Legendäres Livealbum neu gemischt: „Made in Japan“ von Deep Purple kehrt zurück
Deep Purple feiern eines ihrer wichtigsten Alben: „Made in Japan“, aufgenommen im August 1972 bei drei Konzerten in Osaka und Tokio, wird 2025 neu veröffentlicht. Die neue Version erscheint am 15. August und bietet unter anderem restauriertes Material für Sammler und Fans. Im Mittelpunkt steht der Stereo- und Dolby-Atmos-Mix des britischen Musikers und Tontechnikers Steven Wilson von allen drei Konzertabenden. Zusätzlich dazu enthält die Super Deluxe Edition ein Booklet mit sämtlichen Fotos und eine Nachbildung des damaligen Japan-Tourposters.
Deep Purple veröffentlichen mehrere Versionen von „Made in Japan“
Die neue Edition erscheint in verschiedenen Formaten: Die 10-LP-Box enthält alle drei Shows auf Vinyl. Alternativ gibt es eine 5-CD-Ausgabe mit Blu-Ray oder eine 2-LP-Version mit dem neuen Mix des Originalalbums. Im offiziellen Shop sind außerdem einige Bundles erhältlich, beispielsweise mit T-Shirts oder Socken und sogar eine offizielle Bomberjacke gehört zum Angebot. Alle Formate und Bundles können ab sofort im offiziellen Shop der Band vorbestellt werden und erscheinen am 15. August.
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Warum „Made in Japan“ von Deep Purple bis heute begeistert
„Made in Japan“ zählt zu den wichtigsten Live-Alben der Rockgeschichte. Es zeigt die britische Rockband in ihrer klassischen Besetzung mit Ian Gillan, Ritchie Blackmore, Jon Lord, Roger Glover und Ian Paice und enthält Song wie „Highway Star“ und natürlich auch den Klassiker „Smoke on the water“. Mit der neuen Ausgabe des legendären Livealbums von vor knapp 50 Jahren, lässt sich das Konzertfeeling der siebziger Jahre in heutiger Tonqualität erleben.
































Ist nur was für waschechte Fans zu denen ich mich weniger zähle. Aber Smoke o.t.W. kennt wirklich jedes Kind und gehört zu dem bedeutesten Gitte-Riff der Geschichte und zugegeben: Mir gefällt die Nummer auch und natürlich nur echt gespielt von Ritchie.
Nun Women from Tokyo ist ja der Song als Homehage auf die Japan Tour.
Ich bin nicht nur auch von Japan begeistert, sondern meine Frau ist Japanerin aus Tokyo. Allerdings klassisch geprägt, so ist Deep Purple nicht ihre Musik.
Ja, ich bin so alt das ich eine Doppel LP besitze. (Nur nicht mehr abspielen kann)
@TomH Keine Bange: Ich bin so alt, dass ich mir eine Vinyl-LP nach der anderen kaufe (letztens zum Beispiel die ganze Palette der SPLIFF-Platten) … und sie auch nicht abspielen kann. 😁
@TomH Ein Kölner Plattenhändler erzählte mir, dass etwa die Hälfte seiner Kundschaft keinen Plattenspieler besäße. Die gekaufte LP wird bei diesen gut sichtbar im Regal platziert als Zeichen der bevorzugten musikalischen Ausrichtung.
Ich habe noch einen Plattenspieler der regelmäßig seinen Runden drehen darf. Streaming gibt es bei mir nicht.
ZEHN! – LPs! – ! – ?!? Hahahaha! 😄👍
Das ist von mir kein »Auslachen« … im Gegenteil … ich finde das irgendwie ziemlich geil. Würde es eine – keine Ahnung, ich schreibe jetzt was – 15-LP-Box von a-ha mit den Konzerten geben, die wäre vermutlich sofort gekauft.
Wem das Original nicht reicht, darf auch gerne mal in „Made in Japan“ von Dream Theater hereinhören.
*Werbemodus aus* 😉
Ich habe mir die Track Liste der 5-CD / 1 BR Edition angesehen.
Was für einen Mehrwert liefert hier die BluRay?
Nochmal das gleiche Audiomaterial wie auf den CDs oder auch Konzertaufnahmen?
Abgesehen davon, dass es sich bei solchen Aktionen um nichts anderes als Dritt-, bzw. Viertverwertung handelt, um aus einem DER Top 10 Live Alben ever alles an Einnahmen raus zu quetschen was eben geht, wäre es nicht angemessen ein Foto von DER Besetzung zu verwenden, welche das Album auch eingespielt hat? 😉
@Axel Ritt „Da steht Deep Purple drauf, also ist das Deep Purple“
Horst L. aus M., Praktikant
@chardt Exakt.
Und bei FOREIGNER geht eine Tribute Band auf Tour wo mittlerweile kein Originalmitglied mehr willens oder körperlich fähig ist, mitzuwirken.
Und damit es noch irgendeinen Bezug zum Original hat, wird für vier Songs der Original Sänger auf die Bühne „geführt“, der dann akustisch keinen Ton mehr trifft und optisch mit einer Hand in der Tasche „performed“.
@Axel Ritt Tja, viel besser ist es bei Deep Purple zumindest hinsichtlich des Gesangs auch nicht mehr. Der Herr Gillan trifft in einem engen Spektrum noch ein paar Töne, aber all die Skills, die ihn dereinst zu einem der größten Rocksänger gemacht hat, sind leider verloren.
Von daher lasse ich lieber die Made in Japan – in welcher Version auch immer – laufen, bevor ich mir die Jungs nochmal live ansehe (wobei seine Bandkollegen es ja noch prima drauf haben).
@Axel Ritt Wie liquid orange unten kommentiert hat, finde ich auch, dass Steven Wilson da sicher was Tolles rausgeholt hat, auch wenn das Album dann ggf. wie ausgequetscht wird.
Was das Foto angeht fand ich es an der Stelle einfacher, ein rechtefreies Bild zu nehmen und das war dann nunmal das, auf dem nicht die entsprechende Besetzung zu sehen ist. In Kombi mit Schlagzeile und Überschrift wurde denke ich dennoch klar, worum es geht.
Und bei dem o. g. YT Video passt überhaupt nichts zusammen.
Der Ton ist vom „Made In Japan“ Album, L/R vertauscht, aber das Bild ist von einem anderen Live Mitschnitt, laut den Kommentaren „Made In Denmark“, was mir überhaupt nichts sagt.
Auch wenn der YT Mash Up nichts mit der Veröffentlichung zu tun hat, so passt es perfekt in die aktuelle Label Philosophie. Bekannte Namen von vorgestern in irgendeiner kruden Neuauflage Re-releasen da man die Rechte hat, anstatt in die nächste Generation zu investieren.
Die Major Companies von früher sind zu einem Haufen von Witzfiguren verkommen.
@Axel Ritt Als wären die früher besser gewesen…die Kritik ist ja nun schon Jahrzehnte alt.
Früher gings auch nur um sicheren Erfolg.
@mort76 Es ging immer nur um Kommerz, ohne Frage, denn die einzige Existenzberechtigung einer Firma, und sei es eine „Plattenfirma“, ist die Schaffung von Umsatz und Gewinn.
Was sich geändert hat ist der Fakt, dass nur noch der Katalog gepflegt wird und nahezu keinerlei Investition in die Zukunft getätigt wird. Ich hatte erst letztens wieder mehrere Gespräche mit den Entscheidungsträgern der verschiedenen Label.
Ihr habt keine Vorstellung wie völlig egal den Konzernen die aktuelle und zukünftige Musikszene ist. Es gibt einfach nichts relevantes mehr zu verdienen.
@Axel Ritt Ich komme ja aus einer Szene, in der man sich sowieso von der Musik-INDUSTRIE distanziert. Das hatte ja immer schon gute Gründe.
Jedenfalls- wenn man sich mal in die Lage der A&R-Leute hineinversetzt, ist die derzeitige Entwicklung einfach nur logisch: Durch Eigeninitiative kann man viel erreichen, dank der neuen technischen Möglichkeiten von Homerecording bis YouTube hat JEDER die Chance, zu zeigen, ob er am Markt funktioniert, oder eben nicht.
Würde ICH in der Musikindustrie arbeiten, würde ich auch nicht in irgendwen investieren, der halt ein gutes Demo schickt, sondern in diejenigen, die es drauf haben, sich selbst zu vermarkten, und einen gewissen Erfolg zu erzielen.
Den Konzernen ist die Szene egal? War die denen jemals NICHT egal? Ab einer gewissen Konzern-Größe geht es doch NUR um Geld…und nicht um Kunst oder Kultur. Das liegt ja in der Natur der Sache.
Oh, by the way- which one’s Pink?
(Wenn man das jetzt mal auf die politische Ebene zieht: Einem Merz ging es nicht darum, daß wir Zahnarzttermine schneller kriegen, einer Kramp-Karrenbauer ging es nicht um die Verteidigungsfähigkeit, einer Klöckner ging es nicht um den Verbraucherschutz, einem Scheuer ging es nicht um die Bürger, einem Lindner ging es nicht um die Schuldenlast…wer noch glaubt, daß man in irgendeiner Chefetage irgendwas aus nicht eigennützigen Gründen tut, hat nix mitgekriegt in den letzten Jahrzehnten.)
„Mit der neuen Ausgabe des legendären Livealbums von vor knapp 50 Jahren“
Mehr als 50 Jahren passt besser. Genau 53 Jahre. Der Text ist doch nich mindestens 4 Jahre alt. 😜
Wow, wenn ich höre was Steven Wilson schon bei anderen Bands aus den alten Aufnahmen heraus holte, unter vielen anderen auch Pink Floyd at Pompeij, dann freue ich mich sehr auf diese Sachen.
Na, das ist ja was, ich habe das Album von 1972 und sogar noch einen funktionstüchtigen Plattenspieler (hoffe er geht noch).
Da bin ich schon versucht einen A-B Vergleich zu starten, ist sicher interessant, was aus dem Original Material inzwischen so gemacht werden kann.
Child in Time mit 12:20 ;-) habe ich immer wieder gerne gehört………