Deep-Purple-Reunion nach 33 Jahren

Deep Purple und Ritchie Blackmore gemeinsam auf der Bühne (Quelle: kitmasterbloke, CC BY 2.0 via Wikimedia Commons)
Damit hatten bestimmt nur noch wenige Fans gerechnet: Beim Konzert am 12. August standen Ritchie Blackmore und Deep Purple wieder gemeinsam auf einer Bühne. Der frühere Gitarrist kam für einen besonderen Gastauftritt zurück und spielte gemeinsam mit der aktuellen Besetzung „Smoke on the Water“. Es war sein erster Auftritt mit Deep Purple seit 1993.
Deep Purple und Ritchie Blackmore auf der Bühne
Ritchie Blackmore kam gegen Ende des Konzerts auf die Bühne und spielte den absoluten Band-Klassiker gemeinsam mit dem heutigen Deep-Purple-Gitarristen Simon McBride. Ian Gillan begrüßte seinen früheren Bandkollegen vor dem Publikum und erinnerte an seine Bedeutung für die Geschichte der Band. Damit standen zum ersten Mal seit mehr als 30 Jahren wieder alle noch lebenden Mitglieder der bekannten „Mark II“-Besetzung gemeinsam auf einer Bühne.
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Das Verhältnis zwischen Ritchie Blackmore und Ian Gillan galt für viele Jahre als recht schwierig und nach einem Konzert in Helsinki im November 1993 verließ der Gitarrist die Band endgültig. Selbst bei der Aufnahme der Band in die Rock and Roll Hall of Fame im Jahr 2016 kam es nicht zu einem gemeinsamen Auftritt.
Idee zur Reunion kam von Ritchie Blackmore
Der Gastauftritt ging scheinbar auf Ritchie Blackmore selbst zurück, denn einen Tag vor dem Konzert erzählte der Gitarrist in einem Livestream, dass er Ian Gillan kontaktiert und gefragt habe, ob er für einen Song vorbeikommen könne. Dass es dann ausgerechnet auf Long Island zu diesem Wiedersehen kam, passte gut, denn Ritchie Blackmore lebt in der Gegend und hat seine Konzertreisen in den letzten Jahren aus gesundheitlichen Gründen deutlich reduziert.
Dauerhafte Rückkehr ist nicht geplant
Eine echte Rückkehr zu Deep Purple dürfte daraus allerdings nicht werden, denn schon vor dem Konzert hatte der Musiker von einem einmaligen Auftritt für einen einzigen Song gesprochen. Deep Purple sind weiterhin mit Ian Gillan, Roger Glover, Ian Paice, Don Airey und Simon McBride unterwegs, während sich Ritchie Blackmore seit vielen Jahren vor allem auf Blackmore’s Night konzentriert, inzwischen allerdings deutlich seltener auf der Bühne steht.


































Wow… Wie sehr das gemeinwohl augenscheinlich vom Zusammenspiel einzelner abhängt wird mit diesem Artikel für mich deutlich…
Auch kann der emotionale Kontext nicht zu unterschätzen sein, wenn es zur (zeitlich begrenzten) Versöhnung und Auftritten zwischen Bandmitgliedern kommt.
Angenehm, wenn erahnbar wird, dass der Schnöde Mammon wenig primär Ziel der Aktion zu seinnscheint.
Das ist wirklich gute Nachricht!
Habe die Gruppe die ersten vier Alben (bis in Rock, das Album mit Symphonieorchester mochte ich nicht) ganz gern gehört, dann aber das Interesse verloren. Hatte danach den Eindruck, dass da viel Personal gewechselt wurde. Paice, Glover und Lord als Stamm. Wusste gar nicht, dass Gillan wieder dabei ist. Und das war schon nicht der Original Sänger.