Die besten Interviews mit Filmmusik-Komponisten

8. Juli 2018

Von Vangelis bis Hans Zimmer

Wahrscheinlich erinnert sich niemand mehr an die Zeit, als es nur Stummfilme gab. (Es waren zumindest die wenigsten live mit dabei. ;-)) Aber in unserer Zeit gibt es ja inzwischen Filmkomponisten so weit das Auge reicht. Und weil wir uns ja nicht lumpen lassen, haben wir auch schon den einen oder anderen Komponiesten zum Interview gebeten. In diesem Artikel stellen wir euch mal ein paar Interviews vor.

Siggi Müller

OK, mag sein, dass Euch der Name nicht sofort geläufig ist, aber Siggi Müller ist nicht nur einer der beschäftigsten Filmmusik-Komponisten in Deutschland für Kino und TV, er ist wohl auch der mit der absolut umfangreichsten Synthesizer-Sammlung.

Das ausführliche Interview mit dem sympathischen Starnberger, findet Ihr HIER.

 

Harold Faltermeyer

Ein Ausschnitt aus dem dreiteiligen Interview: 
„Geboren wurde Harold Faltermeyer am 5. Oktober 1952 in München und studierte in seiner Heimatstadt Musik. Weltweite Bekanntheit erlange Harold Faltermeyer 1985 durch seinen Titelsong „Axel F“ zum US-Spielfilm BEVERLY HILLS COP. Zahlreiche Hollywood Blockbuster folgten, bis es Mitte der Neunziger ruhig wurde um ihn. Mit knapp 60 Jahren hat Harold F aber nun zum fulminanten Comeback auf der Hollywood-Bühne angesetzt. Zwischen Jet-Lag und nächstem US-Termin trafen wir den – trotz allem – gemütlichen Harold Faltermeyer in seiner grünen Stadtoase bei Vaterstetten, Nähe München, in Gärtner-Arbeitskleidung, um über seine bewegte Karriere zu sprechen.“ Den ersten Teil des Interviews findet ihr direkt HIER oder im Anschluss.

Dieter Schleip

Ein Ausschnitt aus dem Interview mit dem Tatortkomponisten:
„Alles begann damit, dass mich ein potentieller Käufer meines JB SOLARIS besuchte und wir über unsere Filmmusik-Vorlieben zu sprechen kamen. Solche Gespräche beginnen in der Regel mit den Superstars wie Williams, Goldsmith oder Hans Zimmer und enden in der Regel mit den Geheimtipps der Branche, bis der Punkt erreicht ist, wo man hofft, die ein oder andere Trumpfkarte zu ziehen, von der der andere noch nie etwas gehört hat. In diesem Fall war Dieter Schleip diese Trumpfkarte und ich musste mich geschlagen geben. „OK – nie gehört, wer ist das?“. An dieser Stelle kann üblicherweise der Kontrahent den Finger in die Wunde legen und mit einem Ausdruck des Entsetzens sagen: „Was? Den kennst du nicht? Der hat doch … gemacht und … gemacht. Das ist aber eine echte Wissenslücke!“ Wer alles lesen möchte, sollte nun HIER klicken, oder wartet auf den Anschluss.

Geoff Zanelli

Ein Ausschnitt vom Interview:

AMAZONA.de:
Erzähle uns ein wenig über deinen musikalischen Werdegang und wie du zur Filmmusik kamst.

Geoff:
Neben der Tatsache, dass ich nur wenige Wochen Klavierunterricht hatte als kleiner Junge, war meine Beziehung zur Musik hauptsächlich die, dass ich ein eifriger und sehr begeisterter Zuhörer war. Irgendwann, da war ich etwa 15, fand ich auf unserem Dachboden eine Gitarre. Diese habe ich neu besaitet und habe mich ihr dann komplett hingegeben. Ich meine, ich hörte auf mit jeglicher Art von Sport, nur damit ich mehr Zeit hatte für die Gitarre, schloss mich in mein Zimmer ein und habe bis zu acht Stunden am Tag geübt. So in der Art etwa lief das ab.

Wer das weitere Interview lesen will, soll DIESEM Link folgen.

Atli Oervarsson

Ein Ausschnitt aus dem Interview mit Atli:

AMAZONA.de:
Du hast hier ein paar sehr nette Analoggeräte wie den Dave Smith Poly Evolver und den Arturia MiniBrute.

Atli:
Den MiniBrute habe ich letztes Jahr auf der NAMM gesehen und dachte, endlich mal wieder ein spannender Analogsynthesizer. Ich kaufe nicht so viel Neues ein, mir ist wirklich sehr wichtig, ob mir die neuen Sachen wirklich etwas Neues geben. Der MiniBrute hat für meinen Geschmack einen sehr rauen Klangcharakter, der mein sonstiges Equipment wunderbar ergänzt. Vor allem lässt er sich toll bedienen.

Wer den Rest lesen möchte, sollte HIER klicken.

Hans Zimmer

Hans Zimmer durften wir schon mehrmals mit Fragen Löchern, einen Ausschnitt aus einem der Interviews haben wir hier:

„Der Majestro begrüßt uns herzlich in legerer Kleidung, entschuldigt sich für sein „amerikanisches Deutsch“ und lässt das geplante Interview zu einem geselligen Plausch werden. Schon nach wenigen Minuten hat man vollkommen vergessen, dass man mit Hollywoods derzeit erfolgreichstem Filmkomponisten zusammensitzt, der aktuell an 3 Produktionen gleichzeitig arbeitet. Eigentlich sitzt einem da plötzlich nur noch ein Synthesizer-Narr gegenüber, der über Filter und Klangeigenschaften diskutiert, genau wie Tausende unserer Leser.“ Wer mehr lesen möchte, kann entweder HIER oder HIER klicken.

Vangelis

Ein Ausschnitt aus unserem Interview mit dem Maestro:

Peter:
Aus dem unbekannten Musiker Vangelis wurde irgendwann der Star Vangelis. Wie bist Du damit umgegangen? Hat das dein Leben verändert oder deine Art Musik zu komponieren? Ist Ruhm nicht auch sehr kreativitätshemmend?

Vangelis:
Soweit es mich betrifft, hat sich nicht wirklich etwas geändert. Ich muss zugeben, dass ich relativ früh das Empfinden hatte, dass Ruhm eine ernste Hürde für die Kreativität ist. Kreativität ist die Frucht der Freiheit, weil der Ruhm das Ergebnis eines gesellschaftlichen Systems ist und auch der Mode. Obwohl es nicht einfach ist, habe ich immer die Kreativität bevorzugt.

Das gesamte Interview gibt es HIER.

Reinhold Heil

Ein Auszug aus dem Interview:

Peter:
Ich kann das schon verstehen, dass er nicht über seine Arbeit mit APPLE sprechen darf, aber für uns wäre die Zeit vor APPLE viel spannender gewesen, aber selbst darüber darf er kein Wort verlieren. Jetzt aber mal zum offiziellen Teil. Wir sind ja wegen Dir hier und haben unser Leben für dieses Interview riskiert.

Reinhold:
(lacht) … ja, ja … LA Downtown ist nicht Santa Monica. Aber wenn man weiß, wo man hier lang darf und wo nicht, ist es eigentlich ganz ungefährlich. Ein paar Blocks von hier entfernt gibt es eine Straße, die diesen Teil trennt von dem Teil, in dem die Homeless People auf den Gehwegen campieren. Das ist wie eine unsichtbare Grenze und irgendwie funktioniert das, so dass die Wohlhabenden nicht ständig mit dem Elend der anderen konfrontiert sind. Also die Gangs sind meilenweit entfernt in South Central oder East LA., hier seid ihr ganz sicher.

Alle vier Teile des Interviews könnt ihr HIER finden.

Ralf Wengenmayr

 

Und auch diesen Namen kennt kaum einer, und doch gehört er zu den erfolgreichsten Filmmusik-Komponisten in Deutschland. Ralf Wengenmayer hat u.a. die Filmmusik beigesteuert zu den Kassenknüllern SCHUH DES MANITU und TRAUMSCHIFF SURPRISE.

Das Interview führten wir zwar schon 2005, dennoch ist es sicher heute noch interessant zu lesen. Dabei fällt uns ein, mal sehehn ob wir den guten Ralf mal wieder vors Mikro bekommen. Einen Versuch wäre es wert :-)

Das Interview mit Ralf Wengenmayr gibts HIER.

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