Irland führt Grundeinkommen für Kunstschaffende ein

Irland sorgt mit einer mutigen Entscheidung international für Aufsehen, denn das Land wird das Programm Basic Income for the Arts ab 2026 dauerhaft fortführen. Was 2022 als Pilotprojekt startete, wird jetzt zu einer festen Einrichtung in der Kulturförderung: Etwa 2.000 Künstler, Musiker und Kreative erhalten seit Beginn wöchentlich 325 Euro bedingungsloses Grundeinkommen, wobei es dabei völlig egal ist, ob sie gerade Aufträge haben oder nicht. Ziel des Programms war es, die wirtschaftlich oft unsichere Situation im Kulturbereich zu verbessern und nach den ersten Auswertungen zeigt sich, dass die Teilnehmer deutlich mehr Zeit in ihre künstlerische Arbeit investieren konnten und sich auch ihre psychische Gesundheit verbessert hat. Kulturminister Patrick O’Donovan bezeichnete das Programm als „ein Beispiel, das weltweit Bewunderung hervorruft“.
Basic Income for the Arts: Bedingungsloses Grundeinkommen für Kunstschaffende
Gerade für Musiker ist das irische Modell ein starkes Zeichen, denn kaum eine Branche ist so sehr von Unsicherheiten geprägt, wie aktuell die Musikwelt: Viele leben von kurzfristigen Engagements und sehr schwankenden Einnahmen. Das garantierte Grundeinkommen des Programms Basic Income for the Arts gibt ihnen jetzt die Möglichkeit, sich wieder stärker auf ihre Musik zu konzentrieren, anstatt ständig um finanzielle Stabilität kämpfen zu müssen. Auch außerhalb Irlands stößt das Programm auf großes Interesse: Beispielsweise beobachten Vertreter aus Deutschland, Kanada und den Niederlanden ganz genau, wie sich das Konzept entwickelt. Sollte sich auf lange Sicht der Erfolg bestätigen, könnte Irland wohl auch hier zum Vorbild für eine neue Art der Kulturförderung werden.
Basic Income for the Arts soll Kultur als Herzstück der Gesellschaft fördern
Die Idee für das Grundeinkommen entstand während der Corona-Pandemie, also viele Kunst- und Kulturschaffende innerhalb von wenigen Tage ihre Lebensgrundlage verloren. Eine damals eingesetzte Arbeitsgruppe empfahl der Regierung dringend, ein langfristiges Sicherheitsnetz für die Branche zu schaffen und aus dieser Empfehlung wurde das Basic Income for the Arts, das ab 2026 fest im Staatshaushalt verankert wird. Wie viele Kunstschaffende künftig teilnehmen können, steht noch nicht endgültig fest und es wird auch noch diskutiert, wie das Programm langfristig finanziert werden soll. Unbestritten ist aber bereits jetzt, dass Irland damit ein deutliches und starkes Zeichen setzt. Kunst und Musik gelten nicht länger als Luxus, sondern als zentraler Bestandteil der Gesellschaft.
































Ab nach Irland. 😂
@Kazimoto Ich empfinde ein Grundeinkommen für Menschen insgesamt für angebracht.
Für Künstler ist es sowieso angebracht, da diese im Leben mit besonders dynamischen Situationen zu schaffen haben.
Richtig so!😆
Die Iren sind ja nicht irre…
Man hat es bei so manchen Themen mitbekommen können.😇
@CDRowell Das sehe ich auch so. Als alter Gene Roddenberry Fan kann ich das System aus Star Trek nur empfehlen. 😁
Eine Gesellschaft die sich um Geld und Gesundheitswesen keine Sorgen mehr machen muss. Man arbeitet um sich zu verwirklichen nicht um zu überleben.
Aber das sowas hier funktioniert muss wohl wie bei Star Trek erst was fundamentles passieren.
@Ashatur Solange es Religionen gibt, deren Anhänger sich als auserwählt und die anderen als minderwertig ansehen, die man betrügen und versklaven darf, ist die Menschheit nicht so weit.
Den Gedanken, dass man sich Ansehen durch seine Tätigkeit erwirbt, den gibt es schon, allerdings nicht so wie in Star Trek. Es gibt Religionen und Kulturen, in denen nicht der am meisten zählt, der etwas für die Gemeinschaft tut, sondern der, der am meisten betet.
Man kann darüber unterschiedlicher Meinung sein, ob es einen allmächtigen Gott gibt oder nicht. Dass dieser – wenn es ihn gibt – es nicht nötig hat, von Sterblichen angebetet zu werden, sollte Konsens sein.
Es ist noch ein langer Weg.
@bluebell Wow sehr weise und kluge Worte.
Und den Nagel der Zeit auf den Kopf getroffen.
Ja es ist noch ein langer Weg.
Evolution geht halt nicht von heute auf morgen und erst gar nicht durch missionieren. Wir folgen dem Code unserer Genetik und irgendwann kommt der allgemeine Sprung. So wie wir angefangen haben Werkzeuge zu nutzen und das Feuer zu beherrschen.
Einen schönen Tag wünsche ich dir 🍻
@CDRowell Irland ist ein relativ kleines Land, daß mit den geringsten Steuern genau die Unternehmen anlockt, die uns allen ein Dorn im Auge sind. Oracle, Microsoft, Apple, Google, Meta und viele andere. Die EU läßt gewähren, anscheinend wollte man keinen irländischen Exit. Bei 5.3 Mio. Einwohnern kann man so es sich gutgehen lassen. Zum Vergleich, das Ruhrgebiet hat gleich viele Einwohner. Berlin mit Einzugsgebiet fast 5 Mio. Also Vorbild oder vielleicht doch was anderes?
@Kazimoto Richtig, wo ist das Problem?!😅
@CDRowell Numbers. 😂
@Kazimoto Exactly.
Numbers are pure markers, not meanings.
They separate, order, count — but they explain nothing.
When you see a number, you see a position, not meaning.
Meaning only arises when someone links the number: with experience, context, system, or feeling.
The problem starts when numbers are confused with truth.
Because numbers are precision without consciousness — they measure, but they don’t understand.
@CDRowell Ok. Irland 2000 Künstler/30 Mio., Deutschland geschätzte 2 Mio. im Kulturbetrieb, macht 30 Mrd. Auch wenn nicht alle bezugsberechtigt wären, es kommen schnell hohe Summen zusammen. Übrigens bekommt jeder der sich an die Regeln hält auch so schon was vom Amt. Das Existenzminimum ist ca. 1200€. Wenn ein Künstler ergo zum Amt gehen muss hat er nicht viel weniger in der Tasche als die Schlagzeile suggeriert. Ergo Deutschland ist verwöhnt. Es gibt auch genug ex Selbständige die zum Amt gehen und andere Schicksale als die des „Künstlers“. Kannst ja auswandern. 😉
@Kazimoto Die Realität ist wirklich abstrus…
Du beschreibst es passend.
Wir brauchen mehr wollen!
Hallo zusammen,
ich halte diese Idee für absoluten Unsinn. Da pulvert Irland 30 Millionen im Jahr für Leute raus, deren Leistung überhaupt nicht kontrollierbar ist.
Was ist denn überhaupt ein „Künstler“? In meinem Umfeld gibt es diverse (ich bin sicher auch so einer), die von ihrer „künstlerischen Leistung“ marktwirtschaftlich überhaupt nicht leben könnten, weil die Nachfrage danach ziemlich nahe an Null ist.
Und der Postbote geht jeden Tag arbeiten und kommt mit 1200 Euro netto raus und finanziert dann mit seinen Sozialabgaben seinen Nachbarn, der den ganzen Tag nur rumgammelt und vorgibt, ein „Künstler“ zu sein, und dann dasselbe verdient.
Vorschlag: wenn man von seiner Kunst nicht leben kann, dann muss man halt etwas anderes arbeiten und kann dann in der restlichen Zeit seiner Kunst nachgehen.
Wie Karl Valentin schon sagte: Kunst kommt von „Können“, nicht von „Wollen“, sonst würde sie ja „Wunst“ heißen. Und viele können eben nicht, sondern wollen nur.
Das Beispiel ruft also „nicht weltweit Bewunderung“ hervor, sondern die Welt langt sich an den Kopf.
Zurecht.
Gruß
Fredi
@Fredi Da halte ich dagegen.
Wieviel wurden zb erst nach ihrem Tode berühmt? Ja vieleicht nicht bei Musikern aber in der Malerei was normales.
Weil wenn man schon gut mit seiner Kunst verdient braucht es auch kein Grundeinkommen.
Und eventuell ist man auch in der Zeit voraus und das Gespür dafür ensteht erst nach Jahrzehnten.
Aber in einem hast Du Recht irgendwie muss das schon kontrolliert werden. Man könnte ja sagen ich bin Lebenskünstler und gammeln ist meine Kunst. Es muss daher schon eine gewisse Menge an Output geben.
@Ashatur Hallo Ashatur,
danke für Deinen Kommentar!
Du schreibst:
> Wieviel wurden zb erst nach ihrem Tode berühmt? Ja vieleicht nicht bei Musikern aber in der Malerei was normales.
Naja, auch in der Musik kommt das vor. Beispielsweise war J.S. Bach zu seinen Lebzeiten eher ein Starmusiker, aber als Komponist eher wenig geschätzt. Das läßt sich halt nicht so steuern, vielleicht war seine Musik zu der Zeit einfach zu avantgardistisch.
> [Messbarkeit ist wichtig; vielleicht ist der Output geeignet?]
Wenn der Output vom Publikum geschätzt wird, dann regelt es sich ja durch den Markt. Siehe Prince, der jedes Jahr ein Album gemacht hat; da waren nicht alle brillant, aber die meisten gut genug. Am Ende seines Lebens soll er knapp 700 Millionen Dollar gehabt haben…
Allerdings gibt es eben auch „Künstler“, die viel Output produzieren, der nur großer Mist ist. Wie willst Du das prüfen: mit einer Künstleroutputkommission, die dann auch die Zahlung anweist? Das klingt halt nach ’ner planwirtschaftlichen Monsterbürokratie, da ist mir der „Markt“ einfach sympathischer…
Gruß
Fredi
@Fredi Das ist das Problem.
Ich verstehe dich da schon es könnte sehr schnell ausgenutzt werden wie bei allen Sozialleistungen. Es müsste halt schon so sein wie bei einem Bürgergeldantrag. Es braucht Kriterien die erfüllt werden müssten.
Einfach etwas Daw daddeln und Indie Games Pixeln wie ich das mache würde da wohl nicht ausreichen obwohl ich mich da auch als Kunstschaffender sehe aber es ist halt ein Hobby.
LG Ash
@Fredi Hehe.
Und wieviel tausend mal 30 Millionen pulvert Deutschland im Jahr so raus? So genau weiß das ja niemand…😇
@moinho Hallo moinho,
wenn an einer Stelle Geld sinnlos rausgeworfen wird, dann heißt das ja nicht, dass man das an anderer Stelle auch sofort tun muss, oder?
😉
Gruß
Fredi
@Fredi 👍
@moinho Etwas schlechtes wird durch etwas noch schlechteres nicht besser. Diese Ausrede wird viel zu viel verwendet, gerade von Leuten die Ihr falsches Verhalten nicht ändern wollen und immer anderen die Schuld geben. Es gibt Parteien, auf denen basiert ihr Erfolg durch die solche Ausreden.
Es ist zunächst ja nur ein Programm, danach wird entschieden wie es weitergeht.
Wenn eine Berufgruppe in Deutschland Anspruch auf ein Grundeinkommen hätte, würde es nicht lange dauern, bis das andere auch für sich beanspruchen. Die Folgen dürften jedem klar sein.
Dass es viele Kunstschaffenden finanziell schwer haben, ist ohne jeden Zweifel ebenfalls jedem klar. Die Idee der Kunst unter die Arme zu greifen finde ich gut, schliesslich provitiert die gesamte Gesellschaft davon.
Es wird jedoch schwer sein, eine Linie zu finden, ab wann ein Kunstschaffender Anspruch hat oder nicht.
Sprich, macht es jemand aus Spaß als Hobby oder hat er sein Leben darauf ausgerichtet von der Kunst zu tatsächlich leben zu wollen. Und wer entscheidet, wann eine kunstschaffende Person förderfähig ist und wann nicht?
So etwas wie ein BAFÖG für Kunststschffende (KUFÖG 🙂) wäre vielleicht ein Ansatz, das würde voraussetzen, dass eine ernste Absicht besteht, als Kunstschaffender sein Einkommen aufzubauen.
Antstatt viele Steuermillarden ohne Verantwortungbewusstsein sinnlos zu verblasen, könnte ein solcher Fördetopf vielleicht vielen Kunstschaffenden Starten eine Hilfe sein. Ich fände es jedenfalls gut.
Wenn man nur einen Teil vom dem nutzen würde, was der Bund der Steuerzahler an Verschwenung aufdeckt, dann wäre ein Fördertopf für Kunstschaffende sofort möglich. Und das Ganze ohne einen einzigen Euro an Mehrbelastung für die Steuerzahler.
Das funktioniert nur in Irland und Russland, weißt du warum? Kein Kunstschaffender wird da älter als 50. Alkohol sei Dank. 😉
@Kazimoto Dann kann man gut planen… 50 Jahre sind NIX!
Also gegen ein Grundeinkommen für Übersetzer und Lektoren hatte ich persönlich gerade auch nix einzuwenden…… Danke, KI
@manomym Richtig!
Na da könnte es in Ir(r)land ggf. bald sehr viel mehr „Kunstschaffende“ geben😅
(„Money for nothing“,)
Gruß
SlapBummPop
@SlapBummPop Die wissen schon was die machen!
Es gibt verschwenderischere Gegebenheiten, die akut laufen… Da beschwert sich keiner, da das Geld „keinen Wert“ hat, wenn es „NICHT in Bewegung“ ist.
😇😇
Peinlich, sich darüber aufzuregen. Gönnt es den Kunstschaffenden einfach.
Für den Staat sind es Peanuts und es fördert Kunst und Kultur genau dort, wo sie entsteht bzw. entstehen soll und muss.
Würden in Deutschland wohl nur von Claudia Roth persönlich ausgewählte linke Künstler bekommen, wie die „Roten Dosen“ ….
Aber mal ehrlich: 2000 Künstler; es dürfte wohl in Irland weit mehr geben. Wonach wurden die ausgewählt? Warum soll der Steuerzahler irgendwelche aussichtslosen Möchtegern-Künstler unterstützen (na gut -macht er ja in Deutschland über das Bürgergeld auch…)
Wäre doch wesentlich sinnvoller, mit dem Geld konkrete Veranstaltungsstätten zu subventionieren, damit Künster Auftrittsorte bekommen. Oder Gebäude mit Proberäumen für Bands. Oder Stadtfeste. Dinge die z.B. bei uns langsam wegsterben.
@WOK Sollder Mensch dem Gelde oder das Geld dem Menschen dienen?
@CDRowell Er soll das Geld verdienen. Und da es nicht auf Bäumen wächst, muss man dafür etwas tun.
@liquid orange Richtig. Wir müssen alle „etwas“ für den Erhalt unseres Leben machen. Und meist gibt es dan „etwas“ zurück!
@WOK Puh.
Du hast den kurzen Text nicht richtig gelesen und diesen Artikel dafür zu nutzen um reichlich unqualifiziert gegen Claudia Roth zu hetzen ist langweilig; aber wenn Du nur mal Druck ablassen musstest und es Dir hilft: Immer raus damit.
😄
@WOK Claudia Roth war mal Managerin von Ton Steine Scherben.
Wer sich darüber beschwert sollte mal in sich gehen und sich mehr Gedanken über seinen Musikgeschmack machen. 🤭
Wir wenden jeden Tag einen großen Teil unserer Lebenszeit dafür auf, Geld zu verdienen. Warum? Um das zu tun, was wir wirklich Leben nennen. Dazu gehört – nicht nur für uns Musiker – die Musik. Arbeit ist der Motor, um leben zu können, und Musik und Kultur sind der Grund, warum wir das tun. Gerade in der Musikbranche ist die Schere zwischen Arm und Reich extrem weit auseinandergegangen. Da empfinde ich diese 30 Millionen als Peanuts. Ein nichtiger Betrag, den Regierungen für Unsinn jährlich um ein Vielfaches höher ausgeben. Das Projekt klingt für mich toll und ich bin gespannt, was dabei rauskommt.
Aber mich würde etwas anderes interessieren. Ich habe die KI eine Liste mit Musikern erstellen lassen, die ein Nettovermögen von mehr als 100 Millionen Dollar besitzen.
Die Top 10 haben alle über eine Milliarde (!) $ Vermögen. Jeder! Die Top 20 haben zusammen 21,5 Milliarden Dollar. Wenn also nur die Top 20 ein solches Projekt mit einem Prozent fördern würden, dann wären das 215 Millionen.
Ich bin alles andere als ein Sozialist, aber ich wünschte, so ein Projekt würde von denen kommen.
Ulkig dass zu diesem Thema niemand die deutsche Künstlersozialkasse (KSK) erwähnt. Die ermöglicht Künstlern, sich wie ein Arbeitnehmer Kranken- und Pflege- zu versichern und zahlt den Arbeitgeberanteil, worauf wiederum das Ausland neidisch blickt. Auch die KSK will Kriterien erfüllt sehen, um sich als Künstler auszuweisen. Es ist schon länger her, dass ich das mal recherchiert habe, aber vor etwa 20 Jahren waren es, glaube ich, einige bei der GEMA registrierte Kompositionen um als Komponist zu gelten. Damals machte man sich auch darüber lustig, dass selbst ein Dieter Bohlen über die KSK versichert war, obwohl er es nicht nötig hatte. Und man stellte anhand eines krächzigen Backing Tracks von Bohlens Stimme seinen Künstlerstatus infrage.
Das übliche Henne-Ei-Problem: Werde erst berühmt, dann unterstützen wir dich mit ein paar Almosen. Und wer berühmt oder eben würdig ist, entscheiden irgendwelche Beamten. Joachim Witt, der mit seinem „Goldenen Reiter“ in der NDW einen Hit landete, lebte davor von der Stütze. Bis das Amt der Ansicht war, er müsse mal richtig arbeiten. Die Stütze sei nicht dazu da, sein Hobby zu finanzieren. Es war dann der Zeitrahmen, der Joachim Witt kurzzeitig Erfolg als Musiker brachte, und ganz gewiss nicht die Entscheidung des Amtes.
Hallo zusammen.
Ich halte es generell für gesellschaftlich schwierig, eine Berufsgruppe besonders zu unterstützen.
M.M.n. dann doch bitte eher ein Grundeinkommen für alle, je nach Jahreseinkommen natürlich!
Ist der Wert von „Kunstschaffenden“, für die Gesellschaft tatsächlich höher zu bewerten?
Ist es nicht zumutbar, dass „Kunstschaffende“ einer weiteren Tätigkeit parallel nachgehen?
(Ich habe in jungen Jahren immer nebenbei gejobbt, wenn die Kohle knapp war, hat mir nicht geschadet.)
Ich denke, wer von seiner „Kunst“ nicht leben kann der/die sollte sich erst einmal um einen Mäzen bemühen.
Das war früher übrigens absolut üblich, siehe:https://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%A4zen
Gruß
SlapBummPop
@SlapBummPop Mäzen = Mapa, Omapa, Erbe etc. WGs gründen ist auch sehr effektiv. Hatte langzeitarbeitslose Freunde die zu viert auf 150qm lebten und sogar ein WG Auto hatten. Jedes WE Party inklusive. Waren jetzt keine Ausländer wo immer auf Sozialmissbrauch gebasht wird.
@Kazimoto ah.
deswegen war es praktisch für die Kelly Family 😉
@Numitron Meine Fresse was wurden die Kinder für die Medien ausgebeutet.
Vor die Leute gezerrt, los sing MAAAAMMMAAA und guck in die Kamera.
Man möchte soviel Süßigkeiten essen bis man sich daran erbricht.
@Kazimoto Freunde von mir wohnten auch in einer WG, war in der Tat immer was los bei denen.😀
Ich habe die total gern besucht, zumal zwei von denen auch noch Musik machten.
Gruß
SlapBummPop
Dies ist keine Kulturstiftung oder so.
Die werden tatsächlich von allen (Steuerzahlern) bezahlt, einfach so.
„Verrückt“ sagten die Mädchen im Chor.