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Blue Box: Roland System 100m, Modularsynthesizer (1979)

23. Oktober 2021

Modularer Klassiker

Roland hat genau drei Modulsysteme gebaut, davon sind zwei wirklich modular. Das kompakte Roland System 100 (also ohne „m“) von 1975 war ein direkter Kollege der damals aktuellen SH-Serie und sollte nicht nur wegen seiner „nicht-so-ganz“ Modularität auch gesondert behandelt werden. Das Roland System 100m hingegen ist voll modular und deutlich kompakter gebaut. Entscheidend ist auch, die beiden Systeme 100 und 100m nicht zu verwechseln. Das „m“ deutet es bereits an, es ist modular(er).

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Formales zum Roland System 100m

Zu erwerben gab es seinerzeit zwei verschiedene Größen von Cabinets. Es mag in Zeiten von reichhaltig sortierten 3 HE (=Höheneinheiten) Systemen wie Doepfer und Co. schwieriger nachzuvollziehen sein, aber das Roland System 100m war durchaus das erschwinglichste und offen skalierbarere System im Vergleich zu dem, was 1979 aktuell angeboten wurde.

Der Modul-Synthesizer war ein Gerät, das in erlesenen und teuren Studios oder in Universitäten zu finden war, und die Preise waren dem entsprechend ausgerichtet selten weniger als fünfstellig bepreist. So bot Roland ein Cabinet für drei und eines für fünf Module an. Diese Module sind stets exakt gleich breit. Sie entspricht etwa der doppelten Breite von 5 HE Modulen („Moog“-Größe). Die Cabinets selbst stellen eine Reihe Multiple-Verteiler bereit und erlauben auch die Aufnahme einiger 6,3 mm Klinkenstecker für das ansonsten für 3,5 mm Klinken ausgelegte System.

Außerdem hatte Roland sich entschieden, die essentiellen Eingangsspannungen zentral zu verwalten und über den internen Bus bequem für alle Module bereitzustellen. Die Eingänge für diese befinden sich auf der linken Seite in Form von Klinkeneingängen und einer DIN-Buchse und beinhalten Gate, CV (Steuerspannung für die Tonhöhe; Control Voltage) sowie das Triggersignal. Beide voll modularen Systeme von Roland hatten gegenüber anderen Systemen einen weiteren bequemen Vorteil, nämlich vorverschaltete Signalwege. Auf diese Weise sind typische Verbindungen per Patch-Kabel bereits sinnvoll gesteckt und können durch Einstecken eines Steckers überbrückt werden.

Diese Tatsache hat sogar kundige Leute dazu verführt, dieses System als semi-modular zu bezeichnen. Dennoch ist das System nur bequemer zu benutzen und dennoch voll modular. Die Module sind tatsächlich wechselbar und nicht fest eingebaut. Ebenfalls betroffen von dieser Fehlinterpretation waren Synthesizer wie der ARP 2600, der die Begrifflichkeit der Halbmodularität bestenfalls über seine bereits fest verbauten Baugruppen verdient hätte. Sowohl bei ihm als auch beim System 100m ist jedoch sonst alles vollständig modular, weil alle Audio- und Signalwege frei gepatcht werden können.

Technisches zum Roland System 100m

Grundsätzlich findet man beim 100m die Modulationswege im unteren Bereich, während die Audiowege im oberen Teil der Module Platz finden. Das Roland System 100m war für den „Einsteiger“ konzipiert. Dies war vor dem Hintergrund der aufgerufenen Preise zu den sonst üblichen Modul-Synthesizern nicht nur eine Frage des Wissens.

Dennoch reicht für viele ein Blick, um die Funktion der Module und deren Benutzung zu verstehen. Die Module werden auf der Rückseite über 9-polige DIN-Stecker mit dem Cabinet verbunden, genutzt werden nur 8 Pins. Sie liefern die benötigten 15 Volt Spannungstrios
(+, – , Masse) sowie die Spannung für die LEDs und die vorne anliegenden Steuersignale.

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Über die schon erwähnte weitere DIN-Buchse mit nur 6 Pins am vorderen Teil fehlt die LED-Spannung (5 Volt). Die Front-Buchse diente dem Anschluss des Steuerkeyboards und dessen Versorgung. Man benötigte offenbar keine LEDs.

Anschlüsse Tastatur

Die Tastatur ist kompatibel mit dem Roland System 700 mit gleicher Belegung. Roland bewies Flexibilität für verschiedene Geldbeutel. Es gab ein monophones einfaches Keyboard 180 mit 32 Tasten, ein monophones Keyboard 181 mit vier Oktaven sowie das etwas größere vieroktavige und für vier Stimmen ausgelegte Keyboard 184, das sogar einen Arpeggiator hatte.

Die Verteilmöglichkeiten für die vier Stimmen entsprechen denen des Jupiter-4. Der Arpeggiator hat die üblichen Spielmodi und die Random-Betriebsart, nicht aber den Oktav-Schalter, die das gleiche Muster jeweils auf der höherliegenden Oktave wiederholt. Es ist zudem einer der ersten Arpeggiatoren, wenn nicht sogar der erste in einem Synthesizer. Die Zuweisungsmodi sind Mono, Poly oder zwei Alternativen für Unisono (alle Stimmen werden gespielt). Auf der Rückseite befindet sich eine weitere DIN-Buchse, um alle CV/Gate/Trigger-Signale an ein weiteres Cabinet weiterzuleiten.

Interessant ist auch die duophone Spielart, bei der lediglich die Oszillatoren in ausreichender Anzahl vorhanden sein müssen, um durch ein gemeinsames Filter geführt zu werden. Der musikalisch interessante Part hierbei ist das direkte Spielen eines Klanges im Vergleich zu zwei identischen Tönen, die per Sync, FM oder Ringmodulation aus den beiden gespielten Tasten eine gezielte neue Obertonstruktur intuitiv erschaffen lässt. So „spielt“ man einen Klang nicht nur rein melodisch. Das bekannteste Beispiel dieser Anwendung dürfte noch immer Underworlds Klassiker „Rez“ aus dem Jahr ’93 sein. Dieser Klang stammt zwar im Original aus dem ARP Odyssey, dennoch führt er vor, wie man solch einen Sound intuitiv „spielen“ kann. Mit einem einzigen Cabinet hat man alles, was man benötigt.

Die Luxusversion eines guten Modular-Arbeitsplatzes ist mit 2 Cabinets hergestellt. Ein einziges kleines Cabinet kann eine Synthesizer-Stimme von der Komplexität eines Dark Energy oder eines SH-101 erzeugen. Der Klang ist auf eine sehr angenehme Weise mittig und bis heute durchaus als Studiostandard zu bezeichnen. Es gibt so unendlich viele Produktionen mit diesem System, und das hat Gründe.

Die System 100m Module und Zusammenstellungen

Während die meisten Käufer sich für eines der vorgegebenen Sets entschieden, konnte man sich auch individuell für eine Zusammenstellung entscheiden. An den heute bekannten Systemen sieht man jedoch, dass die Mehrheit der heutigen Cabinets anhand des Roland Schemas verteilt sind. Darunter gibt es vor allem das System D und E. Letzteres ist offensichtlich eine Vorbereitung auf Polyphonie, während heute die meisten Nutzer monophon arbeiten.

Verteilung der Modulzusammenstellung „Sets“

  • A 110, 140, 117??/150?? (Letztes Modul im System ist nicht klar)
  • B 110, 140,150, 145
  • C 110, 110, 140, 152
  • D 112,121,130,140,150
  • E 110, 110, 110, 140,1 50

Die wirklich erhältlichen Module

  • 110 VCO + VCF + VCA Kombination
  • 112 Doppel-Oszillator
  • 121 Doppel-Filter
  • 130 Doppel-VCA (Verstärker)
  • 131 vierfache Mischeinheit/Test-Oszillator
  • 132 vierfacher Audiomixer mit Invertierer & 2 Voltage-Prozessor
  • 140 Doppel-ADSR-Hüllkurve + CV-steuerbarer LFO
  • 150 Sample and Hold, CV-LFO, Weißer/Rosa Rauschgenerator, Ringmodulator
  • 165 Doppel-Portamento (Slew-Limiter)
  • 172 Delay, Phaser, LFO, Gate-Delay,
  • 173 4x Signal-Gate „elektronische Schalter“ + Multiple-Patchbay
  • 174 Parametric-EQ
  • 182 Sequencer, 8 Steps

Es gab eine kleine Menge geplanter Module, die den Status eines Prototypen jedoch nicht überschritten haben. Die sehr kompakte Bauweise der Module wies eine damals hohe Funktionsdichte auf. Manche mögen hierin bereits eine Art Verstoß gegen das strikte Modulkonzept gesehen haben. Man findet pro Modul oft mehr als eine Funktion und nicht selten eine doppelte Ausführung.

Die Grundlage für ein halbwegs kompaktes mehrstimmiges Roland System 100m ist primär das Modul 110 gewesen. Es enthält eine komplette Synthesizer-Stimme, allerdings ohne Hüllkurven. Diese müssen über das Modul 140 hinzugefügt werden. Dadurch ist auch ein LFO mit an Bord. So kann man innerhalb eines kleinen Dreier-Cabinets 190 bereits eine Stimme in kleinstmöglichem Raum aufbauen. Die großzügigeren Fünfer-Cabinets 190-J boten entsprechend Platz für das Modul 150, das in den meisten Systemen zu finden ist. Mit diesem war das Niveau sogar noch oberhalb der Möglichkeiten eines SH-Spitzenmodells wie dem SH-7, sofern das 110er Modul doppelt verbaut war. Es hätte sogar zwei LFOs vorzuweisen. Vom SH-5 würde diese Kombination ein hervorragend klingendes manuelles Bandpass-Filter und ein Multimodefilter trennen.

Dafür wären beide Filter spannungssteuerbar, die das 100m anbieten kann. Es stimmt, es gibt kein Modul mit anderen Filtertypen als Tiefpass. Man müsste schon zu Phasenkehrungs-Tricks greifen, um andere Typen zu erhalten, jedoch ist das keine 100m-Eigenheit.

Doppelmodule vs. Kombi-Modul 110

Die kleinste Version System 100m: 190 mit drei Modulen.

Die Doppel-Versionen haben stets eine Zugabe gegenüber der kompakten Variante im Modul 110 zu bieten. Alle Doppelmodule haben in der Regel drei Modulations- und Audiowege, verglichen mit den nur zwei Wegen im Kombi-Modul 110.

Filter Modul System-100M „121“

Die angebotenen Filter sind allesamt Tiefpassfilter mit 24 dB pro Oktave Flankensteilheit. Beim VCA hat man die Auswahl zwischen exponentiellem und linearem Verhalten, was die damit verarbeiteten Ergebnisse knackiger machen kann. Beim Filter ist das Roland-typische statische Hochpassfilter der entsprechende Zusatz, während beim Doppel-Oszillator harte und weiche Synchronisationsanschlüsse angeboten werden. Sie klingen deutlich überzeugender als die sehr spezielle Umsetzung der Synchronisation des SH-7. Man kann es daher eher mit der des SH-5 oder des System 100 vergleichen. Andere SH-Synthesizer besitzen keine Sync-Funktion.

VCO Modul System-100M „112“

Die Oszillatoren verfügen über einen klassischen Oktavschalter und einem Feinstimmungsknopf. Zur Auswahl stehen Sägezahn, Puls mit einstellbarer Pulsbreite sowie Dreieck. Die Pulsbreite ist über einen Eingang steuerbar. Das Signal wird an zwei Ausgangsbuchsen bereitgestellt. Die Unterschiede zum Kombimodul sind lediglich die Anzahl der Ausgangsbuchsen und die kombinierte manuelle Pulsbreiteneinstellung mit der Intensität der externen Modulation.

Funktional gibt es keine weiteren Einschränkungen. Die Weitergabe an das Filter ist bereits verschaltet. Diese kann jedoch aufgebrochen werden, sodass auch das Modul 110 wie drei eigenständige Module verwendet werden können. In der Praxis ist es oftmals eher eine Frage der Menge von Multiple-Steckplätzen als von fehlenden Funktionen, die die beiden Module unterscheiden. Den größten Nutzen hat die Sync-Möglichkeit der Doppelmodule, während das Filter einfach „nur doppelt“ ist und das statische Hochpassfilter leicht über andere Methoden kompensierbar ist.

Der Klang unterscheidet sich nicht. Es ist lediglich mehr Komfort beim Patchen. Das Layout und die Schaltbuchsen erweisen sich sehr oft als extrem gute Hilfe und sinnvoll durchdacht, um mit minimalem Steckaufwand ohne Patchbay oder Multiple zu arbeiten. Der Zusatz-Modulationseingang sowie die doppelten Ausgänge der Doppelmodule helfen bei Oszillator-FM und gleichzeitiger Modulation durch mehrere Quellen im Falle des Moduls 112.

VCA Modul System-100M „130“

Somit ist denen, die entscheiden können, durchaus empfohlen, das 110er Modul nicht sofort im Gedanken schlechter zu bewerten als die Doppel-Module. Es lassen sich mit nur zwei dieser Typen immerhin schon recht komplexe Modulationen erschaffen, wie etwa eine Oszillator- oder Filter-FM, die über das zweite 110er VCA sogar über eine Hüllkurve gesteuert werden kann und hat noch zwei Filter übrig, die mit Parallelabstand spacige oder sprachähnliche Sounds ermöglichen.

Vorausgesetzt, man hat zwei davon. Wer ein Roland System 100m mit den Doppelmodulen bekommen kann, hat hingegen den Vorteil des zackigeren VCAs oder des Oszillator-Syncs. Deshalb können Kombinationen mit einem 110, dem Doppel-VCA und dem Doppel-Oszillator am meisten „Synthese fürs Geld“ erreichen und erscheint als eine gute Wahl. Allerdings wird man ohnehin selten in den Genuss der großen Auswahl von Modulen kommen. Die Systeme wechseln immer seltener den Besitzer und einzelne Module, geschweige denn leerer Cabinets, bekommt man faktisch so gut wie gar nicht mehr.

ENV-Modul System-100M „140“

Die Hüllkurven in Modul 140 verhalten sich sehr musikalisch. Sie erlauben beeindruckend stimmige Perkussions- und Drum-Sounds. Die Attack-Phase ist maximal etwas weniger als 9 Sekunden lang, und der Release hält maximal 20 Sekunden lang an. Das macht die ADSR-Hüllkurven eher nicht zu epischen Ambient-Generatoren.

Ganz anders der LFO, er hat einen dreistufigen Bereichsschalter und prädestiniert sich besonders für eher langsame Modulationen. Er reicht nicht in den Audio-Frequenzbereich hinein, solange man keine Tricks anwendet. Dafür kann er mit einem Key-Trigger glänzen, ohne ein einziges Kabel stecken zu müssen und hat 5 Schwingungsformen zur Auswahl. Key-Trigger setzt den LFOs bei Tastendruck zurück, um stets eine gleichbleibende Modulation zu bewirken. Dies lässt sich auch als kleine Hüllkurve missbrauchen. An Bewegungsmustern bietet sich dafür der fallende sowie der steigende Sägezahn für eine Attack- bzw. eine Decay-Hüllkurve an.

System 100M Modul 150

Die „Zufallsschwingungsform“ wird über die Sample and Hold Schaltung hergestellt und befindet sich in Modul 150, nicht aber im Doppel-ADSR-LFO Modul. Hüllkurven gibt es in keinem anderen Modul, LFOs hingegen schon. Das „Killer-Feature“ des LFOs ist die Möglichkeit, ihn per Steuerspannungseingang beschleunigen zu können. Über die Möglichkeit, eine Spannung an seinen CV-Eingang anzulegen, erreicht der LFO beachtliche Audiogeschwindigkeiten. Auch eine Einschwingverzögerung ist vorhanden.

Ringmodulator, LFO und Rauschgenerator – „Modul 150“

Der LFO ist identisch mit dem in Modul 140. Dazu ist ein Ringmodulator und eine freie Sample and Hold Schaltung mit eigener Clock an Bord. Der Rauschgenerator stellt über 4 Ausgänge jeweils weißes sowie rosa Rauschen zur Verfügung. Der LFO und der Rauschgenerator können über einen Schalter ohne Kabel dem S/H zugeführt werden. Dies ist erneut eine angenehme Nebenerscheinung der Funktionsdichte und des Prepatchings. Wer es benötigt, kann ein externes Clock-Signal anlegen. Auch der Ringmodulator wird ohne Zuhilfenahme eines Kabel mit Rauschen und dem Signal aus dem LFO versorgt. Auch hier können auch andere Signale angelegt werden. Dieses Modul zeigt jedoch sehr gut, dass Roland an eine angenehme Bedienung gedacht hat. Dieses Modul ist insgesamt sehr ergiebig und sollte daher nicht fehlen.

Es gibt allerdings auch nur wenige Systeme, in dem es fehlt. Das ist der Fall bei individuell zusammengestellte Systemen oder den kleinen Dreier-Cabinets oder im „System C“ (siehe Liste oben).

Alles außer Filter – die anderen Module

Während das Mischmodul nicht viel anders als ein 4-Kanal Mischpult und daher gut ersetzbar durch externe Pulte ist, machen nicht alle Module es leicht, sie zu ersetzen. Natürlich ist es stilvoller, wenn Hilfsmodule wie das Mischmodul in einem Cabinet steckt, es gibt aber durchaus auch klanglich oder funktional spannendere Module. Alle bis hier nicht genannten Moduleinschübe sind deutlich seltener anzutreffen (einschließlich des Mixers).

Interessant ist in jedem Falle das Delay. Es ist schon durch dessen spannungsgesteuerter Natur sehr begehrt, jedoch heute rar und daher heiß umkämpft. Es handelt sich um ein analoges Delay. Der LFO ist zwar nur ein einfacher Geselle mit nur einer festen Schwingungsform, aber das Modul enthält neben einem Gate-Delay zur Verzögerung von Trigger-Signalen noch einen Phaser, der ebenfalls analog und spannungsgesteuert ist. Der LFO ist, wie zu erwarten war, intern vorverkabelt. Außerdem bietet es einen phasengekehrte Variation seines Ausgangs an, um gezielt ohne Aufwand verschiedene exakt gegenphasige Standard-Effekte erzeugen zu können (180° Versatz).

Der Sequencer mit acht Steps ist etwas häufiger anzutreffen als das Delay. Der von dem Entwickler Ryk erst Ende 2009 entwickelten Bausatz eines alternativen Sequencers kann jedoch deutlich attraktiver komplexe Muster erzeugen. Er ist in der Lage, jeden der 8 Steps bis zu achtmal zu wiederholen oder das Timing zu steuern (Pausen oder Längen; pro Step einstellbar). Er ist über den Suchbegriff Ryk Sequencer und dem Zusatz M185 im Netz zu finden. Er ist jedoch nicht weniger selten, da es ihn nur als Bausatz und in geringer Stückzahl gab. Dadurch sind erheblich variationsreichere groovige Muster möglich als mit einem Standard-Sequencer. Den Roland Sequencer hingegen kann man relativ einfach durch heute aktuelle Sequencer wie dem Doepfer Dark Time oder MFB Urzwerg ersetzen. Der offiziell auf den Namen 180 hörende Sequencer ist mit einer abgespeckten Variante des System-100-Sequencers vom Typ 104 zu vergleichen und hat für diese Größe erstaunliche zwei getrennte „Kanäle“ zu bieten, die zusammen auch als 16 Step-Einfach-Sequencer arbeiten können.

Das Doppel-Portamento könnte man auch als Slew Limiter bezeichnen. Dieser Typ glättet ein Signal, üblicherweise das der Keyboard-Spannung und lässt den Nutzer die Geschwindigkeit dieser Glättung einstellen und sie auch generell abschalten, um in einem Live-Einsatz sich zwischen beiden Varianten entscheiden zu können.

Das Hilfsmodul 173 ist zur Hälfte Multiple, die andere stellt steuerbare Gates in vierfacher Ausfertigung mit Schalter zur Verfügung. Sie stellen die Gate-Signale auch invertiert bereit. Leider können sie nicht als Invertierer arbeiten. Das ist nicht ganz so schlimm, denn die Hüllkurven sind durchaus bereits mit einem invertieren Ausgang ausgerüstet.

Recht interessant könnte der parametrische Equalizer sein. Er hat vier Bänder mit den Frequenzbereichen 20 – 200 Hz, 100 Hz – 1 kHz, 500 – 5 kHz sowie 2 – 20 kHz und hat auch Bandbreiten-Fader zu bieten. Der Klang ist durchaus geeignet für Sammler. Jedes Band kann 12 dB pro Oktave anheben oder absenken. Das macht es durchaus zu einem interessanten Objekt. Allerdings ist nichts davon spannungssteuerbar, was es noch heute ernsthaft spannend gemacht hätte. Es erfüllt seine Aufgabe eher statisch oder über manuelle Aktivität.

Das sicher spannendste Modul der „selteneren“ Auswahl dürfte das Delay sein und bleiben. Außerhalb von Rolands Herstellung gab es von dem Einzelkämpfer und Bastler Ryk auch ein dreifaches Filter auf Vactrol-Basis (Lichtwiderstand-Kopplung, diese Bauelemente sind für einen guten Klang aber nicht für allzu schnelle Reaktion bekannt). Wer danach suchen möchte, kann „Roland 100m 175 Triple Vactrol Filter“ bei der Suchmaschine des Herzens versuchen. Es gibt eine Flickr Sammlung und einige Blogs sowie einige Videos für beiden Module. Erhältlich sind sie jedoch ebenfalls schwer, weshalb dies nur der Vollständigkeit des Berichtes dienen soll.

Klang und Einordnung

Der Klang des Roland System 100m orientiert sich sehr nahe an der SH-Serie. Am einfachsten ist der typische Sound erklärt, indem man sich die SH-Synthesizer anhört. Einen Hauch steriler klingen die Ergebnisse schon, jedoch sind sie von vielen Synthpop/EBM-Acts und Künstlern wie Vince Clarke, diversen Mute Acts (Daniel Miller) bis Front 242 nahezu stereotypisch für den sehr beliebten Roland Sound historisch prominent vorgeführt worden.

Sicher klingt ein Roland System 700 noch einmal deutlich runder und voluminöser oder auch wuchtiger im besten Sinne. Außerdem bietet das 100m leider keine Multimode Filter an. Diese kann man nur durch Phasenkehrung über zwei Filtermodule simulieren. Dennoch stellt es für die meisten Zwecke, insbesondere für nahezu alle Bereiche der Club- und weitgehend als Popmusik zu bezeichnenden Welt (inklusive EBM, EM, IDM) noch immer einen hohen Maßstab an Verwendbarkeit und Einfachheit der Integration dar. Den Sound der Achtziger repräsentiert es sehr gut. Auch Aphex Twin hat es hin und wieder eingesetzt. Das Filter dünnt bei höheren Resonanzwerten durchaus merklich aus, jedoch handelt es sich eher um Pegelunterschiede als um fehlende „Breite“.

Heutige Ausführungen des Roland System 100m leiden gelegentlich unter knirschenden oder krachenden Fadern, womöglich sogar mit springenden Einstellungen. Diese lassen sich reinigen oder austauschen. Generell sind sie aber von einer guten Qualität. Die Regelwege sind akzeptabel, jedoch sicher ein Kompromiss. Verglichen mit einem Eurorack-System ist der Platz jedoch vergleichsweise „riesig“. Verglichen mit anderen Roland Synthesizern ist das Filter runder und breiter als das des Roland Jupiter-6, jedoch nicht ganz so voll wie ein System 100, das in Funktionalität dem 100m hingegen unterlegen ist, da dort nicht einmal die LFOs abgegriffen werden können und es sicher eher als zweigeteilter Roland SH-7 „auf Raten“ zu sehen ist statt als Modularsystem.

Der Grund für das Roland System 100 war schlicht, die in zwei Teilen budgetschonend in Etappen käuflich zu erwerbende Klanggewalt der größeren Roland Mono-Synthesizer seiner Zeit auch für weniger Betuchte anbieten zu können. Das Roland System 100m ist deutlich stabiler in allen Belangen als ein 100er. Es gibt klanglich noch heute wenig bis keine alternative Klang-Hardware, wenn man den holzig-schönen Grundklang der Rolands schätzt.

Wer nicht an die „Exoten“-Module herankommt, wird die meisten Funktionen mittels Euro-Modulen leicht nachstellen können. Lediglich das Delay muss über einen Moogerfooger oder andere heute erhältliche Retro-Delays substituiert werden. Allerdings sind beide Lösungen nicht besonders billig.

Anbindung an aktuelle Modularsysteme

Es lässt sich leicht in ein heutiges Set integrieren, da es mit der normalen Volt-pro-Oktave Spannungscharakteristik versorgt werden kann. Zum Triggern benötigt es knapp 9 Volt. Das Trigger-Signal kann meist einfach mit dem Gate verbunden werden und ist in 95 % aller praktischen Fälle auch zur Auslösung der Hüllkurven und LFO-Keytrigger Funktion zu überreden. 5 Volt reichen in der Regel nicht aus, dafür benötigt man in dem Falle einen einfachen Aufholverstärker. So etwas kann ein einfacher Techniker ohne großen Aufwand herstellen, auch wenn er nicht auf Synthesizer spezialisiert sein sollte. Viele Sequencer können jedoch auch 10 Volt ausgeben. Selbst Silent Way von Expert Sleepers (MIDI über Audiointerface) hat Lösungen für 10 Volt Ausgabe zu bieten.

Die Ansteuerung über heutige polyphone Interfaces wie das MUC400/500 von TS (standalone Gerät) , dem Vermona Modul qMI (3 HE) oder das historische MPU101 von Roland mit vergleichbaren Funktionen ist ebenfalls möglich.

Aktuelle Preise und Alternativen

Überhaupt ist ein Roland System 100m auch in der einfachsten Zusammenstellung bereits in Bereiche jenseits der 4.000,- Euro Marke vorgedrungen, wenn man Glück hat und bei einer Versteigerung mitbieten kann. Bei Vintage-Händlern sind eher über 6.000,- Euro anzusetzen. Einzelne Module kosten derzeit zwischen 600,- Euro und 1.000,- Euro. Also purer Wahnsinn. Da ist es absolut sinnvoll, sich nach ernsthaften Alternativen umzusehen.

Die digitale Hardware-Variante des System 100M – System 1m

Roland System 1m mit Plug-out System-100

Die giftgrün leuchtende Hardware im Eurorack-Format (die nicht jedermanns Geschmack war), erschien 2015 und ist zwar aktuell nicht mehr im Handel, aber für ca. 350,- Euro jederzeit gebraucht zu bekommen. Beim Kauf sollte man darauf achten, dass das System 100-Plug-Out (so nennt Roland seine optional erhältlichen Software-Pakete) bereits installiert ist, sonst fallen weitere Kosten an.

In unserem Test (HIER KLICKEN) bescheinigten wir dem Roland System-1m einen sehr authentischen Klang und im Zusammenhang mit anderen Modulen hervorragende Möglichkeiten. Also Augen auf, das Ding ist immer noch heiß.

Analoges Eurorack Roland System 500

Roland Eurorack System 500

Mit dem Eurorack System 500 brachte Roland 2016 in Zusammenarbeit mit Malekko eine analoge Hardware auf den Markt, die stark das alte Roland System 100m angelehnt war.

Das System ist nach wie vor im Handel und kann in der oben gezeigten Zusammenstellung für 1.999,- Euro erworben werden. Einzelne Module kosten zwischen 400,- Euro und 460,- Euro. Den ausführlichen Test zum Roland System 500 findet ihr HIER. Das Fazit im Test viel zwar gemischt aus, aber dem Klang bescheinigten wir hohe Authentizität:

„Das System 500 klingt super und vor allem richtig dick nach Roland. Wer diesen Klang sucht, wird hier ohne Wenn und Aber fündig.“

Behringer Eurorack System 100

Die wohl akribischste Kopie hat Behringer 2020 auf den Markt gebracht. Die Module entsprechen von Aufbau und Bedienung 1:1 dem Vorbild, wurden aber verkleinert und ins Eurorack verfrachtet. Nach und nach wurde die Modulauswahl ergänzt. Und auch hier bescheinigten verschiedene AMAZONA.de-Tester den Modulen eine klanglich hohe Authentizität.

Behringer System 100 Bundles mit Gehäuse gibt es bereits ab 615,- Euro.  Die einzelnen Module kosten ca. 100,- Euro.

Eine Übersicht zu allen Behringer System 100-Tests findet IHR HIER.

Das Roland System-100M auf YouTube

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Fazit

Das Roland System 100m ist klein und auch einfach gehalten. Dennoch hat es selbst heute nichts an Attraktivität verloren und besitzt einen extrem hohen Arbeitspferd-Faktor. Es dürfte unter den „Vintage“- Modul-Synthesizern auch einer der wenigen sein, die sich auch schon ab Werk für mehrstimmige Musik eignen.

Das Roland System 100m klingt direkter als die eher weichgespülte JX-Serie oder ein Jupiter-8. Es ist auch flexibler als die SH-Serie und das Roland System 100. Ein Klassiker wird er ohne Frage bleiben.

Selbst bei der Reparatur sollte das 100m ein fast unproblematischer Kandidat sein.

Der Klang dieses Klassikers ist zeitlos und einfach ansprechend und die klanglichen Eigenschaften beschränken es auch nicht unnötig auf bestimmte Musikrichtungen oder Klischees. Die Prepatch-Idee ist bis heute sehr intelligent umgesetzt und das Arbeiten macht deshalb enorm viel Spaß. Es ist daher nicht verwunderlich, dass offensichtlich heute die meisten Systeme gehortet werden und daher nur noch selten am Markt zu finden sind. Aber zum Glück gibt es mittlerweile einige interessante Alternativen.

Plus

  • toller zeitloser Klang
  • Prepatching erleichtert die Arbeit und spart Kabel, genial!
  • durchdachtes Konzept
  • gut erweiterbar

Minus

  • kein Multimode-Filter

Preis

  • etwa 5.000,- Euro für ein 5er Cabinet, Set E oder D
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Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    Inductor  

    Danke für den tollen, fundierten Bericht. Das wir mir sehr bei der Auswahl weiterer Behringer 100 Module für mein Setup helfen.

    • Profilbild
      moogulator  AHU

      Oh, dazu kannst du wenn du viel viel Zeit hast dieses Video schauen – unser Vergleich zeigt – Behringer ist recht nah dran – beim Noise jedoch nicht und das 100m ist ein wenig gutmütiger in einigen Einstellungen – https://www.youtube.com/watch?v=2ag0dCFmSWw

      Vielleicht hilft das noch etwas – würde erwägen das Noise Modul von Rolands 500er Serie zu nehmen, wenn es um „sparen“ geht.

      Generell kannst du also das 500er nehmen – das ist zumindest heute noch von Roland – das unten erwähnte System 1m ist mit Plugout für System 100 ein anderes System – klingt aber sehr gut – das habe ich sogar auch mal beschrieben – mit Sound – https://www.amazona.de/test-roland-system-100-plug-out-fuer-system-1-1m/ mit Text von damals – genau wie hier – denn der Test ist ja schon etwas älter ..(dieser und der andere)

        • Profilbild
          moogulator  AHU

          Das Delay ist sehr kurz – ist also eher ein besserer Flanger/Phaser – quasi für Moroder-Sounds ist es aber gut – im 500er wie im B100 – das Original ist ähnlich dem im Sys700 – nette Zugabe – aber nicht superwichtig – LFOs kannst du auch von anderen nehmen, Hüllkurven hingegen nicht – weil die auch Teil des Sounds sind..

  2. Profilbild
    iggy_pop  AHU

    Ein hübsches System, aber vor dem Hintergrund, daß a) originale Erweiterungsmodule nur noch schwer bis unmöglich zu beschaffen sind und b) originale Modulrahmen nicht auf Bäumen wachsen, eher die Kategorie von „vintage modular“, von dem man die Finger lassen sollte, falls man irgendwann expandieren möchte (und expandieren möchte man garantiert bei dem doch eher übersichtlichen Funktionsumfang eines Standardsystems mit fünf Modulen). Leichter zu bekommen als originale Moog-Module, aber das muß wirklich nichts heißen…

    Für’s Protokoll und die forumseigenen Spezialisten: Ich rede ausdrücklich „nicht“ vom B-Clone, sondern vom originalen Roland System 100m, damit die Dinge im Kontext bleiben.

    • Profilbild
      gs06  

      Also ich bin sehr froh, dass es die Behringer Clones gibt. Selbst wenn die Originale „besser“ (anders?) klingen sollten, kann man mit den Clones viel Spaß haben. Selber habe ich ein originales System 100 nie ausprobieren können, so dass mich das ehrlich gesagt recht wenig kümmern würde wenn es leicht anders klänge. Denn: was soll bei einem Modularsystem überhaupt als besser gelten? Das Ergebnis hängt in der Praxis doch überwiegend von den Patching-Fähigkeiten des Nutzers als von irgendwelchen feineren Details der Module ab.

      Und meiner Meinung nach ist es übrigens auch eine Innovativationsleistung, wenn ein Hersteller es schafft, ein Produkt günstiger und dabei trotzdem in guter Verarbeitungsqualität zu produzieren. Dieses Know How in effizienter Fertigung, von dem viele nicht so betuchte Musiker profitieren, wird hier in den Kommentaren meist wenig berücksichtigt.

      David Bowie soll angeblich einmal gesagt haben, es komme gar nicht darauf an, eine Sache als Erster, sondern sie (möglicherweise als Zweiter) besser gemacht zu haben. In diesem Sinne freue ich mich über gelungene Clones genau so sehr wie über gute neue Instrumente. :-)

      • Profilbild
        Eurosack  

        Wenn man etwas kopiert und unter solchen Bedingungen produziert, ist es doch klar, dass es billiger wird. Man darf einfach keine Moral kennen….
        Ansprüche in Sachen Verarbeitungsqualität hast du anscheinend auch nicht…
        Außerdem kennst du offenbar nicht die Bedeutung von Innovation.
        Der Kommentar ist sogar für einen B-Fanboy niveaulos!

        • Profilbild
          gs06  

          Die Behringer-Module sollen die Roland-Module des System 100M als Eurorack-Version nachbilden, sind aber mitnichten reine Kopien dieser Module, da sie aus anderen Bauteilen gefertigt werden. Die „Kopie“ bezieht sich also nur auf das, „was“ nachgebaut wird und nicht „wie“ es nachgebaut wird. Der gesamte Fertigungsprozess ist auch ein anderer, und es ist ganz klar eine Engineering-Leistung, die Module und den Fertigungsprozess so zu konstruieren, dass man die fertigen Module dann zu so einem niedrigen Preis verkaufen kann.

          Wenn ein Hersteller verhindern will, dass seine Produkte kopiert werden, dann kann er entweder patentieren oder Geschmacksmuster (Design etc.) anmelden. Wird eine hinreichende Erfindungshöhe und Innovation/Eigenständigkeit erkannt, dann besteht bei Patenten in der EU bis zu 20 Jahren Schutz und bei Geschmacksmustern in der EU bis zu 25 Jahre Schutz. Danach sieht der Gesetzgeber es aus guten Gründen vor, dass auch andere ein gleichartiges oder sogar identisches Produkt auf den Markt bringen können.

          Diese Möglichkeit des „Nachbauens“ von Erfindungen hat der Menschheit bereits großen Nutzen gebracht – siehe zahllose Erfindungen, die wir seit langem von einer Vielzahl unterschiedlicher Hersteller beziehen können. Oft sind Kopien sogar besser als die Originale (z.B. das Rad).

          Dass ausgerechnet Behringer die Gemüter so erhitzt, entzieht sich jeder Logik.

            • Profilbild
              Crossbow  

              @Eurosack

              Wellenstrom, bist Du es?

              Dein wievielter Account ist das jetzt eigentlich?
              Egal, früher oder später steht über deinem Kommentar ja doch wieder nur „Amazona Archiv“ …

              • Profilbild
                Eurosack  

                Muss dich leider enttäuschen. Da du deinen qualifizierten Senf ja auch schon im Edge-Artikel von dir gegeben hast, gehe ich davon aus, dass du meinen Kommentar dort auch gelesen hast.
                Meinen alten gehackten Account gibt es noch, also kein Archiv, aber ich habe keinen Zugriff mehr darauf… Falls es dich interessiert, der Name ist: hunds fauler.

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                  Crossbow  

                  Hallo Wellenstrom/Willemstrohm/ hunds fauler/Eurosack

                  „Muss dich leider enttäuschen“ ist ja nun kaum ein Dementi, nicht mal ein halbherziges :-)

                  Den Rest Deines Kommentars übergehe ich jetzt einfach mal, der ist, um es mit den Worten meiner Oma zu sagen „Quatsch mit Soße“.

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          Ral9005  

          Sei wach, richte über andere, und fühle dich gut dabei.
          Diese unreflektierte und selbstgefällige Woleness ist einfach nur noch zum Kotzen.
          Ganz großer Daumen hoch für deine universelle Überlegenheit gegenüber allen B- und sonstigen Fanboys und dem Rest der Andersdenkenden geheiligter Eurosack.
          Willkommen am Stammtisch der Toleranten und Aufgeklärten.

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      iggy_pop  AHU

      „[…] Für’s Protokoll und die forumseigenen Spezialisten: Ich rede ausdrücklich „nicht“ vom B-Clone, sondern vom originalen Roland System 100m, damit die Dinge im Kontext bleiben.“

      Ich bin immer fester von der Tatsache überzeugt, daß manche Leute nicht kapieren wollen, selbst dann nicht, wenn man ihnen stumpf in die Fresse tritt.

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    Son of MooG  AHU

    Das Roland System-1m ist bei Thomann nach wie vor erhältlich (für 599,-€).
    Als glücklicher User vieler System-500 Module kann ich sagen, dass mir dadurch das System-100M nicht besonders fehlt. Dabei möchte ich besonders auf das Modul 505 hinweisen, dass zwar nicht vom System-100M inspiriert wurde, aber als lohnende Alternative zum SH-5 gesehen werden kann. Andere Module wie 512 Dual VCO sind ebenfalls lohnenswert, aber mein Geheimtipp (nach dem 505) ist 572 Phase Shifter, Delay & LFO. Andere Phaser wie Doepfers A-125 kommen da einfach nicht mit, und das Delay ist weniger für Echos gedacht als, in Verbindung mit dem LFO, ein hervorragender Chorus…

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      JCEFNY  

      Oh ja… da spielt auch die Optik eine große Rolle. Selbst wenn das Behringer Ding genauso klingen sollte, kommt es vor allem auch haptisch nie an das Original ran.

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