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Behringer STX, polyphoner Synthesizer nach Elka Synthex

Erste Bilder von Synthex-Klon

12. Juli 2024
Behringer STX Elka Synthex Synthesizer

Das erste Proto-Gehäuse des Behringer STX

Behringer STX – so soll offenbar der Klon des Elka Synthex heißen, der in Kooperation mit einem R&D Team in Italien entwickelt wird. Vor rund einem Monat wurde erstmals von dem Projekt berichtet, nun gibt es erste Fotos, wie der polyphone Synthesizer (vermutlich) aussehen wird.

Behringer STX, polyphoner Synthesizer nach Elka Synthex

Bei der ersten Meldung, dass Behringer an einem Klon des Synthex arbeitet, wurden nur Bilder der Platinen gezeigt und ein wenig zur verwendeten Technik (basierend auf FPGAs) berichtet – siehe die ursprüngliche Meldung weiter unten.

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Behringer STX Synthesizer top

Nur wenig Ähnlichkeit mit dem Elka Synthex

Jetzt zeigt man bereits Bilder des Gehäuses. Der Formfaktor ist wenig überraschend, es wird das gleiche Gehäuse verwendet, das Behringer auch für seine anderen polyphonen Keyboards vorgesehen hat.
Dadurch gibt es jedoch deutliche Unterschiede zum Vorbild. Der Elka Synthex hat ein sehr großzügig bemessenes Panel, während der STX mit deutlich weniger Platz für die Bedienelemente auskommen muss. So gibt es überall, zum Beispiel bei den Oszillatoren oder beim Chorus, weniger Taster und die Programm-Sektion zur Speicherung der Presets wird gänzlich anders gelöst, hat aber ein Display erhalten.

Das Panel sieht nicht nur merklich anders aus als das Vorbild, es ist auch keine Sequencer-Sektion zu sehen. Stattdessen zeigt das Panel einen sehr einfach ausgestatteten Arpeggiator.

Behringer STX Synthesizer rear

Die Rückseite des STX

Auf der Rückseite finden sich MIDI-Trio, USB-Port, mehrere Anschlüsse für Pedale, Audioausgänge und  auch ein Lüfter. Wie das Vorbild hat der STX keine Handräder für Pitch und Modulation, sondern besitzt einen Joystick.

Mit weiteren Angaben zum Behringer STX hält man sich noch zurück. Es wäre natürlich interessant zu erfahren, ob die Polyphonie höher als beim Synthex ausfallen wird, etwa wie beim Pro-16. Und auch zum Zeitplan ist nach wie vor noch nichts zu erfahren.

Elka Synthex

Zum Vergleich: das großzügige Panel des Elka Synthex


Ab hier die Meldung vom 15. Juni 2024

Behringer Elka Synthex Synthesizer

Elka Synthex und Behringers Platinen im Vergleich

Behringer stellt das nächste Synthesizer-Projekt vor: einen Klon des Elka Synthex. Passenderweise wird der polyphone, analoge Synthesizer in Italien entwickelt, wo auch das Original herkam.

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Behringer plant einen Klon des Elka Synthex

Es gab bereits vor rund zehn Jahren von der finnischen Firma Soundion den Versuch, den Elka Synthex wieder zu produzieren, doch leider scheiterte das Crowd-Funding und damit das Projekt und auch die Firma scheint inzwischen nicht mehr zu existieren.

In Zusammenhang mit dem damaligen Projekt gelang es uns, ein Interview mit dem Ingenieur Mario Maggi zuführen, der den originalen Synthex entwickelt hatte. Diese sehr rarer Gelegenheit, etwas von Mario Maggi persönlich zu erfahren, könnt ihr unter diesem Link nachlesen.

Und natürlich haben wir auch eine Vintage-Story zum Elka Synthex.

Elka Synthex

Das Innenleben des Elka Synthex

Behringer nutzt zur Realisierung des Elka-Klons FPGAs (Field Programmable Gate Arrays), um die Schaltungen und Signalwege des Originals nachzubilden. Diese Technologie ist notwendig, das sehr komplexe Innenleben des Synthex in einem modernen Gerät umzusetzen. Und natürlich möchte man einen möglichst originalgetreuen Sound erreichen.
Das Foto oben zeigt den Vergleich zwischen dem echten Elka Synthex und den Behringer Platinen. Die beiden großen Chips auf dem Main-Board sind besagte Xylinx-FPGAs.

Bislang scheint es nur den testweisen Aufbau des Main-Boards sowie der Platine für das Bedienpanel zu geben. Bilder von Gehäuse und Oberfläche wurden noch nicht gezeigt. Wie wir aus der Vergangenheit wissen, gibt Behriner hier einen sehr frühen Einblick in die Entwicklung und es wird wahrscheinlich noch Jahre dauern, bis es der wiedergeborene Elka Synthex zur Produktionsreife gebracht hat.

Behringer Elka Synthex Synthesizer test

Versuchsaufbau mit Main-Board und Panel-Board

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Forum
  1. Profilbild
    Tomtom AHU

    Der Elka Synthex war ein cooles Teil, das es damals leider nie aus dem Schatten der amerikanischen und japanischen Konkurrenz heraus geschaftt hat. Ich frage mich, ob es eine Zielgruppe für diesen Synth gibt, die es wirtschaftlich rechtfertigt, einen Klon dieses Geräts zu entwickeln. Immerhin kann der geneigte Synth Enthusiast heute aus einem Füllhorn von geklonten und neu entwickelten Synthesizern schöpfen. Dies alles während die Produktionsumgebungen gefühlt zu 90 Prozent von Softwarelösungen dominiert werden. Aber vielleicht ist die Anzahl der Elka Fans und Nostalgiker groß genug, um soetwas erfolgreich zu machen. Oder?

    • Profilbild
      Tyrell RED

      @Tomtom Ich gebe dir da vollkommen recht. Ich hab mein Exemplar vor ca. 15 Jahren verkauft da er klanglich für mich nichts Eigenständiges hatte. Damit meine ich nicht, dass er schlecht klang, im Gegenteil, aber man konnte ihn damals schon sehr gut durch andere Polysynths ersetzen ohne das Gefühl zu haben etwas zu vermissen. Das war wohl auch der Grund warum das Kickstarter Projekt 2015 nicht genug Interessenten locken konnte. Und heute gibt es noch viel mehr Alternativen, noch dazu ebenfalls aus dem Behringer-Stall.
      Meine Prognose: Bis der STX letztendlich auf den Markt kommt, hat Behringer den Analogpoly-Markt so weit abgegrast, dass der STX keine Marktbedeutung mehr haben wird – noch dazu in diesem Uni-Gehäuse. Ich vermute auch, dass der Vintage-Clone-Hype deutlich nachlassen wird und das dies irgendwann unweigerlich zum Aus von noch nicht realisierten oder in der Entwicklung befindlichen Clone-Projekten führen wird.

    • Profilbild
      Aljen AHU

      @Tomtom Na ja, das wäre nicht das erste mal, dass Behringer etwas aus der Vergessenheit holt und kurzerhand zum Hit macht. Wobei bei dem Elka von Vergessenheit zu sprechen vermessen wäre. Jedenfalls verglichen mit dem Kobol, dessen Bekanntheit (vor dem Behringer-Remake) gegenüber Elka vielleicht mit dem eines Koenigsegg gegenüber Bugatti Veyron vergleichbar wäre. Oder noch ungünstiger, denn Koenigsegg sagte mir schon was (obwohl ich mich mit Fahrzeugen dieser Klasse nicht auskenne) und Kobol war mir bis vor Behringers Klon tatsächlich kein Begriff.

      Den Namen Elka dagegen hat jeder meiner Generation in zahlreichen Videoclips in den 1980er gesehen. Für mich war eine zusätzliche Assoziation mit der Koseform des Namens Elżbieta, gleich Elisabeth, eine extra Gedankenstütze. 🤫

      So gesehen finde ich gerade die „Exoten“-Clones von Behringer gar nicht schlecht! Nachgerade ein kulturhistorischer Bildungsbeitrag. Einen x-ten mediokren clone eines Minimoog oder three-oh-three kann jeder. Aber bau mal die launischen Schaltungen dieser verkannten Kandidaten nach.

  2. Profilbild
    Cavestudioschweiz

    Ich liebe meinen Synthex. Zwar musste ich schon zweimal ein Voiceboard bei Virtual Music in Wien reparieren lassen (und habe nun noch ein Ersatzboard angeschafft – ja, die gibt es i. Italien noch immer zu kaufen)…
    Ich hoffe der Behringer Synthex-Klon hat dann mehr Stimmen -so wie der P5 Klon. Ich mag beim Original besonders den Dual Mode in der Kombination mit der coolen Stereoverteilung der Stimmen.

    • Profilbild
      Moogfeld

      @Cavestudioschweiz Probleme an den Voiceboards kenne ich, meiner hatte damals zudem auch zweimal das Problem, dass beim Abspeichern von Programmen nach einer Programmumschaltung immer eine Hand voll Parameter falsch gesetzt wurden, ja, und der Sequenzer ist auch von heute auf Morgen einfach nicht mehr losgelaufen….und der sehr schreckliche Lüfter und so weiter. Klanglich ist der Synthex für mich jedoch trotzdem absolut eigenständig und hat genau so eine Neuauflage verdient, wie ein Jupiter 8 oder ein CS80.
      Zu Peter Grandls Meinung, dass man den Synthex „mit anderen Polysynths gut ersetzten kann“ möchte ich noch sagen:
      Natürlich kann man heute einzelne X-beliebige Sounds leicht mit irgendwas anderem nachbauen, darum geht es jedoch nicht. Es geht doch vielmehr um einen ganz speziellen Charakter, ja sozusagen um die Seele eines Instruments die einen inspiriert (oder auch nicht). Eine spezielle Klangästhetik also, die sich in einem Instrument vereint und jedem Sound mehr oder weniger zu Grunde liegt und die empfinde ich persönlich beim Synthex ziemlich individuell-großartig. Aber das ist natürlich immer subjektiv, jeder hört halt was er hört.
      Soundtechnisch in dieser Hinsicht von mir einen Doppeldaumen für den Synthex. Wenn Behringer mit dem STX einen ähnlich guten Job macht wie beim UB-Xa bin ich auf alle Fälle mit dabei.👍

      • Profilbild
        Cavestudioschweiz

        @Moogfeld Das geht mir auch so. Der Synthex ist mir auch ans Herz gewachsen und bis heute im Studio geblieben – trotz seinen Tücken. Habe ihm noch das Tauntek Upgrade eingebaut (sehr zu empfehlen). Jetzt lassen sich u.a. die Sounds via Midi speichern und laden.
        Dieses schwere Riesenteil hatte ich damals selbst vom Vorbesitzer in Italien abgeholt. Abenteuerliche Fahrt über den Gotthardpass, da der Tunnel gerade bei der Rückfahrt gesperrt war…

  3. Profilbild
    PaulusS

    Ich bin jedenfalls gespannt. Selbst habe ich nie einen Elka Synthex angetestet, auch wenn sich die Möglichkeit in der Vergangenheit ergeben hatte. Irgendwie hatte ich ihn im Laden kurz in Augenschein genommen und schnell das Interesse verloren. Aber da hat wohl jeder seine persönlichen Trigger, warum und weshalb ein spezielles Instrument in Erwägung gezogen wird. Mich haben immer die besonders strange aussehenden Instrumente angetriggert. RMI Harmonic Synthesizer, OSC OSCar und so …

  4. Profilbild
    lambik

    Wäre dann ja technisch mit den FPGAs ein ganz anderer Ansatz, als bei den anderen „Klonen“. Also irgendwie kein richtiger Klon 😎

    • Profilbild
      drbach

      @lambik das würde ich so nicht sagen. Der Synthex hat für die DCO eine ziemlich komplizirte Teilerschaltung, die aus der Masterclock jeweils die benötigte Frequenz generiert. Da alles aus Standard-Logik Bausteinen aufgebaut ist, sind eine Unzahl von Chips nötig. Diese Schaltung lässt sich 1:1 in einem FPGA „nachbauen“ und dami einen Haufen Einzelkomponenten einsparen. Trotzdem hätte man den Schaktkreis genau gleich, wie im Original.

    • Profilbild
      Llisa

      @lambik Ich glaube dass das nur zu Entwicklungszwecken ist. Beim Solina waren die ersten Prototypen auch FPGA basiert um dann später analog realisiert zu werden.

  5. Profilbild
    dAS hEIKO AHU

    wird dann aber sicher/hoffentlich keine 399€-Kiste. Aber geil wärs schon, mal „Living on Video“ mit dem nagelneuen „Original“ spielen zu können.

  6. Profilbild
    Cavestudioschweiz

    Ich hoffe die endgültige Version wird besser… So wie der hier jetzt aussieht ist das für mich kein Synthex clone. Nur ein 4-Oktaven Keyboard, kein Dual/Splitt-Mode, kein Sequencer… da bleib ich beim Original.

  7. Profilbild
    TimeActor AHU

    Schöne Optik aber warum dieses unsägliche 4 Oktaven Keyboard wie beim Wave? Solche Synths benötigen mind. 5 Oktaven. Wenn ich dafür sowieso wieder mein Masterkeyboard nutzen muss reicht auch ein Expander!

      • Profilbild
        e-online

        @Filterpad Behringer wird den Markt gut einschätzen können. Synths mit Tastatur werden wahrscheinlich deutlich häufiger verkauft als Desktop (oder gar Rack) Geräte. 4 Oktaven nehmen viel weniger Platz ein beim Transport und vor allem später in der Wohnung. Viele haben einfach zu wenig Platz für große Gerätschaften.
        Da geht es meiner Meinung nach also weniger darum, ob 20 Euro Aufpreis für 1 Oktave mehr bezahlt würden, sondern ob 4 Oktaven sich nicht per se in der Zielgruppe sogar besser verkaufen. Ich persönlich bevorzuge auch 5 Oktaven

        • Profilbild
          TimeActor AHU

          @e-online Die 4 Oktaven die sicher den meisten Keyboardern/Klavierspielern deutlich zu wenig sind, würden dann lieber eine „kompaktere“ Rackversion nehmen als die „große“ (unnütze) 4 Oktaven Version…denke ich.
          Darf gerne jeder anders sehen.

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          unknowninternetguy

          @e-online Führt nur leider dazu, dass die Hersteller ständig kleinere Geräte mit Mini Reglern bauen, damit sich die Leute 20 Plastikschrott Geräte Zuhause hinstellen können obwohl die keinen Platz haben. Lieber ein ausgereiftes Instrument für die Hände eines Erwachsenen statt 5 kleine. Mir machen die kleinen Geräte keinen Spaß, egal von wem und für wen.

          Elka Synthex fand ich schon immer geil, hätte ich mir Vintage aber nie zugelegt, daher interessiert mich der STX schon und bin gespannt, wie das Teil denn klingen wird.

          • Profilbild
            Atarikid AHU

            @unknowninternetguy Man muss die kleinen Geräte nicht kaufen! Gibt genug Alternativen von Moog, Arturia, Oberheim, UDO usw…

            • Profilbild
              unknowninternetguy

              @Atarikid Hab und werde ich auch nicht. :D Den neuen Moog Labyrinth schon gesehen?

              Jedem das seine, aber ich halte es für einen unnötigen Trend. Ist das Teil etwas größer, zumindest breiter, passt es auch noch bei jedem ins Studio. Vermutlich will man hier noch etwas für den Eurorack Markt kompatibel bleiben und nicht zu breit werden, hoch daher schon gar nicht.

              Ganz Schlimm sind die immer kleineren Geräte mit mittlerweile Dreifachbelegung. 😂 Naja egal, ich bin wieder am Klavier, mit großen Tasten! :D

          • Profilbild
            TimeActor AHU

            @unknowninternetguy Keine Frage…,- Mini Spielgeräte kommen mir ebenfalls nicht ins Haus! Die meisten Rack Synths sind ja noch Gott sei es gedankt normal bedienbar. Richtig…wir dürfen gespannt bleiben ob sie den Sound treffen.

        • Profilbild
          Tai AHU 3

          @e-online „Synths mit Tastatur werden wahrscheinlich deutlich häufiger verkauft als Desktop (oder gar Rack) Geräte.“

          Heute vermutlich korrekt, vor vierzig Jahren hätte dich jeder ungläubig angesehen. Desktop vor Rack, unvorstellbar. Yamaha musste einiges an Kritik für ihren Desktop-DX-7 Expander einstecken. Heute üblich, so stehen sie überall nervig auf dem Spieltisch rum.

      • Profilbild
        TobyB RED

        @Filterpad , ganz so einfach ist es nicht, das eine Oktave 20€ mehr kostet. Du musst für die entsprechenden Formate und Größen Werkzeuge, Automaten und Maschinen herstellen. Das kostet. Zum einen steigen die Kosten nicht linear. Dann wäre es ja einfach. Zum anderen müssen die Werkzeuge auch für die bestehende Plattform angepasst werden. Lochraster etc. Hinzukommt, die Kollegen die Reverse Engineering betreiben arbeiten ja auch nicht an Spass an der Freude. Zu dem kommt das Behringer seine Produkte preislich nur in einem sehr begrenzten Bereich einsortieren kann. Und die kennen den Bereich und möglichen Absatzzahlen genau. Insofern hat es mich nicht überrascht das Behringer Planspiele fährt den Zwischenhandel auszuschalten. Aber an der Stelle bin ich bei Peters Kommentar(s.o.) ich halte diese Hype Strategie für falsch.

        • Profilbild
          Tai AHU 3

          @TobyB Würde stimmen, hätte das Behringer nicht bereits hinter sich. Mindestens der Oberheim Clone hat 5 Oktaven. Das Gehäuse dürfte identisch sein. Mit der Verlängerung der Tastatur müssen die Boards ja nicht verlängert werden. Ausserdem gälte das Argument nur, wenn neben der 4-Oktaven Version noch eine mit 5 veröffentlicht würde. Plane ich gleich für 5, ist der Aufwand nicht viel größer. Aber ich vermute, Behringer schätzt die Wertigkeit eines Synthex Clones nicht so hoch ein, wie die eines Oberheim. Und ich sehe das wie Peter, nach einem halben Dutzend weiterer Analog Clones wird das Interesse merklich abflauen.

          • Profilbild
            TobyB RED

            @Tai , es ging mir nur um die 20€/Oktave. Nicht um den Aufwand. Behringer ist sowas die Ryan Air der Synthesizer. Erst mal schiessen und dann gucken ob der Preis passt. Wenn nicht, wird’s passend gemacht. Klar ist das Marktsegment in dem die sich bewegen ist dünn und schmal. Und da müssen die Clone reinpassen. Preislich, mehr nicht. Der UBXa dürfte vermutlich schon eher ein „Prestige“ Projekt sein. Ich glaub mit 4 Oktaven hätte man den verrissen.

    • Profilbild
      Tyrell RED

      @TimeActor Der Meinung bin ich auch. Die Expander-Versionen dürften in vielen Fällen sinnvoller sein, vor allem wenn man bereits übner eine gute Tastatur im Studio verfügt.

  8. Profilbild
    dabazz

    Ich verstehe die Inkonsequenz bei den Behringer Kisten nicht. Mal der Formfaktor, mal jener, mal erweiterte Funktionen, mal nicht, mal möglichst nah am Original, mal ganze anderes Schaltungsdesign….man weiß nie was kommt. Dazu erfüllen nur wenige der Kisten soundtechnisch einigermaßen die vollmundigen Versprechen. Ok, eine Menge Releases, viele Teams, aber ein gemeinsamer Maßstab wäre schon schön gewesen. So degradiert B sich selbst eher zum (Low) Consumer Level.

  9. Profilbild
    Kazimoto AHU

    Wann war das nochmal, als Analogtechnik für 1$/Kg verramscht wurde? Da war noch was drin. Der Ramschpreis/Kg bei Behringer geht eher gegen 0,1$/Kg, dazu die Entsorgungskosten, das ist die Definition von Restmüll.

    • Profilbild
      WOK

      @Kazimoto Blödsinn. Der Ausverkauf der Analogsynths zu Beginn der Digital-Ära war ja nicht kostendeckend sondern sollte nur Verluste minimieren und Lager räumen. Und die Haltbarkeit der Behringer-Geräte wird auch nicht schlechter sein als bei einem Polymoog, wo sämtliche Steckkontakte wegrosteten oder einem DX7, bei dem die Folientaster irgendwann durch waren. Die ersten CD-Player kosteten auch 2000 D-Mark, heute bekommt man einen DVD-Player unter 50€. So ist das nun mal, wenn etwas ein Massenmarkt wird und die Fertigungstechnologie optimiert wird.

  10. Profilbild
    SeorehCinatas

    Mir erschließt sich nicht warum hier eine Parallelität zum Synthex gezogen wird. Das hat doch in seiner Darreichungsform mit einem Synthex überhaupt nicht zu tun oder?

    • Profilbild
      Filterpad AHU

      @SeorehCinatas Die Firma Behringer schaut wie ein Elka Synthex aufgebaut ist und baut ihn nach, inklusive Funktionalität, damit er exakt so klingt und mehr oder weniger gleichermaßen bedienbar ist. Zu einem relativ günstigen Preis, durch zum Beispiel den zusammenbau in Fernost. Daher ist es keine exakte Kopie in dem Sinne, aber ein fast authentischer Klon.

        • Profilbild
          Atarikid AHU

          @dabazz Naja, letztendlich geht es nicht um 100% gleichen Klang, sondern um das Einfangen des Charakters. Das gelingt Behringer mal mehr, mal weniger. Wenn ich an den 2600er denke, oder an deren Mini-Minimoog, die sind schon gut. Auch die 2 Stringmachines sind wirklich gut, RD-8 und 9 sind klasse, da gibt’s noch ein paar mehr. Den Behringer 303 Klon finde ich dagegen eher untauglich. Muss man halt schauen ob es für einen passt oder nicht. Ist der Formfaktor nix, Finger weg. Ist einem der Sound nicht 100%ig genug, Original kaufen, ganz einfach. Alle anderen werden wohl einfach Spaß mit den Geräten haben.

          • Profilbild
            dabazz

            @Atarikid Das fände ich auch absolut legitim!

            Wenn Behringer nicht bei jedem Gerät mal mehr , mal weniger angedeutet und auch oft ganz ausdrücklich („WE NAILED IT!“) die 100% versprechen würde.

            Nur darum geht es mir. Wer 100% jedesmal verspricht, der muss sich halt auch an 100% messen lassen, oder?

            Wenn ich dir eine XYZ Gerät Kopie für einige hundert EUR verkaufe und dir VERSPRECHE (das ist ja, was B macht), „klingt 100% wie das original“, dann sagst du doch auch nicht „klingt nur zu 90% so, aber behalte ruhig meine paar hundert EURO“.

            Bei B nimmt man es halt in Kauf (im wahrsten Sinne), weil vintage Preis und B Preis so weit auseinanderliegen.

            Würde B nicht jedesmal die 100% versprechen, dann würde ich dazu keine einzige Zeile posten.

            • Profilbild
              Atarikid AHU

              @dabazz Ja, ich versteh dich schon. Es ist halt Werbegebrabbel. Das nehm ich gar nicht ernst. Musikinstrumente muss man wie Essen behandeln: Probieren. Wenn’s nicht schmeckt, lässt man es liegen ^^. Schau Dir die vollmundigen Versprechen in anderen Branchen an… Man kennt es :)… Ich nehme bei Behringer gar nichts in Kauf, ich kaufe oder kaufe nicht, das hängt schwer davon ab wie sehr mich so ein Instrument triggert. Nie käm ich auf die Idee, einen Behringer Synthesizer zu kaufen, nur weil er ein berühmtes Vorbild hat… Man muss sich das in jedem Fall genau ansehen.

              • Profilbild
                dabazz

                @Atarikid „…Nie käm ich auf die Idee, einen Behringer Synthesizer zu kaufen, nur weil er ein berühmtes Vorbild hat… “

                Ach du bist der eine … alle anderen hatten sich schon gefragt, wer das wohl sein könnte… 😂

      • Profilbild
        SeorehCinatas

        @Filterpad Dem kann man nur wieder sprechen. Das was da oben zu sehen ist mag alles mögliche sein, aber ganz sicher kein fast authentischer Klon. Das bezieht sich jetzt auch nur auf die Funktionalität und die Bedienung, zum Klang kann man ja noch gar nichts sagen.

  11. Profilbild
    exitLaub

    Spielt für mich alles keine Rolle. Es wird ein kompakter, günstiger und für mich gut aussehender Polysynth für Brot und Butter sounds werden. Ob er genau wie ein Synthex klingen wird ist mir z.B. total Rille.

    Fest steht, daß man damit schlicht und ergreiffend Musik machen können wird, wenn der Bediener des Teils weiß, wie es zu bedienen ist und wie man die passenden Tasten trifft.

    Allem Geunke zum Trotz, irgendjemand wird bestimmt damit seine Freude haben.

  12. Profilbild
    Ric O'chet

    Bin immer wieder erstaunt, mit welcher Energie sich die Behringer-Basher bei jeder Neuvorstellung, bei jeder Rezension ins Zeug legen, mit dem Ziel….

    Behringer wird durch diese Kraftakte nicht ein Gerät weniger verkaufen!

    Im übrigen bin ich nie davon ausgegangen, dass sie jemals vorhatten, einen 1:1 Clon zu produzieren.
    Es gibt immer Abweichungen in Form & Klang… erwartet jemand ernsthaft das Gegenteil ??

    • Profilbild
      dabazz

      @Ric O'chet Wenn es genau so von Behringer jedesmal angekündigt wird, dann löstere ich jedesmal gern, wenn nicht eingehalten,)

    • Profilbild
      exitLaub

      @Ric O'chet Ich finde ja auch nicht absolut alles gut, was der Onkel B. macht.

      Aber wirklich interessant ist, daß nur bei Behringer alle Experten schon vorher wissen, daß das nichts taugen kann und das lange bevor der erste Sound hörbar ist.

  13. Profilbild
    Moogfeld

    Ich hatte den Synthex Anfang der 90er selber mal für ca. zwei Jahre bei mir zuhause. Kraftvoller, ganz speziell individueller Analogsound trifft hier auf typisch italienische Hardware, denn es gab fast jeden Monat ein neues Problem und die Kiste hat mich etliches an Reparaturen gekostet….weshalb wir uns am Ende schließlich trennen mussten. Kurzum: viele Synthies in meiner Laufbahn habe ich zwischendrin mal verkauft und später wieder gekauft und der Synthex würde definitiv dazu gehören, wenn die Hardware nicht so Sch…… äh, besser wäre wollte ich sagen. Von daher: Split und Double Sounds in den Behringer STX noch reinpacken (die sind beim Synthex absolut Pflicht) und ich kaufe die Kiste blind, denn die Emulationen von Cherry und Xils kommen nur in etwa in die Synthex-Klangecke und der Xerxes ist zwar ziemlich nah dran, mir aber ohne Split und Double viel zu teuer!
    16 Stimmen ??….brauch ich nicht, 8 sind ausreichend.

    • Profilbild
      Filterpad AHU

      @Moogfeld Wäre wirklich schön mit Split und Layer! So mal Behringer gerne schaut, funktional ihre Geräte einen ticken besser zu machen als das Original. Beispiele: 303 = TD-3 mit MIDI-Plugin zum einfacheren programmieren des Sequencers, Model D = Poly D mit rolandähnlichem Chorus (2x) und Distortion. Aber aktuell scheint Split und Layer (Double) beim STX nicht geplant zu sein wenn man sich das aktuelle Panel anschaut. Sollte es aber wirklich enthalten sein, dann schlage ich auch ohne Nachzudenken zu. Mal sehen ob das wenigstens der Jupiter 8 und CS-80 Klon bekommen wird. Wann auch immer diese erscheinen mögen. 🤷‍♂️

      • Profilbild
        Moogfeld

        @Filterpad Da gehe ich mit der gerne gemeinsam in die spannende Erwartungshaltung, ich hoffe nur, dass es nicht wieder 6 Jahre sein werden.

          • Profilbild
            Moogfeld

            @Filterpad Nee oder?
            Aber vielleicht ist das doch nicht ganz so schlimm, denn in 6 Jahren stehe ich schon kurz vor der Rente und habe dann hoffentlich auch mal wieder mehr Zeit fürs Musik machen.👍

  14. Profilbild
    SynthNerd AHU

    Die Optik macht mich schon mal mehr an, als die vom UB-XA.
    Wenn er dann noch richtig gut klingt, ist mein Interesse geweckt.
    Wenn das noch einige Monate dauern sollte – egal.
    Die Zeit vertreibe ich mir mit dem MS-5.

  15. Profilbild
    Viertelnote AHU 1

    ich habe nur den Elka EK-22 hier stehen und muß sagen, daß der nicht gerade eigenständig klingt.
    Aber Äpfel und Birnen, ich weiß:)

    Zum Behringer STX: Das ewig gleiche Gehäuse hat bei mir das Habenwollen etwas gemildert.
    Klar muß man immer hören wie es am Ende klingt, aber wenn schon Klon, dann richtig. Es müßen
    nicht 100% sein, aber „so in etwa“ reicht mir da nicht.

    Auch das ewige Ankündigen nervt, obwohl ich viele Behringer Synths habe.
    Geduld hat man schon in so vielen Dingen, da muß ich nicht noch 5 Jahre auf einen Synthesizer
    warten. Ich mag die Behringer-Sachen die ich habe, ok, aber so langsam wirds unübersichtlich.

    freundlichst netter Gruß😀

    • Profilbild
      PaulusS

      @Viertelnote Nur den Elka EK-22?
      Ich hatte den 22er auch in der Vergangenheit und sein Filter klingt wunderbar!
      Ein Controller für den EK-22 wäre ganz nett, um besser auf seine Parameter zugreifen zu können.

    • Profilbild
      Tai AHU 3

      @Viertelnote „Es müßen nicht 100% sein, aber „so in etwa“ reicht mir da nicht.“
      Du musst dich schon entscheiden. Nicht 100 ist doch so in etwa 🤪

  16. Profilbild
    Tai AHU 3

    „Zum Vergleich: das großzügige Panel des Elka Synthex“

    Stimmt hat 4 Potis mehr, wenn ich richtig gezählt habe. 31 statt 27

      • Profilbild
        Cavestudioschweiz

        @ZolloZ Das großzügige Panel des originalen Synthex ist ja auch riesig – die Knöpfe alleine haben einen Durchmesser von mehr als 2cm und dazu noch viel Abstand voneinander. Selbst die größten Wurstfinger können den Synthex problemlos bedienen.

      • Profilbild
        Tai AHU 3

        @ZolloZ Klar, das stimmt. Aber wenn ich die Wahl hätte, würde ich das deutlich weniger tiefe Gehäuse vorziehen. Die Bedienung ist immer noch sehr gut möglich.

  17. Profilbild
    ZolloZ

    Die sollten den STX mit dem UBXa-Gehäuse (5 Oktaven, und hoffentlich mit Velocity und Aftertouch) und als Expander bauen mit Split und Layer, Stereomodus, Arpeggiator usw… (den Sequenzer finde ich unnötig), ansonsten macht ein Nachbau des Syntex wenig Sinn.

    • Profilbild
      Cavestudioschweiz

      @ZolloZ Den Sequencer mit seinen vier Spuren (simultan nutzbar) finde ich persönlich klasse – ist so eine Art Notizbuch oder aufgebohrter Arpeggiator. Er macht allerdings vor allem im Splitt-Mode Sinn – und ist einfach zu transponieren, Splittpunkt und Oktavlage frei setzbar. Einen Apreggiator hat ja heute schon fast jeder Synth.

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