KI-Musik in den australischen Charts verboten
Australien verschärft den Umgang mit KI in den offiziellen Musikcharts, indem die Australian Recording Industry Association, kurz ARIA, in Zukunft Songs ausschließen möchte, wenn zentrale Teile mit generativer KI erzeugt wurden. Ein grundsätzliches Verbot von KI in der Musikproduktion ist das allerdings nicht.
KI-Musik muss überwiegend von Menschen stammen
Nach den neuen Vorgaben müssen Songs, die für die australischen Charts berücksichtigt werden sollen, im Wesentlichen von Menschen geschaffen worden sein. Ein komplett mit KI erzeugter Leadgesang kann deshalb genauso zum Ausschluss führen wie ein zentraler Instrumentalpart, der vollständig aus einem generativen System stammt.
KI darf bei der Produktion trotzdem weiterhin verwendet werden, beispielsweise beim Mastering, Stem Separation oder bei kleineren zusätzlichen Stimmen und Sounds. ARIA versucht damit, zwischen unterstützend eingesetzter Technik und Musik zu unterscheiden, bei der ein großer Teil der eigentlichen musikalischen Leistung von einer KI übernommen wird.
Josh Fawaz bringt das Thema auf
Besonders viel Aufmerksamkeit bekam zuletzt der australische Produzent Josh Fawaz, dessen Version von Madonnas „Like a Prayer“ im australischen Radio sehr erfolgreich war und hohe Platzierungen in mehreren ARIA-Teilcharts erreichte. Später wurde bekannt, dass sowohl der Gesang als auch die Drums mit Hilfe von KI erzeugt wurden.
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Nach den neuen Vorgaben könnte ein vergleichbarer Song in Zukunft von den Charts ausgeschlossen werden. ARIA kann bei Zweifeln außerdem weitere Angaben zur Entstehung einer Aufnahme verlangen. Wird erst später festgestellt, dass ein Song nicht den Regeln entspricht, können auch Chartplatzierungen oder Auszeichnungen nachträglich geändert werden.
Auch Deutschland zieht Grenzen
Australien ist mit diesem Schritt nicht allein, denn auch die IFPI (International Federation of the Phonographic Industry) hat Ende Juli internationale Grundsätze für den Umgang mit generativer KI in offiziellen Musikcharts vorgestellt. Mit Blick auf KI-Musik orientieren sich mittlerweile mehrere Märkte an diesen Vorgaben.
Auch für die Offiziellen Deutschen Charts gelten ähnliche Regeln. Hier darf KI bei der Musikproduktion eingesetzt werden, die wesentliche kreative Leistung soll aber weiterhin von Menschen stammen. Für die Branche zeichnet sich damit immer deutlicher eine gemeinsame Linie ab: KI als Werkzeug ist weiterhin möglich, weitgehend generierte Songs sollen in offiziellen Charts dagegen stärker begrenzt werden.


































Sehr gute Entscheidung! Mehr bedarf es nicht zu dem Thema.
Yessss! 😃👍
Ich frage mich, wie man das denn ueberwachen will? Gibt es denn zuverlaessige KI Sniffer?
@steme Das frage ich mich auch.
Die ist ein letztes aufbäumen der Musikindustrie gegen die KI.
Früher oder später werden wir alle von ihr überrannt werden. Und das in allen Bereichen.
@steme KI-Sniffer?!
Nö! Jede Produktion mit KI kann so „verwurstelt“ werden, dass die „unsichtbaren“ Hinweise der KI nicht erscheinen, (wenn diese überhaupt vorhanden waren).🫥
Zum Beispiel, bei Texten aus KIs könnten unsichtbare UNI-Codes hinzugefügt werden, die typischer Weise mit etwas Sachverstand entfernt werden können…✏️
Also ist es auch bei unsichtbaren Wasserzeichen in Audiofiles möglich diese zu „verwässern“.💦
Das scheint kein Diebstahl zu sein, da KIs keine Urheberrechte haben…
@CDRowell wenn ich Ihren Post richtig verstehe, ist es also nicht möglich KI zu erkennen.
Dann sind diese ganzen Regelungen also witzlos.
@steme Es gibt Erkennungsmöglichkeiten, die wie immer umgangen werden können… 🔐
Wie bei allen Sicherheitsmaßnahmen bleibt der Mensch erfinderisch, um sich (meist ökonomische) Vorteile zu schaffen. 🤑
@CDRowell Na ja da hat ja wohl der oben genannte Produzent nicht aufgepasst und seine Hausaufgaben zur KI Vertuschung vernachlässigt.
Oder es war von ihm ein bewusste Aktion.
Wir werden wohl die genauen Umstände nie Erfahren.
ist thema so voll fragen und auch angst.wird mehr
pandora ist so lange schon offen.
@Viertelnote Hmm…
Wenn es mal eine perfekt geformte Welt gegeben haben sollte, dann wäre doch die Hoffnung auf etwas besseres ein Absurdum. Denn dann wären Neugier und die Verführung durch Emotionen, Impulse und gedankenloses Handeln nie Thema gewesen…
Der Mensch war vielleicht schon immer Beides: Ein vernunftbegabtes Emotionsbündel. Und mit passender Perönlichkeit und guter Bildung dennoch imstande sein Herz und Hirn miteinander zu nutzen…
Pandora und die biblische Eva: Zwei Frauen! Aus meiner Sicht geradezu eine Misogynie…
@CDRowell Passende Karikatur (von Ruthe): Adam liegt mit der Schlange im Bett und fragt „Können wir das irgendwie Eva in die Schuhe schieben?“
@chardt 😅 Da könnt man glatt denken: „Wie misandrisch!“ 😆
KI ist ein zweischneidiges Schwert. Es wird zwei „Welten“ geben. Der Konsument wird entscheiden.
Ich bin erstaunt wie leichtfertig man mit dem Thema umgeht. Viele nutzen KI und bemerken es nicht.
Überall, Smartfon, Rechner und eigentlich alles womit wir den Alltag gestallten ist von KI beeinflusst.
Ich denke es wird in der Musik irgendwann nicht mehr zu unterscheiden sein wer oder was Songs produziert hat, denn die ganzen Produktionen laufen eh auf Rechnern, die ohne KI nicht mehr auskommen. Ehrliche Musik, was heißt das? Ist das mit KI oder nicht? Jeder Ton aus dem Äther, was ist daran echt? Alleine die Fequenzen, die aus Lautsprechern kommen, ist das echt? Eine Singstimme und eine Gitarre dazu, quasi Live vor einem ist echt und ohne KI.
Wenn man es genau nimmt ist eine MP3 auch künstlich erzeugt.
Ich glaube wir sind schon viel zu weit im künstlichen Geflecht und können tatsächliche Töne nicht mehr wahrnehmen. Da wird die Grenze immer verschwommener.
Als Musiker sollte man sich fragen wieviel KI man selbst verträgt und warum an selbst mit einer DAW produziert.
Ich bin gespannt wohin die Diskusion führt.
@moon Das einig reale für einen Menschen ist aus meiner Erfahrung zuvorderst sein eigenes Gefühl. Da helfen meist keine Bildungsversuche und keine Salmiakpastillen… 💊
@CDRowell wo ich finde denn die capsel?
@Viertelnote Oh ja bitte eine Zeitkapsel und dann zurück in die 80er👍😁
@MPC-User lade ich dich ein micha😉
nehmen aber wir delorean dmc.depeche mode macht private concert
thomas anders ich mache den sidecut pink.😀bohlen singt falsette selber
und okay privte wunsch…challenger startet nicht crew trifft sie sich bei
mcdonalds
@Viertelnote „Bitte hinten anstellen, jeder erhält nur eine Kapsel und dann zur Kapsel-Gruppe nach links raus…“ 😝
Mal im Ernst: Sowas wie „Angine De Poitrine“ soll die KI doch erstmal erschaffen… Dazu braucht es den meinschlichen Fleiß und vor allem Geist! 🤯
Die dürften wohl noch lange bei den „Kiwis“ auftreten! 😱
(Mein Vater, Engländer konnte die Bewohner Australiens nie anders benennen, weiß nicht warum…)
Hier ein Blick:
https://www.youtube.com/watch?v=0Ssi-9wS1so
Übrigens: der Name wird auf Deutsch als Angina pectoris (oder umgangssprachlich als Brustenge) übersetzt. 😰
@CDRowell ich hab süses emoji gemeint
ki—medicine ich denke luft nach oben ist
oder krebs wie sagt man frühes warnsystem.
PS:dankesehr für link YT
@CDRowell Ja danke auch für diesen YouTube Schatz👍
Ich zitiere mal einen Kommentar:
„The Guitarist Foot is the third Band Member“
Einfach klasse und alles in Microtonal gespielt glaube ich. Oder doch die Guitarre und Bass anders gestimmt?!
Da hast Recht. Ne KI bekommt das so schnell nicht hin.
Kann man machen, wird die Musikindustrie aber nicht retten – außer sie verbieten auch Loop-basierte Musik?
Mehr kann ich dazu nicht schreiben, hab keine Zeit, mache hier gerade einen Track mit stableDAW / Pinokio :)