Hybrid-Klassiker unter offizieller Lizenz
Mit dem Cherry Audio Ensoniq ESQ-1 wird zum 40-jährigen Jubiläum des amerikanischen Synthesizer-Klassikers erstmals ein offizielles Plug-in veröffentlicht, das in Kooperation mit Creative Technology, den Erben von Ensoniq (und E-MU), entstand. Hinweis: Der Test erscheint am 17.06.2026 um 17.00 Uhr.

Cherry Audio Ensoniq ESQ-1 – Hybrid-Synthesizer
Der ESQ-1 wurde 1986 veröffentlicht. Dieser polyphone Synthesizer kombiniert digitale Oszillatoren, die „Cyclic Waves“ arbeiteten, mit analogen Filtern (CEM3379). Vier Multistage-Hüllkurven, drei LFOs, AM, OSC-Sync und ein integrierter Sequencer vervollständigten die Ausstattung. Unter diesem Link haben wir eine Vintage-Story zum Ensoniq ESQ-1 für euch.
Für das Plug-in von Cherry Audio wurden die 32 originalen „Cyclic Waves“ lizenziert. Ebenso wurde das Verhalten der restlichen Elemente der Klangerzeugung laut Entwickler akribisch nachgebildet. Das 24 dB Tiefpassfilter wurde um eine 12 dB Multimode-Option ergänzt. ESQ-1 unterstützt eine Dual-Layer-Architektur mit 32 Stimmen pro Layer, die als Split oder Stack eingerichtet werden kann.
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Der integrierte Arpeggiator und der programmierbare, polyphone 16×4 Step-Sequencer sind synchronisierbar, transponierbar und besitzen eine Macro-Steuerung für die Patterns.
Zusätzlich bietet das Plug-in erweiterte Modulationsmöglichkeiten, die Erzeugung von rhythmischen Patterns und die Unterstützung von polyphonem Aftertouch sowie MPE. Die Library umfasst 350 Presets. Obendrauf gibt es natürlich die originalen 40 Factory-Presets. Weitere Patches und Banks lassen sich per Drag&Drop-Import von Sysex-Dateien oder via MIDI von einem originalen Hardware-Gerät übertragen.
Wie alle Plug-ins von Cherry Audio ist auch ESQ-1 mit zusätzlichen Effekten ausgestattet. Es gibt drei unabhängige Effektketten, für die aus 20 Algorithmen mit Studioqualität ausgewählt werden kann,
Cherry Audio Ensoniq ESQ-1 ist in den Formaten VST, VST3, AU, AAX sowie als Standalone-Version (macOS, Windows) verfügbar. Der Preis beträgt 69,- US-Dollar. Eine 30 Tage lauffähige Demoversion steht zum Download bereit.
Als Ergänzung wird das Soniq Odysseys Preset Pack für 9,99 US-Dollar angeboten.
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Ich schaue mit gerade die Premiere – quasie eine Vorstellung von Tim Shoebridge – an … und bin ziemlich gehypt! 😃🧡🧡🧡
Dass eine Firma wie Creative überhaupt noch existiert. Ich hatte immer den Eindruck, die wären nur da, um Ensoniq und E-mu auszuixen. Schlimme Zeit, als Creative „Soundkarten“ in PCs allgegenwärtig waren.
Ja, da kommt der ESQ-1, für mich immer noch die erste Workstation, nochmal zu neuen Ehren. Und für alle, die Synths ohne Drumsamples und Effekte nicht zu Workstations zählen, die Effekte sind jetzt dabei. Analoge Drums konnte er schon immer. Allerdings hätten sie ruhig die zusätzlichen Waves aus dem SQ-80 mit dazu nehmen können.
@Tai es nicht ewiger kampf oder frage ist Korg M1 vs. ESQ? wen gehört stufe als sieger in thema workstation.
weil so du gerade effects bei den Plugin erwähnst
@Viertelnote Es war einer der ersten (der erste?) multitimbrale Synth mit dynamischer Stimmzuordnung und mit Sequenzer. Deswegen ist es für mich die erste Workstation. Es gab davor schon welche, die mehr als zwei Sounds gleichzeitig wiedergeben konnten. Da war die Stimmzuordnung dann aber fest. Oder sogar jeweils monofon. Das nannte man Mono-Mode. SixTrak z.B.
Nach langer Zeit wieder mal ein Plugin von Cherry Audio das mich interessiert.
Obwohl: ich hab ja schon den SQ-80 von Arturia. Und der gefällt mir sehr gut. Sollte eigentlich reichen …
@fitzgeraldo Gut das du das jetzt erwähnst! Den SQ80 von Arturia hab ich doch auch. In der Regel ist es doch so das Arturia doch irgend wie die besseren Emulationen hin legt. An Effekten mangelt es schließlich auch nicht. Meine ich.🙄
Das gute Stück fristet schon eine ganze Zeit in meiner Samlung ein achtloses darsein. Ich glaube es ist an der Zeit den SQ80 mal wieder raus zu holen und mal was damit zu machen anstatt schon wieder 69$ aus zu geben.👍
@Chufu
> […] In der Regel ist es doch so das Arturia doch irgend wie die besseren Emulationen hin legt. […]
Ist das so (ganz naiv und ohne Hintergedanken gefragt)? Ich habe auch die »V Collection« von Arturia und ein paar Synthesizer von Cherry Audio. Beide geben sich meiner Meinung nach nicht viel. Sprich: Ich finde beide großartig.
Im Falle des »CS-80« bin ich immer wieder am Überlegen, ob ich mir nicht den »GX-80« von Cherry Audio auch noch zulegen soll. Eben weil er ein paart mehr Fähigkeiten besitzt. Das ist aber fast schon eine akademische Diskussion.
ist was für den Franz kreimer!👍🔥
@Numitron Warum?
@Filterpad er hat einige der originale😃👍
@Numitron Das schoss mir auch durch den Kopf. 🙂
@Flowwater ausgezeichnet 👍😃 Herr kreimer bitte melden!