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Behringer DS-80 Synthesizer, Factsheet und Renderings

11. Mai 2019

Umfangreiches DS-80 Factsheet und 3Ds

Behringer DS-80 Analogsynthesizer

Behringer DS-80 Version 1 –  Analogsynthesizer

Nachtrag vom 16. Mai 2018

Es gibt ein kurzes Up-Date von Behringer:

„DS-80 Round 2. Thank you for all the valuable input we have received from you. We went back to the drawing board and made some changes. Let us know your thoughts. Uli“

Hier Bilder von Version 2 mit digitalem Speicher ohne den manuellen Speichern, die auch die original-Version hatte (links oben)

Version 2 Behringer DS-80

Report vom 11. Mai 2019

Nachdem vor ca. 10 Tagen Yamaha in einem Forums-Aufruf die Community befragt hat, ob sich ein Yamaha CS-80 Reissue lohnen würde, hat Behringer eine ähnliche Umfrage gestartet, dabei aber gleich in Aussicht gestellt, demnächst schon ersten Rendering-Studien vorzulegen.

Einen Status-Report zum Stand alle bislang angekündigten Behringer-Synthesizer findet ihr übrigens HIER.

Diese 3D-Animationen des sogenannten Behringer DS-80 sind nun tatsächlich veröffentlicht worden. Außerdem hat uns Behringer soeben eine offizielle Datenliste dazu gesandt.

Auch wenn Behringer offiziell immer noch „nur“ von einer Umfrage spricht, so sind die Vorbereitungen für diese Projekt doch offensichtlich weiter fortgeschritten als zunächst vermutet.

Eine der größte Frage der weltweiten CS-80 Fan-Base lautet dabei aber vor allem: „Wird der DS-80 über polyphonen Aftertouch verfügen?“ Wir sahen die Chance darauf eher als sehr gering an.

Da sicher auch bei diesem Produkt der Preis für Behringer eine enorme Rolle spielen wird und dies sicher auch ein Grund ist, warum die Renderings nur über eine 61er Tastatur verfügen, gingen wir davon aus, dass es sich um eine Standard-Kunststofftastatur mit einfachem Aftertouch handeln würde – in der aktuellen Factsheet ist allerdings von einer Tastatur mit polyphonem Aftertouch die Rede.

Besonderes Augenmerk verdient bei der folgenden Datenliste übrigens der letzte Punkt.

Factsheet zum Behringer DS-80

  • Incredible 8-voice polyphonic analog synthesizer based on CS-80*
  • Two independent synthesizer channels per voice for layered and thick sounds
  • Instantly recognizable and naturally detuned strings, brass and drone sounds, etc.
  • 22 legendary factory presets as used by countless artists on stage, music albums and film scores
  • 5-octave full-size keyboard with polyphonic aftertouch for unmatched dynamic control
  • 4 user settings with illuminated faders can be stored and recalled
  • Unique Ribbon Controller for intuitive and creative glissando and portamento performance
  • Authentic analog signal path based on original VCO, VCF and VCA designs
  • Each oscillator featuring saw, square/PWM and sine waves as well as noise for unparalleled sound width
  • Famous low- and high-pass resonant filters for unparalleled sound pallets
  • Powerful Ring Modulator with dedicated envelope and LFO controls for tremolo and metallic sounds
  • LFO with sine, saw, ramp, square, noise and external signal for vibrato, tremolo and wah effects
  • 2 envelope generators per channel for control of VCF´s and VCA’s
  • Unlimited storage of presets via USB and external App
  • Authentic analog tremolo and chorus effects for rich and wide stereo sounds
  • 224 controls for complete and real-time access to all sound parameters
  • Stereo audio and powerful headphones outputs
  • Comprehensive MIDI implementation (including NRPN/ CC control of all parameters and bulk load/save)
  • Designed and engineered in Italy

Behringer DS-80 Projekt

Behringer DS-80 Studie

Behringer DS-80 Rendering

Behringer DS-80 Studie

Behringer DS-80 Rendering ohne Front-Panel

 

Anschlüsse des Behringer DS-80

 

Lookalike des Yamaha CS-80 in Miniatur

Meldung vom 2. Mai zum Yamaha CS-80 Clone

Yamaha hat letztes Jahr ein eignes Ideascale Forum ins Leben gerufen, wo sich Kunden über Keyboards und Synthesizer austauschen können. Konkret handelt es sich hier um ein spezifisches Forum der japanischen Marke und somit eins, was in den Synthesizer Communitys nicht so bekannt  ist. Das mit der Bekanntheit hat sich seit dieser Woche jedoch schlagartig verändert.

Das Original. Famous Yamaha CS-80.

Ben Israel, der R&D Planning Manager von Yamaha hat vor Kurzem eine Rundmail an die Mitglieder versendet, mit der Frage, wie sie sich einen CS-80 Synthesizer heute vorstellen würden. Weiter, ob es eine Vintage-Neuauflage oder doch eine moderne Evolution/Weiterentwicklung sein soll. Hier ein Screenshot von der Rundmail.

Umfrage im Yamaha Ideascale Forum

Eines ist klar, so eine Mail lässt nicht nur die Mitglieder des Forums, sondern alle Synthesizer-Begeisterten aufhorchen. Ob wir wirklich einen Yamaha CS-80 in den kommenden Jahren wiedersehen, ist nicht bekannt. Eine Antwort schulden uns noch die Japaner. Mission Possible/Impossible? Man kann aber schon mal gemeinsam überlegen, was spannender wäre. Aus meiner Sicht wäre eine Weiterentwicklung, die wohl spannendste Idee, mit der man den Technologiestand von 2019 mit dem Sound-Herzen des CS-80 verschmelzen kann.

Funktionen wie MPE, polyphoner Aftertouch, neue Synthesemöglichkeiten, Presets etc. wären nur schnelle Überlegungen, was man alles in eine Weiterentwicklung einbauen könnte. Sicher wäre eine Neuauflage des Vintage-Synthesizers auch reizvoll, man würde aber technisch den CS-80 nicht nach vorne bringen. Mit dem Deckards Dream hat Black Corporation bereits einen CS-80 artigen Synthesizer im Programm, der kein Klon sein will, aber indirekt ist. Dieser macht bereits das, was der Vintage-Synthesizer kann und sogar mit modernen Funktionen wie Presets, MPE und mehr. Geschweige, was ein Yamaha CS-80 Nachbau kosten würde, so ist der Deckards Dream mit etwas über 3000 Euro noch relativ erschwinglich. Auch kann man sich in dieser Thematik die Frage stellen, ob Yamaha noch eine analoge Synthesizer-Abteilung hat, die dieses lengendäre Gerät wiederbeleben kann. Viele Fragen und keine Antworten.

Behringers SM-Post über den Kauf eines gebrauchten CS-80

Plant Behringer einen Yamaha CS-80 Klon?

Gleich mal vorab: HIER findet ihr einen kompletten Status-Report zu allen jemals angekündigten Behringer-Synth-Projekten.

Wenn es um das Wiederbeleben oder Klonen von alten analogen Synthesizern geht, darf Uli Behringer nicht fehlen, so auch hier. Kurz nachdem die Information publik wurde, meldete sich Uli in mehreren Facebook Posts zu Wort, in denen Bilder eines alten Yamaha CS-80 zu sehen sind. Das Gerät besitzt die Seriennummer 1430 und befindet sich nach meiner Meinung in guten Zustand. Beide Postings sind mit kleinen Anmerkungen versehen, die die Synthesizer-Freunde aufhorchen lässt: „And then this showed up… Uli“ und „I’ve been thinking about this…“ Uli.

Uli Behringers Statement zum CS-80

Was will Uli Behringer uns mit diesen beiden Postings sagen? Will er ihn originalgetreu klonen (Achtung Yamaha) oder verkleinern und in einen Eurorack-Kasten pressen? Klar ist, er oder seine Firma ist nun im Besitz eines Yamaha CS-80 Synthesizers. Was er damit vorhat, können wir nur spekulieren. Der einfachste Synthesizer ist der CS-80 sicherlich nicht zum Klonen, da dieser nicht auf den bekannten CEM- oder SSM-Chips basiert, die Cool Audio (Musicgroup) im Programm hat. Ein CS-80 wäre sicherlich ein Verkaufsschlager, wenn dieser erschwinglich und wie ein originaler CS-80 klingen würde.

Aber Schluss jetzt mit dem Glaskugelspiel. Weder von Behringer noch von Yamaha wissen wir, ob ein CS-80 Nachbau in Planung ist. Nach diesen Neuigkeiten brodelt die Gerüchteküche stark, sogar abseits der Superbooth 19 Welle. Wir sind gespannt, was beide Firmen uns in Zukunft präsentieren werden.

Forum
  1. Profilbild
    lightman  AHU

    Ich finde, jetzt ist mal Yamaha am Zug, wenn es denn unbedingt schon wieder ein Clon sein muß. Behringer sollte erstmal ihre bisher angekündigten Teile rausbringen, abgesehen davon ist ein CS-80 keine 101, das wird deutlich anspruchsvoller.

  2. Profilbild
    Emmbot  AHU

    „Aus meiner Sicht wäre eine Weiterentwicklung, die wohl spannendeste Idee“ da schliesse ich mich an. Wäre nicht schlecht wenn das Gewicht gesenkt wird.

    • Profilbild
      lightman  AHU

      …und das Aussehen überarbeitet wird, den originalen CS-80 mit seinem Orgellook finde ich, äh, optisch nicht sehr ansprechend, um es nett zu formulieren.

      Eine Weiterentwicklung wäre super, natürlich mit dem ursprünglichen Sound (damit die Orginalheimer Ruhe geben), aber dazu eine breite Palette an modernen Funktionen, das wäre schon geil (und vermutlich teuer).

      Naja… wenn ich Yamaha wäre, würde ich über eine Neuauflage des alten Schlachtrosses vermutlich nicht nachdenken. Schau‘ da nur mal unter die Haube, au weia…

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    Dalai Galama  

    Ich bin ebenfalls der Ansicht, dass Behringer erst mal all die Teile auf den Markt bringen sollte, die sie auch angekündigt haben. Wo bleibt der Odyssey? Aber wenn irgendwann mit Yamaha dann ein weiterer Hersteller von analogen Synthesizern präsent wäre, ob mit CS-80 oder nicht, fände ich das schon begrüßenswert.

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      Monolith2063  

      Wenn die Entwicklung vom Odyssey abgeschlossen ist, übernimmt die Produktion. Dann haben die mittlerweile 4 Entwicklungsteams von Behringer die nächsten Dinger in der Pipeline. Oder meinst Du, die Entwicklung macht dann Ferien, bis der Odyssey in den Regalen liegt?

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    Jupiter Six  

    Das sieht doch wie eine Trotzreaktion von Behringer aus. Kaum zeigt Yamaha Eigenengagement, schon spuckt ihnen Uli Behringer mit so einem seltsamen Statement in die Suppe.

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      mort76  

      „Das sieht doch wie eine Trotzreaktion von Behringer aus. Kaum zeigt Yamaha Eigenengagement, schon spuckt ihnen Uli Behringer mit so einem seltsamen Statement in die Suppe.“

      Das wird so werden wie beim Moog: Vom Preis her ganz andere Welten, und damit völlig unterschiedliche Interessentengruppen.
      Ich will nicht wissen, was das bei Yamaha kosten wird, wenn die Originalfeatures alle drin sein sollen…

      Abgesehen davon ist gerade DIESER Synth wohl nicht nur für mich sowas wie der heilige Gral, also…wenn man schon etwas bezahlbar klont, dann bitte DEN.

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    Ashatur  AHU

    Yeah das wäre was. Die CS Synthesizer haben mich schon immer magisch angezogen. Damals als ich angefangen zu musizieren war der CS 40 m mein großer Traum und nicht nur des Klanges wegen auch die Optik hat was von einem edlen Stück Möbel. Auch den mini CS 01 fände ich als Neuauflage interressant da ich
    Minisynths einfach gern hab :-D

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    AMAZONA Archiv

    Hahaha. Uli meldet sich auch gleich zu Wort…mit einem CS80 Bild…. :D

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    #n3rd4l3r7  

    Nun da hat sich jemand halt die Frage von Yamaha geschickt zur Eigenwerbung zu Nutze gemacht. Wenn man weiß, was ja nun kein Geheimnis mehr ist, dass Herr B evtl. auch einen CS-80 Klon baut (oder vielleicht bauen lassen will) könnte man ja als potentieller Käufer einfach mal ‚warten‘ bis der draußen ist und dann abwägen ob Yamaha oder B. Nur mal so Gedanken spielchen. Ergo: Hat er mal (wieder) geschickt für sich ausgenutzt.

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    TobyB  RED

    Ich sehe eher einen aufgepumpten CS Reface als eine analoge Wiedergeburt des CS80. Yamaha macht seit Ewigkeiten keine reinen analogen Synths mehr. Sie müssten das Know How einkaufen. Behringer wird mit Sicherheit die Finger vom CS 80 lassen. Bis dato hat das Entwicklungsteam einen polyphonen Synth vom Stapel gelassen.

    Yamaha sollte sich vielleicht der MODX Plattform annehmen und die mit der CS Plattform kreuzen, gern mit Ribboncontroller. Die AWM2 durch CS ersetzen und die FM drin lassen. Das Display kann dann weg oder wird durch ein äquivalente Anzeige ersetzt.

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    candy

    Warum nicht in Kooperation bauen? Roland hat es z.B. mit Studio Electronics und Malekko gekonnt. Vielleicht können es auch Yamaha und Behringer?

    Andererseits wäre es das perfekte Clone-Finale.. der ultimative Endgegner für die Behringer-Synth-Show, deren Entwicklungs- und Produktions-Know-How bis dahin marktführend sein sollte, wenn es das nicht schon ist. Und was hätte eigentlich Yamaha noch in dem analogen Synthesizer-Bereich zu bieten, außer den Markennamen?

      • Profilbild
        candy

        Danke für das Statement. Noch spannender wäre eine Erläuterung, warum eine Kooperation völlig ausgeschlossen ist. Liegt es an den Unternehmensstrategien, die unvereinbar sind, oder gibt es möglicherweise unüberwindbare persönliche Differenzen?

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          Ted Raven  AHU

          Einen Grund kann Ich Dir nennen: Yamaha wird sicherlich nicht mit einem Unternehmen zusammenarbeiten, dass in der Industrie als Technik- und Ideenklau und Clone-Produzent verschrien ist. Behringer ist der erklärte Feind von Firmen, die Neues entwickeln oder dies zumindest vorgeben. Die Produkte von Behringer gelten in der Musikalien-Industrie als das, was Generika in der Pharma-Industrie sind.

          Bevor ich eine unnötige Diskussion lostrete:
          Das oben Stehende ist ein Versuch, den Blick von Yamaha (und auch anderen Konzernen) auf Behringer (und Vergleichbare) wiederzugeben und muss nicht zwangsläufig meine persönliche Meinung wiederspiegeln.

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            candy

            Generika sind in der Zusammensetzung identische Produkte, was hier ja nicht der Fall ist. Mehrere Jahre bzw. Jahrzehnte Patentschutz müssen dem Patentinhaber reichen, um ausreichend Profit zu erwirtschaften. Die ursprünglichen Patentinhaber nutzen ihre Patente ja nichtmal mehr. Das sollte kein Hindernis für ein Unternehmens-Management sein, eine Kooperation mit einem anderen Marktteilnehmer einzugehen. Im Gegenteil, in Kooperation kann Yamaha Kosten und Risiko erheblich reduzieren. Behringer oder auch Studio Electronics (die haben ja schon das CS-Filter geclont) können Yamaha den (Wieder-)Eintritt in ein neues Marktsegement ermöglichen. Aus gesamtgesellschaftlicher Sicht ist zu strenger Urheber- und Patentschutz sowieso nachteilig: https://www.everythingisaremix.info/watch-the-series

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              Ted Raven  AHU

              Was Generika sind weiß ich, ich komme aus der Healthcare-IT. Das war auch nur ein vergleichendes Beispiel um verständlich zu machen warum die „Großen“ Behringer ablehnen.

              Nicht alles, was jemals entwickelt und hergestellt wurde, wurde auch patentiert, auch nicht im Synth-Bereich. Und dass die ursprünglichen Patentinhaber ihre Patente nicht mehr nutzen, ist widerlegt. Die FM-Synthese wurde damals für den DX7 von Yamaha patentiert und wird im Reface DX und im MODX wieder genutzt. Natürlich könnte eventuell vielleicht möglicherweise unter gewissen Umständen … eine Kooperation auch von Vorteil für Yamaha sein. Unter anderem aus den oben von mir genannten Gründen wird dies jedoch nicht stattfinden.

              • Profilbild
                TobyB  RED

                Hallo Ted,

                falsch Yamaha lizensiert das FM Patent von John Chowning und der Stanford. Der wieder rum entwickelte das Verfahren nach den Arbeiten von Fourier und Carson. Aber der Patentinhaber ist die Stanford University. Der erste kommerzielle FM Synthesizer war der NED Fairlight.

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                  iggy_pop  AHU

                  New England Digital an der Ostküste der USA baute das Synclavier, der Fairlight wurde von gleichnamiger Firma in Australien gebaut.

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                    TobyB  RED

                    Danke Iggy,

                    die Finger waren schneller als der Kopf. Dennoch glaube ich nicht an eine Auflage des CS80 durch Behringer. Ich traue den Jungs in Manchester einiges zu aber der CS80 ist nicht dabei.

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          gaffer  AHU

          Vielleicht die schiere Größe? Ich kenne keine Zahlen, gehe aber davon aus, dass an Yamaha da keiner rankommt. Ansonsten hat Ted Raven meine Argumente schon genannt.

  10. Profilbild
    D-Drummer  

    Das Behringer-Post kann man getrost vergessen. Als damals Korg den Odyssey ankündigte kam auch so ein Querschuss, sogar mit Rendering, als ob man fast fertig sei – und was passierte heute? Nichts. Aber Korg verkauft den Odyssey seit 2015.
    Yamaha machen mit ihrem Forum wenigstens einen vernünftigen Ideenaustausch mit den Usern.

  11. Profilbild
    iggy_pop  AHU

    Entwicklungsarbeit und Marktforschung outsourcen, indem man Leute in ein Forum einbindet, welches ihnen die Illusion vermittelt, auf Entscheidungsprozesse Einfluß nehmen zu können — um am Ende womöglich mit einem halbgaren Kompromiß dazustehen. Unternehmensführung 3.0 anno 2020.
    .
    Der CS80 ist mehr als nur ein paar Voiceboards mit ziemlich doofer Klangerzeugung darauf — er ist das Zusammenspiel aller Komponenten. Das haben die Macher des Deckard’s Dream auch nicht verstanden, und so klingt es dann auch, wenn kein vernünftiges Interface zwischen Instrument und Musiker dabei ist. Und so lange kein vernünftiger Musiker vor dem Gerät sitzt, bleibt es nur ein Gerät, aber kein Instrument.
    .
    Nagelt der DD am Sequenzer, klingt er so (un)interessant wie jeder andere polyphone Synthesiser auch. Dafür braucht es keinen CS80(-Clone).
    .
    Ein CS80 ist keine 303 oder ein 101.
    .

    • Profilbild
      psv-ddv  AHU

      Wahr gesprochen! Ich traue gegenwärtig weder Yamaha noch dem Putzerfisch einen CS80 zu.
      Aber ich bestelle mir schonmal Popcorn und geniesse die Show.

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        TobyB  RED

        psv-dsv,

        ich bring Bier mit. Ich traue Yamaha durchaus eine angemessene digitale Version des CS-80 zu. Die Plattform haben sie. Was der Knackpunkt ist ist der polyphone AT, dieses digital hinzubekommen ist wohl nicht trivial. Aber auch hier gibt es Ansätze. Nur eben nicht bei Behringer. Und auch nicht für Behringer.

        Behringer und ein CS 80 Clone, ich bin skeptisch. Sie müssten sehr viel Reverse Engineering betreiben. Und das auf Basis verfügbarer Komponenten umsetzen, da bleiben dann Lücken, die nicht wegzudiskutieren sind. Und dann die Fertigung dieses Dinges. Behringer muss an dieser Stelle aufpassen, seine Ressourcen nicht zu verbraten und sich zu verzetteln. Nach der SB und Gesprächen und dem Lesen des Factsheets mit den Features hab ich ??? auf dem Kopf. An der Stelle des Film geht der Controller zum Chef und möchte ihm eine Frage stellen. „Kann ich mal den Budgetvorschlag für dieses Monster sehen.“ Ich würde das Projekt so nicht abnicken. Entweder hat er alle Asse(Glaube ich nicht) oder nur eine Idee(er blufft).

        PS: Schön dich auf der SB getroffen zu haben.

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          gaffer  AHU

          TobyB: „Was der Knackpunkt ist ist der polyphone AT, dieses digital hinzubekommen ist wohl nicht trivial.“

          Ich finde ROLI macht das sehr gut, nebenbei werden noch zwei zusätzliche Modulationsformen abgearbeitet. Ich bin sicher, ohne diese zwei Funktionen lässt sich das auch in konventionelle Keyboards ohne allzu grossen Aufwand integrieren.

          Ich glaube eher, dass es eine scheinbar in Stein gemeisselte Erkenntnis bei den Herstellern ist, dass AT eher nachrangig ist. Das siehst du auch bei den Tests hier, bei vielen Masterkeyboards, usw.

          • Profilbild
            TobyB  RED

            Roli macht das sehr gut nur ist dieses nicht so kompatibel. Immerhin reden wir von einer Klaviatur. Roli wird das Know How sicher nicht veröffentlichen. Ich bin da aber froher Hoffnung das da noch was kommt. Nur sehe ich den DS 80 nicht als C-Beam am Nachthimmel. Der Ansatz von Behringer ist ökonomisch und ressourcentechnisch nicht zu Ende gedacht. Ich stelle mir einen modernen CS 80 anders vor, so ein bischen wie das System 8, die Schwachstellen abgeändert, Ribboncontroller, der auch Druck auflöst und den AT bitte so, das man keine Hornhaut bekommt oder nicht klingt wie Tremor. Ob der nun Vollanalog sein muss, sei dahin gestellt.

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              gaffer  AHU

              Da würde ich dir widersprechen, ich glaube nicht, dass ROLI da den Stein der Weisen gefunden hat. Die Lösung ist bestimmt trivialer, als gedacht. Meine Kinder-betet-der-Vater-lötet Zeit ist schon länger rum, aber so weit ich mich erinnere, war Aftertouch meist ein druckempfindliches Band. (Ensoniq machte das kapazitiv) Ich bin mir sicher, das geht auch mit 61 druckempfindlichen Flächen mit ein bisschen mehr Elektronik als beim ChannelPressure Band dahinter und de Bär is gschält (sagt man in der Kurpfalz für erledigt – Bär ist die Kartoffel oder Grumbeer, einigen meinen auch Birne, glaube ich aber nicht, auf keinen Fall das Pelztier, oT Ende)

              • Profilbild
                TobyB  RED

                Hallo Gaffer, sehr gut ist nicht der Stein der Weisen :o) Wenn du das Analog hinbekommst, das die Haltbarkeit gegeben ist, kann man das so machen, nur wie gehts dann weiter. Hintendran eine Mimik die das in 8bit oder 14bit abtastest, damit MIDI 1.0 nicht Hufe hochreisst. Ich hätte gerne was zukunftsfähiges.

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                    gaffer  AHU

                    Ja es sind 7! ;). Könnte in 2.0 14 Bit oder mehr haben, habe ich nicht nachgesehen, aber mir würden 7 genügen bei AT. Und um die Kompatibilität kümmern sich andere, auch das ist lösbar. Wir müssen es ja nicht hier entwerfen, ich wünsche mir ja auch Fahrzeuge mit Brennstoffzellen, kann sie aber selbst nicht bauen.

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                      TobyB  RED

                      Hallo Gaffer,

                      wie an anderer Stelle geschrieben, „I’ve seen things…“

  12. Profilbild
    el-folie  

    Moin,

    schon schräg, da wird nach 43 Jahren endlich von 2 Herstellern mit der Idee gespielt, den aufregendsten und fast nicht zu bekommenden und kaum unter normalen Umständen leistbaren Synthesizer evtl. neu zu erschaffen und was ist die scheinbar vorherrschende Reaktion, statt purer erwartungsvoller Freude und Mitfiebern, ob es überhaupt dazu kommt, ob es überhaupt etwas wird? Ich lese aus den Reaktionen in vielen Foren, auch englischen, dazu sehr sehr viel Negatives, das meist auch die grundsätzliche Haltung der Schreiber und ihr extrem enges Weltbild widerspiegelt. Mich erinnert das stark an die Anhänger der „I-Phone-Entitlement-me me me“ Generation und sinnlose Forums-Trollerei.

    Was große Firmen machen, machen sie sowieso, das war nie anders und wird nie anders sein. Wem das nicht gefällt, braucht deren Produkte ja nicht kaufen und kann sich politisch dagegen engagieren oder BWL studieren und die Firmen unterwandern und dann eigene edle, moralische Werte installieren. Allerdings, mit „Ego-Ego-Ego-Weltschmerz-Moral-Gesülze“ wird man da sicher nicht weit kommen oder etwas bewegen.

    1/2

    • Profilbild
      el-folie  

      Mich persönlich nervt diese ständige Behringer-Kritik nur noch. Hätte ich die Wahl, würde ich nur noch Foren lesen, in denen dieses nervende Gesülze nicht mehr auftaucht, aber die „social warriors“ und Amateurkritiker haben eben endlich ein eigenes Betätigungsfeld entdeckt, in dem sie sich sinnlos wortreich produzieren können, um echt Interessierten die Vor-/Freude an Produkten und Entwicklungen madig zu machen. Außerdem sind Menschen im Allgemeinen und meistens nicht so strunzblöd und unreflektiert, was ihre persönliche Entscheidungsbildung angeht, wie es sich die „social warriors“ aber offenbar mit ihrem Sendungsbewusstseins-Wahn denken. Deshalb ist es nerviger kleingeistiger Mist und unnötiger Forumsballast.

      Damit ist, wie schon oben gesagt, die Entwicklung in ALLEN Synthieforen gemeint, nicht nur speziell hier bei Amazona und das ist meine Reaktion darauf, sonst nichts.

      Was ich geil fänd:

      1. Behringer baut seinen CS-80
      2. Yamaha baut seinen CS-80

      Und wir, die Freaks, entscheiden welchen wir kaufen wollen/uns leisten können. Ich habe lieber die Qual der Wahl als nichts!

      Außerdem dürfte es extrem schwer werden, an den Originalsound heranzukommen, siehe Deckards Dream, der m.E. daran vorbeigeschliddert ist. Ich begrüße jeden Versuch, dieses Mammutprojekt zu stemmen und wünsche jeder Firma viel Glück und Erfolg!

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        TimeActor  AHU

        Oh man…wie sehr ich mich über deinen post freue,- der mir aus der tiefen Musikerseele spricht wenngleich ich allerdings nicht nur konsumgeil bin und versuche so gut es geht mein Kaufverhalten einer gewissen und finanziell möglichen Ethik anzugleichen.
        Ich mag sowas in einem Fachmagazin auch nicht mehr lesen…
        Ähem…ob jetzt ein CS80 Clone kommt oder nicht, ist mir dabei eigentlich egal.

        • Profilbild
          el-folie  

          Danke…

          Ich denke auch, dass der Konsument reflektiert genug ist, neben rein finanziellen sowie praktischen eben auch ethische Erwägungen mit in seine Kaufentscheidungen einzubeziehen. Es braucht einfach keine moralischen Ermahnungen und Vorverurteilungen einer möglichen Entscheidung durch hoch zu Ross sitzende Zeigefinge-Nörgler.

          Einfach nur nervig und störend in Fachmagazinen und Foren, dito!

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      Dave the butcher  AHU

      Ach naja, wenn du unwidersprochenes Lob lesen willst, kannst du ja auf der Produktseite der Hersteller surfen. Kritischer Diskurs ist das Salz in der Suppe. Wäre ja fad sonst. Und dein Statements (auch die unten folgenden) , die Recht persönlich beleidigend angelegt sind, finde ich eher störend.

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        el-folie  

        Der erste Satz ist nun wirklich eine unabichtliche(?) Falschinterpretation meiner Aussagen.

        2. Satz: Klassicher Euphemismus (=Verharmlosung), denn:

        Was tatsächlich in vielen negativ wertenden Kommentaren steckt, sind vor allem persönliche Angriffe auf und Vor/-verurteilungen für das Verhalten von Personen und Firmen aufgrund rein persönlicher, teils sehr eigentümlicher und extremer Ansichten, die leider auch noch wortreich breitgetreten werden, um wertend zu provozieren = null positiver Unterhaltungswert, null Nutzwert, nur ärgerlich, nervend und unnötig aggressiv. Und das wissen die Ausführenden auch und genau deshalb tun sie es auch, sie wollen das genau so.

        Ein Austausch über dieses Phänomen mag thematisch in Politik-, Ethik- oder Wirtschaftsforen interessant sein, hier ist es fehl am Platz.

        3. Satz: Mich persönlich nervt es hier in einem solchen Magazin, aber schön wenn das für andere glücklicherweise noch(?) nicht so ist.

        4. Satz: Fehlinterpretation, denn ich habe niemanden persönlich angesprochen. Wer sich dennoch angesprochen fühlt, wird aber genau wissen warum und ist dann auch das richtige Ziel.

        • Profilbild
          el-folie  

          Desweiteren:

          Zuerst erfolgt die Aktion = negative, unnötig belehrende, beleidigende Kommentare.

          Darauf erst erfolgt die Reaktion = Kritik an den negativen, unnötig belehrenden, beleidigenden Kommentaren.

          Ohne die Aktion hätte es keine Reaktion gegeben. Und die Reaktion muss selbstverständlich der Aktion angemessen sein, sowohl inhaltlich als auch in ihrer pragmatischen Absicht, sonst hätte sie keinen Sinn. Es geht darum, den aggressiven, ego-zentrierten Zeigefinger dahin zurückzuschicken, wo er hingehört: Zum Absender.

          Und nochmal allgemein:
          Diese ganze Entwicklung spielt sich ja leider nicht nur hier ab, sondern in vielen Foren, auch Englisch-sprachigen. Und mir geht das überall gehörig auf den Zeiger.

          Nur mal so als Erklärung… wobei auch das mich schon nervt, weil es hier eigentlich um Synthies, also Spielzeuge für die Kreativität, gehen sollte…

  13. Profilbild
    iggy_pop  AHU

    @elfolie: „da wird nach 43 Jahren endlich von 2 Herstellern mit der Idee gespielt, den aufregendsten und fast nicht zu bekommenden und kaum unter normalen Umständen leistbaren Synthesizer evtl. neu zu erschaffen und was ist die scheinbar vorherrschende Reaktion, statt purer erwartungsvoller Freude und Mitfiebern, ob es überhaupt dazu kommt, ob es überhaupt etwas wird?“ — Schiebe den hier herrschenden Mangel an spontanen Begeisterungsejakulationen doch einfach mal auf den Überdruß, der durch ständige Kolportage irgendwelcher halbgaren Spinnereien nicht nur, aber auch in diesem Forum hier zwangsläufig entstehen muß.
    .
    Da heißt es „der baut dieses“ und „der hat sowas angekündigt“ und „gerade geleaked: XY baut Z“ und „jener hat das und das gekauft — heißt das, daß der das jetzt bauen wird?“, und durch die Bank sind bis dato Neuauflagen irgendwelcher Geräte von vor 40 Jahren kläglich gescheitert (läßt man mal den Mini Moog von Moog und das — von sogenannten Kennern vielfach gescholtene — Oberheim SEM außen vor) oder sind ein Notbehelf (MS20, ARP Odyssey, TTSH). Oder sie waren einfach nur vergeudete Bits und Bytes im Netz.
    .

    • Profilbild
      iggy_pop  AHU

      Letztes Beispiel dürfte der über den grünen Klee gepriesene Deckard gewesen sein, der eines nur allzu deutlich gezeigt hat: Der CS80 ist mehr als nur ein paar primitive Voiceboards, die miteinander verknüpft werden — das Instrument, das er hätte sein können, ist er nicht geworden, weil er mehr ist als nur die Klangerzeugung.
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      So ein Mammutprojekt ist nach heutigen Maßstäben von einem Major Player nicht zu stemmen, weil die Tintenpisser in der Buchhaltung an allen Ecken und Enden sparen wollen, der Boutique-Hersteller kann es nicht stemmen, weil es einfach zu groß ist. Ginge es, hätten wir alle schon längst einen Memory Moog 2, einen Jupiter-8 Mk. 2 und dergleichen mehr.
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      Du nimmst irgendwelches Geplänkel im Internetz für bare Münze und reagierst verschnupft, wenn Leute Deine Begeisterung nicht teilen. Das ist schade und auch sicherlich verständlich, aber unter’m Strich erstmal Deine Angelegenheit.
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          iggy_pop  AHU

          Das Instrument kann nichts dafür, wenn derjenige, der davor sitzt, es nicht spielen kann. War schon immer so, wird auch immer so bleiben. Unter diesem Aspekt muß der CS80 — egal, ob Clone oder Original — für die meisten zu einer mächtigen Enttäuschung ausarten.
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          Und wer meint, er müsse den CS80 immer noch auf Vangelis und Blade Runner reduzieren, hat in den letzten 35 Jahren aber rein gar nichts dazugelernt — irgendwann ist auch mal gut.
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            Hectorpascal  AHU

            Nun gut, es ist eben so dass Toto und Vangelis den CS-80 nutzten und dieser dadurch berühmt wurde. Was mich an dieser Thematik extrem nervt: Alles soll mal besser, toller, authentischer, origineller, revolutionärer, progressiver etc. gewesen sein. Bitte endlich mal diese Rückspiegel-Mentalität ablegen und neues schaffen. Presets abfeuern die noch keiner gehört hat und darauf abfeiern kann doch jeder! @Vangelis ;)

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          steme  

          Das war jetzt ein Scherz, oder? Das kingt ja grausam! Was bin ich froh, dass Vangelis keine Gitarre dafuer benuzt hat. (Obwohl das bei seinem Talent wahrscheinlich immer noch besser als der Typ auf Youtube geklungen haette…)

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    el-folie  

    Wie ich sehe, war mein Kommentar hier für jemanden ein Trigger. Natürlich nicht ohne sinnlose Wortschwallerei, negative Unterstellungen und fraglich absichtliche Fehlinterpretationen meiner Aussagen, schade. Aber genau darum ging es mir eben. Was soll das ganze Negative, die teils persönliche oder @Firmen Kritisiererei, anstatt z.B. zu sagen „Gerät/Idee XY ist was für mich, find ich geil, wär cool, wenns klappt“ oder „Nö, mir egal, anderes Zeug find ich cooler“. Aber liegt vielleicht auch an der Anonymität des www und weils da halt so einfach ist, Leute oder Firmen anzukotzen. Ich finds nicht lustig und wie gesagt auch einfach fehl am Platz sowie störend.

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      el-folie  

      Abgesehen davon:
      Frisch auf facebook gibts nun die Ankündigung, dass Behringer seit dem Erhalt des CS-80, dessen ursprünglicher Besitzer noch vor dem Versand ein Foto mit dem Gerät auf gearslutz gepostet hat, bereits an einem „DS-80“ arbeitet und in Bälde eine Designstudie öffentlich gemacht werden soll. Ich persönlich bin saugespannt und hoffe, dass es nicht ein Abklatsch vom Deckards Dream wird, weil das Teil halt erhältlich und deshalb nachbaubar wäre, wie ein Kommentar auf facebook lautete. Wär geiler, wenn Behringer tatsächlich einen eigenen Weg ginge und ich hoffe zudem, dass das „D“ in DS-80 nicht doch „Digital“ bedeutet.

      Allerdings, mal eben schnell Hertz zu Volt Oscillatoren entwickeln oder die IG Chips neu machen, schwer vorstellbar. Und dann das extrem spezielle Frequenz-Bild, an dem ja auch Deckard Dream sich schwer tut, näseln, metallisch, scharf, aber auch tiefer Bass, das sanfte Schweben und Modulieren des Ringmodulators. Alter Schwede, wenn Behringer das hinbekommen würde, plus polyphonem Aftertouch und sanft dosierbarer Tastatur, wäre hammer, aber echt schwer vorstellbar. Aber letzlich ja nicht unmöglich. Und vor dem Hintergrund, dass es immer hieß, Neuanaloge wird es nie zu bezahlbaren Preisen geben und jetzt gibts schon seit Jahren eine regelrechte Schwemme, mal schauen was alles möglich ist! Die Hoffnung stirbt jedenfalls zuletzt…

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        711

        Was mich nervt ist, dass jeder sündhaft teure Boutique Hersteller über den Klee gelobt wird wenn ihm die Interpretation eines populären Instrumentes gelingt. Wenn ein „Billigheimer“ wie Behringer sich dran zu schaffen macht wird geschimpft. An der Stelle frage ich mich gerne welche Befindlichkeit hier verletzt wird.

        Eine begehrte Hardware einer weniger betuchten Klientel zugänglich zu machen hat noch nichts mit dem Verramschen und/oder Entweihen von Reliquien und Mythen zu tun.

        Auch darf man Behringers Ingenieure nicht unterschätzen. Ich habe kürzlich zwei Videos gesehen in denen ein Prophet 5 und ein DX5, beide aus dem Bestand von Tears for Fears einen Service bekamen. Die haben schon Zugang zu interessanter Hardware, können sich originär inspirieren lassen.

        Der Boog ist auch vor kritischer Klientel ein ziemlicher Erfolg geworden, der Neutron läuft, der Deepmind hat Freunde gefunden und deren Digitales Mischpult gilt als eine Referenz, die können schon was….

        Ich gebe dem DS80 eine Chance auf Verwirklichung.

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    silverbooger

    Hallo Ihr alle! Ich bin neu hier und das ist mein erster Post ;-)
    Ich verfolge mit großem Interesse den Werdegang der „neuen“ Synthesizer von Behringer und freue mich sehr auf das, was da noch alles so kommen mag. Deswegen möchte ich mich hier auch ein bisschen an dem „DS 80 Kristallkugel lesen“ beteiligen, allerdings weniger
    mit Spekulationen als vielmehr mit einem Hinweis: Uli hat vor wenigen Tagen bei GS eine PDF Datei mit der – naja- fiktiven Verkaufsbroschüre des DS 80 veröffentlicht. Dort ist sowohl von polyphonen Aftertouch als auch von unbegrenztem Soundspeicher via USB und Ribbon Controller die Rede ( und ich glaube, den RC bei genauem Hinsehen unter den bunten Soundtasten zu erkennen…) . Auch die wichtigsten anderen Features werden genannt – und das der Synthesizer in Italien entwickelt wird….

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      Tyrell  RED 111

      Korrekt, diese Sheets haben wir soeben auch erhalten. Tatsächlich ist hier erstmals von einer Tastatur mit polyphonem Aftertouch die Rede. Die komplette Liste wurde von mir oben eingefügt.

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    Marcus_Kiel  

    Alter Falter,

    für mich mit Abstand das dickste Brett an das man sich heranwagen kann.
    Der Heilige Gral.

    Die werden es tun, gerade weil es die Krönung ist und man der „Synthwelt“ mit ganz dickem Strahl sagen kann…. guck mal, hier stehen wir und wir übernehmen die Führung.

    Die bauen sich langfristig eine handfeste Expertise auf, erschaffen eine ultra effiziente Produktionskette, nutzen Synergien, fördern Talente, sorgen für mächtig Wirbel, haben einen Riesenspaß und machen einfach.

    Behringer wird das werden, was früher Roland, Yamaha und Korg zusammen waren.

    Bin geschockt!

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    justme  

    …zum Glück zeigt die gerade laufende Superbooth mal wieder, daß es auch diverse innovative Hersteller gibt, die reale, zeitnah verfügbare Produkte präsentieren ! Behringer´s 48te Sheets und Traum und whatever da mal folgen soll erzeugt mit jeder Wiedermal-Neuankündigung auch immer mehr ein müdes Gääääähn….

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    Numitron  AHU

    Die altmodische presetverwaltung könnte man doch durch ein Display und digitalspeicher ersetzen.
    Oder weint dem jemand nach?

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      Leverkusen  

      Ich glaube, ich würde dem in der Tat nachweinen. So wie er jetzt aussieht, und wenn er auch so klingt, wäre das der erste, den ich wirklich auch kaufen würde/werde. Gerade weil das so perfekt aussieht und alle Parameter auch der Presets direkt verfügbar sind. Mit Display und ewig langem Herumgefrickel in Menüs fänd‘ ich das nicht so geil – auch wenn mir klar ist, dass es auch was praktisches hätte, mehr als zwei Presets zu speichern. Würde ich aber hlt eh nicht machen, sondern lieber direkt ein bis vier Varianten einstellen und loslegen oder vier Extrastandardsounds quasi fest und blind nachjustierbar für immer auf dem Panel ablegen.

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      zeitlos  

      Sehe ich auch so. Ausreichend Speicherplätze sollten vorhanden sein, damit man den auch gut live einsetzen kann, und ein Display wäre wichtig ( für mich) . M.E. müssen auch nicht alle Regler wie im Original vorhanden sein, nur die „üblichen Verdächtigen“. Der Rest könnte auch via Computer programmiert werden. Und ein Effektteil. Von mir aus gern das aus dem Deepmind. Dann wäre der alte ein moderner . . .

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    swift  

    Wenn die Tastatur tatsächlich polyphonen Aftertouch hat und halbwegs brauchbar ist, wäre allein das schon ein Kaufgrund!

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      fritz808  

      absolut… aber mit 61 tasten? ich erinnere an die klapprigen ensoniq-plastik-tastaturen mit 61 tasten, die konnten auch polyphonen aftertouch, aber gefühlt nur mit an/aus funktion.
      .
      gerade wollte doch behringer nur eine umfrage starten, jetzt zaubern sie plötzlich daten aus dem hut für ein produkt, von dem sie bis vor einer Woche noch gar nicht wussten, ob sie es machen wollen.

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    Frank1983

    Jetzt muss man leider abwarten bis Yamaha und Behringer geliefert haben….
    Beim Vocoder hat ja Behringer eindeutig bewiesen, dass Sie „analog“ können!
    Bei Yamaha habe ich die Befürchtung, dass wir hier den „Roland-Weg“ enden. Ich erinnere nur an den Jupiter 80. Weitergedacht und doch daneben :-)

    Die Designstudie des DS-80 geht jedenfalls in die richtige Richtung. Einzig einer längerer Ribbon-Controller wäre wünschenswert. Die analoge Presetverwaltung ist vielleicht was für Puristen aber für ein Vintage-Feeling doch gar nicht so schlecht, oder? Soll ja alternativ auch via App steuerbar sein. Auch der polyphone Aftertouch ist sicherlich für einen CS-80 Clone unabdingbar, nur wer kann den überhaupt richtig bedienen?

    Wenn ich noch einen Wunsch frei hätte, dann vielleicht eine Holz-Tastatur wie beim Prophet T8. Da fällt der Wechsel vom Klavier nicht ganz so schwer…

    Vermutlich werden sich Behringer und Yamaha die Zähne ausbeißen – beim Blick ins Innere eines CS-80 wird mir übel…In 2-3 Jahren wissen wir vielleicht mehr!

    Und zu welchem Preis das ganze? Behringer muss hier sicherlich auch etwas höher ansetzen. Schätze mal 2500-3000€. Yamaha doppelt oder dreimal so viel, siehe Moog One.

  21. Profilbild
    gaffer  AHU

    Wenn ich das richtig sehe, sind bei dem Entwurf die 4 Presets mit den Minifadern mit dabei. Was in den Siebzigern durchaus Sinn ergab, wäre 2020 einfach nur peinlich. Ressourcenvergeudung um des Posens willen. Energie und Geld in so einen Uninn zu stecken, wäre eine miserable Entscheidung. Den Synth zu bauen fände ich gut.

  22. Profilbild
    zeitlos  

    Sehe ich auch so. Ausreichend Speicherplätze sollten vorhanden sein, damit man den auch gut live einsetzen kann, und ein Display wäre wichtig ( für mich) . M.E. müssen auch nicht alle Regler wie im Original vorhanden sein, nur die „üblichen Verdächtigen“. Der Rest könnte auch via Computer programmiert werden. Und ein Effektteil. Von mir aus gern das aus dem Deepmind. Dann wäre der alte ein moderner . . .

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