Blue Box: Maxi-Korg 800DV, Analogsynthesizer

26. Januar 2008

Duophonic is King

Vorwort der Redaktion:

Ich habe lange gesucht. Um genau zu sein fast 12 Jahre – und nun steht endlich ein Maxi-Korg bei mir im Studio und bereitet mir Freude wie kaum ein anderer Vintage-Synthesizer meiner Sammlung. Das letzte mal, dass mich ein Synthesizer wirklich so umfassend begeistern konnte, war vor einigen Jahren der Roland Jupiter 4.

Da macht es dann auch nichts, das mein Exemplar des Maxi-Korg schon bessere Tage gesehen hat. Abgerockt sieht er aus, zum Glück aber nur optisch. Klanglich hingegen funktioniert alles einwandfrei.

Besonders spannend, der ungewohnte Aufbau des Signalverlaufs. Der mag zwar am Anfang irritierend sein, doch hat man sich erst einmal daran gewöhnt, führt er zu schnell zu neuen Ideen und fördert die Kreativität bei der Klanggestaltung.

Aus heutiger Sicht ist erstaunlich, wie dieser Charakterdarsteller so lange ein Geheimtipp bleiben konnte. IM Kapitel Gebrauchtmarktpreise, gehe ich aber kurz darauf ein, wie sich das radikal geändert hat und wie hoch der 800DV heute bei Sammlern im Kurst steht.

Nun aber viel Spaß mit dem Blue Box-Report von Theo Bloderer aus 2008, der von mir durch die Kapitel Geschichtlicher Überblick, Play-Modes, Größenvergleich und Gebrauchtmarkltpreis, ergänz wurde.

Euer Peter Grandl

Geschichtlicher Überblick zum Maxi-Korg 800DV

Die japanische Firma KEIO produzierte ihren ersten Synthesizer 1973 unter dem Namen Mini Korg-700 und 700S. Zu diesem Zeitpunkt war „Korg“ nur der Name einer gerade anlaufenden Produktsparte. Das daraus später auch der weltweite Markenname der Firma KEIO werden sollte, zeichnete sich zunächst noch nicht ab. Bereits 1975 folgte der Nachfolger des 700S unter der Bezeichnung Maxi-Korg 800DV. Im selben Jahr kam KEIO außerdem mit dem Preset-Synthesizier Korg 900PS auf den Markt. 1976 folgte schließlich der Korg 770.

Rundherum ein beeindruckender Synthesizer

Der Maxi-Korg von 1975

Dieses Instrument werden Sie nicht alle Tage zu sehen bekommen. Speziell so ein Modell. Speziell den Maxi-Korg. Nie gehört? Bekannter dürfte dieser außergewöhnliche Synthesizer unter der Bezeichnung Korg 800DV sein. Wie auch immer – es handelt sich dabei um ein und dasselbe Instrument.

800DV oder Maxi-Korg, K-3 oder… wie?

Blickt man aber auf die Rückseite des Maxi-Korg, so wird die Verwirrung dennoch erst perfekt. UNIVOX steht da zu lesen. Also wie, KORG-MAXI-800DV-UNIVOX? Und das Model hier heißt K-3, gemacht von Keio Electronic für Unicord Incorporated (Abb.2). Da blickt man nicht durch.

Auch als K-3 geführt, der Keio Maxi-Korg

Dem genialen Peter Forrest ist es zu verdanken, dass dieser Fall zur Aufklärung kommt. In seinem The A-Z of Analogue Synthesizers Part Two: N-Z findet man auf Seite 196 eine kleine Notiz zu einer Firma namens UNIVOX. „-manufacturer of cheap electronic pianos and importer of Korg equipment into the USA in the 70s. Many Mini-Korgs and Maxi-Korgs were re-badget for them.“

UNIVOX dürfte eine Abteilung von Unicord Incorporated gewesen sein, und der von Keio Electronic alias Korg (KORG ist eigentlich eine Abkürzung für Keio ORGans) für das New Yorker Unternehmen produzierte 800DV wurde re-badget (umbenannt) und trug so in den USA auch den Namen Maxikorg (K3). Das war’s.

Maxi-Korg (K-3) und Korg 800 DV sind – mit Ausnahme der Anschlüsse – baugleich, weshalb ich mich im folgenden auf die letztere und bekanntere Bezeichnung Maxi-Korg 800DV beschränken werde.

800DV steht für..?

Der Maxi-Korg 800DV war Korgs Alternative zu den zweistimmigen Synthesizern anderer Hersteller wie etwa zu Arps Odyssey oder Rolands SH-7. „DV“ steht folglich für Dual Voice. Ganz passend scheint der Vergleich – etwa zum Odyssey – allerdings nicht. Während nämlich so gut wie alle zweistimmigen Synthesizer jener Zeit ihre Sonderbezeichnung lediglich dadurch verdienten, dass sie über zwei Oszillatoren (=Stimmen) verfügten, die sich dann allerdings VCF und VCA teilen mussten, verfügte der 800 DV wirklich über zwei unabhängige und komplette Synthesizerstimmen (inklusive eines Stereoausgangspaares!). Somit handelt es sich beim 800DV um einen der wenigen echten duophonen Analogsynthesizer. Das Gerät wurde von 1974 bis 1978/79 hergestellt und zu einem Ladenpreis von ca. 2.600 DM.- angeboten.

Das Äußere des Maxi-Korg 800DV

Der Maxi-Korg 800DV wirkt zunächst sehr schlicht und – auf den ersten Blick – vielleicht sogar eher uninteressant. Wer z. B. Roland-typische Spielhilfen gewohnt ist, wird hier sicher enttäuscht sein. Rechts und links neben der – übrigens sehr angenehm zu spielenden – vieroktavigen Tastatur wird die restliche Breite des Instruments mit einfachen Holzplatten ausgefüllt. Kein Pitchbend, kein Modulationsrad. Die 22 Schieberegler und 29 Schalter mit ihren bunten Köpfen hingegen wirken dann schon wieder erfrischender. Sowohl Regler als auch Schalter sind von sehr hoher Qualität und extrem angenehm zu bedienen. Das Netzkabel ist – wie beim Roland SH-5 oder bei Yamahas CS-50/60/80 – in einer Box in der Rückseite des Instruments verstaut. Ein kleines aber feines Detail.

 

Der Maxi-Korg ist einfach anders

Drei Dinge sind beim 800DV allerdings durchaus ungewöhnlich und sicher gewöhnungsbedürftig.

Erstens die eigenartigen Bezeichnungen einzelner Signalbausteine: traveler steht für die Frequency des VCF, singing steht für Sustain, percussion für kurzes Decay.
Zweitens die eigenwillige Art der Skalierung: jeder (normale) Fader ist in seiner untersten Position auf Wert „0“, ganz oben dagegen auf maximalem Wert. Beim 800DV ist es genau umgekehrt. Also ist oben „0“ und je weiter Sie den Fader nach unten bewegen, um so größer wird der Wert.

Der dritte gewöhnungsbedürftige Umstand ist die Tatsache, dass der – vom Minimoog praktisch schon als Standard festgelegte – Signalfluss eines Analogsynthesizers beim 800DV wiederum verdreht wurde.
Die Klangbausteine von links nach rechts liegen hier wie folgt vor: VCF, VCA, VCO und LFO/Effekte. Von der ungewöhnlichen Platzierung der Module abgesehen, ist das Layout des 800DV aber dennoch sehr übersichtlich angelegt und das Arbeiten daher durchaus angenehm.

Die Maxi-Korg Module im Detail

Die obere und untere Hälfte des Maxi-Korg 800DV enthalten jeweils eine komplette und völlig unabhängige Synthesizerstimme. Alle folgenden Aufzählungen sind also doppelt vorhanden. Dem ungewöhnliche Signalfluss entsprechend beginne ich mit dem

VCF

Das charakteristische (schon stark an PS- oder MS-Synthesizer erinnernde) Korg-Filter ist in Frequency und Reso

nanz über zwei Schieberegler justierbar. Eine Selbstoszillation des Filters ist leider nicht möglich. Dafür steht aber ein sehr interessanter Schalter mit der Bezeichnung bright zur Verfügung. Hier können Sie zwischen zwei Filtertypen wählen. Bright (untere Position) entspricht dem LPF, die oberste dem HPF. Klanglich ist ersteres natürlich am ergiebigsten.

VCA

Wer sich bei diesem Modul zunächst nicht auskennt, der sei damit vertröstet, dass es vielen anderen sicherlich gleich ergeht. In der Tat ist die VCA-Abteilung recht ungewöhnlich. Eine Hüllkurve im herkömmlichen Sinn sucht man hier vergebens. Statt dessen haben Sie mit attack und percussion quasi eine Minihüllkurve zur Verfügung – Attack und Decay entsprechend. Die Kippschalter rechts davon stellen vorgefertigte Hüllkurven-Muster dar, die Sie nur zu aktivieren brauchen.

Short und long, hold und sustain sprechen eigentlich für sich. Ebenso haben die Mittelpositionen eine eigene Funktion, deren Dokumentation aber leider nicht vorliegt. Immerhin können alle Schalterpositionen unterschiedlich miteinander kombiniert werden, sodass Sie hier gleich ein ganzes Paket an extrem nützlichen Hüllkurven-Mustern zur Verfügung haben. Der Schalter links mit der Bezeichnung expand ist ebenso nicht näher erläutert. Vom Klangbild aber lässt sich erkennen, dass hier die Hüllkurvencharakteristik zwischen exponentiell und linear (bzw. einer weiteren Zwischenstufe) gewählt werden kann. Ist expand aktiviert, so liefert Ihnen der 800DV extrem perkussive Sounds, die über die verbleibenden Regler bzw. Schalter der VCA-Abteilung noch weiter verfeinert werden können.

VCO

Noch umfassender ist dieses Modul. Mit sechs Wellenformen (Sinus, Puls1, Sägezahn, Puls2, Chorus und Rauschen), einem sechsstufigem Oktavwahlschalter (64′ bis 2′) und einem separaten Suboszillator haben Sie bald keine Wünsche mehr offen. Der Suboszillator wiederum beherbergt eine eigene Sägezahn-Wellenform (von 32′ bis 2′ justierbar) und einen Ringmodulator. Somit bietet der 800DV also vier Oszillatoren! Kurioserweise geht der Suboszillator eben auch bis 2′ hinauf und mit „nur“ 32′ weniger tief hinab als der Hauptoszillator.

Aber das tut der extremen Nützlichkeit dieser Kombination keinen Schaden. Ganz ausgezeichnet ist das Potentiometer namens mixer, wo das Signal des Hauptoszillators stufenlos (!) mit dem Suboszillator gemischt werden kann (Klangbeispiel 7: sub_to_vco). So ist – bei gleicher Oktavwahl – eine direkte Überblendung von z. B. Pulswelle zu Sägezahn möglich. Ein tolles Feature, das wenige Synthesizer zu bieten haben. Die Oszillatoren können auch gegeneinander verstimmt werden. Die hierfür zuständigen Potentiometer befinden sich links neben dem VCF. Jeder Oszillator kann separat um +/- eine verminderte Quinte (tuning) oder um +/- einen Halbton (fine tuning) verstimmt werden.

Es gibt bei den VCOs auch zwei Einschränkungen: eine Modulation der Pulswelle ist nicht vorgesehen. Ebenso wenig können die Oszillatoren synchronisiert werden.

Davon abgesehen klingen die VCOs des Maxi-Korg 800DV gut, wenn auch längst nicht so kräftig wie die eines Oberheim oder Moog. Dennoch sind sie flexibler als viele ihrer Konkurrenten, und haben einen durchaus eigenständigen Klangcharakter. Besonders wäre hier die Wellenform chorus zu nennen (Klangbeispiel 1: bass_chorus).

LFO und andere Effects des Maxi-Korg 800DV

Jetzt wird’s spannend. Viele wirklich abgefahrenen Sounds des 800DV haben in der Effektsektion ihren Ursprung. Pro Stimme stehen Vibrato, Bender und Portamento zur Verfügung.

Vibrato entspricht einem einfachen Sinus-LFO, wobei speed, depth, und normal/delay eingestellt werden können. Der (Auto-)Bender erlaubt die Kontrolle eines separaten Delays, der Bender-Geschwindigkeit (slow/bend), sowie der Bender-Richtung (up/down). Portamento schließlich ist in Geschwindigkeit und Modus (fixed/variable) justierbar.
Alle diese Möglichkeiten gemischt ergeben ein wunderbares Experimentierfeld. Schräge Sounds sind hier möglich, die Sie sonst allenfalls mit einem Modularsystem erstellen könnten. Alle Klangbeispiele mit _mod sind auf diese Art und Weise entstanden.

Die Play-Modes des MaxiKorg 800DV

(wird in Kürze hinzugefügt)

 

 

Anschlüsse

In diesem einen Punkt gibt es unterschiedliche Versionen des Korg Maxi-Korg. Frühe Versionen besaßen noch keine CV-Gate Anschlüsse, dafür Send/Returns für externe Effekte.

Anschlüsse frühe Version mit Send &/ Returns für externe Effekte

Spätere Versionen waren hingegen bereits deutlich besser ausgestattet.  Auf der Rückseite der neuen Versionen wurde jedenfalls wurde nicht gespart. Von allen frühen Korg-Synthesizern (700/770/800DV/900PS) ist dieses Instrument das wohl am besten ausgestattetste. Es gibt zwei getrennte Ausgänge (für jede Stimme einen), CV-IN und GATE-IN (gemeinsam für beide Stimmen), zwei Filter-Eingänge, sowie zwei weitere Filter-Eingänge (traveler) in Form von DIN-Buchsen. Allein die Möglichkeit, beide Filter getrennt anzusteuern, steigert die klangliche Flexibilität enorm.

Anschlüsse der späteren Maxi-Korg Versionen

Der Sound des Maxi-Korg 800DV

Der 800DV eignet sich hervorragend für kräftige Basssounds und ungewöhnliche Effekt- bzw. Modulationsklänge.
Die Filter klingen rau und sind mit LP/HP sowie den externen Kontrollmöglichkeiten sehr vielseitig. Subtil bis wild ist kein Problem. Die VCAs ermöglichen äußerst perkussive Sounds, was sich gerade in Verbindung mit einem Sequenzer als sehr nützlich erweist. Beide Oszillatoren können fleißig mit dem Suboszillator bzw. Ringmodulator gemischt und gegeneinander verstimmt werden und ergeben im Stereobild einen satten Klang. Die Modulationseinheit setzt dem natürlich die Krone auf. Im linken Kanal den Auto-Bend von unten, im rechten dasselbe von oben, dazu ein bisschen Portamento, einmal fixed und einmal variable… dann überblenden Sie die Oszillatoren langsam von Sägezahn hin zum Ringmodulator, und experimentieren abwechselnd auf beiden Seiten mit dem traveler oder der Resonanz… Kurz gesagt eignet sich der Korg 800DV bestens für experimentelle Klänge und abgefahrene Stereomodulationen mit ausgeprägtem Klangcharakter.

Weniger gut einzusetzen ist das Instrument für brachiale Leadsounds (keine Oszillator-Synchronisation) oder sanfte Flächen- bzw. Streicherklänge (die Einschränkungen der Mini-Hüllkurven machen sich hier stark bemerkbar).

Größenvergleich Maxi-Korg und andere Solisten

Wer den mächtigen Korg MonoPoly schon mal in Natura gesehen hat, bekommt durch das folgende Bild eine ungefähre Vorstellung, wie groß der Maxi-Korg 800DV in Wirklichkeit ist.

Ganz besonders klein wirkt zum Beispiel neben dem Maxi-Korg der Moog-Prodigy.

Der Maxi-Korg auf dem Gebrauchtmarkt

Zum einen ist es tatsächlich sehr schwer geworden, einen gut erhaltenen Maxi-Korg überhaupt am Markt zu finden, zum anderen gehört er zu den Vintage-Klassikern, die in den letzten Jahren besonders an Wert zugenommen haben. Als dieser Artikel vor 10 Jahren von Theo Bloderer verfasst wurde, galtr ein Maxi-Korg noch als Geheimtipp und kostete 600,-€.

Von solchen Schnäppchenpreisen kann man heute leider nur noch träumen. Der letzte privat versteigerte Maxi-Korg erzielte auf eBay einen Preis von 2019,-€. Aktuell haben wir bei einem europäischen Vintage-Händler ein restauriertes Exemplar für 3.500,-€ finden können.

Der Maxi Korg 800DV on YouTube

Sehr schönes YT-Video von GForce zum Korg 800DV

Fazit

Der Maxi-Korg 800DV war mal ein Geheimtipp, aber das ist knapp 10 Jahre her. Auf Grund seines wirklich einuzigartigen Konmzepts und Klangs, steht er heute bei Sammlern ganz oben auf der Liste und kostet leider entsprechend viel.

Für Experimentalisten, Filmmusiker oder als Ergänzung zu den gängigen analogen Powersynths ist er sicher ein Instrument der ersten Wahl. Erwähnenswert wäre außerdem der (fälschlicherweise oft als Vorgänger des MS-20 verstandene) Korg 770. Dabei handelt es sich um einen monophonen Synthesizer, der über 2 VCOs, 2 VCFs und ähnliche Modulationsmöglichkeiten wie sein großer Bruder Maxi-Korg 800DV verfügt.

Preis

  • Bei privaten Versteigerungen ca. 2.000,-€
  • Bei Vintage-Händlern ca. 3.500,-€
Klangbeispiele
Forum
  1. Avatar
    AMAZONA Archiv

    Hallo,
    kann ich auch wärmstens empfehlen, leider nicht ganz einfach an Midi anzupassen. Es soll übrigens zwei Filter-Versionen geben, da es wohl mit dem bekannten Moog Filter zu Problemen gekomen ist?! Kann das vielleicht noch Jemand hier bestätigen? Also bei meinem 800DV sind die Bässe sehr Moogy!

    Andre

    • Avatar
      AMAZONA Archiv

      Verwechselst Du da nicht etwas mit dem Roland SH2000, dort gibt es zwei Filter-Varianten…

  2. Avatar
    AMAZONA Archiv

    moin, die chorus wellenform ist eine modulierte pulswelle, auf jedenfall ist es beim 770 wohl so. die knöppe beim traveller lassen sich umdrehen, um zu vielseitigeren ergebnissen zu kommen, da sie sich bei manchen einstellungen im wege stehen: hi/lowpass wurden so angeordnet um einen bandpass zu
    erreichen.

  3. Avatar
    AMAZONA Archiv

    ah ja: expand ist hüllkurve auf filter, bright ist die resonanz und der untere traveller ist der hipass cutoff. so kenne ich das zumindest von ps 900, der aus der gleichen generation ist. schönes quurgeln allseits

    • Profilbild
      phil_dr110  

      genauso ist das auch beim 800DV!
      den hat ein guter freund von mir. ich habe auch den 900PS, der hat aber nur einen lopass- traveller, der auch nur relativ zum sound wirkt.

  4. Profilbild
    c.hatvani  AHU

    Ich hatte den 800DV in den neunzigern mehrmals besessen, ich bereue es, ihn verkauft zu haben. Damals hat es mich genervt, für einen Standard-Analogsound alles doppelt einstellen zu müssen und daß das Hochpassfilter immer meine Bässe torpedierte (Steuerung von LP und HP Filter per Hüllkurve ist immer gemeinsam).

    Mir war damals nicht klar, daß gerade die „Andersartigkeit“ das Kapital des Instruments ist.

  5. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Schaut Euch nur dieses wunscherschöne Prachtexemplar von einem Supersynthesizer an. Die Bedienoberfläche ist ein Traum. Und die Klänge, die mit dieser wahnsinnig geilen Soundmaschine möglich sind….
    Das ist m.E. der genialste Synthesizer überhaupt. Fette, druckvolle und skurrile Sounds sind mit dieser Kiste möglich, wie es – mit diesem ungewöhnlichen Timbre – wohl nur diese 1. Generation aus den 70ern zustande brachte.
    Ich hoffe inständig, dass Behringer, oder sogar Korg selbst, diese obskure Höllenmaschine wieder neu auflegt.
    Mittlerweile fragt Korg ja schon herum, ob die Synthesizerfans eine Neuauflage des Mono/Poly haben wollen. Wacht Korg endlich auf und registriert, dass die Leute sich nach den alten Geräten die Finger lecken, zumal die Herstellung heute günstige Geräte ermöglicht? Korg hatte so viele geile Objekte herausgebracht. Ich hoffe, dies wird eine Renaissance auslösen. Möglichst im 1:1 Format, aber bitte nicht minituarisieren!

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