Drake überholt Michael Jackson
Mit seiner neuen Single „Janice STFU“ hat Drake den nächsten großen Meilenstein erreicht, denn der Song steigt direkt auf Platz eins der Billboard Hot 100 ein. Damit kommt der Rapper auf 14 Nummer-eins-Hits in den wichtigsten US-Singlecharts. Da Michael Jackson als männlicher Solo-Künstler auf 13 Nummer-eins-Hits in den Hot 100 kam, zieht Drake in dieser Statistik nun an ihm vorbei. Das zeigt vor allem, wie stark Drake die Charts seit Jahren prägt.
Drake dominiert die Streaming-Ära
Der Rapper gehört definitiv zu den Künstlern, die das Musikgeschäft im Streaming-Zeitalter besonders stark geprägt haben. Neue Songs von ihm landen schnell in Playlists, in Social-Media-Clips und auf den großen Plattformen. In derselben Chartwoche brachte er direkt 42 Songs gleichzeitig in den Billboard Hot 100 unter. Solche Zahlen waren früher kaum vorstellbar, heute kann eine großes Release allerdings schon innerhalb weniger Tage eine riesige Reichweite entwickeln.
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Drake auch in den Albumcharts vertreten
Auch in den Billboard 200 kommt man um ihn nicht herum, denn seine drei Projekte „ICEMAN“, „HABIBTI“ und „MAID OF HONOUR“ belegten gleichzeitig die Plätze 1, 2 und 3 der US-Albumcharts. Während viele Künstler um Aufmerksamkeit für ein einzelnes Album kämpfen, kann der Rapper direkt mehrere Veröffentlichungen parallel an die Spitze bringen. Spätestens damit ist klar, dass Stars dieser Größenordnung heute nicht mehr nur über einzelne Hits funktionieren, sondern vor allem über dauerhafte Präsenz auf allen Kanälen.
Michael Jackson bleibt eine eigene Legende
Trotz des neuen Rekords sollte man den Vergleich mit Michael Jackson vorsichtig einordnen, denn die größten Erfolge des King of Pop entstanden in einer völlig anderen Zeit. Damals spielten physische Verkäufe, Radioeinsätze, Musikfernsehen und internationale Albumkampagnen eine ganz andere Rolle als heute und der Rekord nimmt Michael Jackson nichts von seiner Bedeutung.


































Gut, schön für Drake (meine ich ernst). Die Nummer habe ich nach 17 Sekunden reflexartig abgeschaltet und zwar genau in dem Moment, als der »Autotune/Cheer-Effekt« im Gesang losging. Für mich ist das kein Rap, es ist eine reine Studio-Kunstsoße, die man auch mit einer künstlichen Stimme (KI) erzeugen könnte. Musik, Gesang … alles völlig unidentifizierbar und selbstähnlich austauschbar. Aber mei, wenn’s denn so sein soll … !
Am YouTuber El Estepario Siberiano – das ist der Schlagzeuger mit dem Vollbart, der ein irres Schlagzeugspiel hat, sehr sehenswert – habe ich ein tolles T-Shirt gesehen (ich muss mal suchen, wo es das gibt):
Stealing
Until
Nobody’s
Original
Scheint den Charts nicht zu schaden.
@Flowwater Die Umdeutung von SUNO gefällt mir! Zu Drake:. Er hat mal sämtlichen (ärmeren) Fans überrascht und denen viel Geld geschenkt. An sich ne gute Tat, aber wenn vermögende Stars sich als „Samariter“ hergeben, hinterlässt es bei mir immer so a‘ G’schmäckle. Ansonsten ist Drake ein Star, der tatsächlich schon in deutschen Texten Verwendung gefunden hat. Glaubt ihr nicht? Dardan-Facetime (…hängen auf der Couch und hören Drake -„more life“). Aber ich dachte dem (Drake) seine Zeit wäre vorbei, umso mehr überrascht bin ich vom dem weiterhin großen Erfolg. Fakt ist nur eines: Ich werde nie ein Hip-Hoper werden!
@Flowwater < "Gut, schön für Drake (meine ich ernst)." >
Sehe ich auch so. Wer es hören mag, tut es, und die Kohlen bekommt er ohne Zwang, so what…
Aber Künstler ist ja ein dehnbarer Begriff.
Spätestens beim Live-Gig trennt sich die Spreu vom Weizen.
Drake hat da wenig Personalkosten, die Musik kommt i.d.R. aus der Dose. Aber ich denke (NICHT böse oder abfällig gemeint!), seine Fans würden auch nicht erwarten/wollen, daß er auf der Bühne anders klingt. Wenn da plötzlich eine vier-Minuten-Nummer eine Viertelstunde dauert, wäre das evtl. too much…
Klar, auch auf Chart-Platzierungen kann man absolut stolz sein!
Aber ob das als Benchmark so relevant ist, sei mal dahingestellt…
@Codeman1965 viele Rapper haben live schon lange livebands!
Jan delay, Fanta vier….
hab Mal Samy Deluxe mit Band gesehn!
finde ich höchst interessant die samplebeats mit „echten“ Instrumenten.
weiss aber nicht wie es bei Drake aussieht.
@Numitron Jan Delay ohne (geile!) Band ist gar nicht vorstellbar…! Bei Michael Jackson war die Bühne auch immer voll…
Drake ist halt (für mich!) ein in Szene gesetzter Interpret, ein sehr gut gemachtes „Produkt“. Sorry, wenn es evtl. abwertend klingt, so ist es nicht gemeint! Wenn Musik Leute erreicht und bewegt, ist das immer ne gute Sache…
Ich finde bloss, daß ein Vergleich über kommerzielle Eckdaten nicht so wirklich relevant sein kann.
Ich hielt aber auch die ZDF-Hitparade früher schon für echt strong.
„Welches Lied ist das beste…?“ – „Häää…?!“
@Flowwater der Drummer ist super!
hat sogar schon Signaturesticks von meinl!
das T-Shirt ist gut! 😃
ich glaub Drake hat sogar einen Song mit jacko gemacht.
weiss aber jetzt nicht, ob zu Lebzeiten oder erst danach.
@Flowwater Den Youtube-Schlagzeuger könntest Du beim „Meinl Drum Festival“ am 11. Juli in Gutenstetten (eben bei den Meinl-Werken) dann auch mal in live erleben.
Na so toll kann der nicht sein, ich habe noch nie etwas von dem gehört. Liegt wohl daran, dass ich seit Anfang der 90er keine Chartmusik mehr höre, bzw. sie mich nicht mehr interessiert.
Yeyland Wutani: „Producing better Music“
Wer?
Nichts gegen Dich Gereon, für den statistischen Hinweis. Aber:
Drake überholt eigentlich niemanden, denn
a) ist der Verkauf von Titeln unter heutigen Internet-Bedingungen völlig unvergleichbar mit der Art, wie sich in früheren Jahrzehnten von Jahrzehnt zu Jahrzehnt bei all den Änderungen Titel verkaufen ließen. Solche Vergleiche sind immer eher irreführend als erhellend, wie Du ja selber richtig erwähnst.
und b) ist Drake für meinen Geschmack trotz seines großen kommerziellen Erfolgs kein wirklich großartiger Musiker: in vielen seiner Texte kreist er auf m.E. lächerlich eitle Weise um sich selbst und um Dramaqueen Beziehungsdramen, sein R&B Hip Hop ist im Lauf der Zeit kommerziell zu einer Art Pop Trap degeneriert, sein Lifestyle kommt mir sinnentleert luxuriös vor, er propagiert auch für weniger Reiche Wetten, Roulette und andere sinnfreie Geldverschwendung – und in seiner Auseinandersetzung mit Kendrick Lamar hat er eine unglaublich dumme Figur gemacht.
Kurz: Drake hat womöglich irgendeinen Rekord gegenüber Louis Armstrong gewonnen?
Wie beeindruckend!
Couldn’t care less.
Offenbar hab‘ ich da echt was verpasst.
Denn ich kenne von Drake absolut 0 !
Wie bereits richtig gesagt, läßt sich der Erfolg aktueller Acts mit dem Erfolg früherer echter Musiker wie MJ nicht wirklich vergleichen. Würde man Auto Tunes & Co. wegzaubern, bliebe von vielen Sängern auch kaum mehr was übrig. Sehr fraglich finde ich auch die Vergabe von Grammys. Ein Jahrhundertalent wie Al Jarreau hat in seinem Leben soviel Grammys erhalten wie Beyonce mit einem Album. Hallo ??? 😠
Ich weiß wirklich nicht, was Grammys im 21. Jahrhundert noch wert sind.
Ich sehe inzwischen kaum mehr eine Korrelation zwischen künstlerischem Wert und kommerziellem Erfolg. Diese war früher zumindest in deutlich höherem Maße gegeben.
@SoundForger2000 „Ein Jahrhundertalent wie Al Jarreau hat in seinem Leben soviel Grammys erhalten wie Beyonce mit einem Album. Hallo ???“
Es geht ja nicht wirklich um Musik sondern vorallem erstmal um Bekanntheit und in welchen jahrzehnten man die Musik gemacht hat und wie massentauglich sie ist.
Die Musik von Beyoncé kenne ich, Al Jarreau hat mir erstmal gar nichts gesagt.
@SoundForger2000 Nein, du hast absolut nichts verpasst! Ich kenne Drake nur als „der Typ aus dem Meme“, und das ist vielleicht seine größte Leistung. Seine Musik ist es für mich definitiv nicht. Ich habe eben ca 20 Sekunden bei ihm reingehört, und das war das erste und hoffentlich letzte Mal.
@Hyboid Der Meme-Kandidat schlechthin. Absolut! Eines sehe ich ebenso: Die Musik ist tatsächlich eher für den US-Markt meiner Ansicht nach. Das Ding mit Rihanna (feat. Drake-Work) summ‘ ich aber trotzdem immer vor mich hin. Das ist so extrem simple, es bleibt einfach hängen, ob man will oder nicht! xD
Nachdem ich den Film »Michael« gesehen habe (und sehr befriedigt aus dem Kino gegangen bin), bekomme ich von YouTube jede Menge Videos über Michael Jackson vorgeschlagen. Darunter auch dieses:
https://www.youtube.com/shorts/oBROz2ZWQho
Die Überschrift sagt alles.