Emulation des Jupiter-8
Mit dem Cherry Audio Mercury-8 komplettiert der Software-Spezialist seinen emulierte Riege der analogen Jupiter-Synthesizer. Wie gewohnt hat Cherry Audio das Plug-in nicht nur dem Original detailliert nachempfunden, sondern auch in bestimmten Bereichen um praktische Features erweitert.
Cherry Audio Mercury-8 – Emulation des Jupiter-8
Der Jupiter-8 ist fraglos ein absolutes Highlight der Roland-Historie und einer der beliebtesten analogen Poly-Synths überhaupt. Es war absolut logisch, dass Cherry Audio nach Mercury-4 und Mercury-6 nun auch noch das Flaggschiff der Reihe als Plug-in umsetzt.
Mercury-8 besitzt natürlich die gleiche Struktur wie sein Vorbild. Es gibt pro Stimme zwei VCOs mit Crossmodulation, die mit einer Kombination aus manuell regelbarem Hochpass und modulierbarem 12/24 dB Tiefpass bearbeitet werden können. Zwei Hüllkurven und ein synchronisierbarer LFO übernehmen die Modulation. Cherry Audio hat für eine flexiblere Zuweisung eine kleine Mod-Matrix mit vier Slots hinzugefügt.
Das Plug-in besitzt eine Dual-Layer-Architektur, die auch für Stacks und Splits genutzt werden kann. pro Layer sind bis zu 16 Stimmen möglich. Mehrere Play-Modi stehen zur Wahl: Solo, Unison, Poly-1, Poly-2, Multi und Single-Key Chord Memory.
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Wie beim Vorbild sind auch im Plug-in ein Arpeggiator und ein programmierbarer Step-Sequencer, inkl. Swing-Funktion, integriert.
Über Analog Drift und Condition kann das „Alter“ der Schaltungen für VCO, VCF und VCA gezielt beeinflusst werden.
Mercury-8 verfügt über drei konfigurierbare Effektketten mit Modulatoren. Jeweils eine pro Layer und zusätzliche Global-Effekte. Es kann aus individuellen 20 Effekten gewählt werden, darunter. BBD Flanger, verschiedene Delays und Reverbs, Distortion, Dual Ensemble, Dual Phaser, Envelope Filter, Lo-Fi, Ring Modulator usw. Neu in Mercury-8 sind DCO Chorus, Panner und Pulser.
Das Plug-in ist komplett MIDI-CC-steuerbar und es gibt sogar ein Template, um den Roland Jupiter-X als Controller nutzen zu können. Die Factory Library umfasst über 600 Presets, darunter auch die originalen Sounds des Jupiter-8.
Cherry Audio Mercury-8 ist in den Formaten AU, VST, VST3 und AAX sowie als Standalone-Version verfügbar. Der Preis beträgt 69,- Euro.


































Wer auf die Emulation von CA scharf ist, sollte sich unbedingt die Beispiele auf der Homepage anhören. Das eingebettete YT-Video hier klingt doch arg dünn.
Ich werde das Gefühl nicht los das sich von denen alles dünn anhört, naja viel Geld haben die nicht von mir bekommen…
@Sangeet Ich hab mir das Video gerade angeschaut. Das ist wirklich sehr nahe. In manchen Klängen hat der Jupiter klar etwas aber nur etwas mehr Body aber gerade die Mid und Hi Strings fast 1 zu 1.
Das Problem wird sein das viele nur die Klänge aus Musikstücken kennen und noch nie einen Jupiter in ihren Händen hatten… da kann die rohe Software und auch Jupiter pur abstinken denn man vergisst oft das da ne ganze Kette anderer Geräte dranhängt.
@Ashatur Ups sollte an Round Robin 😀
@Ashatur Ich gebe zu, ich habe den Bericht nur überflogen und auch mir nichts angehört. Und dann fielen mir meine Erlebnisse mit deren Synths ein. Ich nutze sie jetzt schon ne ganze Weile nicht mehr.
Ich werde mir auch mal das Video geben…
Verstehe euch nicht, aber egal. Hier ein Vergleichsvideo
https://www.youtube.com/watch?v=6jswQnOY_Lo
Für mich klingt der Mercury-8 sehr nah am Original.
Ist ein must have, lohnt aber erst mit dem 3in1-Paket für 99€, dann kann man für etwas mehr gleich 3 Synths mitnehmen. Der CA2600 ist m.M.n. der Geheimtip bei CA.
Ansonsten guter Tag, das Publison Infernal Machine 90 Plugin von Savant Audio Labs und der Arturia Astrolab 37 sind coole Neuerscheinungen. 😎
Wer was für lau haben möchte, der GR-8 ist wohl ein nettes Teil.
https://phuturetone.com/
Ah, es geht noch günstiger! Ich hab doch den SynthStack von Cherry. (Angebot ist am 26.11.2025 reingeschneit! Wort Wörtlich!)
Für nur 69,95$ gibt es den Mercury8,den Trident und den Chrumar zusammen. Voraus gesetzt man hat den Synthstac 5 und macht ein Update auf Synthstac 6. Dann hat sich meine vorläufige Chrumar und Trident Verweigerung doch gelohnt. Für den Preis sind die 3 Dinger dann doch sehr gut und sie werden meinen Synthstac bereichern. So als Nicolausgeschenk.😉 (Ist doch bald soweit!!!)
Manche empfinden den Klang des Mercury8 als etwas dünn. O.K. aber ich hab doch schöne Kopressoren und Equalizer für den feinschliff.👍Dann klingt auch dieser Mercury richtig Fett.