Die bestbezahlten DJs der Welt 2019

4. August 2019

Die bestbezahlten DJs der Welt 2019

Die bestbezahlten DJs der Welt 2019

Die bestbezahlten DJs der Welt 2019

Das US-Amerikanische Forbes Magazine, eines der erfolgreichsten Wirtschaftsmagazine der Welt, hat auch in diesem Jahr wieder einmal eine Liste der erfolgreichsten, beziehungsweise in diesem Fall rein monetär gesehen, der best-bezahltesten DJs der Welt veröffentlicht.

Seit Jahren schon wachsen die Gagen der „Großen“, schossen gerade im EDM-Sektor (also im Unterhaltungs-Bereich) enorm in die Höhe. Kein Wunder also, dass man in den Top-15 keinen Sven Väth oder dergleichen findet, sondern rein Acts aus den kommerziell wirklich erfolgreichen Stilen wie EDM, Trance, Hip Hop oder Dubstep (auch wenn der Hype derweil so massiv wieder an verschwunden ist, wie er gekommen war).

385 Millionen US-Dollar, vor Steuern, das sind die Einnahmen der Top-15 Acts auf der Liste in den vergangenen 12 Monaten, davon gehen alleine 272 Millionen US-Dollar an die Top-10, 12 Millionen US-$ mehr als im vergangenen Jahr.

Ein Großteil der Steigerung liegt sicherlich darin, dass alleine die Nummer 2 der Liste das Einkommen im vergangenen Jahr mehr als verdoppeln konnte.

Interessant jedoch das Statement von Wayne Kamemoto, Senior Partner der Management Firma NKSFB, die unter anderem Skrillex oder Zedd betreut hinsichtlich der Tatsache, dass sich die durchschnittlichen Gagen der Künstler im elektronischen Musik-Bereich eingependelt haben, beziehungsweise sinken, die großen Künstler jedoch auf dem Markt nach wie vor hohe Gagen erhalten, so das Forbes Magazine.

Schauen wir mal, wer in diesem Jahr zu den am besten verdienenden DJs gehört, beziehungsweise, wer im letzten Jahr am meisten abgeräumt hat. Wohlgemerkt, es geht nicht nur um DJ-Gagen, sondern auch um Werbeverträge, Plattendeals, Merchandise und co.

Die Top-15 DJs der letzten 12 Monate (01.06.2018 bis 01.06.2019) entsprechend ihrer Einnahmen laut dem Forbes Magazine:

15 .Dimitri Vegas & Like Mike (11.5 Millionen US-$)
15 .DJ Pauly D (11.5 Millionen US-$)
15. DJ Snake (11.5 Millionen US-$)
14. Afrojack (12 Millionen US-$)
13. Alesso (12,5 Millionen US-$)
12. Skrillex (13 Millionen US-$)
11. Kaskade (14 Millionen US-$)

10. Armin van Buuren (15 Millionen US-$)
9. Zedd (17 Millionen US-$)
8. David Guetta (18 Millionen US-$)
7. Martin Garrix (19 Millionen US-$)
6. Tiësto (24 Millionen US-$)
5. Diplo (25 Millionen US-$)
4. Steve Aoki (30 Millionen US-$)

3. Calvin Harris (38,5 Millionen US-$)
2. Marshmello (40 Millionen US-$)
1. The Chainsmokers (46 Millionen US-$)

Wie zu erwarten der Torten-werfende Dim-Mak Labelhead Steve Aoki in seiner Rolle als DJ statt als Teil von US-Hardcore Bands wie This Machine Kills oder Esperanza recht weit vorn mit dabei, vor dem David Guetta mit starrem Blick.

Die bestbezahlten DJs der Welt 2019

Marshmello

Weiter nach oben und mit einer nahezu Verdopplung der Einnahmen geht es auf Platz für Marshmello, die Neuauflage von Deadmau5, bei dem es trotz hoher Einnahmen nur für einen weißen Eimer mit LEDs aber ohne Mausohren auf dem Kopf gereicht hat. Thema Deadmau5 – auch lange nichts mehr von dem gehört. Wer allerdings weiß wie sein Studio aussieht würde selbst wohl jenes auch nicht allzu oft verlassen. Die All-Stars wie Tiësto oder Armin van Buuren  halten sich wacker unter den Top-10. Auf Platz landet mit rund 38,5 Millionen Dollar Einnahmen der junge Niederländer Martin Garrix.

Die bestbezahlten DJs der Welt 2019

The Chainsmokers

Angeführt jedoch wird die Liste von The Chainsmokers, ein US-Amerikanisches Future-Bass Duo, international bekannt seit 2014, mit Einnahmen in Höhe von rund 46 Millionen US-Dollar. Schaut man sich die Vermarktung der beiden aktuellen Act-Mitglieder an, Alexnader Pall und Andrew Taggart als Wechsel zum Urgründer Rhett Bixler, kann man davon ausgehen, dass hier eine ganze Menge abseits von DJ-Gigs umgesetzt wird, zum Beispiel durch Streaming und Sales.

Forum
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    AMAZONA Archiv

    Danke für das löschen meines Kommentars und das ignorieren meiner Frage. Und schön zu sehen, welche Art von Personen hier bevorzugt und welche Kommentare nicht gelöscht werden.

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    Cris_

    Offtopic:
    Gibt es eigentlich noch irgendeine Form von ‚Korrekturlesen‘ von Artikeln? Ne oder?
    Man versteht ja schon nicht mehr was nu gemeint ist:
    „Wohlgemerkt, es geht nur um DJ-Gagen, sondern auch um Werbeverträge, Plattendeals, Merchandise und co.“ Hä.
    Is auch klar das ’nicht‘ in dem Satz fehlt als das ich wohl keine Antwort bekomme sondern der Kommentar von mir gleich gelöscht wird.

    Is auch nur ein Beispiel von sehr vielen tech-blog-news-magazinen die ich so lese.

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        Cris_

        Find ich persönlich falsch!
        Empfinde das irgendwie als Beleidigung der deutschen Rechtschreibung. Ich meine ich bin jetzt kein Pedant aber hab das Gefühl es wird immer weniger darauf geachtet.

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          Bolle  RED

          Es fehlte ein „nicht“ in dem Satz, vielen Dank für das Aufpassen. Es wurde nun geändert und nun atmen wir einmal wieder durch und ziehen nicht direkt die „deutsche Rechtschreibung“ als general-beleidigt vor den Kadi ;) Fehler passieren, ich denke aber bei uns im Vergleich zu anderen kostenpflichtigen Boulevard-Blättern sehr wenige. Wenn es mal passiert freuen wir uns über aufmerksame Leser, die uns darüber informieren.

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    Dieselstart

    Überrascht mich zwar nicht, aber ich finde es schon krass, dass auf dieser Liste keine einzige Frau steht. Sagt irgendwie ziemlich viel über die Musikindustrie aus…

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    Flying C  

    Deaddings? Steve Wer? Hyper-Hyper!? ;)

    Wenn die bestbezahltesten (tech/house/electronic?) DJs im Forbes aufgelistet werden dann fängt es doch an aufzuhören.
    Das ist wie der „Deadhead sticker on a Cadillac“ den Don Henley einst in Boys of Summer sah.

    Das absurde Gegenteil dessen wofür Techno & House einst stand und noch immer steht!!!

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      lightman  AHU

      Die Jungs haben mit dem Spirit auch nix zu tun, hör dir nur mal an, was die auflegen, da kommt mir das kalte Gruseln.

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        Bolle  RED

        Um man eine Lanze zu brechen für die Jungs, ein Martin Garrix hat schon mit unter 20 Jahren Hits komponiert, die kaum einer derjenigen, die hier kommentieren je in ihrem Leben komponieren und produzieren können werden…mag muss die Musik oder den Stil nicht mögen, aber nur deswegen sollte man dennoch unterscheiden zwischen unbegabten Rampensäuen oder denen, die wirklich Musiker und Produzenten sind. Man mag es kaum glauben…aber ein Garrix oder ein Guetta gehören zu denen, die wirklich was können…vielleicht nicht wie ein Hans Zimmer..wobei…

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          lightman  AHU

          Hits sind was für Mädchen. Ich möchte den Jungs nicht unterstellen, daß sie musikalisch unbegabt sind, aber ihre DJ-Arbeit hat mit Kreativität nicht mehr viel zu tun, auf großen Veranstaltungen werden meist vorher vereinbarte Playlists runtergespielt und nach zwei Stunden sitzen sie schon wieder im Flieger zum nächsten Booking, während der Troß im Hintergrund den Mehrwert verwaltet und einfährt. Sorry, aber das ist nicht mein Ding.

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            Bolle  RED

            Die DJ-Arbeit kann man auch abseits der Produktionsarbeit sehen und wie gesagt, von denen sind einige auf einem Level, welches wir nie erreichen werden.
            Das die keine Sets spielen, die unvorhersehbar sind oder besonders kreativ ist auch kein Wunder. 1. will die Masse das nicht hören, 2. fehlt einem dazu auch die Möglichkeit bei teilweise 200 Sets pro Jahr. Selbst ich in Spitzenzeiten mit bis zu 80 Gigs im Jahr hatte das Gefühl, ich würde dauernd das selbe spielen. Aber, 3 Gigs in 3 Städen an einem Wochenende heißt auch 3 mal vollkommen neue Gesichter. Dann merke nur ich das…aber es gibt auch Ausnahmen, Richie Hawtin, selbst ja erlebt als Tourmanager, schafft trotz der vielen Shows, DJ und Live eine Bandbreite an Musik, die mich immer wieder überrascht hat. Gut, er steht halt aber auch nicht auf der Liste. Zum Glück.

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          ISE500  

          „um man eine Lanze zu brechen für die Jungs, ein Martin Garrix hat schon mit unter 20 Jahren Hits komponiert, die kaum einer derjenigen, die hier kommentieren je in ihrem Leben komponieren und produzieren können werden“

          oder einfach nicht komponieren WOLLEN? ;-)

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            Bolle  RED

            Klar, sicher gibt es auch eine Menge Produzenten, die das ebenso produzieren könnten, die das dann ebenso gut vermarkten und sich ebenso gut verkaufen könnten. Viele davon scheiden sicher einfach aus, weil es nicht ihr Stil ist.
            Viele scheiden auch einfach aus, weil sie zwar denken, sie könnten, aber es dann doch nicht könnten..denn sonst wäre da nicht so ein Ausnahmetalent nach Garrix aufgetaucht, sondern der Markt wäre schon voll mit Ausnahme-Produzenten, mit mehr Welthits als es Hörer gibt.

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    Flying C  

    Hardstyle-Massaker in der Dorfdisco ;)

    Hab‘ ich glatt verdrängt, das sind ja die wo ohne Platten auflegen, mit glühend heißen Pots am Mixer und immer so mattpolierte Posen einnehmen.

    Die mattpolierten Poser wo mit ohne Mixer ’ne glühend heiße Platte Pot einnehmen…

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    Filterspiel  AHU

    Wenn es jetzt um den „besten“ DJ gegangen wäre, könnte ich Kommentare bzgl. ihres Könnens besser einordnen, hier geht es doch aber um „best verdienende“ und da beißt die Maus doch keinen Faden ab, ob man die aufgelegte Musik nun mag, oder nicht. Ich verstehe das als Überblick, nicht als Wertung.

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