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Cherry Audio DCO-106 – Synthesizer-Plugin à la Juno

3. Oktober 2020

Emulation des Juno-106

Cherry Audio stellt mit dem DCO-106 erstmals ein Plugin außerhalb des Voltage-Modularsystems vor.

cherry audio dco-106 plugin

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Beim DCO-106 handelt es sich um eine Emulation des nach wie vor hoch im Kurs stehenden Roland Juno-106. Innerhalb des Voltage Modulars gibt es bereits mit dem DCO-60 ein entsprechendes virtuelles Modul. Der neue DCO-106 ist jedoch ein eigenständiges Plugin in den Formaten VST, VST3, AU und AAX sowie einer Standalone-Variante.

DCO-106 ist 16-stimmig polyphon. Die Struktur entspricht dem Vorbild mit einem Oszillator (plus Sub-OSC und Noise), VCF, HPF, VCA, Envelope und LFO, der mit Synchronisation und sechs Wellenformen gegenüber dem Vorbild erweitert ist.
Natürlich ist der berühmte Chorus-Effekt mit dabei. Das Plugin besitzt zusätzlich noch ein Tempo-synchronisierbares Delay und einen Reverb mit drei Algorithmen (Room, Plate, Hall).
Das Plugin verfügt über verschiedene Voice-Modi, einschließlich Unisono mit Detune-Option für besonders breite Sounds. Es gibt auch eine Chord-Memory-Funktion zum Spielen von Akkorden mit einer Taste.
Außerdem ist ein Arpeggiator integriert, der weitestgehend dem Arpeggiator des Juno-6/60 entspricht.

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Das Plugin unterstützt MPE und alle Funktionen sind per MIDI steuerbar. Die Library umfasst über 330 Presets, einschließlich der damaligen Werkssounds. Außerdem besteht Kompatibilität zu den originalen Sysex-Befehlen des Juno-106.
Eine 30 Tage laufende Demoversion steht zum Download zur Verfügung. Der Einführungspreis beträgt 25,- Dollar, regulär wird das Plugin 39,- Dollar kosten.

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Forum
  1. Profilbild
    chain25  

    Das Plugin von TAL ist so hervorragend, dass es meiner Meinung nach schwierig werden könnte. Wobei aber auch hier der Preis wirklich als fair zu bezeichnen ist.

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      DANIEL FISCH  

      der TAL klingt sehr gut (habe ihn auch), ist aber eine Emulation des Juno 60. Man sollte also eher einen Vergleich zum Juno 106 von Roland Cloud ziehen. Da gibt es mittlerweile 2 Versionen, Zenology model expansion und die Legendary ACB Version

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        chain25  

        Ja, das ist natürlich richtig.
        Für mich stellt sich eben zum einen die Frage, ob man den klanglichen Unterschied bei zwei Software Emulationen wirklich (vor allem im Mix) deutlich hören kann. Und zum anderen, ob der DCO 106 ausreichend Begehrlichkeiten entfacht, wo es (meinetwegen nicht den, dafür aber) einen Juno-Sound in super und vor allem günstig schon gibt.
        Im Klartext, wer Juno als Plugin möchte, wird bei TAL aufgrund des attraktiven Preises bei toller Qualität bereits vor langer Zeit zugeschlagen haben. Und ob derjenige sich den DCO 106 noch dazu kauft … könnte schwierig werden. Wünsche Cherry Audio natürlich, dass es nicht so kommt.

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          DANIEL FISCH  

          stimmt, wenn man sich nur für eine tolle Juno Emu entscheiden müsste, ist der TAL wohl die interessanteste, vom Preis und Klang her

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    calvato  

    Ich muss ja sagen, dass ich solche Plug-In-Kopien nicht bis in´s Letzte nachvollziehen kann.
    Der Juno106 hatte ja aus Kostengründen nur EINEN DCO. Man hatte das klanglich zwar gut und pfiffig gelöst und auch noch den Chorus dazu gepackt, aber wieso macht man nicht einfach beim Plug In noch einen zweiten DCO dazu?? Das kostet doch quasi nix und würde das Teil klanglich um einiges erweitern…. *kopfkratz

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      gaffer  AHU

      Ja, leider steht die möglichst genaue Kopie über der sinnvollen Erweiterung. Sehe ich genau so. Manchmal ist zwar die Reduktion ein guter Schritt, aber abschalten kann ich einen Oszi/Synthstrang immer. Einschalten nur, wenn er da ist.

  3. Profilbild
    harrymudd  AHU

    Ich finde, klanglich tun sich die beiden sich nix. Der DCO-106 ist aber flexibler durch die Effekte und die Voice Assign Funktionen.
    Wichtig bei Cherry Audio ist leider 48kHz als Samplingrate zu verwenden, sonst leidet die Klangqualität durch das Resampling.

  4. Profilbild
    LeHubs

    Ich habe den DCO-106 bestellt, installiert und ausprobiert und – obwohl ich den ganzen Retro Analog-Hype meide – habe ich großen Spaß daran gefunden, Sounds aus den 80ern (Stivie Nicks / Talk Talk) darauf zu erstellen. Die Handhabung ist m.E. wie beim Original intuitiv und einfach, der Klang überzeugend. Der Preis ist ein No-Brainer.

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