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Behringer Studio XL, Monitor-Controller mit Midas Preamps

10. August 2021

Abhörzentrale & USB Audio-Interface

behringer studio xl monitor controller

Mit dem Behringer Studio XL erweitert sich die Familie der Monitor-Controller um das größte Mitglied. Mit Preamps von Midas und einem integrierten 192 kHz 2×4 USB-Audiointerface will man hohe Ansprüche erfüllen.

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Nach den Controller Studio M und Studio L war Studio XL der nächste logische Schritt und nun gibt es drei Pendants zu den Controllern von Mackie Big Knob Passive, Big Knob Studio und Big Knob Studio Plus.

Behringers neuer Monitor-Controller besitzt zwei Mikrofonvorverstärker von Midas, die über +48 V Phantomspeisung verfügen und mit den Attributen „ultra-low noise, high gain, high headroom and audiophile quality“ umschrieben werden. Besonders bei Vokalaufnahmen sollen sie ihre Stärken ausspielen. Mit seiner Ausstattung eignet sich Studio XL als Zentrale, die sich einfach in ein Studio integrieren lässt. Zwischen den angeschlossenen Audioquellen, USB und Monitor-Ausgängen kann direkt umgeschaltet werden.
Ein eingebautes Talkback-Mikrofon ermöglicht die Kommunikation mit der Aufnahmekabine. Wahleise kann auch ein externes Mikrofon dafür angeschlossen werden. Die Talkback-Funktion lässt sich sogar mit einem angeschlossenen Fußschalter betätigen.
Studio XL verfügt über ein integriertes USB-Audiointerface, das mit einer Auflösung von 24 Bit und einer Sampingrate von 192 kHz eine absolut saubere Signalverarbeitung garantieren und sehr geringe Latenzwerten haben soll.

behringer studio xl monitor controller rear

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Studio XL nutzt eine High-End VCA-Technology zur Steuerung der Lautstärke. Anstelle einer konventionellen Regelung mit einem Volume-Potentiometer gibt es hier eine separate, präzise arbeitende Amplifier-Schaltung. Dadurch soll das Stereobild und die Phasenlage perfekt erhalten bleiben und es zu keiner Veränderung des Klangbildes auf Dauer kommen. Der große Reglerknopf erlaubt eine akkurate und schnelle Feineinstellung, was besonders beim Mastering gefordert ist.

Der Controller kann an drei unabhängige Paare von Studiomonitoren angeschlossen werden, deren Pegel sich individuell justieren lassen. Es gibt drei Eingangspaare, einen zusätzlichen Aux-Mix-Stereoeingang und einen frontseitigen Stereoeingang im 3,5 mm Format, der sich zum Beispiel für ein Smartphone nutzen lässt.
Die ersten beiden Eingänge lassen sich mit Line- oder Mikrofonsignalen betreiben, auch in Kombination, wofür es einen Dual-Mono- und einen Stereo-Link-Modus gibt.
Weiterhin sind Ausgänge für 2-Track, für den Anschluss von zweispurigen (Digital)-Recordern, und zwei für Stereo/Phones, für nachfolgende Mixer, Kopfhörer, zusätzliche Verstärker usw. vorhanden.
Außerdem gibt es Tasten für Mono und Mute sowie einen Dim-Schalter, der das Ausgangsignal um 20 dB absenkt, ohne dass man die Reglerstellung dafür verändern muss.

behringer studio xl monitor controller angle

Für Behringer Studio XL wurde ein Preis von 249,- Dollar angegeben. Ab wann das Gerät erhältlich sein wird, ist noch nicht bekannt.

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Preis

  • 249,- US-Dollar
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Forum
  1. Profilbild
    SoundForger2000  

    Sieht ja echt schick aus das Teil. Wenn es klanglich so gut ist wie es aussieht …
    Fragt sich nur, ob der Treiber wirklich was taugt und ob damit 24bit, 192kHz in angemessener Qualität möglich sind. Was ich aber wirklich nicht verstehe ist, warum so viele Monitorcontroller nur TRS-Outs, nicht aber XLR besitzen. Wirklich nur Platzgründe ?

  2. Profilbild
    Umusaza  

    Ja – gute Frage! Als Techniker löte ich meine Kabel selber – und es braucht nicht viel Zeit, solche mit TRS’s zu fertigen … doch sind eben auch meine Monitore mit XLR’s versehen und ich ziehe XLR-Steckverbinder auch beim Löten vor. Technisch sind TRS gleich (‚balanced‘) wie XLR – doch letztere sind deutlich griffiger und solider.
    Platz wäre ja gegeben oder durch ganz wenige cm an Größe des Gerätes leicht zu schaffen . . .
    Ich bin absolut kein Behringer-Hasser – ich habe doch so manches von denen und bin weitestgehend zufrieden damit; aber auch bei diesem Teil hätte ich mir eine mehr eigenständige Lösung (und sei’s nur im Layout der Oberfläche !) gewünscht. Die etwas ‚wilde‘ Anordnung – Bsp.: das Talkback-Mic unmotiviert weit weg von dessen Volume-Knopf – finde ich wirklich nicht sehr glücklich. Da hätte Behringer doch nun wirklich genug Erfahrung im Design anderer Geräte … und auch genug kluge Köpfe sowie Feedback von Usern !

  3. Profilbild
    Spartakus  

    Ich habe das Konkurrenzprodukt von SPL. Das nennt sich Crimson und kostet ca. 700,- Euro. Die Klangqualität finde ich sehr gut. Allerdings gehen mir mit 2 Keyboards und einem Micro bereits die Anschlüsse aus. Ich glaube, ich verkaufe das Crimson und kaufe ein Mischpult mit 10, 12 Eingängen und Midi Interface.

  4. Profilbild
    SoundForger2000  

    Ich verwende meinen SPL Phonitor 2 als Monitorcontroller. Dieser ist zwar eigentlich ein KHV, macht sich aber dank seiner Qualität auch als höchstwertiger Contoller gut, wenngleich ihm natürlich typische Controller-Features schon fehlen. Von Behringer habe ich noch den „Monitor-2 USB“ herumlungern, der sich gar nicht so schlecht macht – und mit XLR bestückt ist ! Auch hier hatte man sich wohl SPL als Vorbild genommen. ;-) Den Crimson hatte ich mir auch mal überlegt.

    Bin schon gespannt auf den Qualitätscheck des Studio XL.

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