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Audiotonix: Übernahme 2026

Audiotonix übernimmt DPA Microphones, Wisycom und Austrian Audio

5. Februar 2026
Von links nach rechts: Kalle Hvidt Nielsen (DPA Microphones), James Gordon (Audiotonix) Marika Stangherlin (Wisycom) und Martin Seidl (Austrian Audio)

Von links nach rechts: Kalle Hvidt Nielsen (DPA Microphones), James Gordon (Audiotonix) Marika Stangherlin (Wisycom) und Martin Seidl (Austrian Audio)

Die Audiotonix Gruppe kündigt die Übernahme von drei etablierten Firmen aus dem Bereich der professionellen Audiotechnik an: DPA Microphones, Wisycom und Austrian Audio sollen Teil der Familie werden. Aktuell steht noch die behördliche Genehmigung aus, die noch im erste Halbjahr 2026 erwartet wird. Mit dem geplanten Schritt stärkt Audiotonix seine Präsenz in den Bereichen von Mikrofontechnik und drahtlose Audiosysteme enorm, denn alle drei Marken sind weltweit im Profibereich etabliert.

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Audiotonix baut sein Pro-Audio-Angebot aus

Die Gruppe ist vor allem wegen seiner Marken Allen & Heath, DiGiCo und Solid State Logic schon heute ein wichtiger Player auf dem professionellen Audiomarkt, mit DPA Microphones, Wisycom und Austrian Audio soll das Angebot mit Blick auf den Bereich von (drahtloser) Audioübertragung nun weiter ausgebaut werden. Grund für die Übernahme seien wohl technologische Gründe, denn in mehreren Bereichen bestehen schon enge Berührungspunkte zwischen den Marken.

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Audiotonix setzt auf Erfahrung

Die drei Unternehmen bringen jeweils eine starke eigene Identität und langjährige Erfahrung mit: DPA Microphones ist seit Jahrzehnten für solide Kondensatormikrofone bekannt, Wisycom hat sich mit drahtlosen Audiosystemen einen Namen gemacht und Austrian Audio wurde von ehemaligen AKG-Mitarbeitern gegründet. Für Anwender aus dem Profibereich könnte die Übernahme langfristig besser abgestimmte Systeme und neue Produktideen bedeuten. Welche konkreten Entwicklungen und Folgen aus diesem Schritt hervorgehen, bleibt abzuwarten.

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Forum
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    Filterpad AHU

    Fusionen (und auch (pseudo-) Insolvenzverfahren) sind im Business derzeit in aller Munde und regelrecht ein Trend! Ich zitiere mal bzw. übernehme von einem anderen Artikel hier auf Amazona:

    Schon seit Jahren konsolidiert sich der Markt. inMusic – die bereits ja schon Akai Professional, Denon DJ, Alesis und M-Audio „geschluckt“ hatten – übernahm 2023 auch noch Moog Music, die Focusrite Group hatte Sequential (2021), ADAM Audio (2019), Linea Research und TiMax übernommen, Native Instruments, iZotope, Plugin Alliance und Brainworx fusionierten zu Soundwide, Steinberg gehört nun schon seit 2005 zu Yamaha und jüngst übernahm die KI-Mastering Plattform LANDR das schwedische Unternehmen Reason Studios.

    Allen & Heath und Austrian Audio finde ich eine ungewöhnliche Kombination. Aber auf welche Fusionen trifft das nicht zu? Das beste Beispiel dürfte der Fall Beyerdynamic mit einem chinesischen Käufer sein, ebenso Moog und inMusic. Gut gefällt mir hingegen die Zusammenführung verschiedener Softwarefirmen unter Native Instruments. Leider funktioniert das in Bezug auf Produktportale und Produktregistrierungen alles nur „semigeil“. Hier ist noch Luft nach oben; idealerweise sollte endlich eine einheitliche Lösung entstehen. Warum ausgerechnet Softwarefirmen damit Schwierigkeiten haben, kann man nur mutmaßen.

    • Profilbild
      Numitron AHU

      @Filterpad tja, ist heute schwierig alleine als Firma nehme ich an! hab das pg16 Headset von Austrian audio, finde die Firma ja spannend als alter AKG Fan und Wiener. 😜 bin gespannt wie es für die Firmen weitergeht! Dank in music und focusrite gibt’s jetzt einen kleinen Moog um 700€ und der vier stimmige Fourm mit poly aftertouch auch nicht viel teurer.

      • Profilbild
        Luis Miehlich

        @Numitron Sorry für den Off-Topic-Kommentar: Vielleicht liegt es an dem ungünstigen Namen, aber zum Moog Forum kann ich gerade beim besten Willen nichts finden. Erinnere mich aber definitiv, den Namen zuvor gelesen zu haben… Vom Internet wieder weggeputzes Leak? Glitch in der Matrix….? 😅

    • Profilbild
      Flowwater AHU

      @Filterpad Alles nicht so schlimm, solange die »konsolidierende« Firma noch ein wenig was mit dem Kerngeschäft (Audio) der geschluckten Firma zu tun hat. Bei Native Instruments ist das ja leider anders; da unterstelle ich mal, dass die oben drüber sitzende Firma einfach nur Kohle machen will und vermutlich dadurch sogar das Problem von NI ist.

      Aber auch, wenn die »konsolidierende« sich einen Dreck um die geschluckte Firma kümmert … lange geht das nicht gut. In der Spielebranche sieht man das zum Beispiel bei UbiSoft. Die sind immer schlechter und schlechter geworden, bei gleichzeitig immer höheren Budgets, Spieldesigns am Reißbrett und ohne Herzblut. Keiner wollte den immer gleichen Schrott mehr. Und dann gibt es so eine neue Firma wie Sandfall Interactive, die die Faxen dicke hatten bei UbiSoft (ehemalige Mitarbeiter) und aus dem Stand eines der besten Spiele des letzten Jahres entwickelt haben (Claire Obscure: Expedition 33). Tja, das hätte auch UbiSoft haben können, wenn sie nicht so doof gewesen wären.

      Und war das in »unserer« Branche bei Austrian Audio nicht ähnlich? Das waren doch ehemalige Mitarbeiter von AKG.

      Die einen gehen (vielleicht) unter und es kommen immer wieder Neue hinterher. Alles kein Thema.

  2. Profilbild
    Spectral Tune AHU

    Und weiter läuft die Welle der Konsolidierungen…
    DPA und Austrian Audio sind nun wirklich anerkannte starke Marken.
    Wenn diese es auch nicht mehr alleine schaffen, gibt es in Zukunft wohl nur noch einige ganz wenige Konzerne dessen Namen niemand kennt, welche die Weiterentwicklung von Equipment maßgeblich lenken.
    Schwer zu sagen ob das gut ist ?

  3. Profilbild
    nativeVS AHU

    Interessant, dass Audiotonix sich jetzt noch breiter aufstellt.

    Ich hoffe mal, dass das weiter gut geht, aber bisher hab ich Jim nie als jemanden verstanden der nur interesse an profit hat und firmen berg ab bringt (er hat ja quasi damals DiGiCo aus der versenkung in der Soundtracs war rausgeholt und zur nummer eins im grossen rock/pop bereich gebracht). Auch personlich hab ich ihn immer relativ gut aushalten konnen (nicht normal mit CEOs, auch wenn der von Fourier einer meiner besten Freunde von der Uni ist).
    Selbst wenn mit Ardian natuerlich auch da etwas „Big Finance“ hinter ihnen steht.

    Ursprunglich hatte ja DiGiCo sich damit einfach nur die Konkurenz gekauft:
    – Calrec im britischen Rundfunk markt
    – SSL als ihre neueren grossen Live Consolen populaer wurden
    – Allen & Heath als das DLive getestet wurde (mit einem preis wo DiGiCo nicht entgegen wirken konnte)
    – Harrison hat im film bereich doch etwas SSL geschwaecht
    – Sonible’s ml:mio hat die DiGiCo’s littleredbox und littlebluebox praktisch wertlos gemacht
    – Fourier als ersatz fuer Soundgrid/DiGiGrid (so wie ich das verstanden habe war DiGiCo schon 2020 damit beschaeftigt ersatz fuer Waves zu finden, da die kommunikation und meinungen zwischen Chessington und Tel Aviv anscheinend nicht sehr gut funktioniert hat)
    – Slate natuerlich damit sie ihre eigenen plug-ins haben (noch bevor Fourier gekauft wurde und die ersten stufen des eigenen plug-in system aufgegeben wurde)

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