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8. April 2013

Nord Lead 4 - nun sind die Fakten enthüllt

Nun wurden endlich die Fakten zum neuen Nord Lead 4 von Clavia enthüllt. Den ausführlichen AMAZONE.de Test zum Nord Lead 4 findet ihr übrigens hier:

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Nord Lead 4 ist ein vierfach multitimbraler VA-Synthesizer mit neuen Filtertypen und einer umfangreichen Effektsektion. Es wird sowohl ein 49-Tasten-Keyboard als auch eine Rackversion geben.

Die Klangerzeugung verfügt über zwei Oszillatoren mit FM und Hardsync, die neben den klassischen Wellenformen auch Wavetables beinhalten, Clavia spricht hier von „unique new Formant Wavetables“.

Die Filtersektion bietet Low Pass (12/24dB), High Pass und Band Pass, wobei neu programmierte Transistor- und Dioden-Schaltungen simuliert werden, auch ein Filter-Overdrive ist vorhanden.

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Mit den Variation Buttons können während des Spielens bis zu sieben zuweisbare Klangvariationen wie alternative LFO-Geschwindigkeit oder Modulationstiefen auf Knopfdruck aktiviert werden. Zur Klanganimation sind zwei LFO/Arpeggiator-Sektionen vorhanden.

Jeder der vier Sounds im Multimode hat eine eigene Effektsektion mit Delay, Reverb, Tube-Amp Overdrive, Talk-Effekt und einem Samplerate-Reducing Crush-Effekt. Nord Lead 4 besitzt vier Einzelausgänge und verfügt über USB/MIDI.

Nord Lead 4 soll ab ab Mai für ca. 1.849 € erhältlich sein, Nord Lead 4R ist für August zu einem Preis von ca. 1.649 € angekündigt.

Audiobeispiele sind auf der Nord Lead 4-Website zu hören.

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Forum
  1. Profilbild
    biotrike

    Das ist eindeutig ein Turboprop-Antrieb,aber gut.
    Bleibt nur die Hoffnung,dass das Teil in schwarzer Farbe und nicht wie gewohnt in diesem scheusslichen rot erhältlich ist.Dann könnte man die Nord-Keyboards wieder in einem Wohnraum aufstellen.

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    TZTH  

    Ist ein ziemliches Gekreische, aber deutlich interessanter als diese dünnen digitalen Prophet 5 Imitat düdel sounds, die man sonst so vom Nordlead hört ( und die als die totale Offenbarung gern verkauft werden). Fett waren die clavia’s noch nie wirklich. Bin trotzdem gespannt.

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    Tyrell  RED 3

    Na ja ….. und wieder kein richtiges Display. Ich kann ja auf viel verzichten, aber Sounds als Nummer merken ist nun wirklich nicht mehr zeitgemäß.

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    syntach  

    das mit dem display see ich auch so… und warum nicht gleich mit nord wave funktionen = sample library zugriff ? mussten das unbedingt wieder zwei geräte werden ?

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      Tyrell  RED 3

      Ich hatte den Nord Wave, habe ihn aber wieder verkauft da er mir zu kalt und synthetisch klang. Auch war die Sampleverwaltung, das Keymapping etc. (als Software) nicht wirklich vergleichbar mit aktuellen Software-Samplern – eigentlich noch nicht einmal mit einem betagten EMU IV.

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        Michael Bereckis

        Ich habe in meinen beiden Bands habe ich je einen Nord Wave für Leads und Flächen. Ich empfinde den Sound nicht als kalt. Im Prinzip vermisse ich nichts. Anders empfand ich den NL3, dafür hatte er die beste Bedienung.

        Den neuen Nordlead ohne Display empfinde ich auch nachteilig. Den Nordlead 4 nun mit Effekten finde ich konsequent.

        Ich bin gespannt, wenn diesen zu spielen bekomme. ..

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        TZTH  

        dito …. auch verkauft & auch ein Grund warum ich mir den NL4 nicht zulegen werde. Ist zwar der tolle HIFI sound, aber leider ohne Bauch. Ich hab mal einen alpha juno 1 nebem dem NL2x laufen lassen und war entsetzt was da trotz unsiono rumgestapel fehlt …
        Mal abgesehn vom Display( NL 4 ) schaffts aber leider kaum anderen Hersteller so schön bedienbare, sexy Kisten zu bauen. Das lässt sich Clavia dann auch bezahlen. Nicht (mehr) mein sound aber sympathisch dennoch.

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    Viertelnote  AHU

    Ich kenne die Clavia NL’s noch nicht.
    Wäre ein antesten schon wert, denke ich…
    Rot finde ich total sexy…bringt Farbe ins Studio, da sonst ja nur
    schwarze Särge rumstehen/liegen)

    mfG

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      TZTH  

      ne echte Innovation ist halt nicht wirklich angesagt … mit ein paar wenigen Ausnahmen.

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    AMAZONA Archiv

    Gut gemeint aber nicht gut gemacht. Irgendwie auf den Wavetable Trend aufspringen ist nicht alles. Da war wohl die schnelle Mark die Hauptmotivation. Eine neue virtuell analoge Engine auf Augenhöhe von Diva&Co wäre zeitgemäß gewesen. Das fehlende FM im vergleich zum NL3 ist eine weitere Enttäuschung. Mal sehen was Access so bringt.

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      Zierenberg  

      Hi,

      fehlende FM? Soll das wirklich so sein? Auf der Oberfläche findet man unter OSC1MOD den FM-Link. Oder ist das eine reduzierte Version? Würde mich echt interessieren ob der NL4 weniger FM „produzieren“ kann als seine Vorgänger!

      Danke für evtl. Antworten.

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    Markus Galla  RED

    Mir gefällt die rote Farbe. Ich mag das schon an meiner NORD C2. Die Schwachpunkte, die m. E. nach der alte NL hatte, dürften nun beseitigt sein. Das Fehlen eines Displays empfinde ich nicht als tragisch und eher konsequent dem Konzept entsprechend. Ich kaufe mir ja keinen analogen oder virtuell analogen Synthie, um dann Presets abzurufen. Man möchte ja schrauben und dazu verleitet werden, zu schrauben. Wenn man dann denn wirklich mal seine 10 Lieblings-Sounds abgespeichert hat, wird man sich diese Nummern gerade noch merken oder auf einen Klebezettel schreiben können. Im Studio ist das eh egal, weil die Soundverwaltung und Zuordnung in der DAW erfolgt.

    Ich werde das Teil jedenfalls mal mit meinem Blofeld vergleichen, jetzt, da Wavetables mit an Board sind, macht das ja Sinn.

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    iltis30  

    Endlich die Überarbeitung eines grandiosen Synths. Der neue Filter interessiert mich besonders. Ich kann auch mit dem „felenden“ Display leben, ich brauche das nicht. Dann braucht man wieder Eingabetasten etc. Die Reduktion war schon immer das, was Clavia von anderen unterschieden hat. Abgesehen von den genialen Spielhilfen Steingut-Rad und dem logarithmisch arbeitenden hölzernen Pitch.
    Ich finde die ewigen Vergleiche VS zu Analog eher ermüdend.
    Ein NordLead ist ein NordLead ist ein NordLead ist ein Nordlead.

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    Sepia

    Würde Clavia endlich mal die Fähigkeiten des Modular (totale Flexibilität), des Wave (Einbindung der Sample-Library) und des Lead (Interface) vereinen, hätten sie den absoluten digitalen „Über-Synth“ geschaffen.

    Irgendwie scheint aber ein solches Instrument nicht in ihr Konzept zu passen. Da baut man lieber weiter fleissig Serie 4, 5, 6… mit teilweise nur marginalen Verbesserungen. Schade!

    (Da erfreue mich nach zehn Jahren nach wie vor des Modular G1 und route Samples in dessen Audio-Input.)

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      Zierenberg  

      Also Sampleimport mit erscheinen des G3 kommt garantiert und dessen Oberfläche (gemessen am G2) ist eine der besten – wenn es um Flexibilität geht.

      Die eierlegende Wollmilchsau wird es nie geben – das muß doch einleuchten. Einer der Flexibilität unter Erscheinung einer „viel-Knob“ Festarchitektur „synthesizermäßig“ geschaffen hat ist der John Bowen. (Ironie *on*) Aber da gibt es anscheinend nicht genug Möglichkeiten (Ironie *off*).

      Grüße

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    Wavemaster  

    Hallo Leute,

    habe bislang alle Versionen des NordLead und schon bei der ersten Variante musste man eins zugeben – die Teile haben echt Dynamik und einen absolut charakteristischen Sound – weit weg von dünn.
    Einen echten Bonus stellte dann der NL3 dar mit FM-Synthese und den LED-Leuchtkränzen. Lt. Service gab es da später Versorgungsprobleme, sodass diese Option wieder verschwand – das war echt schade.
    Den Wave kann man ziemlich gut als Allrounder einsetzen, wobei die Sampling-Option ein nettes Gadget ist, aber natürlich keinen vollwertigen Sampler ersetzten kann bzw. will. Jedenfalls kann man damit prima Retro-Sounds erstellen, ohne da z.B. ein eher einseitiges Gerät wie das Manikin Memotron zu bemühen.
    An dieser Stelle hätte ich persönlich als Produktentwickler angesetzt und da noch ein paar nette Addons wie Wavetable und wieder FM beigepackt. Eine Tastatur mit min. 5 Oktaven wäre eigentlich Pflicht. Wer z.B. einen G2 Modular hat, wird dies gerne bestätigen und auch weitere Modulationsräder wilkommen heissen.
    Ein paar brauchbare Effekte sind ganz nett aber nicht unbedingt im Profi-Setup wesentlich. Ein alphanumerisches Display wäre zeitgemäß aber nicht kriegseintscheidend.
    Na ja, werde trotzdem den NL4 ausgiebig antesten und wenn man sich bei Nord treu geblieben ist, wird das wieder ein Synthesizer, wo man mit nur wenigen Poti´s einen absolut verwendbaren Sound generieren kann. So ganz im Gegensatz zu z.B. einem Andromeda, der erst nach jeweils langen Programmiersessions brauchbar klingt … ist aber eher Raumschiff-Cockpit, gebe ich zu…

  11. Profilbild
    Atomicosix  

    Ich finde den Nordlead 4 interessanter als die vielen „billig“ Analogen Synthesizer die man dann doch nicht kaufen kann. Wenn man sie dann hat, verliert man recht schnell die Lust an ihnen. Monophon ist ja nur bedingt zu gebrauchen, zumindest für Musiker. Ich hatte viele Jahre einen Nordlead 2 bzw. 2x. Irgendwann konnte ich sie nicht mehr hören. Aber sie haben viel Spass gemacht. Vieles war allerdings nicht mehr zeitgemäß, z.Bsp. das man die Clock nicht synchronisieren konnte. Mal sehen wie die neuen Filter klingen, Ladder soll wahrscheinlich Moog bedeuten. Relativ gute 303 Filternachbauten gibt es ja schon als VST-Software (auch aus Schweden).
    Allerdings finde ich den Verkaufspreis als recht hoch – da muß das Ding schon mega gut sein damit es sich lohnt.

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