XLR/TRS).
Nur dass, das Focusrite Scarlett Solo 3rd Gen gerade € 89,- bei Thomann kostet und das Behringer € 109,- kosten soll…
Hm wenn das mal aufgeht. Aber vielleicht ist ja blau gerade mehr im Trend ;-)
Damit spart man aktuell 11€ gegenüber dem Original Focusrite Scarlett Solo 4th Gen, welches mit besserem Software Paket daher kommt?!
Also da greife ich lieber zum Original. Bzw. das M-Audio M-Track Duo mit 2 Kanälen ist auch nicht schlecht und das gibts schon für knapp über 50€.
ist denn B.Audiointerface oficieller klon von scarlett?🤔
@Viertelnote Behringer baut doch keine Klone…😉
@AntonAmazona 😉okay…hab falsch ausgedrückt.
meine ich scarlett.
@AntonAmazona OK. Clone. oder „Hommage“ (schöneres Wort für Uhrenfälschungen.😜
@AntonAmazona 😄😅🤣 (bezüglich baut doch keine Klone).
Das Interface sieht wirklich sehr nach Focusrite aus.
Wird wohl eine neue Sparte für Behringer werden. Nach und nach höhere Modelle…
Dieses hier hat kein Midi Ausgang. Das ist wirklich schade.. Somit Midi-Interface für Externes Gear noch notwendig. Echt Schade.. Somit schießt sich Behringer wieder die Hälfte der Käufer ab.
Ich selbst nutze auch ein Focusrite Interface mit 8 Eingängen… Und diese sind das mindeste für mich…
Schön finde ich, dass es kein eigenes Netzteil mehr braucht.. Soviel ich laut Bildern sehe…
Ich hatte auch mal eines von Native Instruments mit 6 Eingängen, welches einfach über USB mit Strom versorgt worden ist. Das war wirklich für unterwegs echt klasse.
@luap ohne Midi würde ich auch nicht kaufen. das größere SSL schaut gut aus 😎
@Numitron Hi 😉
meinst du das SSL 12? oder das SSL 2?
Wobei das SSL 2 auch kein Midi hat..
Und dieser Einsatzzweck ist doch dann nur für Live Vocals Aufnahmen verwendbar.
Also wenn man sich nicht extra ein Midi Interface zulegt…
Oder man sampelt halt paar Sound rein… Das wars dann aber auch schon wieder…
Wer entwickelt sowas dann eigentlich bzw kommt auf solche Ideen…
Die Optik ist schon auch klasse, wobei beim SSL 12 mir auch zu wenig Eingänge ohne ADAT Nutzung bietet.
@luap 2+ mk2! das hat Midi DIN!
OK. bräuchte nur wenig Inputs.
Ich warte mal auf den 4i4 clone mit Test. Weil dieses ist für mich nicht mal als DJ Audio Interface zu gebrauchen Mangels Asio Output 4×4.
@Cris_ Ich denke weitere Modelle mit mehr Anschlüssen werden folgen. Ich bräuchte eigentlich auch eines mit mehr Eingängen und freue mich schon auf weitere Interfaces. Von der Firma Focusrite, aber ich bin auch gespannt was Behringer noch entwickelt bzw. klont. Focusrite wird aber vermutlich immer die bessere Qualität haben, ganz ohne Behringer bash meinerseits.
Wird höchste Zeit, dass Behringer seine in die Jahre gekommene „Uphoria“/UMC-Reihe mal in Rente schickt und was Neues anbietet. Vor allem die UMC-Driver waren nicht mehr zeitgemäß und haben bei mir unter Windows 11 relativ rumgezickt (jedenfalls bei meinem UMC1820). Behringer hat sich bei den UMCs bereits konzeptionell bei Focusrite bedient, deswegen wundert es mich nicht, dass sie das jetzt wieder tun. Die UMCs tun ansonsten seit vielen Jahren ihren Dienst bei mir, inzwischen alle im „On The Road“-Einsatz, während ich mir im Studio vorletztes Jahr was Schönes von RME gegönnt habe.
@UAP Für Brot & Butter Interfaces schaue ich seit Jahren auf Class Compliance. Allein schon, damit es auch am iPad geht. Das erste war ein Lexicon Omega. Egal was bei macOS geändert wurde, es ging. Ist bei UMC1820 bei mir auch so. Hoffentlich bringt MS auch irgendwann einen klassenkompatiblen Treiber in Windows, dann gibt es den Nerv dort auch nicht mehr.
Mir kommt kein Behringer-Interface mehr ins Studio. Ich hatte mal eins im Abhörbereich, das bei jedem Ausschalten in den Boxen geknallt hat. Das tue ich den armen Boxen nicht wieder an.
ich klage in zeit auch nicht.
scarlett 4i4 3rd macht guten job.
@Viertelnote finde rot eh schöner 😜
@Numitron 😉rot feuer tango…
scarlett hat wenig anschluß leider.
nehme ich esi gigaport+ ist aber nur idee.
ich wette, das kaufen leute auch, weil es blau ist 😂
@FUJISOUND Na ja, blau ist tatsächlich meine Farbe, aber wie schon weiter oben erwähnt gibt es die Focusrite Scarlett 2i2 4th Gen Anniversary in blau. Sogar fast einen ticken edleres blau als das Behringer. Dieses Interface gibt es vereinzelt immer noch zu kaufen. Quasi Restbestände, weil es eine Sonderedition war, die sich anscheinend relativ gut verkauft hat. Feuerwehrrot ist zwar die Markenfarbe von Focusrite, aber blau wäre mir geselliger. Anscheinend ist das Behringer doch etwas minderwertiger, von daher werden es wahrscheinlich weiterhin die feuerwehrroten Löschfahrzeuge, zum löschen der Frequenzen,….werden. Apropos hatte ich zu Beginn ein blau-silbernes von Lexicon. Gut das diese Zeiten vorbei sind. Die Qualität war zu diesem Zeitpunkt (vor 10 Jahren) bei Interface noch katastrophal.
mich hat es eher gewundert, dass Behringer im Audio Interface Bereich so zurückhaltend war/ist.