Mobiler Sampler mit BeatSync
Als der Casio SXC-1 auf der diesjährigen NAMM gezeigt wurde, waren noch nicht viele Details bekannt. Nun wurde eine Produktseite für den handlichen Groove-Sampler eingerichtet, allerdings nur auf der japanischen Seite von Casio. Doch immerhin erfährt man jetzt ein wenig mehr.
Casio SXC-1 – portabler Groove-Sampler
Der Prototyp des Samplers wurde zunächst als „Testballon“ deklariert. Anscheinend hat er den Test bestanden und man tastet sich nun an die lokale Markteinführung heran. Aber ist eine Beschränkung auf Japan in unserer globalisierten Zeit überhaupt sinnvoll bzw. praktisch umsetzbar?
Der portable Sampler erinnert äußerlich ein wenig an die SP-404-Serie von Roland. Allerdings scheint hier alles deutlicher einfacher gehalten zu sein. Der SXC-1 versteht sich offenbar als leicht zu bedienendes Einstiegsgerät mit Gaming-Attitüde.
SXC-1 kann bis zu 16 Stimmen (Stereo) wiedergeben, was von der Nutzung der BeatSync-Funktion und den Effekten abhängig ist. Die Samples sind in 80 Bänken mit je 16 Sounds organisiert.
Samples können über einen analogen Eingang, USB-Audio oder das integrierte Mikrophon aufgenommen mit 16 Bit / 48 kHz im WAV-Format werden. Die maximale Sampling-Dauer beträgt 15 Minuten. Über die Casio Sampler App lassen sich zusätzlich Samples in den Formaten FLAC und MP3 importieren.
Der interne Speicher beträgt 64 GB. Casio hat 100 MB an Samples vorinstalliert, darunter sind auch nostalgische Sounds vom SK-1 und dem MT-40, inkl. der legendären „Sleng Teng“-Bassline
Der weiteren Samples sollen überwiegend für Hip-Hop geeignet sein, da man diese Zielgruppe offenbar speziell im Auge hat – neben Dancehall-Nostalgikern.
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Zur automatischen Anpassung von Tempo und Timing ist eine BeatSync-Funktion integriert. Damit lassen sich Soundquellen, sprich Loops, oder Sequenzen mit unterschiedlichem Tempo aneinander angleichen. Die BPM werden automatisch synchronisiert und selbst kleinste Abweichungen beim Spielen der Pads werden laut Hersteller umgehend korrigiert.
Ob auch Chop/Slicing o.ä. möglich ist, blieb bislang offen.
SXC-1 verfügt über zwei Effektslots, mit Filter, Flanger, Phaser und Bitcrusher sowie vier Roll-Effekten und zwei Delays.
Zur Unterstützung der Bedienung gibt es ein App, über die die Samples editiert und transferiert werden können. Auch die Steuerung des Sequencers ist hierüber möglich. Der interne Sequencer hat 16 Spuren. Patterns mit einer Länge von bis zu acht Takten lassen sich im Step- und im Realtime-Modus eingeben. Hier für sind 50 Bänke zum Speichern vorgesehen.
Der Casio SXC-1 kann über Batterien oder USB mit Strom versorgt werden und verfügt über einen eingebauten Lautsprecher. Ab wann das Gerät auch bei uns erhältlich sein wird, ist bislang völlig unklar. Der Preis in Japan beträgt 39,390 Yen, was ungefähr 213,- Euro entspricht.
Hier haben wir eine Vintage-Story mit den Casio SK-Samplern für euch.


























































Ist das nicht nur ein Smartphone, mit dem ich nicht telefonieren, fotografieren oder texten kann und das ein deutlich kleineres Display hat? Ich befürchte, einen großen Teil der musikalischen Arbeit macht mein bereits vorhandenes Smartphone besser. Ihr habt recht, ich sollte nicht unken bevor ich den Preis nicht gelesen und den Sound nicht gehört habe.
@Tai Aber mit der Einstellung brauchst du ja am Ende gar nichts mehr… Keine Kamera, Camcorder, Fernseher, Telefon, Synthesizer, MPC, Computer, Ehefrau… Was weiß ich.. Sicher kann man vieles mit dem Handy, setzt aber auf der anderen Seite ein entsprechendes Gerät voraus.
Darüber hinaus würde ICH jedes Spezialisierte Gerät dem Handy vorziehen. Gerade wenn es mir doch ein haptisches Gefühl vermittelt.
danke!
endlich, für mich die Überraschung des Jahres!
Casio is Back!
bin gespannt
@Numitron Was wohl zuerst kommt – das Jahr des Linux-Desktops oder das Jahr des Casio-Comebacks ..?
@plicktzah hehe. für mich seit langem Linux und jedes Android Handy hat Linux. 😜 und im professionellen Bereich bei Servern ua. auch. 😎🤘
liebe seit mehr als 10 Jahren die g Shocks.
bei meiner ersten hat die Batterie tatsächlich 10 Jahre gehalten (Beleuchtung brauche ich kaum und Wechsel jeden Tag die Uhr)
hab den Rapman, den dm100 (mit 8 Bit Sampler und den cz101! 😃🤘🔥🎉
Casio, nicht? Die kleinen Racker! 😀
Finde ich sehr interessant, auch wenn es so aussieht als wäre es auf den Kopf gestellt (D-Pad und Buttons oben statt unten) ;)
Wer hätte gedacht das es eines Tages einen ernsthaften Mitbewerber zu Teenage Engineering gibt! Wichtig ist eigentlich nur, dass der Preis unterhalb Teenage Engineering bleibt. Aber für mich persönlich eh irrelevant, da ich kein Freund jeglicher Pocketsynthesizer bin. Aber eines können die Leute von Teenage Engineering: Coole Produktvideos erstellen. Da muss sich Casio anstrengen! Ob es dieses Gerät dann auch bei DM, Müller oder C+A gibt?
@Filterpad hoffentlich bleibt Casio in realistischeren preisspähren. keiner braucht Tische um 2000€. 😄
@Numitron Davon gehe ich aus, sprich: Das Casio preislich nicht extrem abhebt. Das ist nicht Ihre Politik, eher im Gegenteil. Daher nennt man sie ja gerne „Kaufhaus-Keyboards“. Aber ist nur meine Spekulation.
@Filterpad stimmt.
obwohl manche uhren arg teuer sind.
aber solange es weiterhin günstige gibt, ist alles ok! 😃
@Numitron Das sehen Vitra, Thonet und Fritz Hansen offenbar anders :D Und das ist die Gewichtsklasse, in der Teenage Engineering antritt. Ob sie dahin gehören, müssen die Kunden entscheiden.
@Alexander Ewald Teenage engineering hat ein sinnloses Spielzeugdisplay.. von den Qualitätsproblemen abgesehen.
mich wundert immer noch, dass der Sampler ernsthaft verwendet wird. 😎
eigentlich hat Casio längere Erfahrung mit Samplern. aber halt keine mit Pads. es bleibt spannend.😂
@Numitron Ich sag es mal so: Ich hatte einen Casio SK-1, der nach 40 Jahren immer noch bestens funktionierte. Einem OP-1 traue ich das durchaus auch zu. Einem EP-133…eher nicht.
@Alexander Ewald stimmt 😁
ja, die sind auch fein! hab den vss 200!
leider hat der ein Mikro mit Kabel, dass man irgendwo befestigen kann.
aber das Kabel ist leider mittlerweile kaputt.
aber es gibt einen Line in (cinch!)
bonedo hat ein Video von dem Casio Ding!
mit bitcrusher und mehr.
aber leider kein Fingerdrumming.
@Numitron muss ich wieder testen!
und den Casio dm 100 hab ich auch!
mit SK 8 Bit sampling oben! 2 Manuale, echt Luxus 😄
Oh, wie sehr ich mir wünsche, das Casio wieder in den Synthesizer-Markt einsteigt. Sie haben in den Achtzigern so tolle Instrumente gebaut und die XW-Reihe war auch nicht schlecht, schon gar nicht so schlecht, wie sie von einigen hingestellt wurde. Ich halte Casio für die ideale Marke für interessante, portable Kleinsynths mit 37 (Mini-)Tasten.
Dieser Sampler wäre sicherlich ein guter Anfang.
Sind das Displays in den Tasten, wie beim Stream Deck?
@Mac Abre Ich habe das bei meinen Besuchen in der Europa-Zentrale mehrfach angemerkt. Ich würde das nicht ausschließen, zumal das Know How da ist. Die Synthesizer, die nach den CZ Synths kamen, hatten durch die Bank weg einen tollen Sound.
concept von XW series war sehr gut
habe den P1. tolle idee auf einmal viel können aber
nicht consequent an musiker gedacht.XW series auch leider schlechte
werbung hatte.okay sound ist unter mittellage.aber Hexlayer sehr
schöne soundscapes bringt.
hier zum instrument: ich eher denke casio preisregion wird da okay sein
gegenteil von OP1 aber anderes thema.
wir sind gespannd.🙂
PS: preis steht ja da sorry nicht genau gesehen:)
Ich finde diese kleinen Geräte ja „sehr anziehend“. Der Gedanke sich mit so einem Teil irgendwo in eine Sofa-Ecke zu flatzen und ein wenig Musik zu machen finde ich toll.
Leider klingen die Teile halt immer nach Hip Hop und das ist so gar nicht meine Musik. Und bei Samples habe ich immer „Angst“, dass ich 90% der Zeit damit verbringe nach irgendwelchen Samples zu suchen und sie doch nicht zu finden.
Ich habe mal eine Sampling-App fürs Handy benutzt und wir haben da ein wenig „Geräusche gesampelt“ und zu einem „Song“ gemacht. War lustig, aber mehr ist da auch nicht bei rum gekommen :D
Einfach nicht meine Art zu arbeiten.. :(
Sehr cooles Teil. Würde ich kaufen. Dealbreaker wäre für mich aber, wenn grundlegende Funktionen eine App auf dem Smartphone benötigen. Ich habe gefunden, dass für dieses Gerät der Sampleimport über die App erfolgen muss. Und wenn die dann irgendwann nicht mehr entwickelt wird, dann sitzt du da und guckst.