Deutschland erlebt bitteren Abend beim ESC
Beim ESC 2026 in Wien lief es am Samstag für Deutschland leider enttäuschend. Sarah Engels ging mit „Fire“ ins Rennen, stand am Ende allerdings nur auf Platz 23 von 25. Insgesamt bekam Deutschland 12 Punkte, die alle aus den Jurys kamen. Vom Publikum hingegen gab es keinen einzigen Punkt. Der Sieg des Contests ging an Bulgarien, denn die Sängerin DARA gewann mit „Bangaranga“ den ersten ESC-Titel für ihr Land.
Bulgarien gewinnt den ESC 2026 mit DARA
Der große Moment des Abends gehörte definitiv Bulgarien, denn DARA brachte mit „Bangaranga“ einen Song auf die Bühne, der sofort auffiel: Wiel Energie, ein einprägsamer Refrain und eine Inszenierung, die im Gedächtnis blieb. Am Ende bekam der Song stolze 516 Punkte, da DARA nicht nur die Jurys, sondern auch das Publikum überzeugte und den bulgarischen Sieg damit besonders deutlich machte.
Sarah Engels bleibt beim Publikum ohne Punkte
Für Sarah Engels nahm der Abend eine andere Richtung. Ihr Song „Fire“ wurde sauber gesungen, professionell präsentiert und bekam immerhin 12 Punkte aus den Jurys. Das Problem: Im Publikumsvoting bekam Deutschland keinen einzigen Punkt. Das klingt vielleicht härter, als es im ersten Moment ist, denn beim ESC bekommen nur die zehn beliebtesten Songs eines Landes Punkte. Hier ist ihre Performance aus dem Halbfinale:
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Trotzdem ist das Ergebnis deutlich, denn Deutschland schaffte es im Televoting nirgendwo in diese Gruppe. Für einen Beitrag mit einer prominenten Sängerin ist das Ergebnis dementsprechend ein Rückschlag. Und das obwohl „Fire“ definitiv kein schwacher Auftritt war. Zwischen auffälligeren Momenten anderer Länder blieb Deutschland allerdings scheinbar zu unauffällig.
































Ich tue mir den ESC schon seit Jahren nicht mehr an, als anzusehende Veranstaltung. Ich habe mir wenige Songs im Internet angesehen/angetan. Kein Song hat mir gefallen. Weder der deutsche Beitrag, noch der bulgarische Siegerbeitrag oder der zweitplatzierte Beitrag aus Israel. Es war schon skandalös genug, dass hier wieder einmal die westliche Doppelmoral sichtbar wurde. Stichwort Ausschluss Russland, Teilnahme Israel?! Hitqualitäten haben ESC-Beiträge schon seit Jahren nicht mehr. Ich denke gerne zurück an ABBA mit Waterloo. Das war noch ein Song mit Hitqualitäten.
@Gerd Lange „Stichwort Ausschluss Russland, Teilnahme Israel?!“
Das mag daran liegen, dass Israel den Gazastreifen 2005 ohne einen einzigen Juden übergeben hat und daraufhin über Jahre mit zehntausenden Raketen beschossen und schließlich überfallen wurde. Für Russland ist mir nichts Vergleichbares bekannt.
@swift Ihre Antwort zeigt auf, das Sie den gesamten Palästina-Konflikt im Detail nicht kennen. Es würde hier zu umfangreich werden, Ihnen einige Wahrheiten zu nennen. Deshalb Buchempfehlungen: Genozid in Gaza, Untertitel: Israels LANGER Krieg gegen Palästina von Prof. Avi Shlaim, emeritierter Professor der Uni Oxford. Hier eine Anmerkung: Israels immer wiederkehrende Militäraktionen gegen Gaza nennt das israelische Militär „Rasenmähen“. Michael Lüders: Krieg OHNE ENDE zum einen und zweitens: Michael Lüders: Drecksarbeit?, Untertitel: Israel, Amerika und der imperiale Größenwahn im Nahen Osten. Israel ist ein siedlerkolonialistisches Projekt, dass das Vertreiben der einheimischen Bevölkerung beinhaltet, auch und vor allem mit Gewalt und das seit 1948. Darüber hinaus war und ist der ESC schon lange politisiert. Siehe Ergebnis Israel, viel zu viele Punkte für einen Staat der Genozid an einem Volk begeht.
@Gerd Lange 1948 ist man damit gescheitert alle Juden ins Meer zu treiben. Die 2 Mio. Nachfahren der Araber, die sich daran nicht beteiligt haben, leben heute im israelischen Kernland. Die Nachfahren der 800.000 Juden, die aus islamischen Ländern vertrieben wurden, leben ebenfalls in Israel.
Und die tatsächlichen Genozide in Afrika (Sudan, Nigera, …) interessieren ohnehin niemanden. Genauso wenig war die Teilnahme von Aserbaidschan beim ESC für irgendjemanden ein Thema. Dass man mit Hilfe der Türkei alle Armenier aus Bergkarabach vertrieben hat und dort Jahrhunderte alte Kirchen und Klöster den Erdboden gleichmacht, holt bei uns niemanden hinter dem Ofen hervor.
@swift 1516 – 1917/18: Palästina gehört zum Osmanischen Reich. 1896: Theodor Herzl veröffentlicht seine Schrift: Der Judenstaat. Auftakt des politischen Zionismus. 1917: Balfour-Erklärung: Großbritannien betrachtet mit „Wohlwollen“ die Errichtung einer „Heimstätte“ für das jüdische Volk in Palästina. 1936 – 1939: Generalstreik und Revolte in Palästina gegen die Briten, die jüdische Einwanderung und Landnahme usw. usw. Bitte nachlesen in Michael Lüders: Krieg OHNE ENDE! Genozide sind Verbrechen, egal wo. Bitter genug, dass sich die Welt nicht dafür interessiert.
@Gerd Lange und du weißt das alles?
aus büchern reports internet?
hast du gesprochen mit menschen?
@Viertelnote Ich lese Bücher zu wichtigen Themen und viele Artikel im Internet. Und Bücher habe ich in meinem Kommentar bereits erwähnt. Eines davon stammt von einem arabischen Juden, nämlich das Buch von Prof. Avi Shlaim, emeritierter Professor der Uni Oxford. Ich habe schon vorher den Eindruck gewonnen, dass auf Amazona viele Kommentar-Schreiber viel über Musik und Musiktechnik wissen, aber in Sachen Geschichte und Politik nicht so kompetent sind. Ich habe mir das Wissen durch lesen erarbeitet, wie bereits erwähnt. Der ESC selber ist, wie ich schon sagte, schon lange politisiert und musikalisch bietet der ESC nicht all zu viel.
@Gerd Lange Du glaubst, deine Meinung muss die richtige sein, weil du dich so unglaublich belesen fühlst. Daher ist eine andere Meinung von Kompetenzmangel und Unwissen begründet. Das ist grober Unsinn und ein unsäglicher Charakterzug. Es gibt Menschen, die deutlich belesener und ungleich kompetenter sind und eine völlig andere Meinung vertreten.
@geryzenz Welche Menschen sind belesener? Beispiele bitte. Die Fakten in Sachen Palästina sind eindeutig, nachzulesen in Büchern, die ich erwähnt habe. Siehe meine letzte Antwort bei swift, mit historischen Daten, die Fakten darstellen. Zum Ausgangspunkt, dem ESC 2026. Der war auch diesmal kein musikalischer Höhepunkt und wie immer politisch, siehe Abstimmung mit Platz 2 für Israel und dieser Musikbeitrag war auch nur fade Musikkost.
@Gerd Lange Du willst ein Beispiel, wer alles belesener ist als du? Ernsthaft?
Du glaubst du kennst alle Fakten, weil du ein paar Bücher gelesen hast? Du glaubst Leute wie Lüders haben die Wahrheit gepachtet?
Deine Präpotenz ist unerträglich!
@geryzenz Ich sehe schon, anstatt einer fundierten Diskussion, gibt es unsachliche Aussagen. Michael Lüders hat nicht die Wahrheit gepachtet, aber er hat sich intensiv mit dem Thema beschäftigt, im Gegensatz zu Ihnen. Michael Lüders kennt die Geschichte des Konflikts und er ist kompetent darin. Da Sie kein Beispiel nennen (welche kompetentere Autoren anderer Bücher) und nur unsachgemäße Aussagen bringen, ist das keine Grundlage für eine fundierte Diskussion im Rahmen des ESC 2026.
@Gerd Lange , kann man dir helfen? So fernab von früher war alles viel besser? Falls der Hut drückt, einfach mal absetzen und frische Luft schnappen. Vielleicht hilft das.
@TobyB Es wäre besser, wenn auch Menschen, die sich überwiegend mit Musik beschäftigen, sich ein gewisses Maß an Kompetenz erarbeiten in Sachen Geschichte und Politik. Zu wichtig sind die Dinge, die außerhalb der Musikblase stattfinden. Ironische Worte sind hier fehl am Platz.
@Gerd Lange , für mich gibts Rote Linien in der Kritik. Du gehst lässig drüber diese weg. Du unterstellst anderen und mir Inkompetenz, Naivität und Dummheit. Und das muss man sich mal reinziehen, weil wir Michael Lüders vermeintlich nicht kennen. Für mich ist der nichts weiter als ein übler Einpeitscher. Der genau wie du mit Halbwahrheiten. Zirkelschlüssen die Diskussion so dreht wie er es grade braucht.
Ich sags mit dem Känguru. „Das Tolle am Internet ist, dass endlich jeder der ganzen Welt seine Meinung mitteilen kann. Das Furchtbare ist, dass es auch jeder tut.“
„Du denkst vielleicht, Du bist hart. Aber ich bin Herta!“
@TobyB Welche rote Linie soll das denn gewesen sein? Dass er dem ESC Doppelmoral vorgeworfen hat oder dass er ABBA mag?
Vielleicht gehst du ja mal an die frische Luft?
@Roy Fauli , für mich ist die Diskussion zu Ende. Spätestens dann, wenn man Leuten die man NICHT kennt, mangelnde Kompetenz in Sachen Politik, Geschichte und Blasen leben unterjubeln möchte. Der ESC ist fehlerhaft, aber er ist keine Veranstaltung voller Doppelmoral. Ich empfehle die heutige Ausgabe der Jüdischen Allgemeinen, mit einem Kommentar zum ESC von Nicole Dreyfus. Danke und Ende.
@Roy Fauli er mag ABBA … ja klar
Doppelmoral … ja klar
auch discussion ist für mich zuende.🙁
🌈—Ende
PS: forumregel … okay lese ich mir neu durch
@Roy Fauli Danke für die Unterstützung. TobyBs Antwort auf Ihre Mail zeigt leider auf, dass TobyB eben nicht den Wissenshintergrund hat, um den ESC zu bewerten – Stichwort Doppelmoral.. Das man mit ABBA-mögen auch heute noch negativ angesehen werden kann, verwundert. Wenn ich mich in Sachen ABBA zurück erinnere, haben die viele Songs geschrieben, die echte Hit-Qualitäten hatten. Wie Mamma Mia, SOS, Ring, Ring, When i kissed the teacher, Dancing Queen usw.
@TobyB Ich sprach von Kompetenz erarbeiten. Sie machen daraus, ich würde Ihnen Inkompetenz, Naivität usw. unterstellen. Dem Nutzer swift habe ich in einem Kommentar historische Fakten genannt. Und Michael Lüders Einpeitscher zu nennen, das ist es ja. Es belegt, dass Sie EBEN NICHT ausreichende Kenntnisse über das Gaza-Drama haben und sich in üblen Aussagen ergehen, die Michael Lüders nicht gerecht werden. Und was tun Sie weiterhin? Känguru-Sprüche klopfen, anstatt sich mit Fakten im Gaza-Drama zu beschäftigen. Das ist im Grunde eine Bankrott-Erklärung von Ihnen.
@Gerd Lange unfaßbar… forumregel lies doch so bitte einmal in ruhe.
—- ende—-
Bin ich der Einzige, den die Platzierung von Deutschland nicht überrascht hat? Ich erinnere mich noch an 2023, als Australien eine Progressive Metal Band ins Rennen geschickt hat und damit auf Platz Neun kam. Geht doch!🤘
@MadMac Ne, mich hat das nicht überrascht. Die Performance war öde und gesungen hat sie teilweise falsch (intro), obwohl es tonal betrachtet eher simple war. Was hier zum Beispiel Australien abgeliefert hat, war ne ganz, ganz andere Liga! – Oder man denke damals an die Wurst (Sänger/in). Dennoch glaube ich das Sarah so ne Taffe ist, die verschmerzt das problemlos: Hat Kontakte zu Produzenten, ist 2-Fach Mummy und hat nen Mann. Look Mum No C. war auch nix und hat, unabhängig von seiner Liebe zu Synthis, auch den letzten Platz verhältnismäßig verdient. Bulgarien hat mich etwas gewundert, aber gut, sie ist ein Superstar, passt in die Zeit und ist eine, die kein Blatt vor dem Mund nimmt! Die Performance war cool. Sofia oder Varna? Die Wette gilt! 😅
@Filterpad Ich tippe auf Sofia, wahrscheinlich im NDK.
@MadMac Kein gutes Lied und das noch nicht mal gut gesungen, wie schon im Halbfinale vier Tage zuvor.
Von daher absolut erwartbar, leider.
Die gute Sarah hat viele Töne versemmelt. Sehr gut war Australien. Dass Israel so viele Punkte (auch aus Deutschland) erhalten hat, zeigt nur, dass offenbar doch Musik und der Künstler noch über Politik stehen.
@Markus Galla Ja, Australien war davor, während und sogar beim Voting der ganzen ESC-Show Favorit. Bis am Ende Israel und Bulgarien vorne waren. Bulgarien ist es dann letztendlich geworden. Die Show war prinzipiell gut, aber ich meine auch schon interessanter in den Jahren zuvor. Dennoch waren alle Genres vertreten. Toll war das Songmedley gegen Ende aus 70 Jahren ESC-Geschichte. Ich bin gespannt wie Bulgarien nächstes Jahr den ESC auf die Beine stellt. Vermutlich in der Hauptstadt Varna. Das zum ersten Mal.
@Filterpad Varna ist aber nicht die Hauptstadt von Bulgarien.
@network southwest Ja, hab ich wieder mal verwechselt. Sofia. Was ist das NDK?
@Filterpad NDK steht für Nazionalen dworez na kulturata, den nationalen Kulturpalast, meines Wissens nach die größte Veranstaltungsstätte im ganzen Land.
Mei, die arme Sarah. Ich habe mir eben die Performance angesehen und -gehört und kann da beim besten Willen nichts Schlechtes daran finden. Ich finde die Dame hat sogar eine ziemlich coole Röhre, die recht übergangslos von Gesang zu Power-Überschlag in der Stimme changiert. Das muss man erst mal bringen. Dazu noch die Performance an sich, also so von der Bühne kippen und sich von den anderen Mädels auffangen lassen, und zwar MIT dem Mikro in der Hand und dazu weiter singen … auch das muss man erst mal bringen. Ich finde das echt cool, was sie da gebracht hat. Und das stammt von jemandem, dem der ESC aber sowas am Popo vorbei geht und diese auf Massengeschmack getrimmten Produktionen schon gleich zehnmal; sprich: Ich habe im Vorfeld absolut nix mitbekommen, ich habe eben erst den Song das erste mal gehört und gesehen. Toller Song, toll gesungen. Mein tief empfundes Beileid für Frau Engels.
Dann habe ich mir »Bangaranga« angesehen … und nach 45 Sekunden, also genau dann, wenn der Refrain los geht, aus gemacht. Boa, ist das hohl. Aber sowas kommt heute halt an.
Deswegen: Bei »Fire« würde ich das Radio lauter drehen, bei »Bangaranga« den Sender wechseln (wegen großer Gefahr für die unsterbliche Seele).
@Flowwater Anfang der Nuller Jahre war der ESC so derbe schlecht, da hätte sie meiner Meinung nach das Ding easy gerockt. Aber das Niveau gestern war schon sehr hoch. Der Unterschied war einfach da und ja, normalerweise kann sie es besser! Meiner Meinung nach war es auch der falsche Song. Ne 08/15 Popnummer. Aber die Frau hat es faustdick hinter den Ohren. Mit tut der Lombardibubi (ihr Ex) fast mehr Leid wie sie. Die verkraftet diese Niederlage problemlos und macht unverzüglich weiter. Davon bin ich überzeugt, denn: – Singen kann sie zweifelsohne. Wenn nicht als Berufssängerin, dann als Mutter und Housefrau. Warum auch nicht!
Seit Jahren furzt Deutschland ab, aber warum? Der Eurovision Song Contest wirkt auf mich zunehmend politisiert, während die Musik selbst immer stärker in den Hintergrund rückt. Genau das ist der Punkt, der mich an der heutigen Entwicklung der Show deutlich stört. Statt eines Wettbewerbs bei dem Songs und künstlerische Leistung im Mittelpunkt stehen, habe ich den Eindruck, dass zunehmend politische Botschaften, Inszenierungen und gesellschaftliche Positionierungen dominieren. Das verschiebt für mich den Charakter der Veranstaltung spürbar.Ich schaue den ESC deshalb schon lange nicht mehr, weil er für mich seinen ursprünglichen Reiz verloren hat. Früher hatte das Format etwas klarer Musikalisches und weniger aufgeladenes, heute wirkt es oft wie eine Bühne für alles Mögliche, nur nicht mehr primär für Musik.
Diese Entwicklung empfinde ich als enttäuschend, weil gerade ein Wettbewerb wie der ESC eigentlich davon leben sollte, dass unterschiedliche musikalische Beiträge im Vordergrund stehen und nicht die jeweilige politische oder gesellschaftliche Aussage dahinter.
@NONAME Meiner Ansicht nach ist es fast ausschließlich politisch. Musik ist hier Nebensache. Immer wenn ich vermutete, wer eine gute Platzierung im musikalischen Sinne bekommen könnte, lag ich garantiert falsch. Bestes Beispiel ist Loreen/Euphoria. Für mich und andere damals mit die schlechteste Nummer. Aber sie gewann! Im Nachhinein wurde öffentlich bekannt, dass sie politisch engagiert ist. Aber Ausnahmen bestätigen die Regel. Dies trifft vielleicht auf unsere Lena zu. Auch die bulgarische Gewinnerin von vorgestern war musikalisch betrachtet definitiv nicht die beste Nummer. Gut, noch schlechter war leider DSDS-Sarah. Schade Marmelade.
Boah! Die glattgeschliffene „Show“ hat mich sofort nach dem Einschalten gezwungen gleich abzuschalten…😳
Alles Geschmackssache, stimmt!🧐
Musikalisch Anspruchsvolles in so kurzer Zeit zu präsentieren ist schon tricky…🫣
Was ich mich frage, wer zum Verteilen der 10 Punkte tatsächlich den Aufwand in Kauf nimmt und das Geld ausgeben möchte, um hier einen Wettkampf voran zu treiben…😱
@CDRowell „Alles Geschmackssache, stimmt!🧐“
Und genau deshalb schalte ich seit Jahren, was sag ich, Jahrzehnten, garantiert nicht ein.
@TomH Das Format ist mir etwas zu abgeflacht.
Die unwitzigen Kommentare der Off-Stimme schlugen jeden Flachwitz! Sofern ich in der Zeitspanne einen Witz überhaupt aufnehmen konnte!
Bestimmt haben sich alle in Team zur Produktion alle Mühe gegeben. Das Ergebnis kam trotzdessen eindimensional bei mir an…
Hatte tatsächlich das erste Mal seit 15 Jahren oder so mit Freunden mal wieder ESC geguckt. Wie erwartet musikalisch keine Offenbarungen und imho kein einziger Song mit internationalem Hitpotential, aber zum gemeinsam etwas lästern ganz unterhaltsam 😁
Das der deutsche Beitrag (keine Ahnung, wer die Sängerin ist…) weit hinten landen würde, war uns sofort klar. Ein banaler Song zum sofort wieder vergessen, einige schiefe Töne und insgesamt an Harmlosigkeit kaum zu unterbieten. Konnten wir froh sein, dass UK noch dabei war… aber man fragt sich schon, wer auf die Idee kommt, diesen Beitrag zu nominieren, das war doch ne Pleite mit Ansage.
Der Rest war aber auch nicht wirklich gut, wenn auch schon einige gute Sänger dabei waren. Aber eigentlich ist es ja auch kein Gesangswettbewerb, sondern ein Song Contest, ein Wettbewerb für “Komponisten und Textdichter” ;)
Redaktion: Ursprünglich stand ganz oben ein Beitrag von mir, warum wurde er gelöscht? Weil ich „Mö…“ schrieb?
@Mac Abre Wenn Du erneut das gleiche schreibst, dann wird es zwar „MacAbre“, jedoch kennst Dich dann aus.🤪
Deine Intuition wird dich wohl eher nicht täuschen, befürchte ich.🫡
Es war leider abzusehen, dass Deutschland weit hinten anzufinden sein wird, das Niveau war bei einigen Teilnehmern schon sehr hoch.
Als DARA mit Bangaranga an der Reihe war, erinnerte mich das spontan an Netta (ESC 2018). Es überraschte mich daher nicht, dass DARA den ESC für sich entschieden hat.
so ich fand doch unterhaltsam.🙂
es gibt ein ESC nächstes jahr mal überaschen laßen.
Es ist doch ganz einfach: Nur die ersten 10 kriegen jeweils überhaupt Punkte. Ein Song muss gar nicht schlecht sein um überall 0 Punkte einzufahren. Immer auf der 11 zu landen reicht.
Und der deutsche Beitrag war dieses Jahr vor allem eines: aggressiv mittelmäßig. Man sollte vielleicht endlich aufhören irgendwelche „design-by-committee“ Konsens-Songs einzureichen.
Leute, kommt mal auf dem Boden der Tatschen an. Das Ergebnis des Publikums Voting und der Experten Jury passt in den wenigsten Fällen zusammen. Die deutsche Nummer war mit 76 Worten wohl kaum ein lyrischer Erguss, im Auge der Experten. Kompositorisch/Produktionstechnis war das so ein Beyonce/Anastacia/Shakira Aufguss. Nix spannendes. Die Top 10 und Bulgarien haben zu Recht gewonnen. Da lagen Welten zu Germany. Ich kann eine Welle nicht totreiten und erwarten unter den Top 5 zu landen. Das müssen sich auch Norwegen, Schweden und UK eingestehen.
Ich formuliere meinen ursprünglichen Beitrag um.
Dass Deutschland keinen Erfolg haben würde, war mit dem belanglosen Song zu erwarten. Dass Bulgarien gewonnen hat, liegt meiner Überzeugung nach, ausschließlich an der überaus primitiven Präsentation weiblicher Reize.
Bei der außergewöhnlich großen Auswahl hochwertiger Songs und fantastischer Stimmen, hätte ansonsten ein anderes Land gewonnen.
@Mac Abre Welcher Song war der Bessere, Deiner Meinung nach?
Neben dem Feinschliff-Outfit aller weiteren Gruppen gefiel mir LMNC optisch am besten.
@CDRowell Es schmerzt mich, sagen zu müssen, dass ich Sams (LMNC) Song nett aber chancenlos fand. Rumänien mit der Epic-Metal-Nummer und der großartigen Sängerin, gegen die Tarja einpacken kann, war mit deutlichem Abstand die beste Nummer – kraftvoll, sehr gut gesungen, anspruchsvolle Komposition. Eben alles, was einen qualitativ hochwertigen Song ausmacht.
Bangaranga dagegen, billige Produktion, schlecht „gesungen“, billig präsentiert. Der deutsche Beitrag, ebenfalls billige Produktion, noch schlechter gesungen. Beides belangloser Fließband-EDM.
@Mac Abre Nun ja, dass Sam Battles Musik nicht für den allgemeinen Genuss komponiert ist, wird beim anhören schnell deutlich.🫣
Danke für deine Rückmeldung.😃
Ich hab‘ nix dagegen, daß Israele mitmacht. Allerdings zeigt sich immer wieder, daß man nur „Israel“ sagen/schreiben muß und schon geht’s los.
Daß „wir“ wieder sehr weit hinten landen würden war mir sonnenklar. Das hat politisch-geschichtliche Gründe, aber auch qualitative. Obwohl ich Sarah Engels jetzt nicht schlechter fand als die meisten anderen Beiträge auch. Es ist halt – Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel ! – Mucke auf recht kleinem gemeinsamem Nenner. Muß es wohl auch sein, um heute noch Erfolg haben zu können. 😒
Die Show an sich aus meiner Lieblingsstadt Wien (speziell deshalb angesehen) war top, auch wenn es die Beiträge nicht waren. Show und Mucke sind ja zwei vollkommen getrennte Dinge.
Die dieses Jahr erstmals in Wien stattfindende HIGH END wurde ja extra wegen des ESC verschoben. In den vergangenen Jahren haben wir im Hotel in Minga immer ordentlich an der Bar abgelacht wenn der ESC lief. Der ESC lief stets am Samstag der HIGH END.
Am besten hat mir ebenfalls der australische Beitrag gefallen, der irgendwie „erwachsener“ wirkte als der meiste andere Kram. Die bulgarische Siegernummer – nun ja …
Diese d.h. ihren Sieg, kann man schon fast als gesellschaftspolitisches Statement sehen. 😁
Ich finds ja a lustige Koinzidenz:
Wo kommen die bekanntesten klassischen Komponisten her?
Wo (zumindest in Europa) kommen die bekanntesten Rockbands her?
Wer belegt die letzten drei Plätze?