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Apple Mac Studio – SSD entfernbar – aber nicht austauschbar

Apples neuster SSD-Streich

28. März 2022

Apple SSD im Mac Studio – Screenshot aus dem Max Tech-Video

Der Apple Mac Studio trifft für viele ziemlich genau einen Sweet-Spot zwischen Preis und Features. Nur leider machen die saftigen Appel-Preise von RAM und SSDs auch vielen die Kauflaune kaputt.
Vor ein paar Tagen hat ein Video von Max Tech die Runde gemacht und für Aufsehen gesorgt.
In dem Video vom 24. März 2022 demontiert Max Tech – in MacFixIt-Manier – den Mac Studio fachgerecht und findet heraus, dass die SSD weder fest verbaut noch verklebt ist, wie das Video zeigt:

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Das ließ die Herzen vieler (potentieller) Mac Studio-KäuferInnen sofort höher schlagen. Gerade Kreative im Audio- und Videobereich leiden eigentlich permanent unter Platzmangel, wenn Samplebibliotheken gerne mal 50 GB groß sind und sich anhäufen und 4K Videovideobearbeitung ist eigentlich schon erwartbarer semiprofessioneller Standard. Von liegengebliebenen Projekten mal ganz zu schweigen.

Hier hätte eine SSD-Alternative dem unkontrollierten Peripherieauswuchs am Mac Studio für einen moderaten Aufpreis Einhalt gebieten können. Es ist zwar auch 2022 immer noch nicht die beste Idee das MacOS-System und das Audioprojekt auf einer SSD zu halten, geht aber und ist bequem.

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Beim Unified Memory-RAM sind die Preise ja noch halbwegs nachvollziehbar, bei Apples-SSDs weniger.

Apple sind ja nicht die einzigen die NVMe-SSDs mit 7 GB/s Datendurchsatz bauen können. Das können auch andere Hersteller. Die Wahl ist das Wichtige.

Persönlich fand ich den Komfortszuwachs beim Arbeiten/Mixen von einer 7.2k RPM Festplatte als Startmedium zu einer 550 MB/s Thunderbolt 1 SATA III-SSD schon krass. Zu einer 3+ GB/s Thunderbolt 3 NVMe SSD  bzw. der interen SSD beim Mac Mini 2018 hingegen war der Unterschied kaum noch spürbar, außer beim Kopieren sehr großer Datenmengen.

Aber es sollte nicht sein.
Wenig später haben aber diverse Magazine, wie The Verge  und Engadget, wie auch Youtuber Luke Miani dann nachgereicht, dass die SSD im Mac Studio zwar entfernbar, aber nicht nicht ersetzbar ist.

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Der Grund liegt nicht darin, dass es keine kompatiblen SSDs gäbe, sondern dass Apple den Austausch per Software geblockt hat! Das ist ein ziemlicher  „A-Move“ und es kommen „gute alte Erinnerungen“ and die Macs der 90er auf, als ich die Firmware von SCSI-Harddisks (oder dem Mac) hacken musste, um eine andere, als die wenigen von Apple zertifizierten Festplatten in meinem Mac Performa verbauen zu können.

Wie Luke Miani sagt, sind die Sicherheitsbedenken bzgl. einer beliebig anderen verbauten SSD absolut vernachlässigbar, gegenüber der Möglichkeit hier relativ einfach nach- und aufrüsten zu können, anstatt für so etwas trivialem wie einer heruntergewirtschafteten SSD den Reparaturservice von Apple bemühen zu müssen. Für weitere Misgunst hat auch der funktionslose zweite SSD-Port im Mac Studio gesorgt.

Aber vielleicht lässt sich Apple dazu überreden das zu ändern, wenn es genügend Aufruhr gibt. Bei Appels verdachtslosen CSAM-Scanner hat es ja auch funktioniert.

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Forum
  1. Profilbild
    Flowwater AHU

    Ich war tatsächlich interessiert. Dann habe ich mir die Preise von den verschiedenen Modellen angesehen, auch die Preise für Zubehör begutachtet … und dann war’s das schon wieder. Das hier ist jetzt noch das Sahnehäubchen. Etwas einbauen, damit etwas NICHT funktioniert. Es ist zum Kotzen.

    Noch eine kleine Bemerkung zu 4K-Video: Ich halte in Zeiten von Energiekrise (und damit -sparen) und Klimawandel 4K für Schwachsinn. Ja, das ist schon nett, wenn man sich einen 4K-Film auf einem entsprechenden Gerät ansieht. Aber für eigene Videos? Also verbrate ich dann beim Ansehen locker noch einmal 10 bis 20 Watt mehr, nur damit auf YouTube ein hipper vorlauter und unsympathischer »Producer« seine xxx – Satz wurde durch die Red. gekürzt – xxx.

    Ja, genau. Für Erklär-Videos mit Leuten in schicken Gamer-Stühlen reichen 720p völlig aus. Screencapture ist mit 1080p besser. Ja, und wenn’s dann mal ein Gamer-Video über Shooter ist, dann dürfen es auch mal 60 fps sein. Alles andere ist Energieverschwendung. Und zwar mit dem Feuerwehrschlauch.

    • Profilbild
      Klang X

      @ Henrik: Ob in den Zeiten von Energiekrise und Klimawandel Dein Hobby angemessen ist? Energieverschwendung zum Spaß? Das würde ich an Deiner Stelle noch einmal überdenken, bevor Du rumpöbelst.

      „…picklige Hippsterbart-Fresse“ ah ja, mein Kommentar zu Deiner Aussage wurde leider „gepiepst“… aber wahrscheinlich sprichst Du aus Erfahrung…

      • Profilbild
        Flowwater AHU

        Zugegeben, OK, mein Posting war ein wenig arg markig formuliert. Wenn das als Angriff auf Markus gewertet wurde, dann bitte ich um mit dem Ausdruck des Bedauerns um Entschuldigung … nichts lag mir ferner. Und die Löschung ist für mich OK.

        Aber in der Sache bleibe ich durchaus standhaft: Man kann mit einfachen Mitteln schon eine Menge erreichen. Aber schon diese Hinweise scheinen viele bereits als Angriff zu verstehen. Und das ist höchst bedenklich.

        Und, ja, der Hinweisgeber – also ich – habe alle meine Ernegieverbraucher in meiner Wohnung an schaltbare Steckerleisten angeschlossen, die diese im nicht gebrauchten Zustand ganz hart auf 0 Watt runterregeln. Das hilft mir im Geldbeutel und es hilft dem Klima.

        • Profilbild
          Tyrell RED

          Das könnte durchaus mal ein eigener Bericht werden. Energie sparen im Tonstudio. Mich ärgert ja schon immer, wenn Geräte keinen eigenen Netzschalter besitzen. Hab ein SPL Crimson 3 und muss wirklich immer den Stecker ein und ausstecken.
          Dein Vorschlag mit den Steckerleisten ist schon richtig, aber in der Praxis bei mir nicht umsetzbar. Mein gesamte Studio ist ringsrum mit einem Audio-Midi-Netzwerk-Stromkanal versehen mit variabel angebrachten Steckern. Das alles läuft über einen separaten Stromkreislauf. Da würde nur noch eines gehen – Sicherungskasten öffnen und Stromnetz abschalten.

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            TobyB RED

            Den Sicherungsautomaten auszuschalten ist keine gute Idee, wenn hinten dann Verbraucher hängen. Beim Einschalten entsteht eine Lastspitze. Die kann dir deine Verbraucher so die keine flinke Sicherung haben grillen. Ist mir beim Netzteil des Boss SE 70 und SE02 passiert. Die bessere Lösung ist so ein System von Adam Hall o.a. mit Kippschaltern und Steckdosen und Überspannungsschutz. Was man auch tunlichst nicht machen sollte Verteiler in Verteiler stecken. Ich hab kürzlich alle 6 FX Racks umgebaut und so entsprechend verkabelt. Bei den 4 Untertischracks ist das nicht weiter tragisch wenn eine HE weg ist. Bei den Case Racks hab ich das so lösen können, dass ich die Verteiler Rückseitig ins Rack gebaut habe.

    • Profilbild
      AMAZONA Archiv

      Dir ist offenbar der Unterschied zwischen 4K drehen/schneiden und 4K ansehen nicht bewusst. Viele Videos, die Du Dir auf YouTube in 1080p ansiehst, wurden in 4K gedreht, damit im Schnitt etwas Spielraum für Horizont-Korrektur, Bildausschnitt und Positionierung bleibt. Und um die zu schneiden braucht es dann eben einen leistungsfähigeren Rechner. Wenn der mit Ökostrom betrieben wird musst Du Dich um den erhöhten Energieverbrauch im übrigen nicht sorgen.

      • Profilbild
        Flowwater AHU

        Viele Videos wurden früher in 1080p gedreht – ja ich habe das selber vor 15 Jahren gemacht, weil ich nämlich als hauptberuflich eine kurze Zeit als Kameramann gearbeitet habe – damit man in 720p noch einen Ausschnitt definieren konnte. Vorsicht vor »offensichtlichen« Annahmen. Ich weiß, wovon ich rede.

        Und selbst Ökostrom geht als Abwärme – in Deinen Geräten – irgendwann mal irgendwohin.

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          AMAZONA Archiv

          Früher ist vorbei, niemand arbeitet heute mehr in 720p und Geräteabwärme hat nichts mit dem Klimawandel zu tun. Auch so eine Annahme, vor der man sich hüten sollte.

          • Profilbild
            Flowwater AHU

            https://www.nature.com/articles/nclimate1803

            Deine Einstellung ist, bei allem gebührendem Respekt, genau der Grund, warum es so etwas wie einen menschengemachten Klimawandel überhaupt gibt. Nichts an der eigenen EInstellung hinterfragen … ist dann ja alles sehr bequem.

            Wenn Du jetzt immer noch nicht auf mein Argument eingehst, dann diskutiere ich sowieso nicht weiter (einfach noch mal meinen Text lesen, und fragen, warum ich das wohl geschrieben habe).

            • Profilbild
              AMAZONA Archiv

              Oha. Eben waren noch 4K Videos und YouTuber am Klimawandel Schuld und nun ist es meine Einstellung. Auf Dein ursprüngliches Argument bezüglich Apple gehe ich nicht ein, weil Du keins hast. Du hast einfach Deine Meinung geteilt, und dem habe ich nichts hinzuzufügen. Den darauf folgenden Rant mit den abstrusen Theorien wollte ich dagegen nicht unwidersprochen stehen lassen.

    • Profilbild
      Flowwater AHU

      Ich finde Deine Reaktion auf meinen Aufschrei viel spannender … Du denkst also NICHT darüber nach, ob man nicht tatsächlich doch Strom sparen könnte, wenn man ein wenig mit Augenmaß an die Sache heran geht. Stattdessen versuchst Du mich bloß zu stellen. Sehr aufschlussreich.

  2. Profilbild
    paolostylo

    Kann meinem Vorredner nur zustimmen…
    Ich bin bei Handys bekennender Samsung-Fanboy.
    Aber wenn ich ehrlich bin, respektiere ich die Leistung und das Design von Apple-Produkten dennoch.
    Was mich aber immer wieder zum Wahnsinn treibt, ist Apples Produkt- und Preispolitik.
    Teuer… OK, Ansichtssache… Aber dieses restriktive Betriebssystem und die dahinter stehende Argumentation ist einfach nur Schrott.
    Oh, und hört jetzt bitte, bitte auf mit „…aber wegen der Sicherheit bla bla bla“…
    Es ist einfach nur Geldmacherei!
    Ich würde mir gern einen MAC kaufen, aber nur dann, wenn ich SELBST bestimmen kann, was ich ALTERNATIV später SELBST nachrüsten kann und NICHT schon vorher für teuer Geld vorkonfigurieren muss. Was soll das?
    Und was mich Jahr für Jahr immer wieder abschreckt, weil ich es immer wieder von Softwareherstellern und Endbenutzer lesen muss, ist die Tatsache, dass es nach JEDEM Update von Apple oder Änderung der Hardware wie zuletzt beim M1 , ein totales Theater wegen der Kompatibilität der DAWs, Plugins etc. gibt. Sie ändern die Software so, dass die Software-Developer eine Heidenarbeit haben, ihre Produkte an Apples Betriebssystem anzupassen. Das dauert oftmals Monate oder noch viel länger.
    Es ist wie Henrik Fisch es oben am besten beschreibt: ZUM KOTZEN…

    Und ja: ich heul‘ jetzt leiser… ;-)

  3. Profilbild
    Generic User

    Als bekennender Apple-Liebhasser möchte ich anmerken dass es sich bei den wechselbaren Medien im MacStudio nicht um SSD´s handelt. Es sind vielmehr nur Speicherbausteine. SSD-Controller befindet sich im M1-Prozessor selbst. Und anscheinend ist der Speicher durchaus zu tauschen. Ob das möglich wird, wird sich noch zeigen. Der Rechner muss dafür Softwaremässig vorbereitet werden. Aber einfach eine handelsübliche SSD klappt nicht. Ob, wie und wann Apple da etwas veröffentlichen wird ist nicht bekannt. Aber es wird sehr wahrscheinlich noch was passieren. Mit der Right to Repair Debatte um so mehr. Apple ist mehr so ne Art „Leider Geil“ Ding für mich. Weil funktioniert.Für mich. Und Logic ProX i like.

  4. Profilbild
    Tyrell RED

    Hallo Markus,
    schau Dir doch mal den Kommentar von“Generic User“ an, vielleicht ist die die Suppe doch nicht so heiß wie sie gekocht wurde.

    • Profilbild
      Markus Schroeder RED

      Hi Peter,
      ja, er hat schon recht, aber die Newsl beschreibt den Ist-Zustand. Die erwähnten ausstehenden EU-Bestimmungen (Repair / Akku etc.) werden frühestens nächstes Jahr greifen.

      _Vielleicht_ lenkt Apple vorher ein., wie gesagt beim CSAM-Scanner hat es auch auch funktioniert. Apple ist also nicht ganz taub.

      Markus :)

  5. Profilbild
    Karpo72

    Harte Zeiten für Apple User brechen an. Keine freie Auswahl der Hardware und vorhandene Hardware die nicht mehr funktioniert. Hardware bei der Apple vorschreibt wie sie zu benutzen ist und andere Betriebssysteme im Dual Boot nicht mehr zu lässt. Und das bei dem Preis. Alles wiederholt sich in der Geschichte. Ich persönlich möchte mit meinem Computer machen, wozu ich Lust habe und wenn ich SSD oder RAM austauschen möchte, dann ist es so. Mal abgesehen davon, dass solche Geräte eine Garantie sind, dass Apple sich dumm und dämlich verdient. Wenn man bemerkt, dass man mehr RAM benötigt, kann man gleich einen neuen Rechner kaufen. Das macht sicherlich auch umwelttechnisch Sinn…nicht!

    Muss jeder für sich entscheiden ob er nur Konsument ist oder aktiv Einfluss auf sein System nehmen möchte. Mir persönlich ist die Rolle des Konsumenten-Schafs zu wenig.

    • Profilbild
      Tim

      @ Karpo72:
      LOL! Das ist der größte Unfug den ich je gehört habe. Der Artikel beleuchtet klare Dinge, die man an Apple kritisieren kann, wenn man im Apple Universum verkehrt. Er berechtigt aber überhaupt nicht zu deinen derartigen Schlussfolgerungen.

      Und noch eine Antwort auf deinen Quatsch: Es sind soeben die BESTEN ZEITEN ALLER ZEITEN FÜR APPLE USER ANGEBROCHEN :D:D:D:D
      Es gibt nichts geileres als die aktuelle Hardware von Apple. Ein Traum, ein Guss, absolute Performance auf allen Belangen. Nie war Apple so stark wie jetzt!

      Entschuldige aber bitte, du darfst deine Meinung gerne haben und ich meine das gar nicht offensiv, was ich hier schreibe. Muss ich aber leider einfach loswerden.

  6. Profilbild
    gaffer AHU

    Bei der immer wieder beliebten Diskussion Apfel oder Birne möchte ich doch noch zwei Dinge anmerken.
    1. In einer Cubase Gruppe hat Tsching einem User Audionetworx Rechner empfohlen. Dieser fragte nach einem Tip für einen Musik-Rechner. Ich kenne die Firma und habe mir ein Basismodell mit den ungefähren Eckdaten eines 1200 € MacMini konfiguriert i5, 16 GB RAM, 500er SSD, keine Grafikkarte. Der Preis war 2500.- Klar, ich weiss, ich kann so ne Kiste auch selbst zusammendengeln, habe ich auch schon gemacht. Aber der Vergleich wäre dann nicht mehr fair.
    2. Häufig kommt der Vorwurf, dass Macs von Ahnungslosen, Posern oder Lemmingen gekauft würden. So wenig Rechner für so viel Geld. Dann sollte mir jemand eine Antwort darauf geben, wieso Firmen wie IBM, WalMart etc. 6-stellige Zahlen von Macs eingekauft haben, weil sie günstiger als Windows Rechner waren. Sie haben dabei natürlich nicht auf den Einkaufspreis alleine geachtet.
    Ich finde auch einige Entscheidungen der Obstfirma nicht richtig, ab und an ärgern sie mich damit auch. Aber eine Alternative sehe ich (für mich) weit und breit nicht. Können andere natürlich anders sehen. Beim Studio ist eines auf jeden Fall gesichert. Wenn das Bauteil mit dem größten Ausfallsrisiko getauscht werden kann, ohne das komplette Innenleben ohne Netzteil tauschen zu müssen, ist das immerhin schon mal die halbe Miete.

    • Profilbild
      wolftarkin AHU

      Wie bitte bist auf 2500€ gekommen? Ich habe alles so eingestellt wie du, und mit der Workstation Mini komme ich auf 1500€!
      Wo kommt denn dieser Unterschied her?
      Auch für diesen Preis würde ich mir was ganz anderes „zusammendengeln“.

      • Profilbild
        gaffer AHU

        Ich habe nicht nach was teurem gesucht, sondern aus seinem Vorschlag das Basismodell gewählt und konfiguriert. 1500 wäre natürlich deutlich besser, aber immer noch teurer.

  7. Profilbild
    dAS hEIKO AHU

    Wer Apple Geräte kauft, sollte (auch wenn das zumindest in Konsumentenkreisen nicht immer der Fall ist) wissen, WARUM er Apple kauft. Man weiß halt, dass man eine bestimmte Infrastruktur (in musikalischen Fall z.B.: Logic) nutzen möchte, und sollte den Rest dann als Gegeben hinnehmen.

    Apple ist seit „Geburt“ ein geschlossenes, restriktives System. Das war für Jobs von Anfang an klar. Dass das jetzt schwerere Zeiten anbrechen lassen könnte, seh ich nicht wirklich so. Denn als Steve Jobs wieder zurückkahm waren alle Bestrebungen wieder auf „sowas geht nur mit apple“ gepolt. iPod: Bester MP3 Player ever. Aber nur im geschlossenen System. Die „Plattensammlung“ nach 15 Jahren einfach mal so sichern und auf ein Neues Gerät speichern? Wo denkst Du hin? Ein Noteboook mit nur einem einzigen Anschluß? Klar, wir huldigen dem Apfel und seinen Zusatzverkäufen.

    Apple hat mit der hochwertigen, wenn auch unreparablen (#schmeismrshaltweg), Hardware und seinem Unixbetriebssystem sehr leistungsfähige Apparate geschaffen. Wer allerdings gerne mal eine SSD oder einen RAM Riegel tauschen, oder sein Display tauschen lassen möchte, sollte schon mal über einen Windows PC nachdenken ;-)
    Auch wenn Apple in den in den vergangen Jahren beachtlich von 5-6% auf über 17% Marktanteil gestiegen ist, ist MacOS immer noch „nieschig“ genug, dass man auch ohne leben kann.

    • Profilbild
      Atarikid AHU

      Also beim MP3 Player muss ich schon massiv wiedersprechen. Denn da gab es um Welten bessere Alternativen. Beispielsweise der iRiver H120. Ein Traum war das. Da konnte man sogar die interne HD wechseln, Wartung im allgemeinen kein Problem. Und was für Formate das Ding abspielen konnte: Von Ogg bis Flac usw…

      Kann natürlich sein, dass ich Dich falsch verstanden hab und das sowieso ironisch gemeint war :)…

  8. Profilbild
    Karpo72

    Logic ist auch wirklich der Einzige Grund für einen Mac. Ich habe verschiedene DAWS auf verschiedenen Betriebssystemen ausprobiert. Logic ist sicherlich im Vergleich relativ einfach zu bedienen und hat coole Funktionen. Vom Betriebssystem her komme ich mit allen gut klar.

    Natürlich gibt es Schubladen und Vorurteile, aber an jedem ist auch ein bisschen Wahrheit dran. Man hat technisch zwischen Windows und MacOs zwei Ansätze. Während Windows versucht eine große Anzahl unterschiedlicher Hardware zu unterstützen, will Apple auf MacOs die Hardware stark einschränken. Keiner kann mir sagen, dass das Austauschen der SSD beim Mac ein Sicherheitsrisiko ist und daher nur Apple Hardware läuft.

    Das ist genauso wie der Gatekeeper. Der macht die Software nicht sicherer, weil Apple die Software kaum kontrolliert. Es geht auch dabei nur um das Ziel, dass Software zum größten Teil aus dem App-Store bezogen werden soll und das Entwickler Geld an Apple zahlen. Die meisten Entscheidungen von Apple sind nicht auf technische oder sicherheitsrelevante Probleme bezogen, sondern zielen meistens auf Umsatz ab. Im Verfahren mit Epic hat Apple selbst ja ausgesagt, dass sie ihr MacOs nicht mehr für sicher halten um zu begründen, dass sie IOS deshalb nicht für Software, die nicht aus dem Store kommt, öffnen wollen.

    Fast jeder MacOs User den ich kenne, hat ein Windows zusätzlich :)

    • Profilbild
      Tim

      Es gibt Leute, die von allem was Du sagst, exakt das Gegenteil behaupten würden…

  9. Profilbild
    TobyB RED

    Man könnte aber auch schreiben, dass die Anforderung an die Speichergröße der SSD nicht korrekt vom Anwender spezifiziert wurde. ;-) Und für den Fall der Garantie gibts Apple Care+ .

    Ich weiss nicht wie die Kollegen die Datensicherung betreiben aber auf meiner internen SSD ist maximal die Tagesproduktion und die wird in die Cloud gesichert. Grundsätzlich gehören die Daten auf externe Platten und Medien, wenn sie geschäftskritisch sind, macht man mehrere redundante Backups in physisch verschiedenen Brandabschnitten.

    Wenn nun der Mac abraucht, entweder einen Termin an der Geniusbar machen oder die Apple Hotline anrufen. Funktioniert. Entweder will ich „Betriebssicherheit“ oder „Basteln“ und Geld sparen, beides zusammen geht nicht. Warum also aufregen? ;-) Steuerlich und betriebswirtschaftlich ist der Mac Studio in der Basisausstattung ein Träumchen, klar hören sich 2299€ erstmal viel an, wenn ich die 512 GB SSD nicht wechseln kann. Aber irgendwas ist immer.

    • Profilbild
      wolftarkin AHU

      Apple Nutzer feiern die Garantie, die sie selbst bezahlen müssen. Herrlich. ;-)
      Was verstehst du denn unter „Betriebssicherheit“? Mein selbst gebastelter und preiswert! zusammengestellter PC soll weniger „betiebssicher“ sein? Das nimmst du zurück!

      Und nein, die wenigsten Anwesenden hier können einen Computer von der Steuer absetzen.

      • Profilbild
        TobyB RED

        Du hast den ;-) übersehen. Davon ab, es fehlte das Wort nach. Während der Garantie kommst du mit Apple Care+ schneller zum Austausch und nach der Garantie bekommst du mit Apple Care+ in der Regel ein Austauschgerät oder eine Reparatur zum Festpreis. Unter Betriebssicherheit verstehe ich, der Betrieb muss sicher laufen. Bezieh doch bitte das „Basteln“ bitte nicht persönlich auf dich. ;-) Es gibt einfach Leute die arbeiten wollen und eben nicht am Rechner schrauben. Mein Windows Notebook ist übrigens auch von der Stange.

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          wolftarkin AHU

          Ich zwinker doch auch. ;-)
          Ich bastel auch nur einmal. Dann läuft die Kiste. Wobei ich das nicht aus Spass mache, sondern weil ich einen PC will, der im wahrsten Sinne des Wortes aus Standard Komponenten besteht. Bei den großen Herstellern ist mir zuviel proprietärer Mist drinne. Um den König dieser Klasse geht es hier. ;-)

          • Profilbild
            TobyB RED

            Wir verstehen uns! Es ist nun einfach so, dass mein Zeitmanagement Konfiguration und Bastelsprojekte nicht zulässt. Deshalb ein Komplettsystem. Und die Ansischt das Apple nun übermäßig teuer ist, stimmt so auch nicht. Meine Windows Notebooks von HP Elitebook i7 und HP Z Book Studio kosten nun mit Dockingstation/USB C Portreplikator Würfel 2.8k€ / 3.7k€. Da ist auch nichts erweiterbar/tauschbar. Und das größte Ärgernis ist bei den HPs die Akkulaufzeit. 4-6 Stunden und dann ist Essig.

  10. Profilbild
    MrCosmo

    Gibt’s denn mittlerweile Erfahrungswerte zur Geräuschentwicklung?
    Außer dass Apple sagt, die Dinger seien leise…
    (Kommentar verfasst mit meinem 2019 Macbook Pro)

  11. Profilbild
    Tim

    Ein kleiner Beitrag zum Thema Preispolitik Apple:

    Wer den Bruttopreis für die high-end-pro-geräte (Macbook Pro, Mac Studio) bezahlen müsste, der braucht die Dinger eigentlicht gar nicht.

    Consumer Geräte wie der normale Mac Mini (M1) oder das Macbook Air sind absolute Preis/Leistungsgigangen.

    Alle aktuellen M1 Max / Ultra Pro-Geräte sind meines Erachtens nach überhaupt nicht für den 0815 user gedacht. Kein normaler Hobby-Musiker braucht den Mac Studio. Genausowenig die fetten Macbook Pros. Professionelle User aber dafür umso mehr!! Wer also mit Foto / Video / Medien sein Geld verdient, für den sind die neuen Teile einfach state of the art und geil ohne Ende.

    Ich selber bin Macbook Pro user und kaufe das Ding natürlich aufgrund meiner Selbständigkeit zum Netto-Preis. Und das wird bei allen anderen professionellen Nutzern der Fall sein. Und da muss man klar sagen, dass der Preis einem da entgegen kommt! Und zwar klar zu einen guten und fairen Preisleistungsverhältnis.

    Die blanken Zahlen täuschen leider viele Leute zu Anti-Apple-Kommentaren. Die Zeiten von Apple-Wucher sind vorbei! Aber ein Lob an den Autor: In Sachen Kosten für Speicher sind die Preise bei Apple in der Tat streitwürdig!! Da bin ich sogar selber oft erbost. Ein Glück brauche ich den Studio bei weitem nicht (!) – und muss mich darüber auch nicht aufregen ;))

    • Profilbild
      dAS hEIKO AHU

      Man peitsche mich aus, wenn ich mit meinem Gedankengang falsch liegen sollte.
      Wenn man Vorsteuerberechtigt ist, dann doch nicht nur für Applegeräte, sondern auch für PCs, Waschmaschinen und Brötchen. Etwaige Preisunterschiede (Größe X RAM kostet bei Apfel dies und im freien Markt jenes) bleiben doch auch bestehen wenn man die Steuer wegläßt. Bei SSDs, RAM und Rollen für den Computer ;-) sind eben eklatante Preisunterschiede festzustellen bei in der Sache gleichen Produkten. Egal ob brutto oder netto.
      Somit sind apple Geräte (imho) sehr wohl hochpreisig, in meinem Sprech eben …naja, teuer. o_O
      Und ob man bereit ist diese hohen Preise zu bezahlen ist am Ende des Tages genaus Sache des jeweiligen Kunden, wie die Entscheidung, ob Pro Geräte für denjenigen Sinn ergeben, oder nicht?
      Da gibt mMn nichts zu streiten, höchsten festzustellen.

      peace!

      • Profilbild
        Tim

        Selbstverständlich darfst du auch bei Windows die Vorsteuer ziehen. Hier regen sich aber trotzdem viele über den aktuellen tatsächlichen Brutto Preis der Highendprofi Segmente auf. Würden die das bei Win machen, wäre es aber das selbe Spiel. Man muss sich klar machen was da eigentlich für ne Performance drinnen sitzt.

        Und das bringt mich unmittelbar zu der Frage: dann nenn mir doch mal ein günstigeres Windowssystem als die MacBook Pro mit „M1 Pro“ (bruttopreis 2700) und Studio (bruttopreis 1900)

        Also die M1 sind SOOO weit weg von der Windows Konkurrenz , sorry , aber da gibt es einfach nichts günstigeres!! Es gibt weit und breit kein einziges Windows Gerät für 2700/1900 was ansatzweise an die Apple Geräte rankommt….?!

        • Profilbild
          dAS hEIKO AHU

          Ja, der M1 ist diesbezüglich schwer einzuordnen, ähnlich wie früher die Power-PC von IBM. Theoretisch hätte apple nach intel ja auch zu AMD wechseln und sich ne Custom-CPU bauen lassen können. Aber derweil noch was in der Portokasse war hat man halt die CPU passend zum Betriebssystem designed. das war in vielerlei hinsicht schlau.

  12. Profilbild
    Anthony Rother AHU

    Seit ich Apple Computer nutze (2003) musste ich niemals mehr einen Computerfachmann rufen der mein Betriebssystem repariert.
    Und die kostbare Zeit und die Nerven die ich bis heute gespart habe ist mit keinem Geld der Welt zu bezahlen.
    Trotzdem finde ich auch so einiges was Apple macht überhaupt nicht gut doch am Ende überzeugt mich das Gesamtpaket.

    • Profilbild
      mort76

      „Seit ich Apple Computer nutze (2003) musste ich niemals mehr einen Computerfachmann rufen der mein Betriebssystem repariert.“

      Mußte ich noch nie, und ich benutze Rechner seit der DOS/386er-Zeit.
      Und das waren IMMER selbst zusammengebastelte Windows-Kisten.
      Bis heute noch.

  13. Profilbild
    Stephan Merk RED

    Ich wusste schon beim Lesen der Überschrift, worauf das hinaus laufen wird und das gab es auch schon in anderen Bereichen und dies immer wieder. Beispielsweise Kopierschutz durch Seriennummern der USB-Sticks. Eigentlich ist Apple der vollkommene Gegensatz zu Behringer: Während die alles günstig und funktional nachbauen, was natürlich immer zu Kontroversen führt, verkauft Apple ihre Eigenständigkeit und Exklusivität für viel Geld, das schürt bei einigen Emotionen, bei mir eigentlich nur Frust. Der iMac war der dritte und letzte Mac und ich sehe ihn als größten Fehlkauf an, erst beim letzten Update wurde ich wieder freundlich darauf hingewiesen, was bald wieder nicht mehr funktionieren wird, wenn der Hersteller nicht bald was macht. Unter Windows 11 hingegen laufen alte Tools heute noch ohne Schwierigkeiten und außer Logic Pro X und Final Cut Pro habe ich nichts, was den Mac wirklich braucht. Klar, wer Spaß dran hat und wem es was nützt, mag damit zufrieden sein, mein iMac läuft nur noch im Windows-Modus und ist selbst da mein mit Abstand schlechtester Rechner. 3TB Fusion, weil 256 GB SSD war mir 2017 zu teuer, mein HP Pavillon-27 kostet die Hälfte, hat 1 TB SSD, ne zweite Platte, läuft fast rund um die Uhr und dies ohne Mucken, sogar mit schneller Grafik. Wer Apple mag, sehr gerne!

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