Wer wird die Fab Four im großen Beatles-Film-Projekt verkörpern?

Dass die Geschichte der Beatles neu und detailliert erzählt werden soll, steht bereits länger fest: Der britische Regisseur Sam Mendes arbeitet an einem groß angelegten Kinoprojekt, das aus vier eigenständigen Filmen besteht, die jeweils ein Mitglied der Band in den Mittelpunkt rücken. Mit den kürzlich veröffentlichten ersten Bildern auf der Website der Band erhält man einen konkreten Eindruck davon, wie das Vorhaben aussehen wird.
Die Beatles aus vier Perspektiven
Jeder der Filme erzählt die Geschichte jeweils aus der Sicht von John, Paul, George und Ringo, was zusammen ein vielschichtiges Bild einer Band ergibt, die nicht nur musikalisch, sondern auch menschlich von starken Gegensätzen geprägt war. Die Besetzung der Hauptrollen wurde vor kurzem bekanntgegeben ist prominent gewählt: Paul Mescal spielt Paul McCartney, Harris Dickinson übernimmt die Rolle von John Lennon, Joseph Quinn spielt George Harrison und Barry Keoghan wird als Ringo Starr zu sehen sein.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Kinofilme über die Beatles
Regisseur Sam Mendes verfolgt mit dem Projekt keinen nostalgischen Ansatz, sondern es geht ihm eher um einen Blick auf das Innenleben der Band. Wie entstehen kreative Partnerschaften und wie verändern Erfolg und Erwartungsdruck persönliche Beziehungen? Neben den vier Musikern spielen auch zentrale Figuren aus dem Umfeld der Band eine wichtige Rolle, wie beispielsweise Manager Brian Epstein, Produzent George Martin und Partnerinnen wie Yoko Ono, Linda McCartney und Pattie Boyd.
Kinostart der Beatles-Filme
Geplant ist, alle vier Filme im April 2028 zeitgleich in die Kinos zu bringen, was den Anspruch unterstreicht, das Projekt als zusammenhängendes Werk zu verstehen. Wegen vieler detaillierter und persönlicher Einblicke in den inneren Kreis der Beatles werden die Filme sicher nicht nur für eingefleischte Fans, sondern auch generell für Musikliebhaber wertvoll sein. Schon jetzt lässt sich sagen, dass dieses Projekt das Potenzial hat, den Blick auf eine der einflussreichsten Bands aller Zeiten zu erweitern.

































Mmmh…
Da bin ich ja sehr gespannt.
In der Anthology haben ja alle Vier schon ihre Statements abgegeben. Das war schon sehr „plastisch“ – zum Lesen. Auf die Filme bin ich mega-gespannt, dass visualisiert zu sehen. Als Fan seit 50 Jahren kann man trotzdem noch immer dazu „lernen“
Grüße an Euch alle!
Man kann Legenden auch retrograd tot promoten. Viele Empfänger des göttlichen Funkens, mit dem sie grandiose Werke schaffen, entpuppen sich dann bei zu naher Betrachtung als Persönlichkeiten von geradezu nichtssagender Banalität. Was bleibt ist die Musik, und die ist kosmisch.
@gutomi stimmt und mittlerweile haben es fast alle Begriffen: Kraftwerk waren Einflussreicher als die Beatles. allerdings waren zumindest bartos und Flür von den Beatles beeinflusst. 😁
@Numitron Kennst du das Buch „Future Sounds“? Grandioses Stimmungsbild der Zeit des Krautrock (ich weiß, Kraftwerk ist kein Krautrock ;- )
@gutomi leider nicht 😎
aber am Anfang hat man die schon zu Krautrock gezählt, oder?
also zumindest die „Experimentellen“ Alben vor Autobahn, die man ja heute nur noch gebraucht oder als bootleg bekommt.
@Numitron Laut Buch war der Begriff Krautrock die Erfindung eines britischen Ladenbesitzers, der darunter alle Platten, die zu der Zeit aus Deutschland kamen, einsortierte. Die meisten „Krautrocker“ versuchten aber gerade nicht wie die üblichen Rock-Beatbands zu klingen, sondern was völlig Neues zu entwickeln. 95% davon klingt einfach nur schräg, gewollt oder schlicht langweilig. 5% aber sind stilprägend geworden und waren ihrer Zeit weit voraus.
@gutomi aso.
ja, stimmt.
@Numitron Ein Einfluss von Kraftwerk wird überschätzt.
@swift findest du?
welche Band hat sonst soviele Leute oder mehr beeinflusst? gibt’s eine vergleichbare Band?
Ist ja nicht so das es noch keine Filme mit denen bzw. über die Beatles gibt. Nowhere Boy wäre so ein Streifen. Im Vergleich zu anderen Bands wie Milli Vanilli, wo jetzt der durchweg empfehlenswerte Streifen kürzlich im TV kam. Oder kennt jemand einen Film über die Stones, abgesehen von dem Uschi Obermaier Film, wo sie mit den Stones… (ihr wisst schon)? Der schlechteste Film ist leider der von den Beach Boys (Love & Merci) – Schade drum! War verschwendete Zeit den anzusehen. Welch dagegen ein gelungener deutscher Film über das Milli-Fake-Duo. 2x im TV angesehen und 2x nicht bereut. Selbst der schlechte Schauspieler Schweighöfer gab hier mal Vollgas und bewies, das er es kann, wenn er will! Was auch sehr gut ist, Falco. Österreichisch und clever umgesetzt. Auch schon ein paar mal gesehen. Wird auch nicht das letzte mal gewesen sein. Zurück zum Thema: Jake Gyllenhaal könnte ich mir sehr gut als einer der Fab Four vorstellen.