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Blindtest: Amp Modeling vs. Röhrenverstärker – hörst du den Unterschied?

Kannst du analog und digital auseinanderhalten?

9. August 2026
Amp Modeling vs. Röhrenverstärker AufmacherKI-generiertes Bild

Amp Modeling vs. Röhrenverstärker (KI-generiertes Bild)

Amp Modeling hat in den vergangenen Jahren enorme Fortschritte gemacht. Moderne Modeler und Plug-ins versprechen, den Sound legendärer Röhrenverstärker bis ins kleinste Detail nachzubilden. Doch wie nah kommt Amp Modeling heute wirklich an das analoge Original heran? In unserem Blindtest treten ein echter Röhrenverstärker, verschiedene Modeling-Systeme und eine Loadbox gegeneinander an. Jetzt seid ihr gefragt: Hört ihr den Unterschied?

Kurz & knapp

Worum geht es? Ein Blindtest zwischen Röhrenverstärker und modernem Amp Modeling. Erkennt ihr den Unterschied?

  • Blindtest: Sechs Klangbeispiele aus Röhrenamp, Modelern und Loadbox treten gegeneinander an.
  • Mitmachen: Hört genau hin, ordnet die Sounds zu und diskutiert eure Ergebnisse in den Kommentaren.
  • Vergleich: Fractal Audio, Kemper, Line 6, Neural DSP und Universal Audio messen sich mit einem echten Röhrenamp.
  • Praxis: Alle Sounds wurden unter identischen Bedingungen aufgenommen und direkt miteinander verglichen.
  • Fazit: Moderne Amp-Modeling-Systeme sind dem analogen Original näher denn je – aber hört selbst.
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Amp Modeling vs. Röhrenverstärker

Die ewige Diskussion „Was klingt besser?“ und der technische Fortschritt im Glaubenskrieg „Analog vs. Digital“ füllen Foren und Musikerstammtische ebenso wie Musikfachgeschäfte sowie nerdige Backstage- oder Proberaumgespräche. Die Gretchenfrage „Huhn oder Ei?“ ist in diesem Fall klar beantwortet: Der analoge Amp war zuerst da und jedes digitale Gerät wird am Ende des Tages immer nur ein Abbild seines analogen Vorbilds bleiben. Aber wer hört den Unterschied überhaupt? Im Bandmix wahrscheinlich kaum noch jemand. Heute gibt es deshalb zumindest einmal einen Direktvergleich ohne Band. Jetzt seid ihr mit euren Ohren und eurem Fachwissen gefragt.

Wir haben für euch einen analogen Custom Audio Amplification (Bob Bradshaw & Suhr) OD100 SE+ mit 100 Watt Röhrenleistung über ein CAE 2×12 Cabinet mit Celestion-V30-Lautsprechern per Shure SM57 mikrofoniert. Anschließend haben wir digitale Pendants beziehungsweise Nachbildungen im Fractal Audio FM9, Line 6 Helix Stadium XL, Kemper Profiling Amplifier und Neural DSP SLO-100 Plugin erstellt. Zusätzlich haben wir noch eine Universal Audio OX Box aufgenommen – für alle, die zwar den analogen Amp erkennen, aber lediglich die digitale Cabinet-Simulation hören.

Mal sehen, wer am nächsten dran ist. Ich muss direkt vorab gestehen: Trotz meines Starts als Gitarrist mit analogen Amps und mittlerweile fast zehn Jahren Berufserfahrung als Musiker auf Tour und im Studio habe ich nicht alle Beispiele akustisch erkannt und richtig zugeordnet.

Vergleichstest: 4 Reactive Loadboxes für Recording und Live-Einsatz

Die Clean-Sounds

Keine langen Worte vorab – starten wir mal rein in Runde 1: CLEAN SOUNDS

Vor etwa sieben Jahren nahm ich an einer Studie der (ich glaube) Hochschule für Musik Hannover teil. Dort ging es darum, Sounds aus dem Kemper 1:1 gegen die jeweiligen Original-Amps zu testen. Meine Trefferquote lag damals noch bei über 90 Prozent. Meine Hörempfehlung zum Herausfinden lautet: Achtet besonders auf die Ein- und Ausschwingvorgänge sowie auf Top- und Low-End der Sounds. Gerade die Berechnung der Gain-Stages und der daraus resultierenden Obertonstrukturen erfordert komplexe Algorithmen. Hier zeigt sich ein großer Teil der Qualität. Cleane Sounds machen die Aufgabe deshalb sogar noch schwieriger. Woran macht ihr eure Entscheidung fest?

Kopiert gern diese Vorlage und kommentiert eure Zuordnung, indem ihr hinten eine Zahl einfügt:

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Kopiervorlage:

CAE OD100 SE+ & SM57_clean_Bsp = __
UAD OX Box_clean_Bsp = __
Neural DSP SLO-100_clean_Bsp = __
Fractal Audio FM9_clean_Bsp = __
Kemper Profiling Amp_clean_Bsp = __
Line 6 Helix_clean_Bsp = __

Amp Modeler vs. Röhrenamps – Der WorkflowGrafik KI-generiert

Der Workflow (Grafik KI-generiert)

Die Rhythm-Sounds

In der zweiten Runde gibt’s Rhythm-Sounds zu hören:

Kopiervorlage zum Kommentieren:

Kopiervorlage:

CAE OD100 SE+ & SM57_rhythm_Bsp = __
UAD OX Box_rhythm_Bsp = __
Neural DSP SLO-100_rhythm_Bsp = __
Fractal Audio FM9_rhythm_Bsp = __
Kemper Profiling Amp_rhythm_Bsp = __
Line 6 Helix Stadium XL_rhythm_Bsp = __

Was nun besser oder schlechter klingt, lässt sich meiner Meinung nach gar nicht pauschal beantworten. Beide Systeme – analog und digital – bieten ihre Vor- und Nachteile. Klar, das Original macht was mit einem beim Spielen, aber wie praktisch ist es einfach eine Laptop große und entsprechend leichtere All-in-one-Lösung mitzunehmen statt der Schlepperei, steht auf einem anderen Blatt. Ich fasse hier mal ein paar Vor- und Nachteile zusammen.

Fangen wir mit der digitalen Innovation an. Oder Modeling, Profiling, Capturing etc. Seit der digitalen Revolution sprießen immer mehr Nachbildungen analoger Technologie. Der Vorteil liegt klar auf der Hand: Ein Gerät, das Amp, Pedals, ja ganz Racks in einer kompakten Größe nachbildet und zu einem deutlich niedrigeren Preis zur Verfügung stellt als die analogen Vorbilder. Auch dass auf Bühnen dadurch weniger Übersprechungen (z. B. in Vocal- oder Drum-Mikrofone) stattfindet, ist ein zu nennender Punkt, da es dem FoH-Techniker das Leben erleichtert durch die deutlich bessere Signaltrennung.

Die Reproduzierbarkeit ist im Live-Betrieb auch ein wichtiger Aspekt, ist die Mikrofonposition vor der Speakermembran doch entscheidend in der Soundfindung. Der Sound eines noch so „perfekten“ Setups entscheidet sich am Ende an dieser Stelle! Digital wird diese Position mitprofiliert beziehungsweise gecaptured und anschließend gespeichert. Speichern ist der nächste große Punkt. Presets und Szenen anlegen, absichern, nachjustieren und während der Show umschalten. Herrlich praktisch! Auch das leise Üben zu Hause und der dadurch gegebene Schutz der Ohren (und der Nachbarn) lässt sich definitiv auf der Pro-Liste einsortieren.

Die Nachteile digitaler Systeme zeigen direkt die Vorteile der analogen. Zum einen: Latenz! Je nach System, CPU-Leistung und Algorithmus fallen diese unterschiedlich hoch aus. Fakt ist: Eine Latenz gibt es immer. Allein durch die Wandlung AD (analog zu digital) und DA (zurück von digital zu analog) entstehen Verzögerungen, die man als geübter Spieler spürt. Je mehr man sich mit Timing auseinandersetzt und die „Echtheit“ und Geschwindigkeit der analogen Vorbilder kennt und spürt, umso auffälliger kann das sein.

Amp Modeling – Latenz erklärtGrafik KI-generiert

Amp Modeling – Latenz einfach erklärt (Grafik KI-generiert)

Bis zu einem gewissen Punkt lassen sich diese Verzögerungen durch ein leicht vorgezogenes Anschlagen der Saiten (man spielt quasi dann vor dem Beat) ausgleichen. Ein weiterer Punkt auf der Contra-Liste ist aus meiner Sicht: Keine Luft bewegt sich. Warum ist das ein Problem?

Die Interaktion, die auf einer Bühne zweifelsohne zwischen Speaker und Pickup stattfindet, entfällt durch digitale Systeme. Sie kann zwar teilweise durch Monitorboxen etc. ausgeglichen werden, aber ist nicht zu vernachlässigen. Und mein Hauptpunkt, der für analoge Amps spricht (und ich bin KEIN Gegner digitaler Systeme und spiele selbst >90 Shows pro Jahr mit digitalen Amps) ist der Umstand, dass man die schiere Kraft eines 100-Watt-Amps körperlich spürt. Etwa vergleichbar mit dem Autofahren und einem sehr guten Simulator.

Der Simulator imitiert sehr gut das Handling und zeigt auf Monitoren die Bewegungen des Fahrzeugs oder rüttelt sogar am Sitz, aber es fühlt sich anders an als das Original. Wer hat noch nicht den Nervenkitzel gespürt, wenn der Amp laut aufgedreht ist, man öffnet das Volume-Poti der Gitarre und spürt schon die Macht, die man nun in Händen hält und beim ersten Anschlag der tiefen E-Saite schlottert das Hosenbein. Ich will nichts romantisieren, aber ich würde behaupten, dass das durchaus einen Einfluss aufs Spiel haben kann, nicht muss.

Die Lead-Sounds

Aber genug der Vor- und Nachteile – hören wir uns als nächstes die Lead-Sounds an.

Kopiervorlage zum Kommentieren:

Kopiervorlage:

CAE OD100 SE+ & SM57_lead_Bsp = __
UAD OX Box_lead_Bsp = __
Neural DSP SLO-100_lead_Bsp = __
Fractal Audio FM9_lead_Bsp = __
Kemper Profiling Amp_lead_Bsp = __
Line 6 Helix Stadium XL_lead_Bsp = __

Postet gerne mal eure Zuordnung und kommentiert und diskutiert unter dem Artikel über weitere Vor- und Nachteile.

Die Auflösung folgt in exakt einer Woche hier auf AMAZONA! Bis dahin freuen wir uns auf eure Tipps und die Diskussion in den Kommentaren.

Die Klangbeispiele wurden mit einer Shabat Lion Deluxe und in folgender Signalkette mit Steinberg Cubase 15 PRO aufgenommen. Die Signalkette sah jeweils wie folgt aus:

Shabat Lion Deluxe
→ Custom Audio OD100 SE+
→ CAA 2×12 Cabinet (Celestion V30)
→ Shure SM57
→ UAD Apollo Twin X

Shabat Lion Deluxe
→ Custom Audio OD100 SE+
→ UAD OX Box
→ RME Fireface 400
→ UAD Apollo Twin X

Shabat Lion Deluxe
→ UAD Apollo Twin X
→ Neural DSP SLO-100

Shabat Lion Deluxe
→ Fractal Audio FM9
→ RME Fireface 400
→ UAD Apollo Twin X

Shabat Lion Deluxe
→ UAD Apollo Twin X
→ Cubase 15 Pro
→ DI-Export
→ Line 6 Helix Stadium XL
(Reamping: Jan Steiger)

Shabat Lion Deluxe
→ UAD Apollo Twin X
→ Cubase 15 Pro
→ DI-Export
→ Kemper Profiling Amp
→ Guido-Bungenstock-Profil
(Reamping: Jan Steiger)

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Über den Autor
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Simon S RED

// studies Master of Arts (majors Performing Artist E-Gitarre und Producing Composing Artist, Popakademie Mannheim) since 2020

// studied Bachelor of Music (künstlerisch, Hochschule für Musik Würzburg) 2016 - 2020

// studied Guitar (MGI, Munich Guitar Institut) 2014 - 2015

// for more information please check my Instagram

Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    harrymudd AHU

    Danke für deine Mühe. So etwas ist ja immer ein Mammut Projekt.
    Zielsicher zu sagen, das ist jetzt ein richtiger Amp ooder ein simulator, fällt mir recht schwer. Für mich ist das Spielgefühl und die Reaktion des Amps ein wichtiger Faktor, der hier natürlich fehlt.

  2. Profilbild
    mdesign AHU

    als keyboarder kann ich hier unvoreingenommen zur sache gehen, dachte ich. ich habe dann aber festgestellt, dass ich die subjektiv gefälligeren sounds automatisch der analogen technik zuordne, die weniger gefälligen der digitalen. aber das ist natürlich unfug. fazit: ich halte beide varianten für vertretbar. ähnlich ist es ja auch mit analogen und digitalen synthesizern. da bin ich fast ausschließlich analog unterwegs, weiß aber, dass die digitalen heute problemlos mithalten können.

  3. Profilbild
    dr noetigenfallz

    Ich sag jetzt einfach mal, dass die Reihenfolge bei allen Hörbeispielen gleich ist.
    Nummer 1 immer der echte Amp.
    Nummer 2 klingt immer am schlechtesten für mich. Ich tippe mal auf Helix.
    Nummer 3 klingt immer ganz gut. Ich sag mal OxBox.
    4: Kemper, 5 Neural, 6 Fractal Audio. Aber das ist nur raten.

    • Profilbild
      ollo AHU

      @dr noetigenfallz Ich denke auch, dass es immer die gleiche Reihenfolge ist. Zumindest gefällt mir Beispiel 1 immer am Besten. Das muss für mich aber nicht heißen, dass es auch der echte Amp ist, es ist einfach der Sound der mir am Besten gefällt. Es wurde ja auch nicht probiert, dass alle Sounds in den Beispielen möglichst exakt gleich klingen.

      Und vermutlich könnte ich an den anderen Beispiel-Geräten ein bisschen rumdrehen und hätte auch bei denen einen Sound, der mir gut gefällt, genauso wie ich bei Beispiel 1 auch einen schlechteren Sound einstellen könnte.

      Bei Gitarren bin ich dann auch nicht der Gitarrist, der live spielt sondern ich bin der, der die Songs abmischt und da ist es immer am Besten auch eine DI Spur zu haben. Was live solo gut klingt und sich für den Gitarristen gut anfühlt muss ja noch lange nicht im Song funktionieren. Aber darum geht es hier ja auch nicht.

      • Profilbild
        dr noetigenfallz

        @ollo Wie Axel unten schon schrieb: die Sounds klingen auf einer guten Abhöre schon sehr unterschiedlich. Das sind keine Captures vom echten Amp, sondern Vorlagen aus den jeweiligen Modellern. Wenn du jetzt das SM57 durch ein Kondensator -Mikro ersetzt, dann klingt es schon sehr anders. (ind dann eben noch die Abstand, Winkel etc.)

        Ich dachte nur, Amp 1 klingt irgendwie immer für meine Ohren am natürlichsten – mit der Hoffnung verbunden, dass das dann tatsächlich die Röhre ist. Und Amp 2 klingt immer irgendwie indirekt, wie mit schlechten Digital – Wandlern und mit wenig Druck.

        Auf jeden Fall wollte ich einfach mal meine Meinung abgeben, wenn’s schon kein anderer macht 😁.

  4. Profilbild
    Axel Ritt RED

    Toll, dass sich jemand die Mühe macht, dieses komplexe Unterfangen in Angriff zu nehmen.

    Der Bericht hat meines Erachtens aber ein Problem. Insbesondere im „Rythm“ Bereich klingen die Sound Beispiele im EQ und Gain Bereich extrem unterschiedlich, so dass ein direkten A/B Vergleich meines Verständnisses nach nicht möglich ist.

    Oder aber ich mache einen Denkfehler. Wurden in allen digitalen Nachbildungen die Kombination OD100 SE+/ CAE 2×12 / Celestion-V30-Lautsprechern / Shure SM57 angeboten, bzw. wurde ein Profile erstellt, oder aber hat man versucht auf digitalem Weg die genaue Einstellung des Amps / Abstand / Winkel Mikrofon etc. exakt nachzubauen? Allein die Mikrofonierung müsste in dem Fall ja schon mit mit Maßband / Winkelmesser durchgeführt werden.

    Nur bei einer detailiert identischen Einstellung könnte man im Direktvergleich ggf. sagen, welches der hochwertigere Sound wäre.

    • Profilbild
      ollo AHU

      @Axel Ritt Sehe ich auch so. Hier in den Beispielen sind die Sounds so verschieden, dass es eher Geschmackssache und Einsatzgebiet bzw Genre ist und nicht, ob bei möglichst gleichen Soundeinstellungen Nuancen zwischen den verschiedenen digitalen Geräten und dem echten Amp auffallen.

  5. Profilbild
    Viertelnote AHU

    würde ich auch sagen so analogue vs. digital man hat
    kleine nuanze oft.aber ich achte nicht so genau darauf.
    gitarre ich nehme amp mit guten klang der für
    mich past aber ich habe kein specielles model.
    🙂
    schönen abend für alle!

  6. Profilbild
    Jedi

    Ich finde das Beispiel 2 irgendwie abfällt, bei clean zerrt oder klirrt es etwas, bei crunch rauscht es .
    Kann ich aber über handy Lautsprecher schlecht beurteilen.
    Nr2 war für mich schlecht abgenommen.

  7. Profilbild
    chardt AHU

    *jammer*
    Da habt Ihr Euch redlich Mühe gegeben mit dem Vergleichstest, und das Ergebnis? Fast zwei Dutzend Gitarrensounds, die so krätzig sind, dass ich keinen einzigen davon geschenkt haben möchte, selbst der Röhrenamp klingt hier genauso „digital“ wie der Rest.
    Wobei mir der Sinn des Vergleichstests auch nicht ganz klar ist: Soll ich jetzt wirklich den Unterschied zwischen einem Kemper und einem Helix blind hören, bei ziemlich unterschiedlichen Profilen?
    IMHO wäre es etwas zielführender gewesen, jeweils einen „Referenzsound“ vorzugeben, also z.B. Deluxe Reverb – AC30 – Plexi – Rectifier und entsprechende Profile / Modelle auf der digitalen Seite, um zu testen, wie gut die Profiler / Modeler an die Vorbilder herankommen.

    • Profilbild
      Jan Steiger RED

      @chardt Davon gibt es reichlich im Netz, meist auch ohne wirkliches Ergebnis. Wir wollen euch ganz gezielt auf den Zahn fühlen. Hört ihr einen echten Amp mit Mikro heraus? Letztlich ist das ja eher eine Glaubens- als eine Wissensfrage. Es geht gar nicht darum, einen Sound 1:1 zu kopieren. Das ist dem Hörer später völlig egal. Die Frage lautet, ob man digitale Lösungen gegenüber einer Abnahme per Mikro überhaupt erkennen kann.

      • Profilbild
        chardt AHU

        @Jan Steiger Sorry, aber aus meiner Sicht habt ihr nur bewiesen, dass auch ein Röhrenamp so krätzig klingen kann wie die digitalen Lösungen. Ein bisschen interessanter wäre vielleicht ein Test mit drei Röhrenamps und drei Modelern, und vor allem der Vorgabe, dass die Sounds möglichst wenig nach Kreissäge oder Plastik klingen sollen.

  8. Profilbild
    tenderboy

    Rythm sounds:
    Rythm 1: klingt durch die resonaten Mitten am „natürlichsten“.
    Rythm 3 klingt schön ausgewogen… hätte auf Kemper getippt.
    Die anderen gefallen mir nicht wirklich.

    Bei Leads: gefallen mir keine richtig gut. aber 6 ist am schlechtesten.
    1 und 3 sind am ähnlichsten und klingen für mich am besten.

    Clean: 2, dann 3 dann 2 am besten.

    Was was ist kann ich nicht sagen.
    Hab selbst den Kemper und liebe ihn, auch wenn mich die Bedienung mittlerweile narrisch macht.

    Hab am Freitag noch den Line6 Helix Stadium native probiert und war auch recht angetan.

  9. Profilbild
    j.keys

    Ein super Rätsel :) Bin als Keyboarder zwar nicht der Experte vom Dienst, aber ich hör einfach mal auf die gleichen Dinge, die mich auch bei Synths und Co analog von digital unterscheiden lassen: Tiefe im Sound, konsistenter aber nicht gleichgebügelter Klang. Ich will Saiten schwingen und schweben hören. Laute Sounds dürfen nicht unerwartet völlig anders klingen als leise – aber auch nicht komplett gleich. Transienten müssen vorhanden sein (!) und natürlich klingen.

    In diesen Kategorien gewinnt für mich immer Beispiel 1 und Beispiel 3 landet auf Platz 2.

    Ich gehe davon aus, dass 1 der Amp ist, bin dann besonders gespannt auf 3 :) und natürlich auf 1 falls es doch nicht der amp sein sollte :D

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