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MIDI-Controller können leider nicht direkt eingebunden werden, dafür muss man einen Umweg gehen und die MIDI-CCs der Potentiometer oder des Expression-Pedals verwenden.
Die LFOs lassen sich detailliert den eigenen Vorstellungen anpassen und können auch taktsynchron verwendet werden. Die Bearbeitung der Envelopes ist nicht nur auf den Zeitfaktor beschränkt, es kann auch der Verlauf jeder einzelnen Envelope-Phase prozentual angepasst werden.
Durch geschickten Einsatz der Modulationsmatrix hat man damit eine sehr flexible Engine, die dennoch den geneigten Benutzer nicht überfordert. So ist es problemlos möglich, den Sample-Startpunkt durch die Anschlagstärke steuern zu lassen. Auch kann man die LFO-Geschwindigkeit durch einen anderen LFO oder eine Envelope kontrollieren usw.

In der Alesis Fusion gibt es einen integrierten Sampler, der sich über den eingebauten Audio-Eingang beschicken lässt oder Samples verwendet, die via USB-Verbindung übertragen werden. Trotz älteren Semesters läuft die Fusion-Converter Software bei mir auf Windows 7, so dass dieses Thema momentan noch keine allzu große Hürde darstellt.
Zwar ist es auch direkt am Gerät möglich, Multisamples aus Einzelsamples zu erstellen, aber ich empfehle dennoch, die Multisamples am Computer vorzubereiten (im sf2- oder AKAI-S5000-Format) und dann via Fusion Convertor auf das Gerät zu schicken.
In diesem Fall wird automatisch ein passendes “Program” erstellt, das dann am Gerät bequem weiterbearbeitet werden kann.

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Was bei der Konkurrenz “Perfomance”, “Combi” “Setup” oder “Multi” genannt wird, heißt in der Alesis Fusion-Welt schlicht und einfach “Mix”.
In einem Mix lassen sich bis zu 16 “Programs” miteinander kombinieren. Pro “Part” kann der Tastaturbereich, ein alternativer Bereich (z. B. Modwheel-Position zw. 64 und 127), Transponierung, Pitch (hat nur Einfluss auf die Oszillatoren, nicht aber auf die Modulationsquelle “Keytrack”), die Insert-Effekte, AUX-Send-Lautstärken sowie die Gesamtlautstärke des Parts eingestellt werden.

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Forum
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    jeffvienna

    Kann mich noch an die monatelange Werbetrommel erinnern. Irgendwann war nix mehr zu hören. Schade, dass da nichts daraus wurde. Umso schöner, dass das Gerät doch einige Fans gefunden hat.

    Die Oberfläche hat mich immer schon an einen japanischen Mittelklassewagen der 90er erinnert :-)

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    STRomzAeHLEr  

    Aloha, mal noch eine Ergänzung, warum „nix daraus wurde“: Alesis hatte auch einfach ein denkbar schlechtes Timing. Kurz bevor die Fusion Workstations veröffentlicht wurden, brachte KORG die OASYS heraus und stellte damit erstmal die gesamte Workstation-Welt auf den Kopf. Da wollte natürlich niemand mehr ein „einfaches Punktmatrix-Display“ mehr haben.
    Designtechnisch mochte ich die Fusion, mich hat sie mehr an die 50er Jahre erinnert (die „Grillform“ über den Endlos-Potis) und war auf der Bühne immer ein Hingucker.
    Anfängliche Skepsis wich ziemlich schnell der Begeisterung („Und Du brauchst nur diese Kiste dafür?“ …dennoch ist das gute Stück für mich jetzt Geschichte. Aufgrund des hohen Gewichts war sie für mich nicht mehr „tragbar“ und ich habe auf ein 61-tastiges Modell aus dem Hause Kurzweil umgesattelt.

    • Profilbild
      STRomzAeHLEr  

      Stimmt, ich hatte meine Fusion ja auch schon mal geöffnet und dieses „Bewegungsmuster“ gesehen, aber es nicht für eine „echte Hammermechanik“ gehalten (erschien mir irgendwie zu simpel). Dennoch ist die Tastatur für eine Hammermechanik relativ leichtgängig, so dass sie für mich immer ein guter Kompromiss für’s Klavier/Classic E-Piano spielen und dem ganzen Rest war.

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