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Cherry Audio PS-20, polyphone Emulation des Korg MS-20

15. Mai 2021

Erweitert, speicherbar, bunt

cherry audio ps-20 synthesizer plugin korg ms-20

Cherry Audio PS-20 ist eine weitere Klassiker-Emulation aus dem Voltage-Labor. Das Plug-in nimmt sich mit dem Korg MS-20 den wohl berühmtesten Synthesizer des Herstellers zum Vorbild und macht ihn obendrein polyphon.

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Bei der Entwicklung des PS-20 wurde laut Cherry Audio besonders viel Wert auf einen authentischen Klang und ein akkurates Verhalten des dualen Filters gelegt. Die Kombination aus Hoch- und Tiefpass macht schließlich einen Großteil des unverwechselbaren rauen bis aggressiven Klanges des MS-20 aus.
Natürlich gibt es beim Plug-in auch das Patchfeld des semi-modularen Analogsynthesizers. Jedoch wurde dieses Sektion rekonfiguriert und um einige Patch-Punkte erweitert, so dass hier alle Oszillatoren, Filter und der VCA erreichbar sind. Außerdem wurde zwecks Übersichtlichkeit die Benennung vereinfacht.

cherry audio ps-20 synthesizer plugin korg ms-20 black

Cherry Audio PS-20 im klassischen Look

Das Plug-in kann mit 16-stimmiger Polyphonie gespielt werden. Über einen Voice Assigner lassen sich Chord-Mode, maximale Stimmenanzahl, Random Panorama sowie Stereo Spread und Detune für den Mono-Modus einstellen.
Weiterhin verfügt der PS-20 über einen dreispurigen, synchronisierbaren 8-Step-Sequencer, dessen CV/Gate-Ausgänge frei gepatcht werden können.
Zusätzlich sind drei Effekte integriert: ein kräftiger Distortion, ein synchronisierbares Mod/Echo und ein digitales Reverb, das über einen Spring- und einen Plate-Algorithmus verfügt.
Alle Funktionen sind via MIDI steuerbar und MPE wird unterstützt. Eine Library mit über 320 Presets gehört zur Austattung. Passend zu der limitierten Neuauflage des Korg MS-20 FS gibt es das das Panel des PS-20 Plug-ins in vier Farben.

Eine Vintage-Story zum originalen Korg MS-20 könnt ihr unter diesem Link nachlesen. Und ein Interview mit den Entwicklern des MS-20, Fumio Mieda und Hiroaki Nishijima, findet ihr unter diesem Link.

Cherry Audio PS-20 ist in den Formaten Audio Unit, VST, VST3, AAX und Standalone verfügbar. Zur Einführung kostet das Plug-in 29,- Dollar, regulär dann 49,- Dollar.

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Cherry Audio PS-20 Synthesizer-Features

• Super-accurate modeling of classic MS-style highpass and lowpass filters
• Up to 16-voice polyphony with random voice panning available
• Over 320 mind-blowing presets
• Three-channel, eight-step sequencer with 1/2-step quantizer and tempo sync
• Single-key chord memory mode
• Expanded and simplified full-function patch panel
• Advanced, next-generation patch panel cabling system from Voltage Modular
• External Signal Processor section with normalled sidechain input
• Virtual instrument and effect plug-in versions included
• Tempo-syncable modulation generator
• Unison detune for massive lead and bass sounds
• MPE support
• Four user-selectable interface color themes
• Distortion, studio-quality reverb, and mod echo with tempo sync effects
• Full MIDI control and DAW automation for all controls

Systemvorausetzungen:

macOS 10.9 or above, 64-bit required. M1 processor compatible (via Rosetta 2). Quad-core computer with 8GB of RAM recommended.

Windows 7 or above, 64-bit required. Quad-core computer with 8GB of RAM recommended.

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Preis

  • Einführung: 29,- Dollar
  • regulär 49,- Dollar
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Forum
  1. Profilbild
    Sven Blau  

    Langweilig. Polyphonie konnte das Korg Plugin auch schon. Hätten sie lieber gleich den Korg PS3300 genommen-
    Das Demovideo ist absolut nichtssagend.
    Naja, bin mal gespannt, wie sich das Plugin gegen das von Korg schlägt…

    • Profilbild
      HOLODECK Sven  

      Vorteil Nr.1 ggü. dem Korg Plugin: Full-size UI!
      Nr.2 Polyphonie
      N2. 3 mehr Patchpunkte damit sind komplexere Sounds möglich
      Nr.4 Geringerer Preis
      Nr. 5 klingt (für mich) min genauso gut wie das Korg PLUGIN wenn nicht sogar besser
      Ich hab’s gekauft, für 29€ ein No-Brainer!

        • Profilbild
          HOLODECK Sven  

          Korrekt. Habe ich übersehen.
          Habe mal direkten Vergleich zwischen beiden Plugin gemacht und mein Urteil fällt dennoch eindeutig für Cherry Audio aus. Die Spreizung zwischen cremig und rotzig ist ihnen eindeutig besser gelungen.
          Einziger Nachteil ist der CPU Hunger.

      • Profilbild
        ARIMUSIK  

        Zum Vorteil No1: Korg hat nach über einem Jahrzehnt auch endlich geupgradet. Die Plug-Ins liegen jetzt in sehr komfortabler HDPI-Größe vor. Sieht wirklich gut aus. Und wurde auch mal Zeit!

        • Profilbild
          HOLODECK Sven  

          Das ist zwar korrekt, jedoch beträgt die maximale Darstellung (130%) Zoom immer nur noch ca 30% meines Bildschirms. Der CA PS-20 den gesamten Bildschirm!

  2. Profilbild
    tomDog  

    Das Teil klingt super, habe es gerade blind gekauft. Spiele gerade Presets durch. Es gibt nur ein Problem, er spielt keine Sequenzen ab. Irgendwie funzt der Sequenzer nicht, oder ich mache was falsch.

  3. Profilbild
    Herr_Melin  

    Bin mir nicht sicher, ob ein polyphoner MS-20 für mich Sinn machen würde. Diese Filter-Ästhetik ist für meine Ohren eher was für monophones Zeug. Korg selbst hat ja für den Polysix und den Monopoly auf andere Filter gesetzt.

    Aber ein paar nützliche Alterations zum Original hat die App schon. Ich frage mich aber auch, ob der Markt für MS-Clones inzwischen nicht schon so abgefrühstückt ist wie ein All-You-Can-Eat-Frühstücksbuffet zur Kaffeezeit. Wünsche den Schöpfern dennoch viel Erfolg.

    • Profilbild
      The-Sarge  

      Zitat Herr_Merlin: „der Markt für MS-Clones inzwischen nicht schon so abgefrühstückt ist wie ein All-You-Can-Eat-Frühstücksbuffet“
      welche vielen wären denn da? (ehrlich gemeinte Frage)
      kenne nur die Korg Legacy Collection (hab ich mit dem MS-20-HW dabei), dann eine Reaktor-Library, in u-he DiVA teilweise enthalten und jetzt die Cherry-Version
      also wenn das bei dir ein all-you-can-eat ist, wie würdest du dann OB- oder minimoog-Rekreationen nennen? ;)

      • Profilbild
        Herr_Melin  

        Hey Sarge,

        also, da gab es von Korg selbst verschiedene Hardware-Nachbauten, zum Teil sogar mit Verbesserungen (ich glaube Sync) und beiden Filter-Varianten und dann natürlich das Behringer-Ding. Und im Eurorack-Bereich wird man totgeschmissen mit Filtermodulen, die die typisch kreischende Korg-Charakteristik drauf haben (sollen).

        Du magst Recht haben, wenn die Dinger nicht unbedingt aktuell im Laden stehen, aber wer den MS-20-Sound in den letzten Jahren haben wollte, der konnte bereits einige Male zugreifen.

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          The-Sarge  

          Hey Herr_Merlin,

          öhhhm, du weisst aber schon daß es hier um nen Software-Clone geht?!
          daß es einige HWs gab, ist mir bekannt, aber dann dürfte man ja deinen Kommentar bei so einigen Clones von Synths/Drums bringen, denn es gibt dutzende wannabe-303s, 808+909s, minimoogs, DX7 usw.

          hier wäre aber doch interessant, wie kommt PS-20 gegen die Korg-Software-Version (KLC) und gegen das Reaktor-Ensemble an.
          Und dann natürlich gegen die ganzen HWs, zuerst aber gegen das Original

          Ich hoffe, daß die Jungs von AMAZONA uns dies bald in einem schönen Test inkl. Soundbeispiele präsentieren und nicht wieder das Original (sowohl Korg LC als auch HW) unter den Tisch fallen lassen wie beim Jupiter-8…

          und zum Hinweis „konnte bereits einige Male zugreifen“: du weisst aber schon, daß immer wieder neue Musiker (jung&alt) nachrücken und erst jetzt den Sound eines MS-20 usw. entdecken? nein? ist aber so :P

  4. Profilbild
    S_Hennig  

    Eine grundsätzliche Frage: Gibt es solche virtuell analogen Plugins eigentlich auch mit der Möglichkeit, virtuelle Patchkabel über z.B. MIDI NRPNs mit der realen Welt zu verbinden? Ich hätte schrecklich gern die Möglichkeit, Steuersignale irgendwie in die reale Welt herauszuführen.
    Aber bei Cherry Audio kann ich zumindest nichts derartiges im Manual finden. Drehknöpfe, ja, aber keine Steuerspannungen.

    Ich bin totaler Anfänger in der Modularwelt, sowohl im Rack als auch im PC; falls das eine sehr dumme Frage ist, kann ich nur um Entschudigung bitten.

    • Profilbild
      AMAZONA Archiv

      Das gibt’s von Korg, nur noch auf dem gebraucht Markt zu finden. Ms20 Hardware plus ms20 VST. An dem kann man auch richtig mit Kabeln patchen. Ansonsten fällt mir nur noch das Roland System 1m ein. Das kann ähnlich genutzt werden, funktioniert noch genialer, denn es ist eigentlich ein echter synthesizer mit echter Anbindung an Eurorack Module. Aber das System 1 vst lässt sich damit auch steuern.

    • Profilbild
      TobyB  RED

      Da gibts verschiedene Lösungsansätze. Zum Beispiel NI Reaktor und eine DC coupled Audiointerface. Oder Silent Way von Expert Sleepers, auch mit DC coupled Audiointerface. Wenn man keine DC coupled Audiointerface hat kann man sich mit einer Diode 1N4148 und Elektrolyt Kondensator 1uF einen AC Encoder Adapter löten. Achtung, hier kommen trotzdem nur positive CV raus. Wenn man z.B. Motu Interfaces hat, bietet sich MOTU Volta an. Die Empfehlung von Bert mit System 1m und dem Plugin und den erhältlichen PlugOuts solltest du als Anfänger auch ins Auge fassen. Es gibt also je nach Geldbeutel verschiedene Lösungen. Wenn Cherry sowas nicht erwähnt, wird dass auch nicht möglich sein. So trivial ist das gar nicht, eine normalisierte CV Buchse mit einem Protokoll in Echtzeit abzufragen. Das muss ja auf den Controller abgestimmt werden.

      • Profilbild
        S_Hennig  

        Danke für alle Antworten!
        Das mit dem DC gekoppelten Interface habe ich mir schon gedacht. Deshalb habe ich schon angefangen, mir sowas zu basteln. Aber vorher wollte ich mal fragen, ob es sowas vielleicht schon gibt. Und auch, ob es irgendwo schon einen Protokollstandard gibt. Aber USB Audio ist nicht so schwer.
        Ich muss ehrlich sagen, den System 1m habe ich mir mehr als einmal angeschaut, aber Roland hat sein Marketing so verschwurbelt (für meine Begriffe) gehalten, dass ich einfach nicht rausbekommen habe, was man für sein Geld bekommt. Einen Hardwaresynth? Einen Hardwaresynth mit mehreren Engines? Ein Hardwareinterface für einen Softsynth in der DAW? Eine Kombination davon? Was ist dabei? Was kostet extra? Was funktioniert offline?
        Ihr versteht sicher meine Verwirrung. Modular ist da einfach. Betriebspannung rein, Steuerspannungen rein, Klang.

        Egal. Eure Antworten helfen mir weiter. Vielen Dank nochmal!

        • Profilbild
          TobyB  RED

          Bitte. DC coupled Interfaces gibts wie Sand am mehr. Es müssen nicht immer die teuersten Interface sein. Das S1m von Roland ist halt ein zum einen ein semimodularer Synth und Lastenträger für PlugOuts. Vorteil du hast ein USB Audio und MIDI Interface in einem Gerät. Du kannst es sowohl als auch nutzen. Von Roland gibts dann ein Plugin mit dem du Preset in der DAW erstellen kannst und dann entweder im S1 Plug nutzt oder das S1 selber nutzt. Wenn du jetzt einen CV Prozessor in der DAW hast, z.B Motu Volta, kannst du aus der DAW die CV ins S1 schicken und modulieren.

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