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Beyoncé bricht 47 Rekorde

Beyoncé bricht mit Cowboy Carter Tour diverse Rekorde

29. Juli 2025
Beyoncé 2007 in Denver (Quelle: Jennette F. Everett via Wikimedia Commons) https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Beyonc%C3%A9_Army.mil_2.jpg

Beyoncé 2007 in Denver (Quelle: Jennette F. Everett via Wikimedia Commons)

Mit der „Cowboy Carter Tour“ hat Beyoncé einen Meilenstein in der Musikgeschichte gesetzt: Innerhalb weniger Monate spielte sie 32 Konzerte in Nordamerika und Europa und erzielte dabei Einnahmen von über 407 Millionen US-Dollar. Kein Country-Act vor ihr war erfolgreicher mit einer Tour. Beispielsweise wurden insgesamt rund 1,6 Millionen Tickets verkauft. Damit stellt die Sängerin nicht nur den bisherigen Umsatzrekord im Country-Genre ein, sondern bricht direkt 47 offizielle Billboard-Rekorde.

Beyoncé verändert das Bild der Country-Musik

Die Tour basiert auf dem gleichnamigen Album „Cowboy Carter“ der Sängerin. Sie verband dabei klassische Country-Elemente mit Pop, Soul und Rock und schuf daraus einen Sound, der moderne Country-Musik neu definiert. Als erste schwarze Frau an der Spitze der US-Country-Charts setzte sie ein deutliches Zeichen für mehr Diversität in einem traditionell weißen Genre. Auch visuell ließ sich die Tour sehen: Von aufwändigen Bühnenbildern bis zu choreografierten Reitshow-Elementen war jedes Konzert detailreich durchinszeniert.

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Beyoncé bricht Rekorde in den größten Stadien der Welt

In Städten, wie Los Angeles, New York, London und Paris spielte Beyoncé mehrere ausverkaufte Shows hintereinander. Besonders im MetLife Stadium in New Jersey wurden mit über 250.000 verkauften Tickets neue Besucherrekorde aufgestellt. Auch in London brach sie einen Rekord: Sechs Abende spielte sie im Tottenham Hotspur Stadium mit insgesamt mehr als 270.000 Fans. Die Ticketpreise reichten dabei von 50 bis über 800 Dollar. Die Strategie, gezielt Großstädte mit mehreren Terminen zu bespielen, sorgte für eine enorme Nachfrage. Neben den Einnahmen brach sie zahlreiche Venue-spezifische Rekorde. Kein anderer Solo-Act erreichte vergleichbare Zahlen in so kurzer Zeit.

Beyoncés Tour und ihre gesellschaftliche Wirkung

Die „Cowboy Carter Tour“ ist nicht nur musikalisch ein Erfolg, sondern steht auch für ein kulturelles Umdenken. Beyoncé brachte Themen wie schwarze Identität, weibliche Stärke und künstlerische Freiheit in den Mittelpunkt eines Genres, das sich lange als geschlossen präsentierte. Mit dieser Tour hat die Sängerin deutlich bewiesen, dass kommerzieller Erfolg und gesellschaftliche Relevanz ein Stück weit Hand in Hand gehen können.

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Über den Autor
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Gereon Gwosdek RED

Leidenschaft für Tasten und Technik, Musikschulinhaber und Bandleader im Bereich von christlicher Musik.

Forum
  1. Profilbild
    Filterpad AHU

    Irgendwie kann ich mit ihr nichts anfangen. Keine Ahnung warum! Bestätigt wurde dieser Eindruck nach einer Dokumentation über sie. Diese war irgendwie zwanghaft anmutend und von den Themen her so erstellt, was die Leute gerne sehen wollen. Künstlich-gespielte Emotionen, hart formuliert. Da war die Dokumentation über Sinéad O’Connor schon eine andere Hausnummer. Da habe ich am Ende definitiv ein Tränchen verdrückt: Ihre Einstellung, ihr Leben, immer kontrovers und weit abseits des Mainstreams. Z.B. früh schwanger geworden und live gegen die Kirche gehetzt! Beyoncé kann singen, keine Frage. Aber es ist meiner Ansicht nach der langweiligste Mainstream, den es jenseits New York und Texas gibt. Fand ich schon bei Destinys Child so. Aber die Amis feiern sie und für diese Leute muss sie irgend etwas richtig machen. Anscheinend waren meine Vorfahren keine Amis. 🇺🇲

    • Profilbild
      Flowwater AHU

      @Filterpad Nicht vergessen: In den USA hat Country-Musik einen völlig anderen (!) Stellenwert als hier bei uns. Das kann man von der Akzeptanz evtl. bei uns mit »Volkmusik« und »Musikantenstadl« vergleichen. Oder in Frankreich mit dem »Chanson« (da begebe ich mich allerdings ein wenig auf glattes Eis). Und auch bei Country gibt es die Grabenkämpfe zwischen richtig guter Musik und der auf Massengeschmack getrimmten (wie Du schon schreibst). Zudem ist in den USA sowieso immer alles auf »Show« ausgerichtet. Ist also eigentlich ja ganz normal, dass auch mit Country-Musik da so ein Mega-Bohei gemacht wird.

      Ich empfehle dazu den auch im übrigen ganz hervorragenden Film »Crazy Heart« mit Jeff Bridges. Da hört man ganz hervorragende Country-Musik – zum Beispiel gleich der Titelsong, »The Weary Kind« – die ich auch als solche gar nicht so wahrgenommen hätte.

      PS: Ich kann mit Country meistens nix anfangen. Und genau diese gestylte Musik geht mir gleich zwei mal am Popo vorbei.

      PS2: Ich war mal ganz kurz davor, dass ich mir wegen dieses Films und wegen Jeff Bridges seine Country-CD kaufe. Kein Witz!

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        Filterpad AHU

        @Flowwater Absolut. Tylor Swift hat auch mit Country(-Pop) begonnen und war in den Staaten sehr erfolgreich damit. Dann wollte man sie international, sprich in Europa bekannt machen und dafür musste ihre Musik deutlich kommerzieller werden. Ergebnis war der Titel „Shake it off“. Der Vergleich mit Volksmusik und dessen Bedeutung finde ich nicht verkehrt, nur das die USA insgesamt größer ist. Aber man sieht an den beiden Damen das im internationalen Musikbusiness eine Vermarktung das Nonplusultra ist. Eigentlich schade. Aber die Masse wird so darauf hin trainiert durch TV, Netz, Tageszeitung – krass gesagt. In unserer Tageszeitung waren schon richtig große Berichte über die beiden und die Leute meinen immer noch, sie entscheiden selber was sie an Musik hören. Ich persönlich lache dbzgl. nur noch. Den Film mit Jeff B. kenne ich tatsächlich nicht. Nur Big Lebowski.

      • Profilbild
        chardt AHU

        @Flowwater *Eine* Dimension von Country ist die als Blues der weißen Unterschicht: „Wenn Du eine Country-Platte rückwärts abspielst, dann gehört Dir das Haus wieder, Deine Frau kommt zurück und Dein Hund lebt wieder.“
        Eine andere Dimension: Country pendelt zwischen den beiden Polen „back to the roots“ à la Bob’s Country Bunker („Wir spielen *beide* Arten von Musik, Country *und* Western!“) einerseits und „fast alles geht“, was häufig die interessantere Pop-Musik ergibt. Derzeit sind wir wieder mal dem letzteren Extrem näher.
        Und dann möchte ich noch hinweisen auf die beiden Country-Platten, die jeder mit etwas breiterem Musik-Horizont kennen sollte: Die beiden Knast-Platten von Johnny Cash „At Folsom Prison“ und „At San Quentin“.

        • Profilbild
          Flowwater AHU

          @chardt Bei der Erwähnung von »Bob’s Contry Bunker« musste ich 2 Sekunden überlegen. Haha … jaaa! Muss ich auch mal wieder sehen. 😄

    • Profilbild
      Markus Galla RED

      @chardt Hi,
      nein, sie beißt sich nicht, denn in der einen Meldung geht es um die Kritik an den hohen Ticketpreisen in Deutschland, in der anderen um die endgültige Abrechnung nach der kompletten Tour durch Europa und Nordamerika. Der erste Artikel endet mit „Ob sich der Ticketverkauf für die Beyoncé Tour 2025 noch stabilisiert, wird sicher davon abhängen, wie die nächsten Konzerte verlaufen und wie flexibel auf die aktuelle Lage reagiert wird.“

      Offenbar haben es die Veranstalter geschafft, die Tour dennoch zu einem Erfolg werden zu lassen. Das war übrigens auch bei allen anderen großen US-Künstlern der Fall, die mit teils horrenden Preisen aufgefallen sind – wobei ein Großteil davon dem Dynamic Pricing Modell von Ticketmaster/Eventim anzulasten ist.

      • Profilbild
        chardt AHU

        @Markus Galla *hüstel*
        „Auch wenn Beyoncé nach wie vor Stadien bespielt, ist der Andrang diesmal um einiges geringer als erwartet.“
        vs.
        „Beyoncé bricht Rekorde in den größten Stadien der Welt“
        Nix für ungut, schmunzeln wir halt drüber 🙂

        • Profilbild
          Markus Galla RED

          @chardt Ach ja…es ist halt der übliche Buzz im Netz beim Verkaufsstart der Tickets. Am Ende wurde dann das Stadion doch voll und der Künstler und Veranstalter haben neue Rekorde aufgestellt. Kennen wir doch.

          Aber he, weißt du was ich viel besser finde als diesen (vorhersehbaren) Widerspruch zwischen Befürchtungen und Realität? Dass Leser unsere Fresh News so aufmerksam lesen, dass ihnen das auffällt. Und das ist als Lob gemeint. Vielen Dank dafür.

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