Auch wenn ihr als Tontechniker meist am besten bescheid wisst, so gibt es doch einige Sätze, die ihr euch besser verkneifen solltet:
- Der Sänger ist mal wieder talentfrei und nach einem 15-minütigen Mikro-Linecheck beschwert er sich, dass er sich noch nicht hört. Das „Ist auch besser so“ solltest du dir lieber sparen!
- Kaum auf der Bühne, fängt der Gitarrist an, an seinem Equipment zu schrauben. Dass die Gitarre dabei völlig verstimmt ist, scheint ihm egal zu sein. Auch hier solltest du dir den Kommentar, ob du ihm nicht sein Instrument stimmen solltest, sparen.
- Der Moderator hat keine Ahnung, wie er ein Mikrofon halten soll. Nachdem du angenervt versucht hast, die koppelnden Frequenzen am 31-Band rauszuziehen, solltest du dir den wütenden Gang zur Bühne sparen, um dem verdutzten Moderator das Mikro um die Ohren zu hauen!
- Auch den Bratschenspieler mit leichten Intonationsproblemen solltest du nicht fragen, welches Instrument er normalerweise spielt.
- Der Bassist ist nicht nur katastrophal im Timing, auch lässt er sich nicht darauf ein, den EQ bei 30 Hz runterzudrehen. Spar dir den Kommentar, dass Infraschall-Waffen von der Genfer Konvention verboten worden sind!
- Der Metalsänger umschließt nicht nur den Korb mit beiden Händen, er beschwert sich auch über das Feedback. Lass bloß die Finger vom Pitchshifter!
- Schlagzeugsoundcheck ist wichtig, aber nach einem 20-minütigen Drumsolo wirds schwierig, den passenden Kommentar runterzuschlucken.
- Eine 45-minütige Verspätung zum Soundcheck kann man ja verkraften, aber wenn sich die Band dann aufregt, dass der Soundcheck zu lange dauert, verkneif dir das „Passt eh so“.
- Auch wenn des Querflöten-Quartett aus der lokalen Grundschule durchaus furchtbar klingt, dein Kommentar, dass Plastikblockflöten leider nicht gut brennen wird die Angelegenheit kaum entschärfen!
- Beschwerden über schlechten Sound solltest du nicht grundsätzlich mit „Shit in/Shit out“ abwinken.

























