Auto-Wah Sounds basiederend auf einem legendären Pedal
Mit dem Behringer Meatball bringt der Hersteller einen komplexen Envelope Filter auf den Markt, der sich klar an Soundästhetiken der 1990er orientiert, diese jedoch mit zeitgemäßer Flexibilität verbindet. Das Pedal versteht sich weniger als klassischer Auto-Wah-Ersatz, sondern als umfassendes Werkzeug zur dynamischen Klangformung.
Das Behringer Meatball Envelope Filter Pedal
Was haben Jimmy Page, Kirk Hammett, Johnny Marr, The Edge und Matt Bellamy (Muse) gemeinsam? Genau, sie alle haben in der Vergangenheit den Envelope Filter Effekt zum Einsatz gebracht. Der Envelope Filter wurde besonders bekannt durch das Lovetone Meatball, auf dem das Behringer Meatball wenig überraschend basiert.
Klanglich handelt es sich beim Behringer Meatball um einen vielseitigen Envelope Filter, der von subtilen, vokalartigen Modulationen bis hin zu aggressiven, synthartigen Sweeps reicht. Der Effekt reagiert dynamisch auf das Spiel und kann je nach Einstellung funkig-perkussiv, weich schwebend oder extrem resonant ausfallen. Besonders im Zusammenspiel mit Fuzz- oder Drive-Pedalen entstehen dichte, harmonisch aufgeladene Texturen.
Die Bedienoberfläche ist wie beim Original ziemlich umfangreich gehalten. Sensitivity bestimmt, wie stark der Filter auf die Anschlagsdynamik reagiert, während Attack und Decay das zeitliche Verhalten des Sweeps formen. Colour und Intensity beeinflussen Charakter und Ausprägung der Filterresonanz. Über Blend lässt sich stufenlos das uneffektierte Dry-Signal beimischen. Ergänzt wird das Ganze durch mehrere Drehschalter: Bandwidth regelt die Breite des Filters, Filter Sweep legt die Richtung fest, Filter Mode unterscheidet zwischen Low- und High-Voicing und Filter Range erlaubt die Wahl zwischen High-Pass-, Band-Pass- und Low-Pass-Betrieb.
Zusätzliche Feinabstimmung ermöglichen die beiden Pedal- beziehungsweise CV-Eingänge. Hier lassen sich Expression-Pedale oder externe Steuerspannungen anschließen, um Filterbewegungen manuell oder spannungsgesteuert zu kontrollieren.
Anschlussseitig bietet das Behringer Meatball neben Ein- und Ausgang auch einen FX-Loop via TRS, wodurch sich externe Effekte gezielt in den Filterweg integrieren lassen. Die Stromversorgung erfolgt über ein mitgeliefertes 9-V-Netzteil.
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Preis und Verfügbarkeit
Das Behringer Meatball kostet bei Thomann nur 98,- Euro, ist dort aber leider erst in mehreren Monaten wieder lieferbar.































