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Daisy Chain Fields 26 startet erstmals

Olivia Rodrigo startet Festival mit weiblich geprägtem Line-Up

6. August 2026
Gründerin des Daisy Chain Fields 26 Olivia Rodrigo (Quelle: The White House official YouTube channel via Wikimedia Commons) https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Olivia_Rodrigo_with_Dr_Fauci_2.png

Gründerin des Daisy Chain Fields 26 Olivia Rodrigo (Quelle: The White House official YouTube channel via Wikimedia Commons)

Die Musikerin Olivia Rodrigo ruft mit dem Daisy Chain Fields 26 ein eigenes Musikfestival ins Leben, das am 29. August im Great Park im kalifornischen Irvine Premiere feiert. Auf dem Programm stehen Solokünstlerinnen, Frauengruppen und Bands, in denen Musikerinnen eine zentrale Rolle einnehmen. Das Interesse ist recht groß, denn die Tickets waren kurz nach dem Start des Vorverkaufs vergriffen.

Daisy Chain Fields 26 verbindet Pop, Punk und Alternative

Neben Olivia Rodrigo sind unter anderem Chappell Roan, Mitski, Doechii und Garbage angekündigt und als besondere Gäste kommen Stevie Nicks, Sarah McLachlan und Karen O hinzu. Das Line-Up bringt damit aktuelle Popgrößen mit Musikerinnen zusammen, die seit vielen Jahren im Rock, Punk und Alternative vertreten sind.

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Gespielt wird auf zwei Bühnen und das Festivalgelände bietet Platz für bis zu 45.000 Besucher. Obwohl Rodrigo die Veranstaltung initiiert hat, wird sie auf dem offiziellen Plakat nicht weit über die anderen Acts gestellt, sondern das Festival präsentiert sich als gemeinsamer Auftritt verschiedener Generationen und musikalischer Szenen.

Lilith Fair ist eines der großen Vorbilder

Als wichtige Inspiration nennt die US-amerikanische Musikerin die Festivaltour Lilith Fair, die ab 1997 zahlreiche Musikerinnen gemeinsam auf die Bühne brachte und zu einem Gegenentwurf zu der Musikbranche wurde, in der weiblichen Acts lange Zeit deutlich unterrepräsentiert waren. Auch heute ist dieses Thema noch aktuell, denn bei Rock am Ring 2026 waren beispielsweise nur 15 Prozent der Acts weiblich.

Erlöse fließen in soziale Projekte

Das Daisy Chain Fields 26 soll mehr sein als ein großer Konzerttag, denn die Erlöse gehen an einen eigenen Fonds, der zehn Organisationen unterstützt. Sie setzen sich unter anderem für reproduktive Rechte, medizinische Versorgung und die wirtschaftliche Unabhängigkeit von Frauen ein. Auch auf dem Gelände sollen diese Themen sichtbar werden: Geplant sind beispielsweise Informationsangebote, Kunstaktionen und Stände von Unternehmen, die von Frauen geführt werden. Ob das Daisy Chain Fields 26 nach der ersten Ausgabe weitergeführt wird, ist aktuell offen. Die starke Ticket-Nachfrage zeigt allerdings schon jetzt, dass die Idee von Olivia Rodrigo auf großes Interesse stößt.

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Über den Autor
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Gereon Gwosdek RED

Leidenschaft für Tasten und Technik, Musikschulinhaber und Bandleader im Bereich von christlicher Musik.

Forum
  1. Profilbild
    Numitron AHU

    sind alle Mitarbeiter weiblich oder nur die „Stars“? dürfen männer kommen?
    wird es in dieser Gesellschaft immer schlimmer?
    fragen über Fragen. wird Uli jemals den vs80 rausbringen?😃🤔

    • Profilbild
      justcloseyoureyes

      @Numitron Wie man völlig unnötige Kommentare vermeidet:

      1. Nachdenken.
      2. Wenn man der Meinung ist einen schnell hingerotzen und überflüssigen Kommentar abgeben zu müssen: nochmal durchlesen.
      3. Nachdenken.
      4. Merken, das man eigentlich rein gar nichts zum Thema beiträgt.
      5. Löschen.

      Bitte schön, gern geschehen.

    • Profilbild
      Sven Blau AHU

      @Numitron Es wird in dieser „Gesellschaft“ immer schlimmer, weil Typen wie du immer wieder so einen Müll absondern und meinen, unter jeder Meldung ihre Kommentare ablassen zu müssen.

      Und nein, dieser Müll ist keine Meinung sondern einfach nur misogyner Dreck.

      • Profilbild
        Numitron AHU

        @Sven Blau warum?
        ich Stelle nur fragen.
        immer wenn man was kritisiert, ist man gleich misogyn, nazi oder was ich was.
        echt zum kotzen

      • Profilbild
        MPC-User AHU

        @Sven Blau Woher die schlechte Grundstimmung?
        Mies geschlafen bei der Hitze?
        Und ja auch ich habe Fragen.
        Finde ich nicht in Ordnung dein Kommentar.

      • Profilbild
        Viertelnote AHU

        @Sven Blau hm…mal knothen von krawatte lösen und weg.muß ja nicht immer
        busineslike sein oder? numi meint ja es nicht bös.und ehrlich ich auch
        dafür bin man soll nicht alles verkrampfen.smile🙂

  2. Profilbild
    MatthiasH AHU

    Ich habe mir gerade mal ein paar der Acts angeschaut und da sind ja schon einige Juwelen dabei! Doechii beispielsweise: kannte ich bis eben gar nicht, aber hui, spannend und was für ein Hammer-Liveact (gibt ein Tiny Desk Concert). Sehr schön auch, dass viele komplett weibliche Bands dabei sind, mal eine erfrischende Abwechslung zur sonst üblichen Kombi aus „frontwoman + all-male band“.

  3. Profilbild
    Sangeet

    Ich hab keine Vorstellung was Sie für Musik macht, aber ich fand sie immer sympathisch. Und so ein Festival mit diesem Gedanke viele Frauen zu integrieren und die Erlöse in soziale Projekte fliessen zu lassen finde ich grossartig. Respekt!

    • Profilbild
      Filterpad AHU

      @Sangeet Ich würde Ihre Musik als 0815 Pop bezeichnen. Ich kann auch nicht sagen was ich davon, also von dem Festival, halten soll. Aber jeder wie er mag. Mir schnuppe und erfolgreich ist sie ja, also kann sie bzw. soll sie es machen. Die Idee ist allerdings nicht schlecht. Mir war gar nicht bewusst, dass weibliche Künstler auf Festivals unterrepräsentiert sind. Da sieh einer mal an. Von Queere brauchen wir erst gar nicht anzufangen. Diese tauchen kaum auf. Mir fällt diesbezüglich nur Felix Jaehn ein (Ain’t Nobody, Bonfire).

  4. Profilbild
    Fredi

    Hallo zusammen,

    ich bin immer wieder überrascht, wie sich manche Foristen hier erdreisten, andere auf eine sehr unfreundliche Weise zu belehren, was und wie man hier posten darf. Es sind meiner Beobachtung nach oft die gleichen Personen, die dann in Schnappatmung verfallen, wenn eine Meinung kommt, die nicht so ganz mit ihrer eigenen übereinstimmt.

    Wenn Frau Rodrigo – die mir nichts sagt – irgendein Frauenfestival auf die Beine stellt, und das dann kommerziell gut funktioniert, finde ist das prima. Mir sagen zwar im Lineup nur Garbage und Stevie Nicks etwas, aber ich bin nicht dessen Zielgruppe.

    Die reflexhafte Anmerkung, dass bei Rock am Ring als Künstler nur 15% Frauen waren, ist eben naiv. Die Veranstalter orientieren sich bei der Auswahl an den Präferenzen der jeweiligen Zielgruppe; das ist eine kommerzielle Veranstaltung und keine ideologische Schulung. Ich werde bei Wacken auch nicht Beatrice Egli und Andrea Berg engagieren: das wird wahrscheinlich nicht funktionieren.

    Und dass Frauen in der Musikszene so arm dran sind, ist auch eine Legende. Ich würde mal aus dem Stegreif behaupten, dass bezüglich Toureinnahmen derzeit der Top-Act international Taylor Swift und national Helene Fischer ist. Beide sind viele Millionen schwer, Swift wahrscheinlich sogar Milliarden. Die Musik beider Künstler ist für mich absolut belanglos, aber der Publikumsgeschmack straft mich ganz offensichtlich Lügen.

    Gruß
    Fredi

    • Profilbild
      Sven Blau AHU

      @Fredi Was ist an
      „sind alle Mitarbeiter weiblich oder nur die „Stars“? dürfen männer kommen?
      wird es in dieser Gesellschaft immer schlimmer?“
      eine Meinung?

      Das sind wahllos und provokant in den Raum geworfene Fragen, die den offensichtlich den Zweck haben, sich über das Festival lustig zu machen und/oder zu provozieren.

      Dann packt man noch Uli mit irgendeinen hypotethischen Synth rein, damit man die Kurve noch versucht zu kreigen udn damit es „spaßig“ klingt.

      Was du als „Schnappatmung“ oder „Belehrung“ bezeichnest, ist das klare Benennen von Missständen – in dem Fall das Lächerlichmachen über eine Veranstaltung von Frauen für Frauen, also Misogynie.

      Und falls es der „Kollege“ von oben, wie so oft und so viele, „nicht so gemeint hat“ – dann empfehle ich ihm mal weniger vorm Internet zu sitzen udn hier irgendwelche Beiträge im akkord zu kommentieren, sondern mal eine Kommunikationsschulung zu machen und sich etwas mehr im Leben draußen zu bewegen.

      In 2026 muss man sich als Mann so wie er nicht mehr äußern.

      • Profilbild
        Fredi

        @Sven Blau Hallo Sven,

        dass Numitron seinen Post provokant gemeint haben könnte, würde ich auch so sehen.

        Aber so komplett sinnentleert fand ich seinen Beitrag nicht.

        Wie kommst Du beispielsweise darauf, dass es „eine Veranstaltung von Frauen für Frauen“ sein soll? Ich kann dem Artikel nur entnehmen, dass es ein Festival mit „weiblichem Lineup“ (was immer das im Detail sein mag) werden soll.

        Die Frage, ob dort Männer als Zuschauer oder Mitmusiker auch erlaubt sind, finde ich dann schon legitim und durchaus interessant. Wenn nein, wäre das nämlich „misandrin“. Warum sollen Männer, die so ein Festival toll finden, als Zuschauer nicht kommen dürfen?

        Und auch der weitere Kontext, ob gegebenenfalls die „Subalternen“, also FOH, Techniker, Stagehands etc. Männer sind, finde ich auch ergiebig. D.h. die Frauen lassen sich ggf. von den Kerlen bedienen, um ein Frauenpower-Festival aufzuziehen, was ich auch für massiv unstimmig hielte.

        Also: die Provokation ist gerne zugestanden (da kann man sich vielleicht zunächst darüber aufregen), aber das hätte man auch darüber hinaus inhaltlich diskutieren können, statt es nur barsch in irgendeine Ecke zu stellen.

        Und da wäre ich schon an Eurer Meinung und auch an etwaigen Hintergrundinformationen interessiert gewesen 😉

        Gruß
        Fredi

        • Profilbild
          Sven Blau AHU

          @Fredi Wenn man das wissen will, wie es auch vollkommen legitim ist, dann kann man das ordentlich nachfragen oder selber recherchieren.

          Aber anstatt sich die Mühe zu machen, wird heute eben lieber schnell irgendwas in ne Kommentarspalte hingerotzt, im Zweifel auf Kosten anderer.

        • Profilbild
          pytrel

          @Fredi Hi Fredi.

          Du siehst Sinn in den Fragen und kommuniziert es ganz anders und das ehrt dich.
          Aber das ist nicht ein Fall den man verteidigen braucht oder rationalisieren notwendig ist. Der ist einfach daneben
          Und genau so wird er da jetzt bleiben, so dass ihn jeder in Ruhe betrachten kann.

          Der Post von Numitron erinnert mich an die
          Machos vom Dorf wo ich aufgewachsen bin
          Die noch zusätzlich immer laut unter sich und auch uns Buben aufgelistet haben, was ein echter Mann sein muss.
          Es spielt eben keine Rolle ob die Kommentare Sinn befreit sind oder nicht denn die schlechte Art überspielt dies vollkommen. Genau darum geht es

          Das ist meine Meinung

          Zum Thema Olivia. Ich hoffe, dass es gut läuft und dass viele davon profitieren und damit meine ich nicht Geld Profit .
          Und wenn ich da nicht rein darf, dann ist es eben so. Hauptsache am Ende kommt was gutes raus und das wird man erst wissen, wenn man es einfach macht. Die Geschichte wird es eh alles dokumentieren.
          Ihre Musik ist nicht ganz meins, aber ich finde sie schon sehr sympathisch und dass sie ziemlich gute Energie hat und gute Shows liefert.

  5. Profilbild
    Viertelnote AHU

    springen wir alle mal in pool🙂kühlen ab und dann an die bar.
    mädchen daisy chain ich kenne sie nicht zero.wenn funktioniert was sie tut
    dann okay.
    Music: male versus female ich sage nichts keiner ist opfer oder in nachteil oder wie man sagt.egal.
    sensible ist für mich -queer- da muß focus man auf verschiedenes legen. vieles dinge
    man sagt und denkt nicht darüber. einfach quer mit unterton.betrifft mich und ich wehre mich wenn es persönlich wird.aber faß muß man nicht immer aufmachen.
    nur wenn man niedergemacht wird weil man ist ja anders so auch sollte man laut werden.

  6. Profilbild
    Sogyra

    Ich kenn ihre Hits
    Ich mag ihre Hits
    und ich mag auch diese Idee von diesem Event
    Generell mag ich alle positiv denkenden kreative Köpf-egal welchen Geschlechts. Deshalb mag ich auch JJ und viele mahr

  7. Profilbild
    StevenHachel

    Mit 23 Jahren sowas auf die Beine zu stellen ist schon krass.
    Ihre Musik ist auch nicht meins, aber was sie macht, macht sie sehr gut.
    Hut ab! :-)

  8. Profilbild
    Jazzheini

    Hmm, komplexes Thema. Grundsätzlich: warum nicht. Wenn sie so ein Festival konzipieren und das Interesse da ist, gibt es ein Angebot und einen Markt dafür. Dann wünsche ich viel Erfolg.
    Ganz persönlich finde ich es eine Sackgasse, eine art Gegenkultur auszurufen, die keine inhaltlichen Gegenentwurf hat, sondern nur einen Formalen (Geschlecht).
    Die Begründung mit der Repräsentanz ist auch nicht so eindeutig. Einfach ein Lineup abzuzählen sagt wenig aus. Denn Festivalorganisatoren buchen nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten. Um so mehr, als das sie selber immer mehr unter Kostendruck stehen. Sprich: sie nehmen Bands und Künstler unter Vertrag, die entsprechend Besucher ziehen und für die diese Bereit sind, immer höhere Ticket-Preise zu zahlen. Das ist keine Selektion nach Geschlecht, sondern nach Erfolg. Warum wer Erfolgreich ist und wer nicht, ist ein eigenes Thema. Die Diskussion hatten wir letztes oder vorletztes Jahr bei Rock am Ring.
    Der Frauenanteil bei Festivals steigt mit der Relevanz und der Anhängerschaft von Musikerinnen. Das muss der Weg sein. Ich höre sehr viel zeitgenössische Musik, der Anteil an Musikerinnen an allen Instrumenten und in allen Funktionen steigt merklich.
    Wenn so ein Festival dafür einen Push gibt, sehr gerne. Aber dann bitte mit den vielen talentierten zeitgenössischen Musikerinnen und nicht primär verdienten Altstars.

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