Black Corporation ISE-NIN, Synthesizer-Klon des Jupiter-8

17. Juni 2021

Jupiter-8 Klon, Pre-Order-Phase hat begonnen

Ab sofort hat die Pre-Order-Phase für den Roland Jupiter-8 Klon ISE-NIN von Black Corporation begonnen. Mit 1.199,- USD als Anzahlung ist man dabei. Die Anzahlung für den Bausatz beträgt 299,-USD. Aufgeben kann man die Bestellung HIER.

Hier die Original-Info zum ISE-NIN von Black Corporation:

Der Gesamtpreis beträgt 3.749 US-Dollar mit kostenlosem weltweiten Versand, der Restbetrag von 2.550 US-Dollar ist zu zahlen, wenn das Produkt im Dezember 2021 versandbereit ist. Der Gesamtpreis des PCB-Kits beträgt 999 US-Dollar und die Restzahlung beträgt 700 US-Dollar.

ISE-NIN verfügt über acht Stimmen, die jeweils aus 100% analogen spannungsgesteuerten Oszillatoren, analogem Tiefpass- und Hochpassfilter, Rauschgenerator, zwei ADSR-Hüllkurven und einem VCA bestehen. 2 verschiedene Presets können übereinander gelegt werden, um reichere Klänge zu erzeugen, aber die Stimmen betragen maximal 4 pro Ebene. Jeder Layer hat seine eigenen, vollständig zuweisbaren Velocity- und Poly-Aftertouch-Regler sowie globale MPE-Einstellungen.

ISE-NIN bietet volle MIDI/USB-Steuerung und die Möglichkeit, 128 Presets pro Bank über 10 Bänke zu speichern. Ausgeklügeltes Microtuning mit Unterstützung von ODDSound MTS-ESP und einem charakteristischen Arpeggiator, integrieren dieses klassische Synthesizer-Konzept nahtlos in die Zukunft Ihrer modernen Studioanforderungen.

Wir bieten eine kostenlose weltweite Kurierzustellung über DHL.“

black corporation ise-nin roland jupiter-8 synthesizer

Hier die Meldung zum ISE-NIN Synthesizer vom 30.5.2021

Mit knappen Worten wird mit dem Black Corporation ISE-NIN ein neuer Synthesizer angekündigt, der wie alle anderen Synthesizer des Herstellers der Klon eines analogen Klassikers ist. Dieses Mal hat man sich der Roland Jupiter-8 zum Vorbild genommen.

Außer dem Bild hat die Black Corporation nur angemerkt, dass ISE-NIN im Laufe dieses Jahres veröffentlicht werden soll sowie MPE und Microtuning (by ODDSound MTS-ESP ) unterstützt. Das Panel verkündet nebenher, dass der Synthesizer achtstimmig ist, wie das Vorbild.

Wie man auf dem Foto sehen kann, sind alle Elemente der Klangerzeugung des Jupiter-8 vorhanden und ähnlich angeordnet. Aufgrund des Rack-Formates allerdings in zwei Zeilen. Auch der Arpeggiator ist mit an Bord. In der Master-Sektion sind die Modi Dual, Split, Whole, Solo, Unison und P1/P2 zu erkennen. Ob und wie eine Preset-Verwaltung integriert ist, ist noch nicht zu erfahren.
Eine AMAZONA.de Vintage-Story zum Roland Jupiter-8 findet ihr unter diesem Link.

Roland Jupiter-8

Wir werden uns bis nächste Woche gedulden müssen, denn dann werden über die Website Vorbestellungen für den Black Corporation ISE-NIN angenommen und somit hoffentlich auch alle Spezifikationen zu erfahren sein.
Der Preis wird aller Voraussicht nach in ähnlichen Regionen wie bei den Synthesizern Xerxes, Kijimi oder Deckards Dream MKII angesiedelt sein.

Preis

  • 3.749,- USD zusammengebaut inkl. Lieferung
  • 999,-USD als Bausatz inkl. Lieferung
Forum
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    Moogfeld  

    Black Corporation baut schon coole Sachen die auch immer gut nah an ihre Vorbilder herankommen, der Xerxes würde mich z.B. klanglich auch total reizen………wenn nur mal die ausgerufenen Preise für die schönen Kisten nicht so derart abgehoben wären :-(
    Klar, Originale sind natürlich noch um einiges teurer, aber bei im Schnitt ca. 4k€ kann ich mir diese Klone einfach irgendwie nicht in den Bereich eines guten Preis-Leistungsverhältnis beten ….. naja, muss wohl halt jeder für sich selbst entscheiden.

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    AMAZONA Archiv

    Genau so ein Angebot hätte ich mir zu einem realen Preis von Roland gewünscht … anstatt der „Boutique-Version“. Muss aber auch zur Kenntnis nehmen, dass sie konsequent einen anderen Weg gehen.

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    GiorgioMaserati  

    Ja, naja. Die BC Sachen sind sicher hochwertig und (vor allem in diesem Falle) deutlich günstiger als Ihre Vorbilder, aber immer noch sehr, sehr kostspielig. Dann ist da noch die Frage, ob der JP8 heute klanglich nicht doch von einem modernen Gerät zu Ersetzen ist. Wem es aber wirklich um den Jupiter-Sound / Ästhetik geht, der wird wohl eher auf den Behringer-Klon für ein Viertel des Preises des ISE-NIN warten.

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    levka

    Darf ich fragen was hier so generell die erfahrungen mit, und eindrücke von, die bauqualität der BC-produkte sind?

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      Tyrell  RED 11

      Leider nicht so gut. Mein Deckards Dream wurde 2 mal ausgetauscht, weil er so stark gerauscht hat. Nach der dritten Lieferung war dann das Kontingent des Händlers aufgebraucht. Behoben hat den Defekt dann ein befreundeter Techniker.
      Der DD eines anderen Freundes gab bereits nach ein paar Wochen den geist auf und musste zur Reparatur. Keine Ahnung wie die Qualität sonst bei BC ist, aber für den preis hätte ich mir ehrlich eine bessere Endkontrolle gewünscht.

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        levka

        Vielen dank für das teilen dieser erfahrungen.
        Hab‘ schön mehrmals BC produkte im auge (und ohren) gehabt, aber hatte selber auch eher eine ähnliche eindrück von eine relativ swache unterstützung.
        Kann sich natürlich auch total gebessert haben inzwischen.

        mfgr aus Holland

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    Klang X

    Und wieder ein Clon… wäre er von Behringer, wären hier schon 80 (sinnfreie) Kommentare erstellt worden.

    Aber dieser Clon ist ja wesentlich teurer und von einem „besseren“ Hersteller. Das ist natürlich etwas anderes…

    Hier wird wohl auch nicht darüber gestritten, ob man einen weiteren Jupiter 8 Clon braucht oder nicht, obwohl auch diese Sounds mehr wie ausgelutscht sind…

    • Profilbild
      nativeVS  AHU

      Um hier einen zweiten sinnfreien kommentar hinzuzufuegen:

      Vielleicht liegt es ja auch einfach nur daran, dass Black Corp (und Sputnik Modular) noch kein Cork Sniffer video gemacht haben, oder dass sie noch nicht von Aphex und weiteren firmen verklagt wurden, oder dass sie noch nicht sehr fragwuerdig mit Auratone umgegangen sind.

      Vielleicht hat es auch etwas damit zu tun, dass Roman Filippov sich einen sehr guten namen in der Buchla Clone community ueber jahre lang erarbeitet hat.

      Andererseits muss ich dir zum thema klonen in der hinsicht recht geben, dass mein interesse hauptsaechlich klanglich ist. Den Boog Bodel D find ich klanglich grossartig, ist mir persoehnlich aber viel zu klein (wie leider so alle bisherigen synths von Behringée), BonoBoly oder Bro-Bone fand ich hingegen soundmaessig nicht ganz so dufte und wieder viel zu klein.
      Aehnlich ist es aber auch mit Deckard’s Dream. Der hatte fuer mich nicht so viel mit CS80 zu tun, irgendwie klingen die oszillatoren falsch und das UI ist auch viel zu klein und dann braucht man auch noch den expander fuer den ringmodulator den man aber nicht so schoen wie beim original mit den kipphebeln als performance control nutzen kann.

      • Profilbild
        nativeVS  AHU

        Der Jupiter 8 hingegen ist ja relativ leicht zu klonen, da ausser der filter chips (von denen es gute diskretere klone gibt) ja nichts wirklich zu speziell ist. Das man von der groesse her sich am MPG-80 orientiert nervt mich natuerlich wieder.

        Ob man wirklich einen weiteren Jupiter 8 klon braucht nach dem System 8 ist schon eine gute frage, aber fuer analogfetischisten ist die einfach zu beantworten und fuer mich ist das System 8 ja auch schon etwas zu klein (um nicht davon abzusehen, dass fuer mich der JP8 arpeggiator auch extrem wichtig ist, der hier ja anscheinend nachgebildet wird im gegensatz zu Roland’s plastik bomber).

  6. Profilbild
    PaulusS  

    Es fehlen aber noch ordentliche Soundbeispiele zu dem Instrument, denn einfach mal so 4000 Euro rauszuhauen, das können und wollen sich wahrscheinlich auch die wenigsten leisten.

    Eine Neuauflage des Juno 60 wäre auch interessant. Der müsste doch vom Aufbau her einfacher gestrickt sein oder täusche ich mich?!

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