Blackbox: Korg DDD-1, DDD-5, Rhythmusmaschinen

3. Juli 2016

Drummaschine mit eingebauten Schulterpolster-Sakkos

In Zeiten von Zillionen Loop-Sammlungen und Samplern mag es verwundern, dass vor 25 Jahren eine Unmenge digitaler Rhythmusmaschinen den Markt füllten. Nach Linn und Oberheim konnte es sich kein Hersteller leisten, kein Gerät dieser Gattung anzubieten. Selbst Gitarreneffekte-Hersteller wie MXR hatten einen Klopfgeist mit digitalen Klängen im Angebot. Heute können diese Geräte kaum noch reizen. Während die meisten Hersteller erst mit dem Digitalboom bei den Rhythmusmaschinen einstiegen, blickte Korg auf lange Erfahrungen mit Drumcomputern zurück, als sie die DDD-Serie lancierten.

Zunächst sollte man wissen, dass die DDDs nicht die ersten digitalen Drumcomputer aus dem Haus Korg waren. 1984 gab es schon den DDM-110 mit Schlagzeug-Sounds und den DDM-220 mit Percussion-Instrumenten. Die Klänge waren nicht veränderbar und außer einer Akzentstufe gab es auch nichts, was an Dynamik erinnerte. Die Bedienung war leidlich ok. Für die anvisierte Zielgruppe der Amateurmusiker und angesichts des niedrigen Preises waren die DDMs nicht schlecht (Genaueres im Bericht von Stefan Merk).

Korg DDD1 A

Korg DDD-1

Mit dem 1986 eingeführten DDD-1 wandte Korg sich an eine deutlich anspruchsvollere Klientel. Die gebotenen Ausstattungsmerkmale waren auf einem viel höheren Niveau als bei den Vorgängern: Für die 14 dynamischen Pads hat man 18 fest installierte Klänge zur Verfügung. Zudem gibt es vier Kartensteckplätze, mit denen man die Klangpalette erweitern kann, sowie einen Steckplatz für eine RAM-Erweiterung, um mehr als die 100 Patterns bzw. 10 Songs abspeichern zu können. Die Klänge sind in einem komprimierten 12 Bit Sample-Format abgespeichert (wie auch bei Linn, Sequential Drumtraks und Oberheim DMX).

Die vier Slots für die Soundkartenerweiterungen, rechts der Steckplatz für das RAM

Sampling mit der Karte Korg DSB-1

Als Option, die man extra für teures Geld kaufen musste, gab es eine Sampling-Karte, auf der man zwei sehr kurze Samples aufnehmen kann. Die grundlegende Hardware für das Sampling wie Audioeingang, Triggereingang und Bedienelemente waren aber bereits im Basismodell vorhanden.

Hinweis der Red: Unter diesem Link: Sampling-Funktion des Korg DDD-1, finden Sie einen kompletten Workshop und Audiotrack zur Samplingfunktion des Korg DDD-1. Hierzu wird allerdings die optionale Samplingkarte Korg DSB-1 benötigt.

Auf der Rückseite wird die Sampling-Platine eingeschoben

Eine große Neuerung gegenüber den einfacheren Vorgängern ist die Möglichkeit, für jedes Drumpad das Instrument, den Pegel, Panorama-Position, Tonhöhe, die Decay-Zeit und den gewünschten Ausgang einzustellen (Das DDD-1 bietet neben dem Stereoausgang sechs Einzelausgänge).

Optionale Korg DSB-1 Sampling-Karte

Darüber hinaus kann man die Anschlagsempfindlichkeit einstellen. Diese Einstellungen lassen sich in einem „Setting“ speichern, derer es fünf Stück gibt. Speichert man ein Pattern, so wird auch das verwendete Setting mit abgespeichert. Das ist nicht unbedingt von Vorteil. Es kann ja durchaus sein, dass man ein Pattern immer noch gut findet, aber das Setting sich längst geändert hat.

Korg DDD-1

Korg DDD-1

Apropos Bedienelemente: Mit dem DDD-1 führte Korg eine Bedienoberfläche in der Form eine Parameter-Matrix ein. In sechs Spalten für die Funktionsgruppen Pattern Play/Record, Pattern Edit, Song Play/Edit, Instrument Setting und Data Transfer kann man mit acht links angeordneten Funktionstasten die einzelnen Funktionen direkt aufrufen. Die jeweiligen Werte gibt man entweder mit einem Data-Regler, einer Zehnertastatur oder mit „+/-„-Tastern ein.

Recording

Nachtrag von Peter Grandl

Aufnahmen können Realtime oder per Step-Programmierung erstellt werden. Über den Button „SEQ PARAMETER“ lassen sich bereits eingespielte Pattern während der Live-Darbietung verändern. Das ist außergewöhnlich für diese Generation von Drumcomputern und funktioniert so simpel wie effizient:

Während man im Record-odus ein Pattern laufen lässt, drückt man F•6 für SEQ PARAMETER und steppt dabei durch merhmaliges Drücken derselben Taste, durch die Parameter TUNE, DECAY, DYNAMIC. Hat man sich entschieden, welchen der drei Paramter beeinflussen und verändern möchte, wählt man nun durch antippen der Triggertasten, den Sound auf den die neuen Werte angewandt werden sollen – und zwar in Echtzeit. Jetzt einfach in der linken Hand den Data-Fader bewegen und mit der rechten Hand an den Stellen  an denen die Veränderung hörbar werden soll, die Instrumententaste gedrückt halten. Alte Werte werden dabei automatisch überschrieben.

Auch das hinzufügen oder löschen einzelner Steps und Sounds im laufenden Aufnahmeprozess ist möglich. Man könnte also tatsächlich in einer Liv-Situation mit einem leeren Pattern beginnen, nach und nach Sounds im Loop einspielen, mit den oben genannten Möglichkeiten live variieren und einzelne Trigger oder ganze Spuren auch wieder entfernen, bzw, neu hinzufügen, ohne den Beat anzuhalten.

Varianten & Produktfamilie

Die Klangerzeugung samt der Card-Reader des DDD-1 gab es noch als  DRM-1, ein 1-HE 19-Zoll-Gerät, das neben MIDI auch über Triggereingänge angesteuert werden kann. Zudem gab es im gleichen Design einen MIDI-Sequencer SQD-1.

Abschließend einige Klangbeispiele. Zunächst ein viertaktiges Pattern, das die internen Sounds verwendet.

Nun das gleiche Pattern, aber zusätzlich mit zwei „rough and dirty“ erstellten Vocal-Samples.

Die Einzelsounds und die Parameter-Dimensionierungen sind die gleichen wie beim DDD-5, daher finden Sie die entsprechenden Klangbeispiele dort.

Korg DDD-5

Eineinhalb Jahre später brachte Korg mit dem DDD-5 einen sowohl preislich als auch physisch abgespeckten Nachfolger heraus. Die Klänge waren allerdings deutlich erweitert worden. Neben den bereits 18 im DDD-1 vorhandenen Sounds, wurde der ROM-Speicher um 11 weitere Sounds ergänzt. Darunter auch zahlreiche Percussion-Klänge sowie zwei hart angeschlagene E-Bässe.

Statt 4 ROM-Karten-Slots besaß der DDD-5 nur noch 2 ROM-Karten-Slots und auch die Einzelausgänge wurden gestrichern. Selbstverständlich passten die Karten des DDD-1 auch in den DDD-5,

Der Funktionsumfang und die Editierfunktionen blieben die selben. So gesehen ist der DDD-5 heute eigentlich die spannendere Variante, wenn man auf die Einzelausgänge verzichten kann.

Die vermutlich bemerkenswerteste Änderung am DDD-5 war ein sogenannter Preset-Modus. Die Zielgruppe waren offensichtlich Tanzmusiker. Da die Bedienelemente im Preset-Modus komplett neue Funktionen haben, gibt es eine zweite Frontplatte, die einfach statt der Front für den „Programmable Mode“ eingesetzt werden kann. Da offensichtlich jeder die Maschine nur im Programmier-Modus verwendete, verschwanden die zweiten Frontplatten irgendwann im Proberaum-Müll. Ich habe zumindest in den letzten zwanzig Jahren keine DDD-5 mit zweiter Frontplatte gesehen.

Korg DDD-Circuitbending

Während die DDD-1 etwas in Vergessenheit geriet, fand die DDD-5 einen neuen Freundeskreis. Dank ihres Kunststoffgehäuses und des vergleichsweise einfachen mechanischen Aufbaus wurde sie neben der TR-505 und TR-707 zum Lieblingsobjekt der Circuitbender-Szene. Beim Circuitbending werden in digitalen Klangerzeugern durch einfache Kreuz-Verbindungen der Daten und Addressleitungen die Sounds so verbogen, dass neue Klänge entstehen. Oft ist das Ergebnis krätzig und eckig, doch manche Kombinationen ergeben auch durchaus bemerkenswerte Klangvariationen, die man sich auch bei anderen Instrumenten wünscht.

Korg DDD5 mod2

Korg DDD5 mod

Das Instrument, das ich zum Test hier habe, hat eine besonders hochwertig umgesetzte Modifikation. Über einen Multipin-Stecker wird ein separates Pultgehäuse angeschlossen, auf dem sich vier Drehschalter mit je sechs Positionen befinden. Diese vier Drehschalter können über ein Steckfeld unterschiedlichen Funktionen zugeordnet werden. Zudem kann man mit einem Schalter am Gerät selbst die Gesamtstimmung eine Oktave nach oben transponieren.

Rote LEDs zeigen die verzerrenden Schalterpositionen an, blaue die Normalposition

Rote LEDs zeigen die verzerrenden Schalterpositionen an, blaue die Normalposition

Ob einem die klanglichen Ergebnisse des Circuitbending behagen, muss jeder selbst anhand der Klangbeispiele bewerten.

Zunächst mal ein viertaktiges Pattern mit den internen Sounds der DDD-5. Die tiefen Slap-Bass-Noten sind auf zwei Pads mit unterschiedlichen Decay-Einstellungen eingesetzt. Nur so kann man die Notenlängen beeinflussen.

Das nächste Klangbeispiel spielt alle Sounds der DDDs einzeln an. Die Tonhöhe ist dabei auf den Mittelwert gesetzt. Bei einige Sounds (z. B. den HiHats) kommt es dabei zu Aliasing-Geräuschen.

Die Änderung der Tonhöhe am Beispiel einiger Sounds.

Die Änderung der Decay-Zeit am Beispiel einiger Klänge.

Ein kompletter Beat, ausschließlich aus Bendig-Sounds klingt ziemlich konfus. Sinnvoller erscheint es mir, über einen unverzerrten Grundbeat einige Circuitbending-Sounds zu setzen und eventuell mit ein paar Effekten weicher zu gestalten. Im letzten Beispiel kommt der Basis-Beat von einer Roland TR-8. Die DDD-5 Klänge laufen über einen Phaser und 1/8tel / 3/16tel-Delays. Beide Effekte sind interne Plug-ins von Logic.

Bewertung

Von eigentlich allen diesen Instrumenten finden sich Samples im Netz. Die lädt man sich in das Sample-Player Plug-in seiner Wahl oder in eine Groovebox und schon hat man den Sound, der nach Endachtziger-Funk, Minipli, lila Hemden und Schulterpolstern riecht. Braucht man also die Originale? Ich darf mit einem kräftigen Jein antworten.

Das größte Unbill bei beiden Rhythmusmaschinen steckt tief in der Firmware. Wie leider bei letztlich allen Rhythmusmaschinen aus dieser Zeit muss man für fast jede Änderung den laufenden Rhythmus stoppen, bevor man die neue Bedienfunktion aufrufen kann. Tonhöhe ändern, während des Song-Abspielens? Geht nicht. Instrument während der Pattern-Programmierung wechseln? Vergiss es.

Korg-DDD5-3

Eine moderne Groovebox könnte sich so etwas nicht erlauben. Letztlich behindert das den musikalischen Fluss ungemein. War man gerade noch schön am grooven, muss man wieder alles anhalten, um den Klang etwas zu ändern. Wenn man dann bei seinem Rhythmus weiterprogrammiert, dann braucht es schon ziemliche Konsequenz, um nochmals in den gleichen Flow hineinzukommen. Das Ergebnis ist immer etwas eckig.

Nachtrag von Peter Grandl:

Ich habe mir mal die Mühe gemacht und mit der Mod-Control Box verschiedene Sounds programmiert.

In der ersten Spur hören Sie den Original-Klang bei ausgeschalteter Box. Danach folgen jeweils die selben Sounds in selber Reihenfolge, aber eben mit unterschiedlichen Einstellungen der Box.

Florian hat vollkommen Recht, man muss die DDD-5 quasi als unterstützende Percussionspur zu einem „normalen“ Beat nehmen, aber dann…. spielt das kleine Teil wirklich seine Stärken aus. Vor allem, da man die Sequenzen des DDD-5 durch die kleine Mod-Box eben in Real-Time komplett verbiegen kann.

Fazit

Genau das Bedienungsdefizit von Korg DDD-1 und Korg DDD-5 mag ein Argument für diese Geräte sein. Mit der MIDI-Programmierung an einer „normalen“ DAW wird man nie diese etwas ungelenken, aber charakteristischen Rhythmen bauen. Mein Versuch, den leicht stolpernden „Swing“, den man in den DDDs einstellen kann, mit Logic Pro nachzubauen, war nicht von Erfolg gekrönt. Dazu swingt Logic viel zu elegant. Wenn es also echt Achtziger-mäßig rappeln soll, dann sind die beiden DDD-Maschinen vielleicht doch die richtige Wahl.

Hinzu kommt die Möglichkeit Pattern live einzuspielen und so lange live zu editieren, bis einem das Ergebnis gefällt.

Eine modifizierte DDD-5 ist zudem auch in einem modernen Set-Up ein Garant für außergewöhnliche Beats und Sounds, die sich dann auch imn Echtzeit manipulieren lassen.

Plus

  • charakteristische Sounds
  • 80er-Jahre Charme
  • Realtime-Editing einzelner Spuren (Tuning, Decay, Dynamic)
  • Live-Performing möglich
  • Stereo-Ausgang plus 7 Einzelausgänge
  • 12-Bit Sampling über die Zusatzkarte DSB-1
  • Erweiterbarkeit durch ROM Karten

Minus

  • klapprige Pads
  • Frequenzgang eher mittig ausgelegt
  • Holprige Swing-Funktion

Preis

  • Stand Syntacheles Juni2016
  • Korg DDD-1: ca. 150,-€
  • Korg DDD-5: ca. 65,-€
  • Korg DDD-1 mit Sampling-Option DSB-1: ca. 200,-€
  • Korg DDD-5 mit Mod ca: 300€
Klangbeispiele
Forum
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    Armin Bauer  RED

    In einer meiner ersten Bands hatte der Keyboarder die DDD-1. Glücklich wurden wir damit nicht, die Sounds waren einfach zu pappig und wenig durchsetzungsfähig.
    Da war die Yamaha RX5, die ich mir später holte, ein ganz anderes Kaliber.

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      Florian Anwander  RED

      Seltsam. Ich empfand die Yamaha Drummaschinen immer als „flach“. Zumindest war die RX5 deutlich besser als die 11er und 7er. Aber weder Korg noch Yamaha oder Roland oder MXR konnten gegen eine Linn anstinken. Einzig die Drumtraks hatte das gleiche „Pfund“ (kein Wunder: wie man heute weiß, waren es ja auch die gleichen Samples),

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        gaffer  AHU

        Ich hatte mich ja schon öfter als Yamaha Drumcomputer Fan geoutet. Und im Gegensatz zu Dir, Florian, freut es mich heute noch die RX 11 Grooves auf Grace Jones‘ Platten zu hören. Bei mir reichte es nur zu einer 15, aber auch die liebte ich, später RY 30.

        Ach ja, es ging ja um DDDs…. gar nicht meines. Ich arbeitete zu jener Zeit im Verkauf dieser Instrumente, hatte alle zum Vergleich da und fand es einen kompletten Schuss in den Ofen.

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    Ashatur  AHU

    Mein erster Drummy :-) Ein Korg DDD 1 ein Roland D-10 und ein Poly 800 damit hat bei mir alles begonnen :-)

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    Tyrell  RED 1

    Meine erste Drummachine war eine Korg DDD5. Die habe ich in meinen Songs rauf und runter verwendet. Ergänzt habe ich die Drumabteilung durch einen Casio FZ1. Beides zusammen war für mich perfekt. Auch heute bekomme ich noch wehmütige Gefühle, wenn ich diese Sounds höre. Später wechselte ich zu einer RX7, trotzdem vermisste ich dann meine DDD5, vor allem wegen der Soundkarten von Metrasound (Linn, 808, Simmons etc.).

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    richard  AHU

    Die DDD-1 war meine erste reine Drummaschiene, hatte ich damals mit 4 Karten gekauft. Leider war sie für meine Zwecke kaum verwertbar. Zum Electro Sound der frühneunziger, den ich damals machen wollte, passte sie so gut wie gar nicht. Allerdings gab sie einen ganz guten Old-Skool Sound von sich wenn man die Hihat und die Snare (das einzige was ich einsetzte) mit kurzem Decay spielte.

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    AMAZONA Archiv

    Ein sehr Interessanter Punkt wurde nicht erwähnt. Die Parameter wie den Pegel, Panorama-Position, Tonhöhe, die Decay-Zeit konnte man über den Schieberegler verändern und in der Sequenz aufzeichnen.

    Das war für damalige Verhältnisse echt mega. So konnte man aus der Kiste noch recht interessante und äusserst lebendige Beats rauskitzeln. Denn unterm Strich, da schließe ich meinen Vorrednern an, waren die Sound nicht besonders toll.

    PS: Die DDD-1 war auch meine erste Drummachine. Aber sie konnte nicht den Zweck erfüllen, den ich für Electro benötigte. Erst mit der Roland R8 kam ich dem näher. Schlussendlich deckte damals die Novation Drumstation meinen Bedarf ab.

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    Stephan Merk  RED 1

    Sehr schöner Bericht! Den DDD-1 konnte ich fast auswendig bedienen, mein Cousin hatte ihn mir inklusive Erweiterungskarte mit 6 E-Bässen längere Zeit geliehen. Bei meinen Experimenten legte ich acht unterschiedlich gestimmte Cowbells auf acht Tasten und konnte dadurch melodisch programmieren – ein Beispiel hatte ich mal auf SoundCloud hochgeladen. Die Sache mit den austauschbaren Frontblenden erklärt vielleicht, warum er um die 90er ständig in Volksmusik-Stücken aufgetaucht ist. Das Bedienkonzept hat man ja häufig heute auch noch und finde ich ganz sinnvoll strukturiert. Das macht eine blinde Bedienbarkeit zumindest fast vollständig möglich. Patterns und Songs konnte man übrigens auch beschriften und die Buchstaben dafür durchfahren, das Display war ja schon grafisch. Beim DW-8000 und DDM-Modellen gab es noch Segmentanzeigen.

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    iggy_pop  AHU

    Klingt irgendwie immer noch so furchtbar, wie ich sie in Erinnerung habe.
    Die erste Drum Machine, deren Sound nach Davidoff riecht.

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    Son of MooG  AHU

    Meine Electribe EMX-1 hat die wesentlichen Samples der DDD-1, wobei der Sequencer der EMX-1 um einiges leistungsfähiger ist. Hier kann ich bis zu 128 Steps verbraten und die Sounds lassen sich auch noch etwas tweaken, ganz zu schweigen von den Synth-Parts. Ich denke, wer diese Maschine schon hat, braucht nicht unbedingt eine DDD-1. Selbst deren Sampling-Option macht sie nicht zu einem Must-Have; da gibt es genug Alternativen…
    Eine RX-15 konnte ich mal zusammen mit einem TX81Z für insgesamt 50,-DM auf einem Flohmarkt ergattern. Deren Claps und HiHats über einen resonanten Phaser kamen schon gut, aber mit der EMX-1 wurde sie obsolet und hiberniert nun in einer Schublade…
    Übrigens: mein erster Drummie war ein Sound Master SR-88. Kennt den noch jemand?

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