Blue Box: Yamaha CS-60 Analogsynthesizer

7. Juli 2007

Little Brother, Big Sound

Vorwort der Redaktion

Und auch diese Woche ist wieder ein absoluter Klassiker im Mittelpunkt von BLUE BOX, der Yamaha CS-60.

Der CS-60 ist quasi ein „halber“ CS80 – und über den brauchen wir hier eigentlich keine Worte mehr verlieren. oder doch? Berühmtheit erlangte der CS80 vor allem durch Vangelis, der dieses Schwergewicht auch heute noch einsetzt, wenn auch immer seltener. Eines der bekanntesten beispiele sind die Fanfaren-Klänge auf CHARIOTS OF FIRE, aber auch zahlreiche Sequenzer-Läufe, Streicher und Bässe auf älteren Vangelis-Scheiben. Darunter „Spiral“ oder dem Soundtrack zu „Blade Runner“. Vangelis ohne CS80 wäre schlichtweg nicht Vangelis.

Die Einschränkung „halb“ bezieht beim CS60 aber nicht auf die Klangerzeugung. Der Yamaha CS-60 ist nämlich der einzige wahre CS80 Ersatz und klingt 90% identisch mit ihm, während selbst der Arturia Clone CS-80V weit weit vom Original entfernt liegt. Eine weitere Alternative wäre noch der Yamaha CS-50. Dieser ist zwar nur vierstimmig, hat aber sehr viel mit seinen großen Brüdern gemeinsam, vor allem den einzigartigen CS-Sound.

An dieser Stelle erneut ein besonderer Dank an RLmusic, die uns wieder einmal mit den tollen Bildern versorgt haben.

Weiterhin viel Spaß mit Vintage-Equipment

Peter Grand

Der kleine Bruder einer Legend

Es fällt immer leicht, über ein Instrument zu schreiben, dem man musikalisch sehr viel abgewinnen kann. Doch bis man Ausdruck und Stärke des CS-60 erkannt hat, ist es meist ein hartes Stück Arbeit…

Auf der Suche nach einem polyphonen Yamaha CS-Instrument war der CS-60 mein erster Erfolgstreffer. Die Erwartung war groß, wusste man doch schon lange, dass Jean Michel Jarre viele Jahre einen CS-60 „aktiv“ im Setup hatte. Es musste also was dran sein, an diesem Instrument. Nach einwöchiger Phase der Klangforschung am CS-60 stand der Entschluss fest, ihn sofort wieder zu verkaufen. Er klang einfach „idiotisch“, die Presets waren schrecklich, die Bedienung gewöhnungsbedürftig, es gab kein CV/Gate oder Midi. Wozu dieses Instrument??? Doch Hartnäckigkeit siegte und nach ein paar weiteren Wochen war die Einschätzung ganz anders. Plötzlich standen die Presets im Abseits, und eigene Klänge wurden erstellt. Jene typischen Bläserriffs kamen zum Vorschein, die viele Soundtracks von Vangelis auszeichnen. Die wunderbar sensible Ausdrucksstärke der Velocity-Modulationen (Touch Response) verbanden sich mit subtilem Schimmer des hervorragenden Ringmodulators zu eigenen Klangwelten. Der CS-60 war einfach genial!!

Wie beim CS-80, ein eigenes Feld für den „Speicher“

Als einige Jahre später sogar ein CS-80 ins Setup hinzukam, blieb trotz aller Euphorie für „das“ Vangelis-Instrument der CS-60 bis heute das bevorzugte Instrument. Zwar sind seine Technik, sein optisches Erscheinen und auch sein klangliches Potential nicht ganz so beeindruckend, doch bietet er bei hervorragendem musikalischem Ausdruck zwei sehr praktische Vorteile:

1) er ist kleiner und dadurch von einer Person zu transportieren.

2) er beherbergt nur einen Bruchteil der CS-80 Elektronik und ist in Summe um ein Vielfaches zuverlässiger. Nichts macht die Lust am Musikmachen so schnell zunichte wie die (berechtigte) Angst vor technischen Pannen, wie sie der CS-80 doch im erhöhten Maße aufzuweisen hat.

Jürgen Haible ist innerhalb der CS-Familie sogar noch einen Schritt weiter gegangen, und hat sich bei der Wahl zwischen CS-60 und CS-50 letztlich für das kleinste polyphone CS-Modell entschieden. Der 50er blieb im Studio, der 60er wurde verkauft…

Die Erkenntnis „small is beautiful“ dürfte aus Sicht des Musikers also durchaus ein Fünkchen Wahrheit beherbergen. Sofern man bereit ist, Instrumenten ohne echten „Kultstatus“ ihren eigenen musikalischen Wert zuzugestehen…

Äußere Erscheinung

Der CS-60 ist mit „nur“ 40 kg ein echtes Fliegengewicht, wiegt er doch kaum die Hälfte des großen Bruders CS-80. Diese „Legende von Synthesizer“ bringt es übrigens auf gute 90 kg – erst mit den stabilen Chromfüßen zusammen ergibt sich das spektakuläre Gewicht von 100 kg. Wie alle polyphonen CS-Instrumente präsentiert sich der CS-60 mit stabilem Deckel gleich als „Synthesizer im Case“. Dem ist es auch zu verdanken, dass sich die Bedienpanel vieler CS-50/60/80 noch heute in einem optisch guten Zustand befinden. Mit der Elektronik sieht es etwas anders aus, doch das ist ein eigenes Kapitel…

Der Aufbau des Yamaha CS-60

Das 8-stimmige Instrument verfügt pro Stimme über:

  • -1 VCO
  • HPF und LPF (in Serie)
  • 1 VCA
  • 2 Envelopes

Des weiteren gibt es:

  • einen sehr umfassenden LFO
  • Yamahas genialen Ringmodulator, dessen Intensität über eine eigene Hüllkurve gesteuert werden kann
  • einen mit Samt überzogenen Pitch Ribbon, der aufwärts eine Oktav, abwärts aber bis in den Sub-Audio Bereich geht (!)
  • 12 Presets
  • einen Memory-Speicherplatz
  • eine ausgezeichnete 5-Oktaven Tastatur, die über Velocity verfügt

Für das Erscheinungsjahr 1977 ist vor allem die Velocity-Funktion geradezu spektakulär. Vor allem deswegen, weil sie unglaublich effektiv arbeitet. Ein Großteil des „Lebens“ im Klangcharakter eines polyphonen Yamaha CS lässt sich direkt auf die hervorragende Steuerung der Musik via Tastatur zurückführen.

Wie lernt man den Klangcharakter „kennen“?

Sofern man etwas Geduld mitbringt und bereit ist, die Ausdrucksstärke des CS-60 wirklich kennen zu lernen, wird man musikalisch gesehen kaum enttäuscht werden. Eine bestimmte Voraussetzung dafür gibt es: prinzipiell sollte man sich auf einer Tastatur gut auskennen und – einfach gesagt – wirklich Keyboarder sein. Wer auf die Ansteuerung des CS-60 via externer Hilfsmittel (Computer, Hardwaresequenzer, Masterkeyboard…) angewiesen ist, wird in 90% aller Fälle Pech haben. Kaum ein CS-60 wurde mit Midi nachgerüstet. Der Grund dafür ist ganz einfach: das (Kenton) Midi Kit kostet soviel wie der CS-60 selbst – und da ist für viele die Grenze der Hingabe sicher erreicht. Also ist man auf Live-Performance angewiesen. Wer flink in den Fingern ist, wird dem CS-60 seine Geheimnisse entlocken. Alle anderen Musiker werden das CS-80V Plug-In in Betracht ziehen, um zumindest den Flair des CS-Charakters ins Studio zu bringen.

Wenngleich viele Künstler (ob groß oder klein) ihre Musik erst dann im „sicheren Hafen“ wissen, wenn jedes Bit aller erdenklichen Klangparameter dingfest gemacht und auf ewig im Computer archiviert wurde, lernt man am CS-60 notgedrungen eine beinahe schon vergessene „freie“ Art des Musizierens wieder kennen. Von allen Synthesizern der bisherigen Geschichte scheinen CS-50/60/80 am ehesten noch einem „Natur-Instrument“ zu entsprechen. Das ist nun gut und schlecht gleichzeitig, es kommt eben auf den künstlerischen Einsatz an.

Die Instrumente müssen z.B. regelmäßig gestimmt (!) werden. Das bedeutet: Deckel auf, verstimmtes Voiceboard ausfindig machen, entsprechende Schraube auf diesem Board lokalisieren, stimmen. Die knifflige Frage ist natürlich nicht nur, ob jetzt dieses eine Board wieder „in tune“ ist, sondern wie sich die einzelnen 8 Stimmen zueinander verhalten. So oder so, wenn man gerade keine Lust zum Musikmachen hat, ist man mit Stimmen sicherlich länger beschäftigt. Langeweile kommt keine auf.

Desweiteren will es – wie bei einem Natur-Instrument – erlernt sein, die Klänge mittels Fingerdruck zum Leben zu erwecken. Die bereits erwähnte hervorragende Velocity erlaubt Kontrolle der LFO-Intensität, der Filter Cutoff Frequency, der VCA-Steuerung. Gleichzeitig oder im Einzelnen, wie man will. In der Praxis erfordert es eben nur wirklich gute Kontrolle der Finger, dann beginnt der CS-60 zu leben.

Zu guter Letzt sollte man sich selbst einen Gefallen erweisen, und jegliche Ansprüche auf Perfektion über Bord werfen. Es bedarf sogar der „Freude“ an einem verstimmten Instrument, am „natürlichen“ Klangcharakter, an all den Eigenheiten, die ein Koloss im Stile des Yamaha CS-60 mit sich bringt. Dann steht einer perfekten Musiker – Instrument Beziehung nichts im Wege. Die Musik wächst daraus ganz von selbst.

Der unverwechselbare CS-Sound

Natürliche Sounds sind die große Stärke aller polyphonen CS-Synthesizer. Der CS-60 erzeugt exzellente Bläser-Riffs, subtile Solo-Klänge (flötenähnliche, streicherähnliche Sounds), allerfeinste Filter-Sweeps mit BandPass-Charakteristik. Mit HPF und LPF in Serie fällt das ja auch gar nicht schwer, man denke nur an Korgs MS-20.

Der Ringmodulator erweitert das Klangspektrum enorm, zumal er stufenlos (!) zum Originalklang gemischt werden kann. Dieses Feature wurde später beim duophonen CS-40M leider eliminiert. Das „Klicken“ beim Aktivieren des Ringmodulators bleibt hier immer deutlich hörbar. Schade.

Experimentelle Sounds gelingen erstaunlich gut. Nicht nur des Ringmodulators und der beiden seriellen Filter wegen. Auch das Pitchen eines Sounds in den Sub-Audio Bereich mittels des Ribbon Controllers ist eine echte Spezialität.

Die Midi Nachrüstung eines CS-60 wäre trotz hoher Kosten zu empfehlen. Kenton stellt die CS-Midi Kits nach wie vor (oder besser gesagt: wieder) her. Das Ansteuern des Instruments via Computer und diversen Midi Controllern eröffnet neue Dimensionen, die im Live-Betrieb naturgemäß unmöglich sind. Hier entpuppt sich der CS-60 auch als Profi für aufregende Sequenzer-Sounds, für dramatische Bass-Linien und vieles mehr.

Der Yamaha CS-60 on YouTube

Fazit

Egal ob mit oder ohne Midi, der CS-60 stellt ein echtes Musik-Instrument dar. Am Gebrauchtmarkt ist dieser Synthesizer im Moment eher selten anzutreffen.

Preise zwischen 1000 und 1500 Euro dürften dabei einem realistischen Wert entsprechen, ein sehr gut erhaltenes Instrument inklusive Gestell (und evtl. mit MIDI) könnte sogar deutlich darüber liegen. Für all jene, die den Kontakt zu den Tücken des „Natur-Instruments“ CS-60 scheuen (offiziell heißt es dann natürlich „Kein Platz im Studio“), dürfte Arturias CS-Plugin dagegen keine schlechte Wahl sein…

Klangbeispiele
Forum
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    AMAZONA Archiv

    Man darf nicht vergessen, dass die gesamte Musikerriege in Frankfurt bei der Vorstellung der CS Reihe nicht einmal gezuckt hat, während sie an diesen Instrumenten vorübergingen um Langweiler wie den Polymoog zu bestaunen, Moog hatte einen Namen, war zwar nur eine Orgel (keine Oszillatoren/Stimme) und sah schlicht und einfach geiler aus als diese Farfisa aus Japan. Nicht vergessen sollte man neben dem immer genannten Vangelis unsern guten Spliff Keyboarder R. Heil, der dieses Monster auch oft einsetzte. Übrigens mein lieber Peter Grandl: was bringt uns diese ewige Diskussion: Plug oder echtes Instrument, wer das Geld für einen echten nicht hat, kauft halt das Plug und er KANN es glauben, dass er nur 88 oder 33 Prozent des Originals hat, wenn es ihm gefällt ist es so was von schnurz wie nah der dran ist. Und fast alle von uns haben nie die Chance das tatsächlich zu vergleichen.

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    Tyrell  RED 11

    @gaffer

    Hallo Gaffer, na da habe ich es wohl mit einem Altersgenossen zu tun, oder kennst Du die Geschichten der damaligen Musikmesse nur von Hörensagen ;-).
    Ich seh das so: Ein Plagiat versucht nunmal das Original zu kopieren und muss sich deshalb dem Vergleich stellen. Das hat z.B. ein MASSIVE nicht nötig. Man will also über Namen und Look Käufer locken – und nicht alleine über den Sound. Deshalb sollte man da ruhig kritscher sein ;-))

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    @ Peter, Ich war auf jener Messe, bin 55 und war von den Features dieses Synthies beeindruckt, genauseo wie ich die Erstvorstellung des Synthax erlebte, die auch fast niemand wahrgenommen hat (der Typ spielte Klassik drauf, eher klebrige) und nachher (jahre später) jeder wusste wie gut der doch ist. ich will hier nicht den Durchblicker raushängen, ich habe nur sehr viele Messen gesehen und auch die "Exoten" immer mal wieder gesucht.
    Hör Dir mal das Intro von Sirius, Opener auf der dritten an, ich glaube sie heisst Schwarz und Weiss, das ist ziemlich sicher einer. Ich glaube er spielte den Synth auch auf Herzlichen Glückwunsch, evtl 85555, bei Nina Hagen band weiss ichs nicht.

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    AMAZONA Archiv

    Wer den CS 80 hören möchte sollte sich z.B. Conquest of Paradise oder auch den Soundtrack zu Meuterei auf der Bounty von Vangelis anhören. Da hat er reichlich von CS80 gebrauch gemacht.

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    @ Peter
    In einem Test vom Prophet VS und seinem Softwarekollegen wurden die reinen Wellenformen (Sägezahn) aufgenommen und nacheinander abgespielt. Kein Ohr der Welt hört da nen Unterschied und in einem Song schon gleich drei mal nicht. Sorry, aber wer da einen Unterschied feststellt hörts Gras wachsen.

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      ich les grade einen alten kommentar, in dem steht das
      das prophet vs plug in wie das
      original klingt was die wellen-
      form betrifft: die sind aber
      sampels – also nicht zu verglei-
      chen mit vco/dco die grade im
      zeitverlauf ihre lebendigkeit
      entfalten, was bei einem algoritmus vorgegeben sein muß
      – mehr oder weniger gut gelößt.
      grade habe ich einen cs 50 ge-
      spielt und war sehr überrascht
      wie massiv er mit einem oszila-
      tor der gute klingt – nein, der
      aturia kommt da nicht mit!

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    Ich empfehle als Anspieltipps auch die Spliff Radio Show und alle CDs/Platten der Band UK mit Keyboarder/Violinist Eddie Jobson, auch ein Meister dieses Instruments!

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    Tyrell  RED 11

    @ Piet
    Lieber Piet, natürlich hört man keinen Unterschied wenn man die reinen Wellenformen vergleicht. Man muss schon einen kompletten Sound mit Filterverlauf etc. vergleichen. Übrigens ist der VS in der ANALOG FACTORY deutlich besser als im PROPHET V. Ich werde Dir beweisen wie gewaltig alle drei unterschiedlich klingen, versprochen, demnächst hier auf amazona.de. Und ich gehe jede Wette ein, dass Du dann anders über Plug-Ins und Original denkst!!!!

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    @ Peter
    Bin gespannt auf den Test und wenns denn so ist laß ich mich gern überzeugen. Ich hoffe nur daß hier nicht schon wieder so eine rießen Diskussion losgeht ob nun VST wie Original klingt oder nicht.
    Ich hatte mal ne KorgWS und nutze nun das VST-Plugin dazu. Damals hatte ich zwei Soundbänke programmiert und die Sounds klingen wirklich wie das Original. Das kann ich bestätigen. Ob aber nun Arturia den selben Weg wie Korg gegangen sind kann ich nicht sagen. Die Programmierer haben, soviel ich weiß, die Hardware mittels Software nachgebildet, quasi die Elektronic emuliert. Wie auch immer. Schau ma moi.

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    Tyrell  RED 11

    @Piet
    Ja, die Korg M1 und Korg Wavestation klingen zu 99% identisch mit der Hardware. Die arbeiten aber auch nicht mit analogen Filtern!! Da ist es also kein Wunder. Aber wie gesagt, Beispiele folgen demnächst.

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    AMAZONA Archiv

    @ gaffer
    Du hast damals auf der Messe wahrsch. den SYNTHEX v. Elka (und nicht Synthax) gehört.
    Die Spliff-Scheibe heisst "Schwarz auf Weiss" und ist von 1984.
    rein musikalisch uneingeschränkt empfehlen kann ich allen amazona-Lesern neben der "The Spliff Radio Show" auch die "Nina Hagen Band" von 1978 mit den ganzen 'Klassikern' (Auf'm Bahnhof Zoo, TV-Glotzer, Auf'm Friedhof usw.) drauf.

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    AMAZONA Archiv

    Klar sol, völlig richtig, nicht mal die Namen kann ich mir richtig merken…

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    AMAZONA Archiv

    Hi,

    zur bisherigen Diskussion werde ich dieses mal lieber keinen Kommentar abgeben. Ich wollt nur erwähnen, dass es neulich einen Konzertmitschnitt der Nina Hagen Band mit allen genannten "Klassikern" der ersten Hagen Platte im TV gab. Reinhold Heil hat neben einem Minimoog, einem (soweit ich mich erinnere) CP-70/80 und ein wenig "Kleinkram" vor allem auch einen CS-80 benutzt. Der CS-80 war heirbei bei fast allen Songs das maßgebliche polyphone Instrument. Sehr sehenswert wie ich finde. :-)

    Grüße

    Fr@nk

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    AMAZONA Archiv

    Hallo an alle geschätzte Amazona-Forumsteilnehmer. Wer hat denn diesen "Vangelissound" für den CS80 VST programmiert?
    Gruß

    Piet

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    AMAZONA Archiv

    Hi Leute,
    man, das Teil klingt ja mal nicht schlecht. Jetzt weiss ich endlich was Vangelis da immer spielt! ;-) Ich habe hier einen Korg DW-8000 und DX7MK1 stehen, und wie jeder weiss, kriegen die nicht annähernd so einen Sound hin.

  15. Avatar
    AMAZONA Archiv

    Zum Thema CS-80 und Reinhold Heil: Bei 85555 kam vor allem sein Roland Jupiter-8 zum Einsatz den er damals neu hatte, der CS-80 eher bei den Vorgängeralben mit Nina Hagen und die Spliff Radio Show (gut zu hören bei „Jive“ und „Sweet as radio“, bei Jive fühlt man sich an einer Stelle schon an 1980-F erinnert, vor allem weils der fast gleiche Sound ist und die Akkorde an einer Stelle sehr ähneln – man vergleiche das mal!)

    Er hatte den CS-80 zwar auch da noch live dabei, aber nimmer als Hauptinstrument. Bei der Schwarz-auf-weiß-Tour habe ich das CP-70 mit Jupiter-8 drauf gesehen, hinter ihm der CS-80 aber keine Spur von einem Minimoog, dafür stand ein Oszilloskop was an der Keyboardsumme hing in seiner Ecke – Spielratz:)

    LG Dietmar

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