Der „Driving Home for Christmas“-Sänger Chris Rea ist verstorben
Der britische Musiker Chris Rea ist am 22. Dezember im Alter von 74 Jahren nach kurzer Krankheit verstorben, wie seine Familie mitteilte. Mit ihm verliert die Musikwelt den Künstler, dessen Song „Driving Home for Christmas“ in diesen Tagen viel zu hören ist.
Chris Rea und sein musikalischer Weg
Chris Rea wurde 1951 im englischen Middlesbrough geboren und kam vergleichsweise spät zur Musik. Mit seiner recht rauen Stimme und seiner musikalischen Nähe zum Blues entwickelte er schnell einen Sound, der sofort wiedererkennbar ist. Der internationale Durchbruch gelang ihm 1978 mit „Fool If You Think It’s Over“, in den 1980er Jahren folgten dann seine erfolgreichsten Werke. Alben, wie beispielsweise „The Road to Hell“ oder „Auberge“machten ihn zu einem sehr prägenden Musiker dieser Zeit. Vor allem der Song „Driving Home for Christmas“ wurde über die Jahre zu einem festen Bestandteil der Vorweihnachtszeit und ist bis heute sehr eng mit seinem Namen verbunden.
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Chris Reas spätere Jahre
Ein großer Teil seines Lebens war von gesundheitlichen Rückschlägen geprägt, bis eine schwere Erkrankung Anfang der 2000er Jahre seinen Alltag schließlich dauerhaft veränderte. Er blieb trotzdem kreativ und veröffentlichte weiterhin Musik, die oft reduzierter und stärker auf Blues fokussiert war. Nach und nach zog sich der Musiker immer mehr aus der Öffentlichkeit zurück und verzichtete auf große Bühnen.
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Ein stiller Abschied
Chris Rea war bis zuletzt kein Musiker der großen Gesten, seine Stärke lag aber vielmehr darin, in Liedern von Geschichten und Gefühlen zu erzählen und genau das macht viele seiner Songs zeitlos. Seine Musik wird sicher weiterhin Menschen begleiten und begeistern.



























Ich habe es gerade im Radio gehört. Sehr schade. Ich habe ihn immer gemocht, seine Musik, seine Bescheidenheit, seine Bodenständigkeit aber vor allem seine unverwechselbare Stimme.
@Mac Abre Seine Songs sind wirklich gute Kompositionen mit Tiefe und Unverwechselbarkeit. R.I.P., möge er in Frieden ruhen und seine Liebsten Frieden finden. Die letzte Zeit war sicher für seine Familie, Freunde und ihn sehr, sehr anstrengend.
Ich habe ihn ca. 1993 live erlebt, es war wirklich eindrucksvoll. Nichts, was aufgesetzt oder künstlich wirkte, einfach seine Musik pur. Das hat auch komplett ohne die übliche Show gewirkt. Echt schade um ihn…
Ein großer Verlust, dieser vielseitige Musiker, der zu Unrecht nie zu den ganz ganz Großen gezählt wurde …
Seine Musik der Platte ‚Water Sign‘ begleitete mich 1985 in meinem ersten Einsatz in Afrika – auch das ganz Team fand Gefallen daran. Auch wenn ich eher auf Art-/Prog-Rock stand, fand ich seine Songs sehr gut – seine Ausnahme-Stimme begeisterte mich immer.
Als er fast wundersam seine schwere Erkrankung überlebte und dann zum Blues-Musiker wurde, bewunderte ich diesen Wandel eines Menschen, der genau das machte, was er laut seiner Aussage eigentlich immer machen wollte – konsequent und schnörkellos.
Seine Musik wird mich auch weiterhin begleiten und an diesen Ausnahme-Menschen erinnern . . .
Obwohl ich eigentlich in einem anderen Musik-Universum lebe, war Chris Rea immer Einer, den ich gerne gehört habe. Seine großen Songs aus den 80ern gehören einfach zum musikalischen Kanon der 1980er. Mehr Ehre geht kaum mehr.
Ich hatte mich stets gefragt, wieviel Hektoliter Ardbeg braucht man für eine derartige Stimme.
Als „ehrlicher“ Musiker war er doch eher eine Ausnahme. Da könnten sich eine Menge „Acts“ wahrlich eine Scheibe von abschneiden. Leider hatte ihm die Gesundheit über viele Jahre ganz böse mitgespielt.
R.I.P. Chris Rea
@SoundForger2000 „Obwohl ich eigentlich in einem anderen Musik-Universum lebe, war Chris Rea immer Einer, den ich gerne gehört habe.“
Ich bin auch in einer ganz anderen Welt zu Hause aber das ist es eben, was seine Musik ausmacht. Man hört sie einfach gerne, auch wenn zwischen ihr und der Musik, die man normalerweise hört, Welten liegen.