Depeche Modes Live-Album erscheint heute weltweit
Heute feiert das neue Live-Album „Depeche Mode: M“ mit Konzertaufnahmen aus den Mexiko-Shows während der Memento Mori Tour seine Veröffentlichung. Gleichzeitig erscheint auch ein Konzertfilm, der die Atmosphäre dieser Abende noch einmal spürbar machen soll. Die Neuerscheinungen sind im Shop der Band verfügbar und werden auch in mehreren Editionen angeboten, die sowohl digital, als auch physisch erhältlich sind.
Vier unveröffentlichte Songs begleiten den Release
Besondere Aufmerksamkeit erhalten die vier bislang unveröffentlichten Songs aus einer Studiosession, die einen neuen Blick auf die musikalische Phase, in der das Album „Memento Mori“ entstand, eröffnen. Viele Fans reagierten vorab in den sozialen Netzwerken bereits mit großer Vorfreude auf die neuen vier Lieder, die den heutigen Release noch wertvoller machen und für einige Fans sicher auch ein guter Abschluss der „Memento Mori“-Ära gelten.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Warum Depeche Mode: M mehr als ein Tourdokument ist
Der begleitende Konzertfilm zeigt nicht nur die Liveauftritte der Band, sondern verknüpft sie mit Eindrücken aus Mexiko und mit den Themen, die die Band in dieser kreativen Phase besonders bewegt haben. Es entsteht also Gesamtwerk von Depeche Mode, das weit über ein gewöhnliches Live-Album hinausgeht, sondern durch die Kombination aus Musik, Film und ergänzendem Material vielmehr einen guten Gesamteindruck der damaligen Tour vermittelt.


































Als ich in meiner Jugend im Überschwang mal ein DM-Album gekauft habe – ich glaube es war »Some Great Reward« wegen »People Are People« und den darin verwendeten metallisch klingenden Percussion-Sounds – hätte ich nie erwartet, dass daraus mal einer der größten Pop-Bands des Planeten entsteht. Erst viel später habe ich die Gesangskünste von Dave Gahan schätzen gelernt. Und zwar ziemlich genau mit »Precious«. Das Album »Playing The Angel« ist für mich ein Meisterstück aus schrägen Sounds plus Harmonien, die sich dann zu Unglaublichem transformieren, gerade auch durch die Stimme von Gahan (z.B. »Macro«, das muss man als Band erst mal wagen). Danach auf jedes neue Stück von denen geachtet … und immer wieder gestaunt, was der da ins Mikro säuselt (z.B. das an Country-Musik erinnernde »Goodbye«). Geile Band!
Leider ja inzwischen ohne Andy Fletcher … R.I.F.! 😢
PS: Gahan ist auf der Bühne auch einfach eine ultracoole Sau!
@Flowwater Tja, so unterscheiden sich die Erlebnisse. 🙂
Ich bin seit Construction Time Again 1983 Fan. Aber ich bin auch einer von denen, die bis heute meinen, dass nach dem Weggang von Alan Wilder die Balance weg war. Ultra (das erste Album ohne Wilder) klang noch genau so, wie es mit ihm wahrscheinlich auch produziert worden wäre. Was wahrscheinlich daran liegt, dass Tim Simenon (der Produzent, auch bekannt als Bomb The Bass) ein erklärter Riesenfan von Wilders Sound war.
Dann kam Exciter, was viele als langweilig abgestempelt haben. Ich finde bis heute, dass das das perfekte „letzte“ Album gewesen wäre. Danach kam für meinen Geschmack nichts mehr, was auch nur irgendwie eine Sekunde interessant war.
Und live ging für mich sowieso nichts mehr, seit sie Christian Eigner als Drummer angestellt hatten und Dave Gahan meinte, jetzt auf Blues und Gospelsänger machen zu müssen… 🤷♂️
@Everpure „Identitätsklau“?😄😅😁 Hätte Silbe für Silbe von mir sein können!
@Everpure Geht mir gleich. Als einst großer DM-Fan, der fast jede Vinylveröffentlichung, jeden Remix, jede Maxiversion und natürlich jede gute B-Seite sammelte und sie zum Teil sogar extra im Ausland besorgte und jedes Konzert in der Nähe besuchte, kam zunehmend Frust auf: Nach der Wilder-Ära waren zwar noch ein paar wenige Tracks halbwegs in Ordnung, aber live war für mich die Luft draußen (oder im Gegenteil: zu viel drin, weil aufgeblasen) und der musikalische Spirit driftete stilistisch immer weiter ab. So schade. Früher war ich vor jeder Veröffentlichung regelrecht enthusiastisch…
@Everpure seit sie viel mehr Gitarren verwenden finde ich sie auch nimmer so gut. 🤣
@Everpure Ah, zur Ergänzung: Ich finde grundsätzlich, dass die Gitarren und das Schlagzeug ihren Sound schon sehr schön erweitert haben. Hat einige Jahre gedauert, aber mittlerweile habe ich schon erkannt, was an Songs of Faith and Devotion genial ist. Aber das ist eben auch noch ein vollkommen anderer Sound als später mit dem Eigner und seiner dünnen, blechernen Snare…
Aber ich kenne auch irre viele Leute, die gerade die Alben nach Wilder toll finden. Vielleicht gerade, weil sie so egal sind, dass sie noch mehr massentauglich sind als die Sachen aus den 80ern? 😅 Naja, über Geschmack lässt sich eben nicht streiten. 🙂
Die waren schon auf Weltournee wo sie noch fast Kinder waren. Heutzutage wird immer noch alles mögliche von denen vermarktet – Alle Achtung! Der oder die Manager müssen echt was drauf haben! Die erste Handvoll Alben sind übrigens in Berlin entstanden. Ich lernte sie erst mit „Ultra“ so richtig kennen. Aber nach diesem Album wirkte alles sehr zwanghaft und ohne Feeling von denen. Bei den Konzerten muss man Glück haben. Ich sah mal eines in Youtube, schrecklicher als man es sich im Ansatz vorstellen kann. Irgendein Hinterhof in München oder so – Vieleicht fünf Jahre her. Andere wirken wiederum sehr geil! Mal sehen was von Gahan und Co. in Zukunft noch kommen wird. Ein Konzert würde ich mir durchaus gerne anschauen, aber keines ihrer Alben ab den 90ern bräuchte ich. Die Alben der letzten Jahre waren meiner persönlichen Ansicht nach maximaler Mist. Ging nur um Kohle! Ein Konzertfilm? Ich verzichte gerne! Kommt eh in einem Jahr auf 3Sat.
Als Hardcore-DM-Fan wundere ich mich über das Release schon irgendwie. Ein Konzert auf BD heutzutage nur in Stereo und dann noch unvollständig?