DARA mit „Bangaranga“ auf Platz 1 der deutschen Single-Charts
Der Eurovision Song Contest 2026 ist gerade einmal eine Woche vorbei, in den deutschen Charts ist er aber noch deutlich zu spüren: DARA, die für Bulgarien in Wien gewonnen hat, steigt mit ihrem Siegertitel „Bangaranga“ direkt auf Platz eins der offiziellen deutschen Single-Charts ein. Das gelang einem ESC-Gewinnersong in Deutschland zuletzt 2012, als Loreen mit „Euphoria“ an der Spitze war. Für die bulgarische Sängerin ist dieser Einstieg ein starkes Signal, denn ihr Song „Bangaranga“ bleibt damit nicht nur als Moment aus dem ESC-Finale hängen, sondern funktioniert auch außerhalb des Wettbewerbs als Hit.
„Bangaranga“ wird nach dem ESC zum Nummer-1-Hit
Der Sieg beim Eurovision Song Contest hat DARA die große Bühne verschafft und der Chart-Erfolg zeigt, dass der Song auch darüber hinaus funktioniert. Der Song setzt vor allem auf einen sehr direkten Refrain, viel Energie und eine moderne Pop-Produktion, die schnell im Ohr bleibt. Ein großer Auftritt im Finale sorgt immer für Aufmerksamkeit, aber entscheidend ist wohl vielmehr, ob ein Song danach noch weiter gehört wird und genau das scheint bei „Bangaranga“ der Fall zu sein.
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Weitere ESC-Songs schaffen es in die deutschen Charts
Auch andere Beiträge des Eurovision Song Contest 2026 tauchen in den deutschen Single-Charts auf. Auch die deutsche Kandidatin Sarah Engels ist mit ihrem „Fire“ vertreten und landet auf Platz 27. Der Österreicher Cosmó erreicht mit „Tanzschein“ den 70. Platz und die schwedische Kandidatin Felicia landet mit „My System“ auf Platz 87. Der auffälligste Chart-Erfolg der Woche bleibt aber definitiv DARA, die sich mit „Bangaranga“ an die Spitze setzt und damit einen der stärksten ESC-Chartmomente der vergangenen Jahre liefert.
































Eine Minute und fünfunddreißig Sekunden habe ich ausgehalten, dann ging es nicht mehr.
Wer hat an sowas Spaß? Und woran genau? Ist es der vertraute Buffta-Buffta? Oder die munter hüpfende Oberweite? Bitte erklärt es mir!
@chardt was, so lange :) Respekt! Bei mir war schon nach 30 Sekunden Schluß :)
Hab mir danach Golden aus KpopDH anhören müssen, um die Gehörgänge zu säubern.
(klar, das ist ebenfalls Geschmackssache :) )
@manomym Bei mir kam das gute alte »Ace of Spades« von den Motörheadern zum Einsatz. Das funktioniert in solchen Fällen echt hervorragend (und ich mag Motörhead nicht mal sonderlich, aber: God bless Lemmy).
@Flowwater Hihi, Painkiller von Judas Priest (2x!) Das Einzige was mir nach diesem Schrott noch geholfen hat.🤘
@MadMac LÖL 💪
@chardt Bei mir waren es nur 45 Sekunden. Dann ging es beim besten Willen nicht mehr. Ich gönne Dara den Erfolg von ganzem Herzen … gut finde ich es nicht.
@chardt Der vertraute Buffta-Buffta und die munter hüpfende Oberweite sind sicher keine verkehrten Zutaten für einen Sommerhit.
Ich habe nichts anderes erwartet, sei es ihr gegönnt, auch wenn es nicht mein Fall ist.
Das „Tanzschein“ von dem Österreicher ist musikalisch ein grauß, aber ich kann mir das als deutschsprachigen Partykracher richtig gut vorstellen. Es geht grob gesagt um die (bürokratische) Hürde, in einen Club einzutreten. Es erinnert vom Prinzip ein wenig an den „Wackelkontakt“: Deutschsprachig, tanzbar und textlich (sehr) simple. Den Gewinnersong muss ich mir nochmal anhören, man hatte den schon komplett aus den Augen verloren. Aber ich denke als Ohrwurm bleibt er bei mir nicht hängen. Sie ist aber zweifelsfrei ne coole Lady. „Fire“ braucht niemand! Aber man sieht an Fire, wie einflussreich eine ESC-Platzierung ist für die Köpfe der Menschen. Lenas „Satelite“ braucht man auch nicht, ist aber inzwischen Kult! Jetzt hat sich die Gute Lena M. Landrut endgültig aus den Medien zurückgezogen. Für immer? Man wird es sehen…
@Filterpad Jetzt habe ich mal kurz das Video angeschaut von „Bangaranga“ und habe es nach ner‘ Minute wegschalten müssen. – Ist ja fürchterlich! Irgendwie hatte ich das beim ESC, obwohl das Video von ESC war, besser in Erinnerung. Der Song hat weniger Gefühl und Sound als ein Küchentisch. Aber gut, für diejenigen die es feiern, allen voran Bulgarien, ist es ne catchy Nummer. Wie oben erwähnt muss ich immer an „Satelite“ denken. Für viele anderen Länder (unabhängig davon dass es gewonnen hat) vermutlich eher Murks, in Deutschland purer Kult. Die letzten Jahre bezüglich ESC emotional ergriffen war ich nur von „Rise like a Phoenix“! Ob man die Wurst mag als „Frau mit Bart“ (genau genommen ein Transvestit) oder nicht! Sie kann singen und die Nummer war grandios! Eine Diva im wahrsten Sinne des Wortes.
Noch eine musikalische Variante von Gangnam Style. Macht das Rundfunkangebot qualitativ weder schlechter noch besser.
Wunderbar, dass ich nicht alleine mit meiner Irritation bin :-) Wie kann man sich das antun? Und wer würfelt wohl aktuell die „deutschen Single Charts“ aus? Verkäufe können das doch wohl nicht sein…
Haben am WE einen französischen Film gesehen „Bigbug“, darin wird immer eine Fernsehserie „Homo Ridiculus“ gezeigt – irgendwie erinnert mich das Video direkt daran ;-)
Na da wird die KI ja jetzt fleißig „komponieren“ und wir dürfen uns auf weitere (ähnliche) „Werke“ freuen……Beam me up, Scotty.
Ich hatte schon an anderer Stelle hier auf Amazona den ESC musikalisch bewertet, auch mit dem politischem Hintergrund etwas dazu gesagt.
Das nun Bulgarien auch noch die Hitparaden anführt, da kann man nur noch den Kopf schütteln. Lange kann man sich den bulgarischen ESC-Beitrag wirklich nicht antun. Da höre ich mir doch lieber alte Klassiker an, wie: This Flight tonight – Nazareth, Go your own Way – Fleetwood Mac, More than a Feeling – Boston, Rosanna – Toto, Wind him up – Saga usw.
Schöne Nummer von Dara. Wir haben am Wochenende ihre Stems mit ABOB „Zwei Kilo Zucker“ und Honey Dijon „Welcome To The Moon“ zermixt. Ging gut ab im Club.
@svebur das kann ich mir gut vorstellen. Der Titel hat Potential für Party, wer das nicht erkennt, hat einen anderen Musikgeschmack.
@DJ Ronny Kommt immer drauf an, auf welcher Party du landest..
Auf ner Birthday Party mit lauter Miezen, bei der das Publikum nur die Musik aus dem Radio kennt, wird das bestimmt gut ankommen.
Deswegen gehen manche zu Schlagerparties… Wenn der Horizont schon hier nur Radio Musik kennt, braucht man sich nicht wundern.
Geschmack ist ja bekanntlich subjektiv. Meiner Meinung nach muss man ohne Neid anerkennen, dass die Produzenten und die Performer es geschafft haben, ein Lied aus einem kleinen Land (also geringem Pre Marketing) mit einem Balkan nahen Dance Stil, der bestimmt nicht bei jedem Spanier oder Engländer gut ankommt, mit weitem Abstand die meisten Publikumsstimmen auf sich zu vereinen. Der ESC ist wahrscheinlich das weltweit größte Abstimmungsevent für Musik. Da ist der Erfolg wahrscheinlich schon ein Indikator für „europäischen Geschmack“.
@anitsch Ja, auch meiner Meinung nach sagt das Stück viel über den Geschmack des Publikums aus. Und der ist wenig bis gar nicht mehr vorhanden. Aber nichts für ungut, jeder wie er halt mag.😉
Der eine mag es und lässt es laufen, der andere hört 4 Takte und schaltet sofort aus. So einfach ist das…. aber können sich eine Millionen Fliegen irren? 😉
@AntonAmazona Ne wahrscheinlich irren sich die Fliegen nicht. Genauso damals wie bei Schnappi…
Alles Meisterwerke 😂
@luap 👍🏻
Ich verfolge solche Musik überhaupt nicht. Ich schaue auch kein ESC oder sowas in der Art.
Der Musikgeschmack der Masse ist ja schon immer sehr komisch.
Aber wer weiß wie das hier abläuft. Kann auch sein das Labels etc sich ihre eigenen Werke laden, kaufen um die Platzierungen hoch zu halten. Gab es doch alles schon.
Ich hab zum Glück keinen Kabelanschluß, hab mich von den Mainstream Medien abgekoppelt, wähle mein Programm selbst aus.
Lord, have mercy !
Solch ein Schrott ganz oben in den Charts ?
Na ja, ich weiß schon, warum ich seit über 30 Jahren keine Charts mehr höre. Was dort reüsiert ist meist Prekariats-Mucke vom Feinsten. Hab‘ den ESC – da aus meiner Lieblingsstadt – zwar geguckt, aber bei den „acts“ immer Soul & Funk gehört um keinen Hörschaden zu erleiden. Alle sogenannten „Vorurteile“ werden durch den Erfolg derartiger Nummern auf’s trefflichste bestätigt.
Die Enshitification des Musicbusiness schreitet dank des „herausragenden“ Geschmacks des Massenpublikums weiter voran. Nur gut, daß es so viel wirkliche Musik, die teils auch noch richtig gut ist gibt. Auch wenn man um diese zu bekommen, immer öfter in der Zeit zurückspringen muß.
Ich war mal aus dem Archiv Silver Convention rausholen. Aus dem Jahre 1975.
Man achte auf den Text und zähle die Worte.
https://youtu.be/wC_kCnm3GYQ
Wen die Damen verwirren, schliesst die Augen. 😇 PS: War eine Nummer 1, Gab einen Grammy dafür und gilt als erster erfolgreicher Euro Disco und Munich Sound Titel. Silver Convention waren 1978 auch beim ESC.