Universal plant Film über den Aufstieg von Bon Jovi

Jon Bon Jovi 2009 in Washington D.C. (Quelle: Mass Communication Specialist 1st Class Chad J. McNeeley via Wikimedia Commons)
Jetzt ist es also offiziell: Bon Jovi sollen ihre eigene Kinoverfilmung bekommen. Universal Pictures entwickelt aktuell ein Biopic über die Rockband um Frontmann Jon Bon Jovi. Noch steckt das Projekt zwar in einem sehr frühen Stadium, aber trotzdem sorgt die Nachricht bereits für Aufmerksamkeit. Im Mittelpunkt des Films sollen die frühen Jahre der Band und der Weg aus New Jersey bis zum internationalen Durchbruch stehen.
Bon Jovi Biopic: Frühe Jahre der Band
Es geht in erster Linie nicht um die spätere Rockstar-Legende, sondern vielmehr um den Aufstieg, die Rückschläge und den Moment, in dem aus einer Band ein weltweites Phänomen wurde. Diese Art der Erzählung ist keine Neuheit bei Musik-Biopics, denn die frühen Jahre liefern häufig die stärksten Geschichten, weil dort noch alles offen ist. Bei Bon Jovi kommt hinzu, dass diese Phase eng mit dem Sound und Image verbunden ist, das die Band noch bis heute prägt.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Beteiligung von Jon Bon Jovi
Besonders interessant ist, dass der Frontmann der Band an dem Projekt beteiligt sein soll, was darauf hin deutet, dass die Produktion sehr nah an der offiziellen Bandgeschichte bleiben dürfte. Das Drehbuch stammt von Cody Brotter, als Produzenten sind unter anderem Kevin J. Walsh und Gotham Chopra geplant. Noch gibt es allerdings einige offene Punkte, denn bisher wurden weder zur Besetzung noch zur Regie oder zu einem möglichen Starttermin konkrete Angaben gemacht. Auch einen offiziellen Titel gibt es bisher nicht.
Band bringt alles mit, was ein Musik-Biopic braucht
Musikbiografien sind seit vielen Jahren gefragt und Bon Jovi bringen alles mit, was ein solches Projekt braucht: Große Hits, eine lange Karriere und eine Geschichte, die weit über die eigentliche Rockszene hinaus funktioniert. Die Band steht nämlich nicht nur für Stadionrock und, sondern auch für einen erstaunlichen Aufstieg, der sich filmisch sicher gut erzählen lässt.


































Nix gegen »Bon Jovi« … aber … jetzt haben die Filmstudios gesehen, dass man mit Biopics richtig Asche machen kann, und es wird einer nach dem anderen produziert; wie üblich. Muss man das sehen? Die Fans: sicherlich. Aber sonst (siehe mein letzter Absatz)?
»Bohemian Rhapsodie« über »Queen« und ihren Frontmann Freddy Mercury ist meiner bescheidenen Meinung nach einer mega-geiler Film (im Kino gesehen, herzlichst gelacht und auch ein paar Tränen verdrückt und sofort auf BluRay gekauft). Was auch an den Schauspielern liegt; nicht nur Rami Malek (der wirklich echt richtig geil in dem Film spielt, verdienter Oscar).
»Rocketman« über Elton John … nun ja. Ich werde mir den wohl nie ansehen, weil Kritiker meines Vertrauens den für – vorsichtig ausgedrückt – zu sehr »Tränendrüse« halten.
»Back to Black« über Amy Winehouse (auch im Kino gesehen) war sowas von weich gespült und bei den entscheidenden Themen am Thema vorbei. Allerdings auch mit einer genialen Hauptdarstellerin (Marisa Abela). Aber die kann halt auch nix machen, wenn das Drehbuch und der Regisseur nicht wollen.
Ach so: Von allen dreien – Queen, Elton John und Amy Winehouse – bin ich kein ausgemachter Fan, mag die Musik aber.
PS: Als nächstes dann vermutlich ein Biopic über Miley Cyrus und natürlich Taylor Swift. Und zwar möglichst schnell … solange die noch hübsch und erfolgreich sind (schnarch).
@Flowwater stimmt..
nicht zu vergessen „straight outta Compton“
sogar 3 Jahre vor „Bohemian rhapsody“
mit einigen Schmankerl auch für gearheads.
will aber nicht Spoilern.
ähnlich wie der bob Marley Film, der aber etwas schwächer ist.
@Numitron Komisch, ich fand den Rocketman besser als Bohemian. Die anderen die ich kenne, sehen das ebenfalls anders (staun). Bon Jovi? Gut, kann funktionieren oder nicht. Den Beach Boys Streifen kann man total vergessen, Udo Lindenberg geht gerade so. Mein Favorit bleibt Tina Turner (Film aus den 90ern), Falco und der, kein Witz, neue Milli Vanilli Streifen. Alle kurzweilig und mit echt guten Schauspieler/innen gedreht. Winehouse sagt mir nichts (also der Film), aber ich bin sehr gespannt darauf. Aber wenn so etwas jetzt auch noch über junge Star-Küken wie Beyoncé, Swift, Gaga oder Cyrus gemacht wird, dann fliegt die Glotze endgültig aus dem Fenster! Gaga? War da nicht was mit A Star is Born? Nein, dass war ein Film mit ihr und nicht über sie oder ihr Leben. Es wurde aber so verkauft als sei es eine Biographie. Typisch Marketing eben.
@Filterpad aso. Rockeman hab ich bis heute nicht gesehen. fand das Konzept, dann auch schnell abgelutscht.
Und bis auf Queen und NWA fand ich die meisten der Musiker die dargestellt wurden nicht so interessant. ich weiss es sind bekannte Musiker😀 aber halt wenig mit elektronischem Bezug… 🤣
@Numitron Absolut, aber braucht es ein Biopic über Jarrè? 😆
Bon Jovi Biopic ?
Warum auch nicht – Bon Jovi hat meine Generation (mit)geprägt, die Songs sind über Jahre auf allen Party gelaufen, im Auto auf dem Weg nach sonstwo….Großartig, wie sie unsere Lebensmomente begleitet haben.
Groß genug waren Sie ja, um in die Hall of „Biopic“ aufgenommen zu werden. Bei all dem Slash, den Hollywood produziert oder auf NetzFetzXYZ Streaming angeboten wird, ist mit eine gute Musik-Biografie 1.000 mal lieber als irgend so einen unerträglich überzogenen Hero-Trash in der 10. Auflage.
Bands oder Künstler, die an sich geglaubt haben, die durchgehalten haben können heute sogar dazu beitragen mit dem „modernen“ Glauben aufzuräumen, dass alles auf den Bäumen wächst und es ein gesetzlich verbrieftes Grundrecht auf alles gibt.
Ohne Fleiß kein Preis war es schon immer, was die Menschen nach Vorne gebracht hat. Gerade in Künstler Biografien kann man den oft langen und unschönen Teil einer Karriere noch einmal miterleben und teilt die Freude, als es zum Durchbruch kam.
Bon Jovi Biopic ? Ich freue mich darauf.